25. Stimmungen: Sprachlos - für mich
Aug. 13th, 2013 11:23 amTeam: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Sprachlos
Titel: Ein langer Kampf
Fandom: DmC - Devil may cry (5)
Charaktere: Dante, Sty und ein Haufen Dämonen
Words: ~850
Warnings: sinnloses Abschlachten seelenloser Monster | unkorrigiert, unbetaed
Continuation: Erste Begegnung
Kommentar: Ich habe immer noch keine Ahnung von DMC und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Aber ich bin gerade krank und kann kaum klar denken, da hat mich dieses Bunny angehüpft. Ich habe meine wenige Energie zusammengekratzt und habe das Gefühl, dass es etwas seltsam geworden ist, besonders gegen Schluss. Dann wiederum - die ganze Situation ist seltsam. Aber ich hoffe, es gefällt
lumcheng und
nessaniel trotzdem.
Ein langer Kampf
Dante wirbelte herum und erstach den nächsten Dämon. Er fragte sich langsam, wieviele es in diesem Raum noch gab. Glaubten sie, sie könnten ihn ersticken, wenn sie den Raum ausfüllten?
Mit einem wütenden Schrei schlug er auf den nächsten ein, der sich ihm nähern wollte. Diese Biester! Er hatte es so satt! Konnte das nicht endlich ein Ende nehmen.
Geschickt wich er aus und erstach einen Stygian von hinten, bevor er in einem Rundumschlag sich wieder etwas Luft verschaffte. Der Platz wurde langsam eng und er spürte, wie es immer anstrengender wurde, gegen die Meute zu kämpfen. Es waren nicht nur Stygians, es waren auch Knight und andere ekelhafte Biester vertreten.
Der Kampf zog sich hin wie Kaugummi unter einer heißen Schuhsohle. Der Raum glich mittlerweile einem Schlachtfeld, was es ja auch war, und als Ruhe einkehrte, atmete er tief durch.
"Urgh. Das ist nicht euer ernst oder?", fragte Dante fast ein wenig beleidigt, als noch einmal Monster auftauchten. Es war nur sein starkes Bedürfnis zu gewinnen, dass er nicht einfach sein Schwert wegsteckte und die Szenerie verließ. Das und natürlich die Tatsache, dass die Türen verschlossen waren. Das waren sie immer, wenn die Monster auftauchten. Das war das Feigeste, was diese Dämonen überhaupt an Strategien erfanden.
Dann wiederum dürften sie ja nicht besonders intelligent sein. Dante sah es ihnen also nach, dass sie verhindern wollten, dass ihre Beute flüchtete. Wobei er sich langsam fragte, wer hier wirklich das Opfer war. Er jedenfalls hatte nicht vor zu sterben.
Er war gerade damit beschäftigt einen Knight zu killen, der ihm das Leben schwer machte, als er ein warnendes Kreischen vernahm. Es ging ihm durch Mark und Bein und mit einem letzten Stich, zerfloss der Dämon besiegt auf seiner Klinge. Es schien sich alles in Zeitlupe abzuspielen, denn im selben Moment, als er zugestoßen und der Schrei ertönte, wandte er sich auch schon alarmiert um und konnte noch gerade so zurückspringen. Die Klinge des Stygians erwischte ihn trotzdem und verpasste ihm einen Kratzer auf dem Gesicht.
Das war aber nicht das, was ihn wirklich aus der Bahn warf und nicht nur ihn. Das Monster war in der Bewegung erstarrt und langsam verrutschten die Teile. Der Dämon war in einigen sauberen Schnitten durchtrennt worden und zerfiel wie klobiges Konfetti. Hinter dem Stygian stand ein weiterer an dessen Klinge Motoröl langsam hinabtropfte.
Er starrte den Dämon an, sprachlos und unfähig zu verarbeiten, was hier passiert war. Er spürte den Schnitt in seiner Handfläche pochen und es war das einzige, was ihn daran erinnerte, dass es definitiv kein Traum gewesen sein konnte, was in dieser kleinen Kammer passiert war.
Und jetzt... jetzt stand dieser Stygian wieder vor ihm, zwischen ihnen eine verdampfende Leiche eines ihrer Artgenossen. Wortlos und fassungslos standen soviele Fragen in seinem Gesicht, dass er keine davon wirklich formulieren konnte. Das war ein total verdrehtes Bild. Bisher hatte er von dämonischer Seite NIE Unterstützung erhalten.
Was lief hier also falsch?
Der - oder war es eine Sie? - Stygian trat langsam auf ihn zu, während er schweratmend und doch sichtlich erschöpft kaum noch sein Schwert halten konnte. Sein Blick war dennoch zurückhaltend. Wie lange konnte so eine Allianz halten? War es nicht doch nur ein Hinterhalt? Wollte dieser Dämon ihn einfach nur in Sicherheit wiegen?
Aber Tatsache war, dass sie ihm das Leben gerettet hatte.
