Team: Nutellasalat
Challenge: Situationen - Neben jemandem (unerwartetes) aufwachen - für mich
Fandom: BBC Robin Hood (AU)
Pairing: Allan/Guy
Anmerkung: Wieder in der dritten Staffel. Fühlte sich komisch an beim schreiben. Ich komm mir vor, als wenn cih drei Kilometer neben der HAndlung stehe und nur ansatzweise beschreibe was ich durch ganze dicke Brillegläser sehen kann... Wirklich mitreißend find ich es nich. :/
Wörter: 1172 oder so
Der Donner über ihnen krachte so laut, dass Allan kurzzeitig glaubte, das Dach würde über ihnen einstürzen. Dann war es wieder still.
Mit einem prüfenden Blick kontrollierte er schnell das kleine Vordach, unter dem er und Guy zusammen dicht an die Hauswand gedrängt standen, um sich zu vergewissern, dass es nicht im nächsten Moment auf sie niederprasseln würde, zusammen mit den Wassermassen, die seit eben wie aus Eimern vom Himmel stürzten.
Es war spät abends, sie wollten eigentlich nur noch heim und in ihr Bett, doch alles was Allan wusste war, dass Guy seinen Sportwagen fast zehn Minuten Fußweg vom Locksley Komplex entfernt geparkt hatte und sie es nicht mal bis zur Straße schaffen würden, ohne komplett durchnässt zu werden, geschweige denn, dass Guy bei dem Regen überhaupt die Straße würde erkennen können.
„Vergiss es. Bei dem Wetter fahre ich nicht.“ Fast hätte er seinen Freund hinter sich gar nicht gehört bei dem Getöse. Wie er hinter ihm wieder durch die Tür ins Haupthaus schlüpfte, bekam er allerdings schon mit.
Schnell stieg er ihm nach, nur um direkt Robin in die Arme zu laufen, der sie in der Couchecke sitzend mit spöttischem Gesichtsausdruck ansah und sich offensichtlich das schiefe Grinsen nicht verkneifen konnte. „Ist da etwa wer Wasserscheu?“ Um ihn herum plitschte und plätscherte es nur so in aufgestellte Töpfe und Eimer und Wannen, da die Decke mehr als undicht war, doch hielt das Robin offenbar noch lange nicht ab, Spitzen zu verteilen.
Allan wusste rwar deutlich, dass die vor allem gegen Guy gerichtet war – den es noch nicht mal zu interessieren schien – doch den bösen Blick retour konnte er sich nicht verkneifen. „Tu mal nicht so, als wenn du jetzt einen Fuß raus setzen würdest!“ brummte er zurück.
Robin (und Guy) bedachten das nru mit einer hochgezogenen Augenbraue. Seit Allan wieder fest zu Guy gehörte und Guy fest zur Gang, war Allan ziemlich aufmüpfig gegenüber dem Bandenführer geworden. Nicht nur Robin konnte sich ausmalen, dass das voranging an dem Gefühl der Sicherheit lag, in dich Allan immer zu fühlen schien, wenn Guy anwesend war.
Kein Wunder, dass Robin seit Tagen nur noch am sticheln war.
Dass Gisborne das allerdings genauso gegen den Strich ging, wurde Allan klar, als der ihm die erste Kopfnuss seit langem verpasste. „Und du benimm dich nicht wie ein verzogenes Kind.“ An Hood gewandt setzte er dann wieder in neutralem Ton hinzu: „Können wir hier irgendwo übernachten? Alles ist besser als jetzt hinaus zu müssen“.
Robin bedachte zwar auch das für einen Moment mit einem seltsamen Blick, nickte dann aber doch. schließlich „Djaq und Will sind bei Marian. Ich denke mal, die kommen da auch nicht weg. Wenn ihr euch eng macht, könnt ihr ihr Bett benutzen. Much hat vorhin groß gewaschen, da sollte es keine Schwierigkeiten geben.“
Dem konnten auch Allan und Guy nichts zufügen. (Wenn auch Allan schmunzeln musste beim Gedanken an Much, wie er wahrscheinlich in diesem Moment in der Waschküche Donner und Doria fluchte, weil er seine nasse Wäsche nirgendwo aufhängen konnte – denn einen Trockner hatte die WG nicht. Zum Glück lief wenigstens bei ihnen soweit alles glatt.
Als Guy jedoch das Bett sah, war sich Allan dem nicht mehr so sicher.
„Da sollen wir zu zweit drin schlafen!? Das ist doch wohl ein Scherz!“
So schnurstracks wie er in das ihnen zugewiesene Zimmer reingestampft war, stapfte Guy postwendend rückwärts wieder raus, der festen Überzeugung im Gesicht, dass Robin ihn auf den Arm nehmen wollte. In Anbetracht des Einmannbettes vor sich musste sich Allan das allerdings auch fragen. (Nicht, dass es ihn groß stören würde, eng an Guy platziert zu schlafen...)
