Harte Schale, weicher Kern
Aug. 12th, 2013 09:29 pmTeam: Sirius
Challenge: Personen Tropes: Harte Schale, weicher Kern (für mich)
Fandom: The Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji, Tezuka, Inui
Teil 1, Teil 2, Teil 3
Sie waren nicht die Letzten, bei weitem nicht. Fuji war sich nicht ganz sicher, ob es daran lag, dass Toshiko ein Tempo vorgelegt hatte, bei dem Eiji irgendwann angefangen hatte, vor sich hinzufluchen und Yamada einfach die Puste ausgegangen war. Letzteres hatte eigentlich keinen überrascht, sie war in keinem Sportclub. Toshiko hatte sich da aber nicht groß für interessiert und sie wollten alle aus dem Regen raus, weswegen sich keiner laut beklagt hatte.
Am Ziel aber ließ Eiji sich einfach mit ausgebreiteten Armen rücklings auf den Boden fallen, sich ganz offenbar nicht dafür interessierend, dass die Lichtung inzwischen ziemlich aufgeweicht war.
„Du wirst dich erkälten, wenn du hier so liegen bleibst.“ Es würde vermutlich keinen Unterschied machen. Sie waren alle nass, aber hier waren sie nicht mehr von den Bäumen geschützt und jetzt, wo sie sich nicht mehr bewegten, wurde es kühl.
„Nyaaaa, egaaaal!“, maulte Eiji, „Toshiko-chan ist eine schlimmere Sklaventreiberin als Tezuka-buchou!“
„Wir wissen nicht, wie das Training bei ihr ist.“
„Bestimmt genauso schlimm! Das ist der Schwimmclub, nass sein sollte sie gewöhnt sein!“
„Stell dich nicht so an!“ Toshiko war so plötzlich aufgetaucht, dass auch Fuji kurz zusammenzuckte. Er hatte eigentlich gedacht, dass sie schon mit Yamada zu ihrer Jugendherberge gegangen war. Bis dahin waren es immerhin nur noch fünf Minuten. Als er sich umsah, konnte er Yamada auch nirgendwo entdecken, dafür aber jemand anderen. „Oishi.“ Er musste schon länger wieder zurücksein, denn er hatte einen Regenschirm und trockene Sachen an.
Die Erwähnung von Oishis Namen ließ Eiji sofort aufspringen und er klammerte sich an seinen Doppelpartner. „Nya, Oishi, die wollen uns ganz sicher mit diesem Wochenende umbringen! Nächste Woche sind wir alle krank!“
„Wenn du dich wieder in den Schlamm wirfst und dich beklagst, dann ja.“ Die Worte, die von Fuji sicher spöttisch und von Toshiko ruppig geklungen hätten, waren aus Oishis Mund fast zärtlich und Fuji konnte sehen, wie Toshiko ungläubig die Augen verdrehte.
Eiji jedenfalls war sofort ganz handzahm verkündete, dass er erstmal eine heiße Dusche brauchte.
„Ich fasse es nicht... wie macht der das?“, fragte Toshiko kopfschüttelnd, als die beiden sich entfernten.
„Das hat bisher noch keiner herausgefunden.“ Inui vielleicht, aber Fuji vermutete, dass der auch noch ratlos war. „Ist Yamada schon in der Jugendherberge?“
„Ja. Ich hab Oishi auf halbem Weg getroffen, er hat sich anscheinend Sorgen gemacht. Tezuka und er sind seit einer Viertelstunde wieder da, waren natürlich die ersten.“
Fuji musste leise lachen. „Überrascht dich das?“
„Nein. Komm jetzt, Eijis Plan ist gar nicht mal so schlecht. Wir haben Freitag einen Wettkampf, das letzte was ich da brauche ist ein Schnupfen. Man sollte ja meinen, die Lehrer behalten bei solchen Plänen den Wetterbericht im Auge.“ Sie warf dem bedauernswerten Lehrer der mit Regenschirm bewaffnet die Zeiten der Rückkehrer aufschrieb, einen scharfen Blick zu.
„Da war von Sonne die Rede.“
„Okay, dann gehören die Wetterfrösche gefeuert. Oder hier im Wald ausgesetzt.“
Darauf antwortete Fuji nicht mehr, ihm war nicht unbedingt nach einer Diskussion über Meteorologen, lieber wollte er ins Trockene. Daher beschleunigte er seine Schritte etwas, Toshiko blieb neben ihm. „Übrigens, Inui ist gar nicht mitgegangen. Er hat gesagt, er hätte eine Zerrung.“
Fast hätte Fuji gelacht. „Er will nur in Ruhe Daten sammeln.“ Und vermutlich hätte sich auch nur schwer jemand gefunden, der mit ihm gelaufen wäre. Taka-san vielleicht, aber der musste seinem Vater helfen und war daher gar nicht dabei.
