Hund und Katz Teil 1
Aug. 13th, 2013 09:51 pmTeam: Nutellasalat
Challenge: Personen - Verkanntes Genie - für mich
Fandom: BBC Robin Hood (AU)
Pairing: Allan/Guy
Anmerkung: Öh... es wurde immer länger... Eigentlich wollte ich ne andere Geschcihte erzählen, aber die Vogeschichte wurde immer länger... Naja, nu ist es ein Zweiteiler.
Ist mir bei meiner Nachtrunder durchs Hotel eingefallen. Ich find den Endabsatz irgendwie deplatziert, aba besser gehts grad nich.
Wörter: 1382
Allan hatte noch nicht einmal den Hauptwohnraum der WG betreten, da schallte ihm schon das laute Krachen einer Tür entgegen – fast gleichzeitig knackte es ohrenbetäubend. Dann war es ruhig.
Vorsichtig, aus Angst irgendwas könnte geflogen kommen, schaute er um die Ecke und überspähte das Zimmer einmal komplett – die buntgewürfelte Couchecke, der riesengroße Esstisch, die drei ausgedienten Küchenschränke, die als Buffet dienten, alles weitestgehend intakt – nur um Much, John und Djaq mit Kochlöffel, Hantel und mit Tupfer in der Pinzette zu entdecken, die wie Salzsäulen erstarrt und sichtlich geschockt in Richtung der Schlafzimmertüren starrten, genauer zu der von Will und ehemals seiner (nun Djaqs), die nicht nur wie Pik Sieben schief in der Angel hing, sondern auch noch der halbe Türstock abgerissen und runtergesplittert war.
Verwirrt blickte er zu den anderen zurück. „Was ist denn hier los?“
Doch als die anderen ihn ebenfalls nur mit großen Augen anstarrten, ahnte er fast schlimmes.
Much war der Erste der sich wieder fing: „Will, er...“ Hilflos deutete er mit dem Kochlöffel auf die zerstörte Tür, als wenn das alles erklären würde, offensichtlich völlig überfordert, andere komplette Worte rauszubekommen.
„Er hätte doch was sagen können...“ Auch John sah nicht wirklich aus, als wenn er verstanden hätte, was gerade passiert war.
Nur Djaq fasste sich als einzige schnell wieder und schaffte es nicht nur, die alberne Pinzette wegzulegen, sondern auch Allan zu bemerken und ihn zu grüßen.
„Dekoriert ihr um?“ der konnte sich den Scherz mit einem Nicken zur kaputten Tür nicht verkneifen. Frech grinste er ihr entgegen, doch Djaq verzog nur gequält die Miene.
„Will hat nächste Woche Zwischenprüfung. Wenn er die nicht besteht, muss er den Kurs wiederholen – darum sitzt er seit Tagen an seinen Büchern zum lernen. Aber wegen der vielen Aktionen in letzter Zeit ist er nicht dazu gekommen und nun muss er sich den Stoff in doppelten Schichten einzuprügeln...“
Unwillkühlich zog Allan in Guymanier eine Augenbraue hoch, nur um dann auch prüfend zu der kaputten Tür rüberzuschauen. Dass Will Ruhe zum lernen brauchte, hatten er schon in ihrer Zweier-WG-Zeit gelernt, dass er ungnädig werden konnte, wenn er die nicht bekam, auch, aber dass dabei Türen zu Bruch gingen hatte selbst er noch nicht geschafft.
Mitleidig sah er zu Djaq zurück, denn er konnte sich denken, dass das einige Einschränkungen für sie bedeutete. Die hingegen beschäftigte sich schon wieder mit dem Tupfer aus der Pinzette.
„Und was führt dich hierher?“ Robin hatte kein Treffen anberaumt (davon abgesehen, dass Guy dann dabei wäre) und seit er hier nicht mehr wohnte, war es schon selten geworden, dass er sich in der WG aufhielt. Diesmal allerdings....
Nach einigem Drucksen und einem prüfenden Blick ihrerseits gestand er schließlich kleinlaut: „Guy hat mich rausgeschmissen...“ Allan ärgerte sich selbst ständig darüber, dass er es bei diesem Mädel nicht schaffte, die Unwahrheit zu sagen. Dass sie wieder Freunde waren und alles wieder zum Guten geregelt war, musste schließlich noch lange nicht beinhalten, dass er seine Beziehungsprobleme vor ihnen ausbreitete... - aber gegen Djaq wollte einfach kein Kraut wachsen.