Doch Robin nahm dem ganzen den Wind aus den Segeln: „Djaq und Will schlafen seit geraumer Zeit zusammen in dem Bett. So wie ihr aneinander klebt, sollte das doch wohl kein Problem darstellen, oder sehe ich das falsch?“
Allan merkte deutlich, dass da schon wieder die nächste Spitze flog, doch auch die beachtete Guy nicht mal mit dem kleinen Zeh.
„Ich teile mir mit dem Zappelphillip auf keinen Fall so eine Pritsche! Entweder es findet sich ein zweites Bett oder einer von uns schläft auf der Couch!“
'Einer von uns' war am Ende natürlich Allan. Und 'auf der Couch' beinhaltete natürlich umgeben von Töpfen und Wannen, in die es nur durch die Deck tropfte, begleitet von einem freundlich kalten Luftzug, der ununterbrochen durchs WG-Wohnzimmer fegte.
Klar, dass Guy ihm das Bett vorgezogen hatte.
Grummelnd zog Allan seine dünne Decke noch ein Stück höher, dass nicht mal mehr seine Nase hervorschaute. Er war sich sicher, dass, wenn er nicht bald einschlief, er in wenigen Minuten anfangen würde zu Zittern, wie ein frierender Aal. Trotz Decke. Eine Erkältung war echt das Letzte, was er jetzt noch brauchte.
Und das nur, weil Monsieur of Gisborne sich zu fein war, mal ein bisschen Platz zu machen. Dabei war er doch immer derjenige, der sich als erstes an ihn klammerte wie an ein Plüschtier!
Nicht mal gute Nacht hatte er ihm gewünscht, dieser eingebildete Lackaffe.
Wenigstens war die Couch ein bisschen breiter als das komische Bett, in dem Guy hoffentlich auch vor sich hinfluchte und fror wie ein Schneider. Geschähe ihm nur recht!
Allan schlief so wütend ein, dass er nicht einmal mehr daran dachte, das ungleichmäßige Tropfen um ihn herum mit stetigem Zähneklappern zu untermalen.
Die Nacht war zu kurz. Das wusste Allan noch bevor er überhaupt die Augen aufgemacht hatte.
Die Sonne strahlte ihn durch das Ostfenster neben ihm direkt ins Gesicht, während draußen die Vögel solchen Krach machten, dass er es selbst durch die geschlossene Fensterscheibe hören konnte.
Als er wirsch hinter seinen Kopf griff, um sich das Kissen über die Ohren zu ziehen, schlug er mit der Hand auf irgendwas festes, was definitiv kein Kissen war, dass es klatschte , sodass er erschrocken die Hand zurückriss. Sofort kam von hinter ihm ein tiefes Knurren, gepaart mit einem Grollen, das er irgendwie mehr zu fühlen schien, als dass er es wirklich hörte.
Erst da spürte er den schweren Arm über sich, zusammen mit dem langen Körper an seinem Rücken und dem eindeutigen Ständer an seinem Hinterteil.
„Guy?!“ Er war immer noch so perplex, dass das Wort nicht mehr als ein Fiepen wurde.
Der seinerseits lag allerdings so dicht an ihn gepresst, dass er alles problemlos gehört hatte.
„Erwartest du jemand anderes?“ Allan wusste instinktiv, dass sein Freund hatte scharf klingen wollen – doch angesichts der frühen Morgenstunde klang selbst sein knurren wie das schnurren einer Katze.
„Ich dachte, das ist dir zu eng!?“ Dass Guy erst so ein Fass aufmachte und er dann doch bei ihm lag, verwirrte Allan schon immens...
„Bei dem Zähnegeklapper kann ja auch kein Mensch schlafen!“
Doch als Guy seinen Arm noch fester um ihn herum schlang und ihn wir ein Kuscheltier noch näher an sich sich drückte, drängte sich Allan eine ganz andere Antwort auf...
'Ich konnte nicht schlafen ohne dich.'
Zumindest schrie ihm die Geborgenheit um ihn herum in diesem Moment das entgegen. Mitr Megaphone.
Challenge: Situationen - Neben jemandem (unerwartetes) aufwachen - für mich
Fandom: BBC Robin Hood (AU)
Pairing: Allan/Guy
Anmerkung: Wieder in der dritten Staffel. Fühlte sich komisch an beim schreiben. Ich komm mir vor, als wenn cih drei Kilometer neben der HAndlung stehe und nur ansatzweise beschreibe was ich durch ganze dicke Brillegläser sehen kann... Wirklich mitreißend find ich es nich. :/
Wörter: 1172 oder so
Der Donner über ihnen krachte so laut, dass Allan kurzzeitig glaubte, das Dach würde über ihnen einstürzen. Dann war es wieder still.
