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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Sirius
Challenge: Orte, Joker: Szenario:
-ein Auto inmitten eines Gewitters
-pappige Salzstangen
-eine ernst gemeinte Drohung
-ein zitternder Hund
Fandom: Original: Our Own World
Charaktere: Nathalie, Liang

Teil 1, Teil 1,5, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7

„Findest du nicht auch, dass das Tierquälerei ist?“ Skeptisch sah Nathalie auf den kleinen Hund, der neben einer Klischeetussi auf dem Boden des Busses saß und zitterte. Liang zuckte kurz die Schultern. „Keine Ahnung. Ich kenne mich mit Hunden nicht aus.“
Und sein Tonfall sagte klipp und klar, dass ihn das auch rein gar nicht interessierte. „Du bist herzlos. Der arme Hund.“
„Der wird sich wohl ans Busfahren gewöhnen. Klar, dass man da erst Schiss hat. Oder was auch immer mit dem los ist. Kalt wird ihm wohl kaum sein.“
Nathalie zuckte die Schultern. Ihr tat der Hund leid, wie er da zitterte und die Frau ihn ignorierte.
„Du hättest übrigens ruhig weiterpennen können, das ist dir klar, oder?“
„Neeee... Ich sehe euch so selten. Und wenn ich schon bei Oliver pennen musste...“
„Hättest du dich mal angemeldet.“
Ja, sie war sehr spontan vorbeigekommen. Es war auch wirklich nicht geplant gewesen, aber da sie den Montag und Dienstag frei bekommen hatte und die Rollenspielgruppe bei der sie es versucht hatte, Mist war, hatte sie denen für den Sonntag einfach abgesagt und war spontan in den Zug gestiegen. Etwas sehr spontan. Sie hätte auch heimfahren können, aber dort war sowieso nichts los und dann konnte sie sogar bei einer vernünftigen Gruppe mitspielen.
Auch wenn Liang da wenig glücklich geschaut hatte. Das war ein Grund gewesen, aus dem sie sich ihm angeschlossen hatte, als er sich auf den Weg zum Bahnhof gemacht hatte um dort im Supermarkt neues Knabberzeug zu kaufen. Eigentlich war alles dagewesen.
Eigentlich.
Uneigentlich hatte sich dieser Marius anscheinend daran vergriffen und zwar zumindest von den Salzstangen etwas übriggelassen aber die waren nun pappig und das war etwas, was so gar nicht ging.
„Der bezahlt und das neue Zeug, das steht sowas von fest“, knurrte Liang, der den Hund anscheinend schon wieder vollkommen vergessen hatte. Nathalie konnte das nicht von sich behaupten. Sie warf ihm einen kurzen Blick zu, gerade in dem Moment, als Frauchen ihn aufhob und der Bus hielt. Beide stiegen aus und der Platz wurde von zwei Teenagern eingenommen, die auf ihren Smartphones irgendwelche singenden Apps verglichen. Halleluja.
Liang sprach schon weiter: „Nächstes Wochenende ist er zum Glück von Freitag bis Montag nicht da. Irgendein Konzert sonstwo und er will nen Wochenendtrip draus machen. Hoffentlich bleibt seine Karre bei miesem Wetter liegen. Ein richtig schönes Gewitter oder so. Verdient hätte er es.“
„Du magst ihn wirklich nicht, oder?“
Darauf antwortete Liang nur mit einem Schulterzucken. „Ich werde nicht mit ihm warm und solche Aktionen machen es nicht gerade besser.“
Oha... Liang konnte ja sowieso komisch drauf sein, aber Nathalie hatte im Moment kein wirklich gutes Gefühl. Dabei war sie nicht gerade für ihre Feinfühligkeit bekannt. Wenigstens ihres Wissens nach.
„Wir gehen nach dem Einkaufen zu Starbucks“, beschloss sie. In der WG pennten sowieso alle noch, da konnte sie das auch gleich nutzen um noch eine Runde zu quatschen.

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