Dass sie ihn nun wissend von der Seite anlächelte ärgerte ihn dann doch wieder. „Was hast du gemacht?“
Trotzdem zuckte er wahrheitsgetreu die Schultern. „Keine Ahnung! Ich sitz' im Wohnzimmer am Datteln und er schmeißt mir plötzlich aus dem Arbeitszimmer den Briefbeschwerer an den Kopf und schubst mich dann am Kragen aus der Wohnung wie 'nen Kleinkriminellen! Ich hab' kein Ton gesagt!“ Fast hätte er erwatet, dass sie anfing zu grinsen – sie durchschaute solche Situationen schon immer schneller als er selbst, stattdessen schaute sie genauso ratlos wie er sich fühlte.
„Hat er momentan viel zu tun?“
Doch das konnte Allan nicht sicher beantworten. „Steuerprüfung oder so... Sagte, er brauch' Ruhe, aber wirklich Laut war ich ja nu' nich' gerade.... - Ich bleib heute einfach hier und heute Abend hat er sich auch wieder eingekriegt.“
So sah der Plan aus.
Doch als er viel später an diesem Tag sich vom Concerge die Wohnungstür öffnen ließ, um dann (sicherheitshalber sehr leise) in die Wohnung zu schlüpfen und nach Guy zu sehen, bereute er sofort, überhaupt zurückgekommen zu sein.
Guy rauchte! Im übertragenen Sinne.
Der Mann stand an der Kaffeemaschine und brodelte mit ihr um die Wette, während der Küchenboden von Scherben nur so übersät war und eine lange, dunkle Kaffeespur in aller
Seelenruhe sich gemächlich ihren Weg zum Wohnzimmerteppich bahnte.
Ein Blick darüber hinaus zeigte ihm eine völlig verwüstete Couchecke, in der das schnurlose Telefon wie hindrapiert in seinen Einzelteilen auf einer Stelle verstreut lag, während seine Spielkonsole so kreuz und quer dazwischen lag, als wenn jemand darüber gestolpert war und dabei im Sturz den Rest der Einrichtung mitgerissen hätte. Wie um den dramatischen Effekt zu verstärken bauschten sich die Vorhänge vor der offenen Terrassentür wie unheilverkündend von der kalten Nachtluft getrieben weit ins Wohnzimmer hienein.
„Was ist den hier passiert!?“ Doch ein Blick zu Guy zeigte ihm deutlich, dass das die falsche Frage war.
Sofort stand er wieder vor ihm und keine Sekunde später packte der ihn wieder am Kragen und drängte ihn zurück zur Tür: „Ich hab gesagt, du sollst verschwinden!“ Mit einem kräftigen Ruck schubste er Allan noch Richtung Ausgang – Der kam sich vor wie in einer schlecht wiederholten Filmschleife.
„Was soll denn das!?“ Ohne nachzudenken rannte er Gisborne hinterher, nur um den drei Schritte vor der Kücheninsel wieder haushoch aufgebaut vor sich zu haben, diesmal mit einer blitzschnellen Hand an seiner Kehle, bereit ihn ohne Pardon gewaltsam zurückzustoßen! Die wütende Ader an seinem Kiefer puckerte dabei so wild, dass Allan ernsthaft Angst hatte, sie würde jeden Moment platzen.
„Lass mich in Ruhe, Herrgottnochmal!“ Beiden wurde mehr als bewusste, wie stark Guy sich zurückhalten musste, ihn nicht zu schütteln. Allan kannte den Zustand noch aus Vaiseys Büro von ihm, und wusste, dass er besser war, darauf nichts zu sagen, doch den entsetzten Blick nach oben konnte er nicht verhindern. Als wenn sein Freund erst dadurch merkte, was er da eigentlich tat, ließ er Allan mit einem Schlag fahren, als hätte er sich verbrannt.
„Hör zu... Es tut mir leid, okay...?“ Guy sah mit einem mal so fertig aus, dass Allan ihn am liebsten in den Arm genommen hätte – doch nach der Reaktion traute er sich nicht, auch nur eine Bewegung zu machen.
„Kannst du nicht einfach woanders übernachten?“ Fast hätte Allan schwören können, dass Guy ein bisschen näher gekommen war. Trotzdem starrte er ihm weiterhin nur mit schreckgeweiteten Augen ins Gesicht.
„Ich muss diese Prüfung bis Ende der Woche über die Bühne haben, sonst kann ich die Lizenz für meine eigene Firma vergessen...“ Er kam noch ein Stück näher und erst, als Allan seine beiden schweren Hände auf den Schultern fühlte, traute er sich auch nach ihm zu greifen und ihn letztendlich doch mit den Armen um seinen Hals zu sich runter zu ziehen.