Mit einem prüfenden Blick kontrollierte er schnell das kleine Vordach, unter dem er und Guy zusammen dicht an die Hauswand gedrängt standen, um sich zu vergewissern, dass es nicht im nächsten Moment auf sie niederprasseln würde, zusammen mit den Wassermassen, die seit eben wie aus Eimern vom Himmel stürzten.
Es war spät abends, sie wollten eigentlich nur noch heim und in ihr Bett, doch alles was Allan wusste war, dass Guy seinen Sportwagen fast zehn Minuten Fußweg vom Locksley Komplex entfernt geparkt hatte und sie es nicht mal bis zur Straße schaffen würden, ohne komplett durchnässt zu werden, geschweige denn, dass Guy bei dem Regen überhaupt die Straße würde erkennen können.
„Vergiss es. Bei dem Wetter fahre ich nicht.“ Fast hätte er seinen Freund hinter sich gar nicht gehört bei dem Getöse. Wie er hinter ihm wieder durch die Tür ins Haupthaus schlüpfte, bekam er allerdings schon mit.
Schnell stieg er ihm nach, nur um direkt Robin in die Arme zu laufen, der sie in der Couchecke sitzend mit spöttischem Gesichtsausdruck ansah und sich offensichtlich das schiefe Grinsen nicht verkneifen konnte. „Ist da etwa wer Wasserscheu?“ Um ihn herum plitschte und plätscherte es nur so in aufgestellte Töpfe und Eimer und Wannen, da die Decke mehr als undicht war, doch hielt das Robin offenbar noch lange nicht ab, Spitzen zu verteilen.
Allan wusste rwar deutlich, dass die vor allem gegen Guy gerichtet war – den es noch nicht mal zu interessieren schien – doch den bösen Blick retour konnte er sich nicht verkneifen. „Tu mal nicht so, als wenn du jetzt einen Fuß raus setzen würdest!“ brummte er zurück.
Robin (und Guy) bedachten das nru mit einer hochgezogenen Augenbraue. Seit Allan wieder fest zu Guy gehörte und Guy fest zur Gang, war Allan ziemlich aufmüpfig gegenüber dem Bandenführer geworden. Nicht nur Robin konnte sich ausmalen, dass das voranging an dem Gefühl der Sicherheit lag, in dich Allan immer zu fühlen schien, wenn Guy anwesend war.
Kein Wunder, dass Robin seit Tagen nur noch am sticheln war.
Dass Gisborne das allerdings genauso gegen den Strich ging, wurde Allan klar, als der ihm die erste Kopfnuss seit langem verpasste. „Und du benimm dich nicht wie ein verzogenes Kind.“ An Hood gewandt setzte er dann wieder in neutralem Ton hinzu: „Können wir hier irgendwo übernachten? Alles ist besser als jetzt hinaus zu müssen“.
Robin bedachte zwar auch das für einen Moment mit einem seltsamen Blick, nickte dann aber doch. schließlich „Djaq und Will sind bei Marian. Ich denke mal, die kommen da auch nicht weg. Wenn ihr euch eng macht, könnt ihr ihr Bett benutzen. Much hat vorhin groß gewaschen, da sollte es keine Schwierigkeiten geben.“
Dem konnten auch Allan und Guy nichts zufügen. (Wenn auch Allan schmunzeln musste beim Gedanken an Much, wie er wahrscheinlich in diesem Moment in der Waschküche Donner und Doria fluchte, weil er seine nasse Wäsche nirgendwo aufhängen konnte – denn einen Trockner hatte die WG nicht. Zum Glück lief wenigstens bei ihnen soweit alles glatt.
Als Guy jedoch das Bett sah, war sich Allan dem nicht mehr so sicher.
„Da sollen wir zu zweit drin schlafen!? Das ist doch wohl ein Scherz!“
So schnurstracks wie er in das ihnen zugewiesene Zimmer reingestampft war, stapfte Guy postwendend rückwärts wieder raus, der festen Überzeugung im Gesicht, dass Robin ihn auf den Arm nehmen wollte. In Anbetracht des Einmannbettes vor sich musste sich Allan das allerdings auch fragen. (Nicht, dass es ihn groß stören würde, eng an Guy platziert zu schlafen...)
Doch Robin nahm dem ganzen den Wind aus den Segeln: „Djaq und Will schlafen seit geraumer Zeit zusammen in dem Bett. So wie ihr aneinander klebt, sollte das doch wohl kein Problem darstellen, oder sehe ich das falsch?“
Allan merkte deutlich, dass da schon wieder die nächste Spitze flog, doch auch die beachtete Guy nicht mal mit dem kleinen Zeh.