„So jemanden bräuchte ich in meinem Team...“
Fuji war sich sicher, dass der überwiegende Teil des Tennisclubs ihn gerne abgegeben hätte, aber das behielt er für sich. Der Regen hatte etwas nachgelassen, was aber eigentlich nur bedeutete, dass er zu einem feinen Nieselregen geworden war, vor dem kein kein Entkommen zu geben schien. Eine heiße Dusche wurde immer reizvoller. Hoffentlich waren die nächsten merkwürdigen Ideen der Lehrer dem Wetter angemessener, sonst würde Eijis Befürchtung am Ende doch noch eintreffen und sie holten sich alle eine Erkältung.
Im Eingangsbereich der Jugendherberge saß wie erwartet Inui, sein Notizbuch in der Hand, in das er leise vor sich hinmurmelnd etwas hineinschrieb. Bei ihm stand jemand, den er eigentlich nicht erwartet hätte: Tezuka.
Fuji war sich sicher, dass man ihm seine Überraschung ansah als er ihn bemerkte. Was besonders ärgerlich war, da sie hier recht unliebsame Zeugen hatten. Inui blickte kurz auf und schrieb dann weiter, während Toshiko Tezuka nur grüßte und sich dann zu ihrem Zimmer verzog.
„Du hast dir Zeit gelassen“, waren Tezukas erste Worte, was Inui mit einem gemurmelten: „Genau eine Minute und 23 Sekunden nachdem Eiji hier eingetroffen ist.“
„Toshiko wollte gerne wissen, wie Oishi es schafft, Eiji so schnell zu beruhigen.“ So ganz sicher, warum er sich jetzt rechtfertigte, war Fuji sich nicht, aber es war zu spät, die Worte zurückzunehmen und damit hatte er zumindest Inuis Blick auf sich liegen. „Das ist uns allen nach wie vor ein Rätsel. Selbst meine Daten geben keine hinreichende Antwort. Aber zu 43 Prozent...“ Der Rest ging in Gemurmel unter, was Fuji lieber einfach überging.
„Hast du auf mich gewartet?“, fragte er Tezuka mit einem unschuldigen Lächeln, der tat ihm aber nicht den Gefallen, ihm eine Antwort darauf zu geben. „Zieh dir etwas Trockenes an.“
„Das hatte ich vor.“ Er hoffte, dass die Duschen nicht alle belegt waren, aber es gab nur einen Weg, es herauszufinden. Und mit einer gewissen Belustigung stellte er fest, dass Tezuka ihm folgte, als er das Treppenhaus ansteuerte um nach oben zu gehen. „Du solltest aufpassen, dass Inui nicht die falschen Schlüsse zieht.“
„Niemand kann ihn davon abhalten, irgendwelche Schlüsse zu ziehen.“
Das war wohl wahr. Fuji hatte sowieso das Gefühl, dass Tezuka und er etwas zu sehr Thema im Club waren.
Challenge: Personen Tropes: Harte Schale, weicher Kern (für mich)
Fandom: The Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji, Tezuka, Inui
Teil 1, Teil 2, Teil 3
Sie waren nicht die Letzten, bei weitem nicht. Fuji war sich nicht ganz sicher, ob es daran lag, dass Toshiko ein Tempo vorgelegt hatte, bei dem Eiji irgendwann angefangen hatte, vor sich hinzufluchen und Yamada einfach die Puste ausgegangen war. Letzteres hatte eigentlich keinen überrascht, sie war in keinem Sportclub. Toshiko hatte sich da aber nicht groß für interessiert und sie wollten alle aus dem Regen raus, weswegen sich keiner laut beklagt hatte.
Am Ziel aber ließ Eiji sich einfach mit ausgebreiteten Armen rücklings auf den Boden fallen, sich ganz offenbar nicht dafür interessierend, dass die Lichtung inzwischen ziemlich aufgeweicht war.
„Du wirst dich erkälten, wenn du hier so liegen bleibst.“ Es würde vermutlich keinen Unterschied machen. Sie waren alle nass, aber hier waren sie nicht mehr von den Bäumen geschützt und jetzt, wo sie sich nicht mehr bewegten, wurde es kühl.
„Nyaaaa, egaaaal!“, maulte Eiji, „Toshiko-chan ist eine schlimmere Sklaventreiberin als Tezuka-buchou!“
„Wir wissen nicht, wie das Training bei ihr ist.“
„Bestimmt genauso schlimm! Das ist der Schwimmclub, nass sein sollte sie gewöhnt sein!“
„Stell dich nicht so an!“ Toshiko war so plötzlich aufgetaucht, dass auch Fuji kurz zusammenzuckte. Er hatte eigentlich gedacht, dass sie schon mit Yamada zu ihrer Jugendherberge gegangen war. Bis dahin waren es immerhin nur noch fünf Minuten. Als er sich umsah, konnte er Yamada auch nirgendwo entdecken, dafür aber jemand anderen. „Oishi.“ Er musste schon länger wieder zurücksein, denn er hatte einen Regenschirm und trockene Sachen an.
Die Erwähnung von Oishis Namen ließ Eiji sofort aufspringen und er klammerte sich an seinen Doppelpartner. „Nya, Oishi, die wollen uns ganz sicher mit diesem Wochenende umbringen! Nächste Woche sind wir alle krank!“
„Wenn du dich wieder in den Schlamm wirfst und dich beklagst, dann ja.“ Die Worte, die von Fuji sicher spöttisch und von Toshiko ruppig geklungen hätten, waren aus Oishis Mund fast zärtlich und Fuji konnte sehen, wie Toshiko ungläubig die Augen verdrehte.