Einen Moment lang standen sie schweigend da. Allan hätte fast gefiept, so kräftig zog Guy ihn plötzlichen in eine Umarmung. Nichtsdestotrotz wich er nicht einen Schritt zurück.
„Meinst du, wir könnten einen Deal machen?“ Allans Blick war mit einem mal so businessernst, dass Guy fast schon glaubte, nicht richtig zu gucken.
Als Allan an diesem Abend das Licht löschte, hätte er fast erleichtert geseufzt, selbst wenn er sich ein wenig verloren vorkam ob dieser seltsam surrealen Situation.
Nach langer Zeit schlief er tatsächlich mal wieder in der WG – in seinem eigenen alten Bett – nachdem Will mit Guys Zustimmung in einer fast schon halsbrecherischen Aktion vor nicht mal einer Stunde samt Mitschrift und allen Büchern in Windeseile vom Locksley Wohnkomplex in Guys Wohnung verfrachtet worden war – zur kompletten Überraschung aller Gangmitglieder natürlich.
Während Djaq sich im Bett neben ihm kurz sortierte und sich dann auch gähnend in ihr Bettzeug kuschelte, dachte er noch einmal kurz über den Tag nach. Dass ihr jemand bestimmtes an ihrer Seite fehlte konnte in dem Moment wohl niemand so gut nachvollziehen, wie er selbst; vermisste er doch selbst einen großen, schlanken Körper an seiner Seite schon bevor die Nacht überhaupt begonnen hatte....
Seit ihrer temporären Trennung hatten er und Guy nicht mehr separat geschlafen (was unter anderem besonders an Guys Anhänglichkeit lag, aber das würde er niemals offen zugeben.).
Nun lag eine ganze Woche vor ihnen.
Challenge: Personen - Verkanntes Genie - für mich
Fandom: BBC Robin Hood (AU)
Pairing: Allan/Guy
Anmerkung: Öh... es wurde immer länger... Eigentlich wollte ich ne andere Geschcihte erzählen, aber die Vogeschichte wurde immer länger... Naja, nu ist es ein Zweiteiler.
Ist mir bei meiner Nachtrunder durchs Hotel eingefallen. Ich find den Endabsatz irgendwie deplatziert, aba besser gehts grad nich.
Wörter: 1382
Allan hatte noch nicht einmal den Hauptwohnraum der WG betreten, da schallte ihm schon das laute Krachen einer Tür entgegen – fast gleichzeitig knackte es ohrenbetäubend. Dann war es ruhig.
Vorsichtig, aus Angst irgendwas könnte geflogen kommen, schaute er um die Ecke und überspähte das Zimmer einmal komplett – die buntgewürfelte Couchecke, der riesengroße Esstisch, die drei ausgedienten Küchenschränke, die als Buffet dienten, alles weitestgehend intakt – nur um Much, John und Djaq mit Kochlöffel, Hantel und mit Tupfer in der Pinzette zu entdecken, die wie Salzsäulen erstarrt und sichtlich geschockt in Richtung der Schlafzimmertüren starrten, genauer zu der von Will und ehemals seiner (nun Djaqs), die nicht nur wie Pik Sieben schief in der Angel hing, sondern auch noch der halbe Türstock abgerissen und runtergesplittert war.
Verwirrt blickte er zu den anderen zurück. „Was ist denn hier los?“
Doch als die anderen ihn ebenfalls nur mit großen Augen anstarrten, ahnte er fast schlimmes.
Much war der Erste der sich wieder fing: „Will, er...“ Hilflos deutete er mit dem Kochlöffel auf die zerstörte Tür, als wenn das alles erklären würde, offensichtlich völlig überfordert, andere komplette Worte rauszubekommen.
„Er hätte doch was sagen können...“ Auch John sah nicht wirklich aus, als wenn er verstanden hätte, was gerade passiert war.
Nur Djaq fasste sich als einzige schnell wieder und schaffte es nicht nur, die alberne Pinzette wegzulegen, sondern auch Allan zu bemerken und ihn zu grüßen.
„Dekoriert ihr um?“ der konnte sich den Scherz mit einem Nicken zur kaputten Tür nicht verkneifen. Frech grinste er ihr entgegen, doch Djaq verzog nur gequält die Miene.