„Ich teile mir mit dem Zappelphillip auf keinen Fall so eine Pritsche! Entweder es findet sich ein zweites Bett oder einer von uns schläft auf der Couch!“
'Einer von uns' war am Ende natürlich Allan. Und 'auf der Couch' beinhaltete natürlich umgeben von Töpfen und Wannen, in die es nur durch die Deck tropfte, begleitet von einem freundlich kalten Luftzug, der ununterbrochen durchs WG-Wohnzimmer fegte.
Klar, dass Guy ihm das Bett vorgezogen hatte.
Grummelnd zog Allan seine dünne Decke noch ein Stück höher, dass nicht mal mehr seine Nase hervorschaute. Er war sich sicher, dass, wenn er nicht bald einschlief, er in wenigen Minuten anfangen würde zu Zittern, wie ein frierender Aal. Trotz Decke. Eine Erkältung war echt das Letzte, was er jetzt noch brauchte.
Und das nur, weil Monsieur of Gisborne sich zu fein war, mal ein bisschen Platz zu machen. Dabei war er doch immer derjenige, der sich als erstes an ihn klammerte wie an ein Plüschtier!
Nicht mal gute Nacht hatte er ihm gewünscht, dieser eingebildete Lackaffe.
Wenigstens war die Couch ein bisschen breiter als das komische Bett, in dem Guy hoffentlich auch vor sich hinfluchte und fror wie ein Schneider. Geschähe ihm nur recht!
Allan schlief so wütend ein, dass er nicht einmal mehr daran dachte, das ungleichmäßige Tropfen um ihn herum mit stetigem Zähneklappern zu untermalen.
Die Nacht war zu kurz. Das wusste Allan noch bevor er überhaupt die Augen aufgemacht hatte.
Die Sonne strahlte ihn durch das Ostfenster neben ihm direkt ins Gesicht, während draußen die Vögel solchen Krach machten, dass er es selbst durch die geschlossene Fensterscheibe hören konnte.
Als er wirsch hinter seinen Kopf griff, um sich das Kissen über die Ohren zu ziehen, schlug er mit der Hand auf irgendwas festes, was definitiv kein Kissen war, dass es klatschte , sodass er erschrocken die Hand zurückriss. Sofort kam von hinter ihm ein tiefes Knurren, gepaart mit einem Grollen, das er irgendwie mehr zu fühlen schien, als dass er es wirklich hörte.
Erst da spürte er den schweren Arm über sich, zusammen mit dem langen Körper an seinem Rücken und dem eindeutigen Ständer an seinem Hinterteil.
„Guy?!“ Er war immer noch so perplex, dass das Wort nicht mehr als ein Fiepen wurde.
Der seinerseits lag allerdings so dicht an ihn gepresst, dass er alles problemlos gehört hatte.
„Erwartest du jemand anderes?“ Allan wusste instinktiv, dass sein Freund hatte scharf klingen wollen – doch angesichts der frühen Morgenstunde klang selbst sein knurren wie das schnurren einer Katze.
„Ich dachte, das ist dir zu eng!?“ Dass Guy erst so ein Fass aufmachte und er dann doch bei ihm lag, verwirrte Allan schon immens...
„Bei dem Zähnegeklapper kann ja auch kein Mensch schlafen!“
Doch als Guy seinen Arm noch fester um ihn herum schlang und ihn wir ein Kuscheltier noch näher an sich sich drückte, drängte sich Allan eine ganz andere Antwort auf...
'Ich konnte nicht schlafen ohne dich.'
Zumindest schrie ihm die Geborgenheit um ihn herum in diesem Moment das entgegen. Mitr Megaphone.
no subject
Date: 2013-08-14 10:12 pm (UTC)Der arme Mann muss dauernd dran Glauben.
Aber aww, natürlich musste es so kommen. *___*
Ich finde den Gedanken an die Töpfe und Eimer so witzig.
Diese WG ist so verranzt XD
Und achja: Dein Robin > mein Robin
no subject
Date: 2013-08-15 02:38 am (UTC)Ich mag den Mann irgendwie. Er ist so groß und stark und hart wie ein Marshmallow.
Zumindest wenn es um Allan geht.
Das Ende find ich putzig und ja, wahrscheinlich waren Guys Worte genau so gemeint. Das erinnert mich an das Wörterbuch: Frauen - Deutsch / Deutsch - Frauen oder so ähnlich.
Wenn Allan mal Zeit hat, sollte er so eine Liste erstellen, was Guy wirklich sagen will, wenn er irgendwas knurrt oder tut.
Wirklich, wirklich schnuffig, die beiden.