Team: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Heldenreise - Der Held in seiner Welt
Titel: Der Start ins Leben
Fandom: Original (Nutella-Romance)
Charaktere: Nutella
Words: ~300
Warnings: crack | unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Das hier ist die Liebesgeschichte von Nutella und Lettuce. Ihnen zu Ehren entstand unser Teamname und damit ist ihnen auch diese kleine Novela gewidmet.
Der Start ins Leben
Begonnen hatte alles an einem sehr lauten Ort. Es gab viel Zischen, Stampfen und Blubbern. Es war keine sehr schöne Umgebung, aber dann wiederum konnte man sich ja schwer seinen Geburtsort aussuchen.
In seinem Fall war es ein riesiges Fabriksgebäude. Hier tummelten sich allerhand gestalten und dieses ständige Gebrabbel hatte es aus seinem tiefen schlummer geholt, gerade als es sich in seinem neuen Bettchen bequem gemacht hatte. Es war ein riesiges Bett und gerade Recht für seine Masse. Fünfhundert Gramm brachte es auf die Wage und war damit eigentlich ein schwerer Brocken. Aber es fühlte sich nicht dick. Eher noch war es froh, dass es so groß war. Es träumte davon, bewundert zu werden.
Sein Name war Nutella. Das klang ein bisschen weibisch, fand es, aber das störte dennoch nicht, war es ja doch ein Süßmäulchen. Abgesehen davon war dieser Name definitiv besser, als der in seinem letzten Leben. Da hatte es Noggy gehießen und das war ja mal wirklich ein selten dämlicher Name. Dennoch immer noch besser als Nutty. Es war wirklich kein Wunder gewesen, dass die Nuttys auf dem Fließband gejubelt und gefeiert hatten. Bestimmt hätte es mitgemacht.
Damals... das war schon irgendwie eine großartige Stimmung gewesen, auch wenn sie alle wussten, dass sie ihrer letzten Bestimmung zugeführt wurden. Die Reise war lang gewesen und hatte es erschöpft. Umso grießgrämiger war es im Moment, dass es immer noch so laut und unruhig war. Es wollte doch nur ein bisschen schlafen, bevor es an die Arbeit ging. Stattdessen wurde es noch einmal holprig und es wurde herumgedreht und betatscht.
Dann erst herrschte endlich Ruhe und als sich die Dunkelheit herabsenkte, konnte es endlich entspannen. Das war nur noch das sanfte Schaukeln und das leise Schnarchen seiner Kollegen, die auf dieselbe weite Reise zum neuen Arbeitsplatz gingen.
Autor: Jenchan
Challenge: Heldenreise - Der Held in seiner Welt
Titel: Der Start ins Leben
Fandom: Original (Nutella-Romance)
Charaktere: Nutella
Words: ~300
Warnings: crack | unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Das hier ist die Liebesgeschichte von Nutella und Lettuce. Ihnen zu Ehren entstand unser Teamname und damit ist ihnen auch diese kleine Novela gewidmet.
Der Start ins Leben
Begonnen hatte alles an einem sehr lauten Ort. Es gab viel Zischen, Stampfen und Blubbern. Es war keine sehr schöne Umgebung, aber dann wiederum konnte man sich ja schwer seinen Geburtsort aussuchen.
In seinem Fall war es ein riesiges Fabriksgebäude. Hier tummelten sich allerhand gestalten und dieses ständige Gebrabbel hatte es aus seinem tiefen schlummer geholt, gerade als es sich in seinem neuen Bettchen bequem gemacht hatte. Es war ein riesiges Bett und gerade Recht für seine Masse. Fünfhundert Gramm brachte es auf die Wage und war damit eigentlich ein schwerer Brocken. Aber es fühlte sich nicht dick. Eher noch war es froh, dass es so groß war. Es träumte davon, bewundert zu werden.
Sein Name war Nutella. Das klang ein bisschen weibisch, fand es, aber das störte dennoch nicht, war es ja doch ein Süßmäulchen. Abgesehen davon war dieser Name definitiv besser, als der in seinem letzten Leben. Da hatte es Noggy gehießen und das war ja mal wirklich ein selten dämlicher Name. Dennoch immer noch besser als Nutty. Es war wirklich kein Wunder gewesen, dass die Nuttys auf dem Fließband gejubelt und gefeiert hatten. Bestimmt hätte es mitgemacht.
Damals... das war schon irgendwie eine großartige Stimmung gewesen, auch wenn sie alle wussten, dass sie ihrer letzten Bestimmung zugeführt wurden. Die Reise war lang gewesen und hatte es erschöpft. Umso grießgrämiger war es im Moment, dass es immer noch so laut und unruhig war. Es wollte doch nur ein bisschen schlafen, bevor es an die Arbeit ging. Stattdessen wurde es noch einmal holprig und es wurde herumgedreht und betatscht.
Dann erst herrschte endlich Ruhe und als sich die Dunkelheit herabsenkte, konnte es endlich entspannen. Das war nur noch das sanfte Schaukeln und das leise Schnarchen seiner Kollegen, die auf dieselbe weite Reise zum neuen Arbeitsplatz gingen.