Situative Tropes: Rachefeldzug (für mich)
Jul. 21st, 2013 11:42 amTeam: Nutellasalat
Challenge: Situative Tropes – Rachefeldzug (für mich)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Stiles, Allison
Wörter: ~1.200
Warnung: MAJOR CHARACTER DEATH, und zwar eine Menge davon, Gewalt
A/N: Ich wollte
tristraine ein Hunter!Stiles-AU schreiben. Irgendwie mutierte das allerdings zu „Stiles and Allison on a killing spree“ und ich wünschte, ich könnte sagen, dass es mir leid tut.
Also,
tristraine, ich hoffe du hast wenigstens ein bisschen Spaß daran und ich probier das dann irgendwann noch mal richtig.^^
"Bereit?", sie flüsterte.
Mit dem Daumen entsicherte Stiles die Waffe und spannte sie vor. Das war offensichtlich alle Antwort, die Allison brauchte, sie hob die Armbrust und trat das Dachfenster ein.
Stiles vermisste die Zeit in seinem Leben, als es ihn beeindruckt hätte, wie sie noch im Fallen den ersten Pfeil abschoss und sich beim Abrollen nicht umbrachte.
Das war eine gute Zeit gewesen.
Er sprang hinter ihr her.
"Scott!" Allison fuhr auf dem Absatz herum und riss das Eisenhut getränkte Messer aus dem Oberschenkel der Zwillinge. Der Werwolf jaulte vor Schmerzen und riss mit seinen Klauen eine tiefe Furche in ihren Unterarm, aber sie bemerkte es nicht einmal.
Keine zwanzig Meter entfernt stand Deucalion. Vor ihm kauerte Miss Blake. Zzwischen ihnen stand Scott. Hing Scott. Hing auf Deucalions Arm, eine blutverschmierte Klaue ragte aus seinem Rücken hervor. Stiles schrie. Allison schrie. Isaac brüllte und wurde von Kali in der Luft zerfetzt.
Ethan und Aiden erwischten sie vier Tage nachdem die Alphas die Stadt verlassen hatten. Stiles brach sich den Daumen, weil er den Rückstoß der Pistole unterschätzt hatte und Allison schnitt Aiden die Kehle durch.
Ethan war schwieriger. Stiles hatte Dannys Gesicht gesehen, als der Werwolf sich verabschiedete. Er wusste, dass sie jeden Abend telefonierten. Er hatte Ethan damals das Leben gerettet. Er jagte ihm vier Kugeln in den Kopf und erbrach sich im Gebüsch.
"Stiles, ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist."
"Und ich glaube, dass es eine hervorragende Idee ist, Chris."
Der Jäger zog die Augenbrauen zusammen. "Was soll das, Allison?"
Allison lehnte mit verschränkten Armen am Türrahmen. "Wir werden sie uns holen, Dad. Egal ob du uns hilfst oder nicht."
"Ich brauche nur eine neue Waffe", warf Stiles ein. Es war keine Alternative, weiterhin die seines Vaters zu klauen und Allison Patronen klauen zu lassen. Zumindest keine gute.
Chris Argent sah aus, als wollte er ihn gegen die nächste Wand stoßen und ihn anschreien. Stiles konnte es kaum erwarten. Ihm war gerade jeder Grund recht. Aber Argent musterte ihn nur von Kopf bis Fuß, sah dann zu seiner Tochter und wieder zu Stiles. Sein Blick blieb an Stiles bandagiertem Daumen hängen.
"Du brauchst vor allem jemanden, der dir zeigt, wie man schießt."
Sie hatten sich aufgeteilt. Vielleicht, weil Kali nicht als Energydrink für ihren Alpha enden wollte oder aus irgendeinem anderen Grund, Stiles war es letztlich egal. Soweit es ihn betraf, war ein Alpha ein einfacheres Ziel als zwei.
Nicht, dass irgendetwas an Kali einfach gewesen wäre.
Schlitternd kam Allison vor ihm zum Stehen, ihr Atem rasselte, aber trotzdem zog sie eine Augenbraue hoch. Stiles nickte.
Kalis Krallen klackten auf dem Betonboden. Sie lächelte und unwillkürlich ging Stiles einen Schritt zurück. Zwei. Er ergriff Allisons Hand und hielt die Luft an. Kali folgte ihnen, sie ließ sich Zeit, genoss den Anblick ihrer Beute mit dem Rücken zur Wand offensichtlich. Allison hob die Armbrust.
