14. Stimmungen: Erleichtert - für mich
Jul. 14th, 2013 07:56 amTeam: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Erleichtert
Titel: Der nächste Morgen
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: ~600
Warnings: unbetaed, unkorrigiert
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3
Kommentar: Immer noch kein Plot. Aber ich möchte/muss schreiben. Sonst falle ich irgendwann wirklich noch in eine handfeste Schreibblockade.
Der nächste Morgen
Der Wecker war nur ein ganz leises Summgeräusch, aber Tezuka erwachte dennoch sofort davon. Seine innere Uhr war so korrekt eingestellt, dass er wahrscheinlich nicht einmal einen Wecker brauchen würde, aber da ging er dann doch auf Nummer sicher. Für ihn gab es kein Verschlafen. Er kam nie unpünktlich, schon gar nicht zur Arbeit. Manche meinten auch, er liefe wie ein Uhrwerk, dabei waren das einfach nur die Früchte langjähriger Gewohnheit und harten Trainings.
Diesmal allerdings spürte er ein leichtes Ziehen in seinem Rücken. Auch wenn er sich bemüht hatte, das provisorische Lager einigermaßen bequem zu gestalten, waren die Decken zwischen dem Boden und ihm nicht besonders dick und weich. Er war es nicht mehr gewöhnt, überall zu schlafen, aber aufgrund der kurzen Nacht war das ein vertretbares Risiko gewesen.
Und er würde einfach ein paar einfache, platzsparende Lockerungsübungen im Badezimmer machen. Dort begann auch seine frühmorgendliche Routine und er kehrte in frischer Unterwäsche zurück in sein Zimmer. Aus einem eher unscheinbar wirkenden Schrank in einer Ecke nahm er sich eins der gebügelten Hemden und zog es sich an. Es war beinahe eine geräuschlose Tätigkeit, als er sich die passende Kravatte wie eine Stola umlegte und noch in seine Anzughose schlüpfte.
Er brauchte zum Ankleiden keine fünf Minuten und seine Bewegungen wirkten präzise.
Erst nachdem er fertig war, ging er in die Küche für ein einfaches Frühstück. Zu Mittag gab es in seiner Firma die Möglichkeit zu essen und das nutzte er, weil es effektiver war, als selbst noch mehr Schlaf einzubüßen, um frühmorgens ein Bento zuzubereiten.
Kochen war abgesehen davon noch nie eine seiner bevorzugten Tätigkeiten gewesen und er verdiente genug, dass er sich etwas fertiges zu essen erstehen konnte. Abgesehen davon schickte ihm seine Mutter ab und an konservierte Lebensmittel, weil sie immer noch darum besorgt war, er käme nicht zurecht. Er bereute es nicht, seine Versetzung nach Osaka angenommen zu haben. Das selbstständige Leben tat ihm gut und er fühlte sich nicht mehr ganz so erdrückt von den Verpflichtungen, die er hatte. Er konnte das alles entspannter sehen und nach seinen Bedürfnissen ausrichten, ohne dass er die gutgemeinten Ratschläge seiner Mutter anhören musste. Oft konnten sie ja nicht miteinander telefonieren, da ihn die Arbeit doch sehr einband.
Als er sich zu Tisch setzte, um sein Frühstück zu essen, hörte er Fuji leise murmeln: "Fleißig wie ein Roboter."
Das Sandwich, von dem er gerade abbeißen hatte wollen, wanderte zurück auf den Teller und er warf einen Blick zu seinem Gast, von dem er im Grunde nicht viel sehen konnte. Fuji lag tief vergraben unter der Decke, sein Kopf müde ins Kissen Gedrückt. Die Augen waren wie so oft geschlossen, aber er lächelte.
"Guten Morgen, Fuji. Ich muss gleich zur Arbeit, ich werde dir den Reserveschlüssel hierlassen..." Einen Moment hielt Tezuka inne. Seine Stimme hatte er bewusst etwas gedämpfter gehalten, schließlich war der Raum nicht groß und er wollte die Ruhe nicht zu sehr stören.
"Wie fühlst du dich?", fragte er dann eine Spur leiser an. Sein Blick lag prüfend auf dem anderen, als könnte er so die Antwort bereits selbst herausfiltern.
Fuji setzte sich auf und streckte sich ein wenig. Tezuka konnte und wollte seinen akribischen Blick gar nicht abwenden. Er wartete geduldig auf eine Antwort.
Es war eine gewisse Erleichterung, als Fuji in ein Lächeln ausbrach, das er kannte. Das war im Grunde alles, was er als Antwort benötigte. Insofern konnte er es fast ignorieren, dass sie wieder einmal nur vage und indirekt ausfiel: "Dein Bett ist sehr bequem." Fuji hatte sich etwas erholt, den Rest konnten sie erst am Abend klären.