Er zuckte leicht zusammen, als sie nah genug war, um leicht über den Kratzer zu streichen. Es brannte und er griff selbst dorthin. Er sah sich kurz seine leicht mit Blut verschmierten Fingerspitzen an und lachte es weg. "Das ist nur ein Kratzer."
Er hatte keine Ahnung, warum er das überhaupt sagte. Es schien ja doch nichts zu helfen. Der Stygian verschwand nicht und schien auch kein bisschen erleichtert. Dann spürte er, wie sich der Keramikschädel gegen seine Schulter bohrte und er vor lauter überraschung beinahe das Gleichgewicht verlor.
Bestimmt sollte ihm die Geste etwas sagen, aber er konnte beim besten Willen nicht erraten, was es war. Er war nie bereit gewesen, eine so innige Beziehung mit irgendwem einzugehen, dass er sich mit dieser Art von Zweisamkeit wirklich auskannte.
Aber schließlich legte er doch vorsichtig einen Arm los um das Monster. Er strich vorsichtig über der das Schultergelenk und es schien genau das zu sein, was der Stygian gewollt hatte. Sie löste sich wieder von ihm - es musste doch definitiv ein Weibchen sein, so anschmiegsam, wie dieser Dämon sich gab - und sah zu ihm auf. Dann streckte sie sich und drückte ihm die Lippen auf die Wange. Es waren keine Worte, aber Dante spürte, was sie ihm sagen wollte. Sein Herz flatterte und ließ er sah ihr nach. Sprachlos und vollkommen neben sich, dass er scheinbar eine Beziehung begonnen hatte, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein.
Die Gesten jedenfalls waren eindeutig und auch das Gefühl, das sich in ihm ausbreitete.
'Pass auf dich auf' war es, was sie ihm vermitteln wollte.
Sein Griff um Rebellion verhärtete sich einen Augenblick. Er hatte nicht vor zu sterben. Nicht heute oder in nächster Zeit. In stummer Dankbarkeit lief er davon, weg von diesem Raum und seiner Bestimmung entgegen.
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Sprachlos
Titel: Ein langer Kampf
Fandom: DmC - Devil may cry (5)
Charaktere: Dante, Sty und ein Haufen Dämonen
Words: ~850
Warnings: sinnloses Abschlachten seelenloser Monster | unkorrigiert, unbetaed
Continuation: Erste Begegnung
Kommentar: Ich habe immer noch keine Ahnung von DMC und das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Aber ich bin gerade krank und kann kaum klar denken, da hat mich dieses Bunny angehüpft. Ich habe meine wenige Energie zusammengekratzt und habe das Gefühl, dass es etwas seltsam geworden ist, besonders gegen Schluss. Dann wiederum - die ganze Situation ist seltsam. Aber ich hoffe, es gefällt
Ein langer Kampf
Dante wirbelte herum und erstach den nächsten Dämon. Er fragte sich langsam, wieviele es in diesem Raum noch gab. Glaubten sie, sie könnten ihn ersticken, wenn sie den Raum ausfüllten?
Mit einem wütenden Schrei schlug er auf den nächsten ein, der sich ihm nähern wollte. Diese Biester! Er hatte es so satt! Konnte das nicht endlich ein Ende nehmen.
Geschickt wich er aus und erstach einen Stygian von hinten, bevor er in einem Rundumschlag sich wieder etwas Luft verschaffte. Der Platz wurde langsam eng und er spürte, wie es immer anstrengender wurde, gegen die Meute zu kämpfen. Es waren nicht nur Stygians, es waren auch Knight und andere ekelhafte Biester vertreten.
Der Kampf zog sich hin wie Kaugummi unter einer heißen Schuhsohle. Der Raum glich mittlerweile einem Schlachtfeld, was es ja auch war, und als Ruhe einkehrte, atmete er tief durch.
"Urgh. Das ist nicht euer ernst oder?", fragte Dante fast ein wenig beleidigt, als noch einmal Monster auftauchten. Es war nur sein starkes Bedürfnis zu gewinnen, dass er nicht einfach sein Schwert wegsteckte und die Szenerie verließ. Das und natürlich die Tatsache, dass die Türen verschlossen waren. Das waren sie immer, wenn die Monster auftauchten. Das war das Feigeste, was diese Dämonen überhaupt an Strategien erfanden.
Dann wiederum dürften sie ja nicht besonders intelligent sein. Dante sah es ihnen also nach, dass sie verhindern wollten, dass ihre Beute flüchtete. Wobei er sich langsam fragte, wer hier wirklich das Opfer war. Er jedenfalls hatte nicht vor zu sterben.
Er war gerade damit beschäftigt einen Knight zu killen, der ihm das Leben schwer machte, als er ein warnendes Kreischen vernahm. Es ging ihm durch Mark und Bein und mit einem letzten Stich, zerfloss der Dämon besiegt auf seiner Klinge. Es schien sich alles in Zeitlupe abzuspielen, denn im selben Moment, als er zugestoßen und der Schrei ertönte, wandte er sich auch schon alarmiert um und konnte noch gerade so zurückspringen. Die Klinge des Stygians erwischte ihn trotzdem und verpasste ihm einen Kratzer auf dem Gesicht.