Und dann schrie Kali. Ihre bloßen Füße röteten sich augenblicklich und Stiles konnte praktisch hören, wie die Haut Blasen schlug und verbrannte. Allisons Pfeil bohrte sich in Kalis rechte Augenhöhle und der Schrei erstarb abrupt.
"Du bist zu nett."
Allison schüttelte den Kopf. "Zu ungeduldig."
"Weißt du, wie lange ich Lydia um diese Säure anbetteln musste? Du hättest es mich wenigstens genießen lassen können."
Allison lächelte.
Deucalion erwartete sie bereits. Natürlich. Sie hatten nicht einmal versucht, sich anzuschleichen. Stiles rollte sich deutlich weniger elegant ab als Allison und er spürte, wie Glasscherben durch die Ärmel seiner Jacke drangen. Es war ihm ziemlich egal.
"Die Menschen des Rudels. Wie... amüsant." Deucalion saß in einem Sessel und in der linken Hand drehte er Allisons Pfeil. "Waren die Erwachsenen grade beschäftigt?" Er klang fast nett.
Stiles sagte nicht, dass von seinem Rudel niemand mehr übrig war außer Allison (und manchmal, ein bisschen Lydia). Oder dass sie keine Ahnung hatten, wo Derek steckte seit die Alphas Miss Blake angegriffen hatten. Oder dass Cora halb wahnsinnig war, seit sie ihren Bruder zum dritten Mal verloren hatte. Stattdessen zuckte er mit den Achseln. "Na ja, heute Abend läuft das Project Runway-Finale."
„Verstehe. Ich muss zugeben, ihr beide macht mich neugierig.“
Allison schnaubte.
„Nein, wirklich. Euer Rachefeldzug war bisher erstaunlich erfolgreich für zwei vor Wut blinde Kinder.“
Mit einem Augenrollen feuerte Allison den nächsten Pfeil ab. Deucalion wich mit Leichtigkeit aus, stand lediglich aus seinem Sessel auf. „Wenn das alles ist, hättet ihr lieber mit Onkel Peter fernsehen sollen.“
„Du hast ihn offensichtlich noch nie Mode kommentieren hören.“
„Wenn das so ist. Ich könnte ohnehin neue Betas gebrauchen.“
Deucalion war schnell. Schneller als dass einer der beiden ihm hätte entkommen können. Gut, dass das nie der Plan gewesen war.
Es dauerte keine Minute, bis sich Deucalions Kiefer in Stiles Seite bohrten. Stiles schrie und Allison nutzte die Gelegenheit um eine von Lydias Brandbomben zu werfen. Das letzte, was Stiles sah, bevor sein Hirn beschloss, abzuschalten, war wie Deucalion lichterloh in Flammen stand. Mit einem triumphierenden Lächeln sank Stiles zu Boden.
Seine ganze linke Seite brannte wie Feuer und Stiles hatte das dringende Bedürfnis, sofort wieder in Ohnmacht zu fallen. Allison versetzte ihm eine Ohrfeige.
„Hier geblieben!“
„Ich fühl mich beschissen...“
Der schwammige Fleck in seinem Blickfeld, der wahrscheinlich Allison war, lächelte. „Das ist die Eisenhutvergiftung. Und, ja, die Bisswunde, schätze ich.“
„Großartig. Warum genau war das noch mal unser Plan?“
„Weil du ernsthaft geglaubt hast, dass es mich hätte treffen können.“
Inzwischen war Stiles Blick soweit aufgeklart, dass er sehen konnte, wie blass Allison war. Tiefschwarze Ringe umrahmten ihre Augen und der Schnitt, den Kali ihr versetzt hatte, war wieder aufgeplatzt.
„Ja, aber sich mit Eisenhut selbst vergiften und sich beißen lassen? Wir sind eigentlich so viel klüger als das...“
Allison zuckte mit den Achseln und betastete Stiles Seite.
„Und? Muss ich mir jetzt eine Kugel in den Kopf jagen oder hat es funktioniert?“ Es. Ihr Plan B, der nur deshalb nicht völlig wahnsinnig geklungen hatte, weil Lydia es vorgeschlagen und höchst selbst das Blut gespendet hatte. Werwolf-Antikörper. Völliger Wahnsinn.