„Will hat nächste Woche Zwischenprüfung. Wenn er die nicht besteht, muss er den Kurs wiederholen – darum sitzt er seit Tagen an seinen Büchern zum lernen. Aber wegen der vielen Aktionen in letzter Zeit ist er nicht dazu gekommen und nun muss er sich den Stoff in doppelten Schichten einzuprügeln...“
Unwillkühlich zog Allan in Guymanier eine Augenbraue hoch, nur um dann auch prüfend zu der kaputten Tür rüberzuschauen. Dass Will Ruhe zum lernen brauchte, hatten er schon in ihrer Zweier-WG-Zeit gelernt, dass er ungnädig werden konnte, wenn er die nicht bekam, auch, aber dass dabei Türen zu Bruch gingen hatte selbst er noch nicht geschafft.
Mitleidig sah er zu Djaq zurück, denn er konnte sich denken, dass das einige Einschränkungen für sie bedeutete. Die hingegen beschäftigte sich schon wieder mit dem Tupfer aus der Pinzette.
„Und was führt dich hierher?“ Robin hatte kein Treffen anberaumt (davon abgesehen, dass Guy dann dabei wäre) und seit er hier nicht mehr wohnte, war es schon selten geworden, dass er sich in der WG aufhielt. Diesmal allerdings....
Nach einigem Drucksen und einem prüfenden Blick ihrerseits gestand er schließlich kleinlaut: „Guy hat mich rausgeschmissen...“ Allan ärgerte sich selbst ständig darüber, dass er es bei diesem Mädel nicht schaffte, die Unwahrheit zu sagen. Dass sie wieder Freunde waren und alles wieder zum Guten geregelt war, musste schließlich noch lange nicht beinhalten, dass er seine Beziehungsprobleme vor ihnen ausbreitete... - aber gegen Djaq wollte einfach kein Kraut wachsen.
Dass sie ihn nun wissend von der Seite anlächelte ärgerte ihn dann doch wieder. „Was hast du gemacht?“
Trotzdem zuckte er wahrheitsgetreu die Schultern. „Keine Ahnung! Ich sitz' im Wohnzimmer am Datteln und er schmeißt mir plötzlich aus dem Arbeitszimmer den Briefbeschwerer an den Kopf und schubst mich dann am Kragen aus der Wohnung wie 'nen Kleinkriminellen! Ich hab' kein Ton gesagt!“ Fast hätte er erwatet, dass sie anfing zu grinsen – sie durchschaute solche Situationen schon immer schneller als er selbst, stattdessen schaute sie genauso ratlos wie er sich fühlte.
„Hat er momentan viel zu tun?“
Doch das konnte Allan nicht sicher beantworten. „Steuerprüfung oder so... Sagte, er brauch' Ruhe, aber wirklich Laut war ich ja nu' nich' gerade.... - Ich bleib heute einfach hier und heute Abend hat er sich auch wieder eingekriegt.“
So sah der Plan aus.
Doch als er viel später an diesem Tag sich vom Concerge die Wohnungstür öffnen ließ, um dann (sicherheitshalber sehr leise) in die Wohnung zu schlüpfen und nach Guy zu sehen, bereute er sofort, überhaupt zurückgekommen zu sein.
Guy rauchte! Im übertragenen Sinne.
Der Mann stand an der Kaffeemaschine und brodelte mit ihr um die Wette, während der Küchenboden von Scherben nur so übersät war und eine lange, dunkle Kaffeespur in aller
Seelenruhe sich gemächlich ihren Weg zum Wohnzimmerteppich bahnte.
Ein Blick darüber hinaus zeigte ihm eine völlig verwüstete Couchecke, in der das schnurlose Telefon wie hindrapiert in seinen Einzelteilen auf einer Stelle verstreut lag, während seine Spielkonsole so kreuz und quer dazwischen lag, als wenn jemand darüber gestolpert war und dabei im Sturz den Rest der Einrichtung mitgerissen hätte. Wie um den dramatischen Effekt zu verstärken bauschten sich die Vorhänge vor der offenen Terrassentür wie unheilverkündend von der kalten Nachtluft getrieben weit ins Wohnzimmer hienein.
„Was ist den hier passiert!?“ Doch ein Blick zu Guy zeigte ihm deutlich, dass das die falsche Frage war.
Sofort stand er wieder vor ihm und keine Sekunde später packte der ihn wieder am Kragen und drängte ihn zurück zur Tür: „Ich hab gesagt, du sollst verschwinden!“ Mit einem kräftigen Ruck schubste er Allan noch Richtung Ausgang – Der kam sich vor wie in einer schlecht wiederholten Filmschleife.