Das war aber nicht das, was ihn wirklich aus der Bahn warf und nicht nur ihn. Das Monster war in der Bewegung erstarrt und langsam verrutschten die Teile. Der Dämon war in einigen sauberen Schnitten durchtrennt worden und zerfiel wie klobiges Konfetti. Hinter dem Stygian stand ein weiterer an dessen Klinge Motoröl langsam hinabtropfte.
Er starrte den Dämon an, sprachlos und unfähig zu verarbeiten, was hier passiert war. Er spürte den Schnitt in seiner Handfläche pochen und es war das einzige, was ihn daran erinnerte, dass es definitiv kein Traum gewesen sein konnte, was in dieser kleinen Kammer passiert war.
Und jetzt... jetzt stand dieser Stygian wieder vor ihm, zwischen ihnen eine verdampfende Leiche eines ihrer Artgenossen. Wortlos und fassungslos standen soviele Fragen in seinem Gesicht, dass er keine davon wirklich formulieren konnte. Das war ein total verdrehtes Bild. Bisher hatte er von dämonischer Seite NIE Unterstützung erhalten.
Was lief hier also falsch?
Der - oder war es eine Sie? - Stygian trat langsam auf ihn zu, während er schweratmend und doch sichtlich erschöpft kaum noch sein Schwert halten konnte. Sein Blick war dennoch zurückhaltend. Wie lange konnte so eine Allianz halten? War es nicht doch nur ein Hinterhalt? Wollte dieser Dämon ihn einfach nur in Sicherheit wiegen?
Aber Tatsache war, dass sie ihm das Leben gerettet hatte.
Er zuckte leicht zusammen, als sie nah genug war, um leicht über den Kratzer zu streichen. Es brannte und er griff selbst dorthin. Er sah sich kurz seine leicht mit Blut verschmierten Fingerspitzen an und lachte es weg. "Das ist nur ein Kratzer."
Er hatte keine Ahnung, warum er das überhaupt sagte. Es schien ja doch nichts zu helfen. Der Stygian verschwand nicht und schien auch kein bisschen erleichtert. Dann spürte er, wie sich der Keramikschädel gegen seine Schulter bohrte und er vor lauter überraschung beinahe das Gleichgewicht verlor.
Bestimmt sollte ihm die Geste etwas sagen, aber er konnte beim besten Willen nicht erraten, was es war. Er war nie bereit gewesen, eine so innige Beziehung mit irgendwem einzugehen, dass er sich mit dieser Art von Zweisamkeit wirklich auskannte.
Aber schließlich legte er doch vorsichtig einen Arm los um das Monster. Er strich vorsichtig über der das Schultergelenk und es schien genau das zu sein, was der Stygian gewollt hatte. Sie löste sich wieder von ihm - es musste doch definitiv ein Weibchen sein, so anschmiegsam, wie dieser Dämon sich gab - und sah zu ihm auf. Dann streckte sie sich und drückte ihm die Lippen auf die Wange. Es waren keine Worte, aber Dante spürte, was sie ihm sagen wollte. Sein Herz flatterte und ließ er sah ihr nach. Sprachlos und vollkommen neben sich, dass er scheinbar eine Beziehung begonnen hatte, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein.
Die Gesten jedenfalls waren eindeutig und auch das Gefühl, das sich in ihm ausbreitete.
'Pass auf dich auf' war es, was sie ihm vermitteln wollte.
Sein Griff um Rebellion verhärtete sich einen Augenblick. Er hatte nicht vor zu sterben. Nicht heute oder in nächster Zeit. In stummer Dankbarkeit lief er davon, weg von diesem Raum und seiner Bestimmung entgegen.
no subject
Date: 2013-08-13 01:45 pm (UTC)Du hast noch einen Teil geschrieben *_* Hach, ich liebe die beiden mittlerweile so sehr - sie machen Dante/Kat ernsthafte Konkurenz in meinem Hirn, haha.
Schön, dass zur Abwechslung mal jemand IHM zur Hilfe kommt und nich umgekehrt.
Na, dann steht der Hochzeit ja jetzt wirklich nichts mehr im Wege :P
(und mehr davon bitte! egal zu welchem Zeitpunkt, lol)
no subject
Date: 2013-08-13 01:48 pm (UTC)Mal sehen, wann es mich wieder packt ^^ aber Dante zu schreiben macht irgendwie Spaß
no subject
Date: 2013-08-16 08:21 am (UTC)no subject
Date: 2013-08-17 07:30 pm (UTC)Aber so bekommt er halt einfach eine gewisse Note von mir - ich nenn das dann mal künstlerische Freiheit ^^
Mit Kampfszenen habe ich auch so meine Probleme. Ich glaube, das ging sogar noch viel besser, aber ich bin ne hoffnungslose Romantikerin... insofern... bin ich eigentlich ganz zufrieden damit ^^