„Es heilt noch nicht, aber Lydia sagt, wir können uns erst in ein paar Tagen sicher sein.“
„Okay. Kann ich dann weiter schlafen?“
Allisons Antwort bekam er schon nicht mehr mit.
Stiles lag in einem wunderbar weichen Krankenhausbett und inzwischen hatten die Schmerzen soweit nachgelassen, dass er nicht mehr völlig zugedröhnt wurde. Ein phantastisches Gefühl, aber er wusste nicht so recht, was er damit anfangen sollte.
Das war nie der Plan gewesen. Sie waren realistisch gewesen, sie waren nicht davon ausgegangen, die Aktion zu überleben.
Und irgendwann nach den ersten zwei, zweieinhalb Jahren hatten sie auch aufgehört daran zu glauben, dass es je enden würde.
Sie waren fünf Jahre lang den Alphas durch das ganze Land gefolgt und jetzt... „Sind wir uns sicher, dass er tot ist?“
„Er ist verbrannt. Und seine Asche hab ich in Eisenhutextrakt gelagert.“
„Ja, aber Peter war auch schon mal ziemlich tot...“
„Stiles.“
„Ich... sag ja nur. Wir haben ein ganzes Alpha-Rudel besiegt und wir leben noch und klingt das nicht viel zu gut um wahr zu sein?“
„Doch.“
Eine Weile sahen sie sich nur an.
„Und was hast du jetzt vor?“, Allisons Stimme klang belegt. „College?“
Stiles zuckte mit den Achseln und bereute es Augenblicklich, als eine Schmerzwelle durch seinen ganzen Körper schoss.
„Verdammt... Was soll ich denn da? Ich meine... Wir sollen Leute retten. Das Böse jagen. Unser Familienauftrag!*“
„Zitierst du ernsthaft Supernatural?“
„Vielleicht?“
„Ich hätte dich einfach da liegen und verrecken lassen sollen.“ Für etwa eine Sekunde schaffte Allison es, genervt auszusehen, bevor sie in schallendes Gelächter ausbrach.
*Ja, das ist die offizielle Deutsche Überstzung. Gruselig, hu?
Challenge: Situative Tropes – Rachefeldzug (für mich)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Stiles, Allison
Wörter: ~1.200
Warnung: MAJOR CHARACTER DEATH, und zwar eine Menge davon, Gewalt
A/N: Ich wollte
Also,
"Bereit?", sie flüsterte.
Mit dem Daumen entsicherte Stiles die Waffe und spannte sie vor. Das war offensichtlich alle Antwort, die Allison brauchte, sie hob die Armbrust und trat das Dachfenster ein.
Stiles vermisste die Zeit in seinem Leben, als es ihn beeindruckt hätte, wie sie noch im Fallen den ersten Pfeil abschoss und sich beim Abrollen nicht umbrachte.
Das war eine gute Zeit gewesen.
Er sprang hinter ihr her.
"Scott!" Allison fuhr auf dem Absatz herum und riss das Eisenhut getränkte Messer aus dem Oberschenkel der Zwillinge. Der Werwolf jaulte vor Schmerzen und riss mit seinen Klauen eine tiefe Furche in ihren Unterarm, aber sie bemerkte es nicht einmal.
Keine zwanzig Meter entfernt stand Deucalion. Vor ihm kauerte Miss Blake. Zzwischen ihnen stand Scott. Hing Scott. Hing auf Deucalions Arm, eine blutverschmierte Klaue ragte aus seinem Rücken hervor. Stiles schrie. Allison schrie. Isaac brüllte und wurde von Kali in der Luft zerfetzt.
Ethan und Aiden erwischten sie vier Tage nachdem die Alphas die Stadt verlassen hatten. Stiles brach sich den Daumen, weil er den Rückstoß der Pistole unterschätzt hatte und Allison schnitt Aiden die Kehle durch.
Ethan war schwieriger. Stiles hatte Dannys Gesicht gesehen, als der Werwolf sich verabschiedete. Er wusste, dass sie jeden Abend telefonierten. Er hatte Ethan damals das Leben gerettet. Er jagte ihm vier Kugeln in den Kopf und erbrach sich im Gebüsch.
"Stiles, ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist."
"Und ich glaube, dass es eine hervorragende Idee ist, Chris."