Eiji jedenfalls war sofort ganz handzahm verkündete, dass er erstmal eine heiße Dusche brauchte.
„Ich fasse es nicht... wie macht der das?“, fragte Toshiko kopfschüttelnd, als die beiden sich entfernten.
„Das hat bisher noch keiner herausgefunden.“ Inui vielleicht, aber Fuji vermutete, dass der auch noch ratlos war. „Ist Yamada schon in der Jugendherberge?“
„Ja. Ich hab Oishi auf halbem Weg getroffen, er hat sich anscheinend Sorgen gemacht. Tezuka und er sind seit einer Viertelstunde wieder da, waren natürlich die ersten.“
Fuji musste leise lachen. „Überrascht dich das?“
„Nein. Komm jetzt, Eijis Plan ist gar nicht mal so schlecht. Wir haben Freitag einen Wettkampf, das letzte was ich da brauche ist ein Schnupfen. Man sollte ja meinen, die Lehrer behalten bei solchen Plänen den Wetterbericht im Auge.“ Sie warf dem bedauernswerten Lehrer der mit Regenschirm bewaffnet die Zeiten der Rückkehrer aufschrieb, einen scharfen Blick zu.
„Da war von Sonne die Rede.“
„Okay, dann gehören die Wetterfrösche gefeuert. Oder hier im Wald ausgesetzt.“
Darauf antwortete Fuji nicht mehr, ihm war nicht unbedingt nach einer Diskussion über Meteorologen, lieber wollte er ins Trockene. Daher beschleunigte er seine Schritte etwas, Toshiko blieb neben ihm. „Übrigens, Inui ist gar nicht mitgegangen. Er hat gesagt, er hätte eine Zerrung.“
Fast hätte Fuji gelacht. „Er will nur in Ruhe Daten sammeln.“ Und vermutlich hätte sich auch nur schwer jemand gefunden, der mit ihm gelaufen wäre. Taka-san vielleicht, aber der musste seinem Vater helfen und war daher gar nicht dabei.
„So jemanden bräuchte ich in meinem Team...“
Fuji war sich sicher, dass der überwiegende Teil des Tennisclubs ihn gerne abgegeben hätte, aber das behielt er für sich. Der Regen hatte etwas nachgelassen, was aber eigentlich nur bedeutete, dass er zu einem feinen Nieselregen geworden war, vor dem kein kein Entkommen zu geben schien. Eine heiße Dusche wurde immer reizvoller. Hoffentlich waren die nächsten merkwürdigen Ideen der Lehrer dem Wetter angemessener, sonst würde Eijis Befürchtung am Ende doch noch eintreffen und sie holten sich alle eine Erkältung.
Im Eingangsbereich der Jugendherberge saß wie erwartet Inui, sein Notizbuch in der Hand, in das er leise vor sich hinmurmelnd etwas hineinschrieb. Bei ihm stand jemand, den er eigentlich nicht erwartet hätte: Tezuka.
Fuji war sich sicher, dass man ihm seine Überraschung ansah als er ihn bemerkte. Was besonders ärgerlich war, da sie hier recht unliebsame Zeugen hatten. Inui blickte kurz auf und schrieb dann weiter, während Toshiko Tezuka nur grüßte und sich dann zu ihrem Zimmer verzog.
„Du hast dir Zeit gelassen“, waren Tezukas erste Worte, was Inui mit einem gemurmelten: „Genau eine Minute und 23 Sekunden nachdem Eiji hier eingetroffen ist.“
„Toshiko wollte gerne wissen, wie Oishi es schafft, Eiji so schnell zu beruhigen.“ So ganz sicher, warum er sich jetzt rechtfertigte, war Fuji sich nicht, aber es war zu spät, die Worte zurückzunehmen und damit hatte er zumindest Inuis Blick auf sich liegen. „Das ist uns allen nach wie vor ein Rätsel. Selbst meine Daten geben keine hinreichende Antwort. Aber zu 43 Prozent...“ Der Rest ging in Gemurmel unter, was Fuji lieber einfach überging.
„Hast du auf mich gewartet?“, fragte er Tezuka mit einem unschuldigen Lächeln, der tat ihm aber nicht den Gefallen, ihm eine Antwort darauf zu geben. „Zieh dir etwas Trockenes an.“
„Das hatte ich vor.“ Er hoffte, dass die Duschen nicht alle belegt waren, aber es gab nur einen Weg, es herauszufinden. Und mit einer gewissen Belustigung stellte er fest, dass Tezuka ihm folgte, als er das Treppenhaus ansteuerte um nach oben zu gehen. „Du solltest aufpassen, dass Inui nicht die falschen Schlüsse zieht.“
„Niemand kann ihn davon abhalten, irgendwelche Schlüsse zu ziehen.“
Das war wohl wahr. Fuji hatte sowieso das Gefühl, dass Tezuka und er etwas zu sehr Thema im Club waren.