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Erleichtert
Titel: Der nächste Morgen
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: ~600
Warnings: unbetaed, unkorrigiert
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3
Kommentar: Immer noch kein Plot. Aber ich möchte/muss schreiben. Sonst falle ich irgendwann wirklich noch in eine handfeste Schreibblockade.
Der nächste Morgen
Der Wecker war nur ein ganz leises Summgeräusch, aber Tezuka erwachte dennoch sofort davon. Seine innere Uhr war so korrekt eingestellt, dass er wahrscheinlich nicht einmal einen Wecker brauchen würde, aber da ging er dann doch auf Nummer sicher. Für ihn gab es kein Verschlafen. Er kam nie unpünktlich, schon gar nicht zur Arbeit. Manche meinten auch, er liefe wie ein Uhrwerk, dabei waren das einfach nur die Früchte langjähriger Gewohnheit und harten Trainings.
Diesmal allerdings spürte er ein leichtes Ziehen in seinem Rücken. Auch wenn er sich bemüht hatte, das provisorische Lager einigermaßen bequem zu gestalten, waren die Decken zwischen dem Boden und ihm nicht besonders dick und weich. Er war es nicht mehr gewöhnt, überall zu schlafen, aber aufgrund der kurzen Nacht war das ein vertretbares Risiko gewesen.
Und er würde einfach ein paar einfache, platzsparende Lockerungsübungen im Badezimmer machen. Dort begann auch seine frühmorgendliche Routine und er kehrte in frischer Unterwäsche zurück in sein Zimmer. Aus einem eher unscheinbar wirkenden Schrank in einer Ecke nahm er sich eins der gebügelten Hemden und zog es sich an. Es war beinahe eine geräuschlose Tätigkeit, als er sich die passende Kravatte wie eine Stola umlegte und noch in seine Anzughose schlüpfte.
Er brauchte zum Ankleiden keine fünf Minuten und seine Bewegungen wirkten präzise.
Erst nachdem er fertig war, ging er in die Küche für ein einfaches Frühstück. Zu Mittag gab es in seiner Firma die Möglichkeit zu essen und das nutzte er, weil es effektiver war, als selbst noch mehr Schlaf einzubüßen, um frühmorgens ein Bento zuzubereiten.
Kochen war abgesehen davon noch nie eine seiner bevorzugten Tätigkeiten gewesen und er verdiente genug, dass er sich etwas fertiges zu essen erstehen konnte. Abgesehen davon schickte ihm seine Mutter ab und an konservierte Lebensmittel, weil sie immer noch darum besorgt war, er käme nicht zurecht. Er bereute es nicht, seine Versetzung nach Osaka angenommen zu haben. Das selbstständige Leben tat ihm gut und er fühlte sich nicht mehr ganz so erdrückt von den Verpflichtungen, die er hatte. Er konnte das alles entspannter sehen und nach seinen Bedürfnissen ausrichten, ohne dass er die gutgemeinten Ratschläge seiner Mutter anhören musste. Oft konnten sie ja nicht miteinander telefonieren, da ihn die Arbeit doch sehr einband.
Als er sich zu Tisch setzte, um sein Frühstück zu essen, hörte er Fuji leise murmeln: "Fleißig wie ein Roboter."
Das Sandwich, von dem er gerade abbeißen hatte wollen, wanderte zurück auf den Teller und er warf einen Blick zu seinem Gast, von dem er im Grunde nicht viel sehen konnte. Fuji lag tief vergraben unter der Decke, sein Kopf müde ins Kissen Gedrückt. Die Augen waren wie so oft geschlossen, aber er lächelte.
"Guten Morgen, Fuji. Ich muss gleich zur Arbeit, ich werde dir den Reserveschlüssel hierlassen..." Einen Moment hielt Tezuka inne. Seine Stimme hatte er bewusst etwas gedämpfter gehalten, schließlich war der Raum nicht groß und er wollte die Ruhe nicht zu sehr stören.
"Wie fühlst du dich?", fragte er dann eine Spur leiser an. Sein Blick lag prüfend auf dem anderen, als könnte er so die Antwort bereits selbst herausfiltern.
Fuji setzte sich auf und streckte sich ein wenig. Tezuka konnte und wollte seinen akribischen Blick gar nicht abwenden. Er wartete geduldig auf eine Antwort.
Es war eine gewisse Erleichterung, als Fuji in ein Lächeln ausbrach, das er kannte. Das war im Grunde alles, was er als Antwort benötigte. Insofern konnte er es fast ignorieren, dass sie wieder einmal nur vage und indirekt ausfiel: "Dein Bett ist sehr bequem." Fuji hatte sich etwas erholt, den Rest konnten sie erst am Abend klären.