Der Jäger zog die Augenbrauen zusammen. "Was soll das, Allison?"
Allison lehnte mit verschränkten Armen am Türrahmen. "Wir werden sie uns holen, Dad. Egal ob du uns hilfst oder nicht."
"Ich brauche nur eine neue Waffe", warf Stiles ein. Es war keine Alternative, weiterhin die seines Vaters zu klauen und Allison Patronen klauen zu lassen. Zumindest keine gute.
Chris Argent sah aus, als wollte er ihn gegen die nächste Wand stoßen und ihn anschreien. Stiles konnte es kaum erwarten. Ihm war gerade jeder Grund recht. Aber Argent musterte ihn nur von Kopf bis Fuß, sah dann zu seiner Tochter und wieder zu Stiles. Sein Blick blieb an Stiles bandagiertem Daumen hängen.
"Du brauchst vor allem jemanden, der dir zeigt, wie man schießt."
Sie hatten sich aufgeteilt. Vielleicht, weil Kali nicht als Energydrink für ihren Alpha enden wollte oder aus irgendeinem anderen Grund, Stiles war es letztlich egal. Soweit es ihn betraf, war ein Alpha ein einfacheres Ziel als zwei.
Nicht, dass irgendetwas an Kali einfach gewesen wäre.
Schlitternd kam Allison vor ihm zum Stehen, ihr Atem rasselte, aber trotzdem zog sie eine Augenbraue hoch. Stiles nickte.
Kalis Krallen klackten auf dem Betonboden. Sie lächelte und unwillkürlich ging Stiles einen Schritt zurück. Zwei. Er ergriff Allisons Hand und hielt die Luft an. Kali folgte ihnen, sie ließ sich Zeit, genoss den Anblick ihrer Beute mit dem Rücken zur Wand offensichtlich. Allison hob die Armbrust.
Und dann schrie Kali. Ihre bloßen Füße röteten sich augenblicklich und Stiles konnte praktisch hören, wie die Haut Blasen schlug und verbrannte. Allisons Pfeil bohrte sich in Kalis rechte Augenhöhle und der Schrei erstarb abrupt.
"Du bist zu nett."
Allison schüttelte den Kopf. "Zu ungeduldig."
"Weißt du, wie lange ich Lydia um diese Säure anbetteln musste? Du hättest es mich wenigstens genießen lassen können."
Allison lächelte.
Deucalion erwartete sie bereits. Natürlich. Sie hatten nicht einmal versucht, sich anzuschleichen. Stiles rollte sich deutlich weniger elegant ab als Allison und er spürte, wie Glasscherben durch die Ärmel seiner Jacke drangen. Es war ihm ziemlich egal.
"Die Menschen des Rudels. Wie... amüsant." Deucalion saß in einem Sessel und in der linken Hand drehte er Allisons Pfeil. "Waren die Erwachsenen grade beschäftigt?" Er klang fast nett.
Stiles sagte nicht, dass von seinem Rudel niemand mehr übrig war außer Allison (und manchmal, ein bisschen Lydia). Oder dass sie keine Ahnung hatten, wo Derek steckte seit die Alphas Miss Blake angegriffen hatten. Oder dass Cora halb wahnsinnig war, seit sie ihren Bruder zum dritten Mal verloren hatte. Stattdessen zuckte er mit den Achseln. "Na ja, heute Abend läuft das Project Runway-Finale."
„Verstehe. Ich muss zugeben, ihr beide macht mich neugierig.“
Allison schnaubte.
„Nein, wirklich. Euer Rachefeldzug war bisher erstaunlich erfolgreich für zwei vor Wut blinde Kinder.“
Mit einem Augenrollen feuerte Allison den nächsten Pfeil ab. Deucalion wich mit Leichtigkeit aus, stand lediglich aus seinem Sessel auf. „Wenn das alles ist, hättet ihr lieber mit Onkel Peter fernsehen sollen.“
„Du hast ihn offensichtlich noch nie Mode kommentieren hören.“
„Wenn das so ist. Ich könnte ohnehin neue Betas gebrauchen.“
Deucalion war schnell. Schneller als dass einer der beiden ihm hätte entkommen können. Gut, dass das nie der Plan gewesen war.