„Was soll denn das!?“ Ohne nachzudenken rannte er Gisborne hinterher, nur um den drei Schritte vor der Kücheninsel wieder haushoch aufgebaut vor sich zu haben, diesmal mit einer blitzschnellen Hand an seiner Kehle, bereit ihn ohne Pardon gewaltsam zurückzustoßen! Die wütende Ader an seinem Kiefer puckerte dabei so wild, dass Allan ernsthaft Angst hatte, sie würde jeden Moment platzen.
„Lass mich in Ruhe, Herrgottnochmal!“ Beiden wurde mehr als bewusste, wie stark Guy sich zurückhalten musste, ihn nicht zu schütteln. Allan kannte den Zustand noch aus Vaiseys Büro von ihm, und wusste, dass er besser war, darauf nichts zu sagen, doch den entsetzten Blick nach oben konnte er nicht verhindern. Als wenn sein Freund erst dadurch merkte, was er da eigentlich tat, ließ er Allan mit einem Schlag fahren, als hätte er sich verbrannt.
„Hör zu... Es tut mir leid, okay...?“ Guy sah mit einem mal so fertig aus, dass Allan ihn am liebsten in den Arm genommen hätte – doch nach der Reaktion traute er sich nicht, auch nur eine Bewegung zu machen.
„Kannst du nicht einfach woanders übernachten?“ Fast hätte Allan schwören können, dass Guy ein bisschen näher gekommen war. Trotzdem starrte er ihm weiterhin nur mit schreckgeweiteten Augen ins Gesicht.
„Ich muss diese Prüfung bis Ende der Woche über die Bühne haben, sonst kann ich die Lizenz für meine eigene Firma vergessen...“ Er kam noch ein Stück näher und erst, als Allan seine beiden schweren Hände auf den Schultern fühlte, traute er sich auch nach ihm zu greifen und ihn letztendlich doch mit den Armen um seinen Hals zu sich runter zu ziehen.
Einen Moment lang standen sie schweigend da. Allan hätte fast gefiept, so kräftig zog Guy ihn plötzlichen in eine Umarmung. Nichtsdestotrotz wich er nicht einen Schritt zurück.
„Meinst du, wir könnten einen Deal machen?“ Allans Blick war mit einem mal so businessernst, dass Guy fast schon glaubte, nicht richtig zu gucken.
Als Allan an diesem Abend das Licht löschte, hätte er fast erleichtert geseufzt, selbst wenn er sich ein wenig verloren vorkam ob dieser seltsam surrealen Situation.
Nach langer Zeit schlief er tatsächlich mal wieder in der WG – in seinem eigenen alten Bett – nachdem Will mit Guys Zustimmung in einer fast schon halsbrecherischen Aktion vor nicht mal einer Stunde samt Mitschrift und allen Büchern in Windeseile vom Locksley Wohnkomplex in Guys Wohnung verfrachtet worden war – zur kompletten Überraschung aller Gangmitglieder natürlich.
Während Djaq sich im Bett neben ihm kurz sortierte und sich dann auch gähnend in ihr Bettzeug kuschelte, dachte er noch einmal kurz über den Tag nach. Dass ihr jemand bestimmtes an ihrer Seite fehlte konnte in dem Moment wohl niemand so gut nachvollziehen, wie er selbst; vermisste er doch selbst einen großen, schlanken Körper an seiner Seite schon bevor die Nacht überhaupt begonnen hatte....
Seit ihrer temporären Trennung hatten er und Guy nicht mehr separat geschlafen (was unter anderem besonders an Guys Anhänglichkeit lag, aber das würde er niemals offen zugeben.).
Nun lag eine ganze Woche vor ihnen.
no subject
Date: 2013-08-13 10:25 pm (UTC)Was für eine Aktion! Ich hatte schon gegrübelt, was das alles mit Will am Anfang zu tun hat.
Ob die beiden Beschäftigten es wohl schaffen, irgendwas an der Wohnung ganz zu lassen?
Ich bin jedenfalls gespannt darauf, wie das alles ausgeht
Und ob Guy und Will jetzt miteinander bonden.
Und ob sie nicht am Ende verdursten XD
Du musst nur aufpassen, dass das ganze nicht zu sehr in abusive relationship abdriftet.
Das wäre fatal o.0
no subject
Date: 2013-08-14 01:29 am (UTC)no subject
Date: 2013-08-14 06:35 am (UTC)ich meine Guys gewalttätige Ausschreitungen.
no subject
Date: 2013-08-14 10:34 am (UTC)