Es dauerte keine Minute, bis sich Deucalions Kiefer in Stiles Seite bohrten. Stiles schrie und Allison nutzte die Gelegenheit um eine von Lydias Brandbomben zu werfen. Das letzte, was Stiles sah, bevor sein Hirn beschloss, abzuschalten, war wie Deucalion lichterloh in Flammen stand. Mit einem triumphierenden Lächeln sank Stiles zu Boden.
Seine ganze linke Seite brannte wie Feuer und Stiles hatte das dringende Bedürfnis, sofort wieder in Ohnmacht zu fallen. Allison versetzte ihm eine Ohrfeige.
„Hier geblieben!“
„Ich fühl mich beschissen...“
Der schwammige Fleck in seinem Blickfeld, der wahrscheinlich Allison war, lächelte. „Das ist die Eisenhutvergiftung. Und, ja, die Bisswunde, schätze ich.“
„Großartig. Warum genau war das noch mal unser Plan?“
„Weil du ernsthaft geglaubt hast, dass es mich hätte treffen können.“
Inzwischen war Stiles Blick soweit aufgeklart, dass er sehen konnte, wie blass Allison war. Tiefschwarze Ringe umrahmten ihre Augen und der Schnitt, den Kali ihr versetzt hatte, war wieder aufgeplatzt.
„Ja, aber sich mit Eisenhut selbst vergiften und sich beißen lassen? Wir sind eigentlich so viel klüger als das...“
Allison zuckte mit den Achseln und betastete Stiles Seite.
„Und? Muss ich mir jetzt eine Kugel in den Kopf jagen oder hat es funktioniert?“ Es. Ihr Plan B, der nur deshalb nicht völlig wahnsinnig geklungen hatte, weil Lydia es vorgeschlagen und höchst selbst das Blut gespendet hatte. Werwolf-Antikörper. Völliger Wahnsinn.
„Es heilt noch nicht, aber Lydia sagt, wir können uns erst in ein paar Tagen sicher sein.“
„Okay. Kann ich dann weiter schlafen?“
Allisons Antwort bekam er schon nicht mehr mit.
Stiles lag in einem wunderbar weichen Krankenhausbett und inzwischen hatten die Schmerzen soweit nachgelassen, dass er nicht mehr völlig zugedröhnt wurde. Ein phantastisches Gefühl, aber er wusste nicht so recht, was er damit anfangen sollte.
Das war nie der Plan gewesen. Sie waren realistisch gewesen, sie waren nicht davon ausgegangen, die Aktion zu überleben.
Und irgendwann nach den ersten zwei, zweieinhalb Jahren hatten sie auch aufgehört daran zu glauben, dass es je enden würde.
Sie waren fünf Jahre lang den Alphas durch das ganze Land gefolgt und jetzt... „Sind wir uns sicher, dass er tot ist?“
„Er ist verbrannt. Und seine Asche hab ich in Eisenhutextrakt gelagert.“
„Ja, aber Peter war auch schon mal ziemlich tot...“
„Stiles.“
„Ich... sag ja nur. Wir haben ein ganzes Alpha-Rudel besiegt und wir leben noch und klingt das nicht viel zu gut um wahr zu sein?“
„Doch.“
Eine Weile sahen sie sich nur an.
„Und was hast du jetzt vor?“, Allisons Stimme klang belegt. „College?“
Stiles zuckte mit den Achseln und bereute es Augenblicklich, als eine Schmerzwelle durch seinen ganzen Körper schoss.
„Verdammt... Was soll ich denn da? Ich meine... Wir sollen Leute retten. Das Böse jagen. Unser Familienauftrag!*“
„Zitierst du ernsthaft Supernatural?“
„Vielleicht?“
„Ich hätte dich einfach da liegen und verrecken lassen sollen.“ Für etwa eine Sekunde schaffte Allison es, genervt auszusehen, bevor sie in schallendes Gelächter ausbrach.
no subject
Date: 2013-08-17 03:26 pm (UTC)Mir gefällt auch der Gedanke, dass es die Menschen sind, die überleben...obwohl sie es nicht eingeplant haben...
Das war sehr fesselnd. Vielen Dank, dass Du es geschrieben hast!
no subject
Date: 2013-08-25 08:51 pm (UTC)Freut mich, dass die Idee dir gefällt! Ich bereue ein bisschen
sehrdie Umsetzung, da wäre mit Sicherheit so viel mehr drin gewesen, aber, ja, schön zu hören. Vielen Dank! :D