in the eyes of the storm
Aug. 5th, 2007 05:03 pmEine Stunde Schreibzeit. Eigentliche Inspiration war Saviour Machine, The Eyes of the Storm.
Titel: Die streitenden Männer
Fandom: Original
Challenge: Tod (keine der Unterchallenges sprach zu mir)
Rating: G
Wörter: 835
Note: Das dürfte ohne Kontext ziemlich unverständlich sein (vermutlich ist es sogar mit Kontext unverständlich). Wen's interessiert, hier ist alles, was dazu gehört.
Warum, fragt der Mann am Strand, bist du nie ein Wagnis eingegangen?
Er hat das nicht wirklich gefragt (damals), aber sie weiß schon, wie er es meint, er will sagen, daß sehr viel Zeit vergehen konnte, ohne daß sich viel verändert hat.
Du hast nicht richtig hingesehen, sagt sie.
Über dem Meer braut sich ein Sturm zusammen, wenn Segelschiffe draußen wären, müßten sie schnell anlegen, um ihre Leute und die Fracht zu schützen.
Ich sehe immer richtig hin, sagt der Mann. Ich weiß alles über deine Reisen, die es gar nicht gegeben hat, ich weiß, daß du versucht hast, den Gedankenpfaden zu folgen, und daß du in einer ganz ungefährlichen Menschenstadt nicht mehr weitergekommen bist, wie armselig, wie willst du also etwas über das richtige Hinsehen wissen?
Selene tritt einen Schritt zurück, um die schwarzen Wolken zu beobachten, die sich zu Blöcken zusammenziehen. Man soll nicht immer auf das hören, was die Leute sagen.
In dem Garten vielleicht, gibt der Fremde auf einmal zu. Da bist du nahe dran gewesen, etwas zu tun, vor dem du Angst hattest.
Da weiß sie, auf was er hinaus will; sie schüttelt den Kopf und legt ihm eine Hand auf die Schulter. Auf ihrer beider Füße rollen die ersten unkontrollierteren Wellen und durchdringen ihre Stiefel (woher sind die eigentlich gekommen?)
Ich will ja nicht in die Unterwelt, erklärt sie ihm. Niemand begleitet mich dorthin. Und allein ist das nicht gut, man wird hineingezogen, und dann ißt man diesen Apfel und kann nicht mehr zurück.
Deine Geschichten, sagt er, hast du gelernt. Aber du wirst nie etwas herausfinden, wenn du diesen Weg nicht gehst. Weißt du nicht, daß alle Schamanen und Zauberer aller Kulturen ihn gegangen sind?
Ah pah! macht eine Stimme, die weder zu ihm noch zu ihr gehört, und ein blonder junger Mann tritt aus dem Schatten des Felsens. Sie könnte wetten, daß er vorher nicht dort gewesen ist; es gibt dort kein gutes Versteck. Er stützt sich auf einen Stock und humpelt in die Richtung der beiden. Seinen Blick richtet er auf das Meer, während er geht, und erst, als er neben ihnen steht, schaut er dem ältereren, fremden Mann ins Gesicht.
Du bist es, der hier Geschichten ezählt, sagt er, und ohne hinzusehen kramt er eine Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche, holt eine weiße Filterlose heraus und steckt sie in den Mund. Selene erinnert sich an ihre Streichhölzer und gibt ihm Feuer. Er nickt ihr zu.
Der alte Mann wartet ungeduldig darauf, wieder alle Aufmerksamkeit zugewandt zu bekommen. Ich sage die Wahrheit, sagt er fest. Daran gibt es nichts zu rütteln. Sterben um wiedergeboren zu werden, ist der einzige Weg zur Erkenntnis. Ihr Kinder wißt davon nichts. Du, Kleiner, spielst doch auch nur mit deinen Kräften.
Es donnert. Stärkerer Wind kommt auf.
Ich kenne die alten Säcke, sagt der junge Mann, die immer darauf bestehen, daß ihnen die Wahrheit gehört. Paß mal auf, das ist unsere Zeit, nicht eure. Wir sind weiter als ihr. Wir kennen viele Wege, die wir gehen können, und sie wird ganz sicher nicht den nehmen, den du ihr vorgibst.
Selene ist während des Gesprächs ein Stück zurückgegangen; sie läßt sich auf dem Boden nieder, im bequemen Schneidersitz, hört dem Donnern zu und läßt ihre Finger durch den Sand kämmen. Hinten am Horizont zuckt der erste Blitz über den Himmel.
Kann ich auch eine Zigarette haben, ruft sie dem jungen Mann über das Gewitter hinweg zu. Er kommt herüber und gibt ihr eine, die sie mit einem Streichholz anzündet.
Warum, fragt sie, bist du denn hier aufgetaucht? Willst du der Welt zeigen, wie vielfältig auf Reisen die Begegnungen sein können?
Ich weiß nicht, was du meinst, antwortet er. Ich bin durch den Raum hierhergekommen. Manchmal geht man eben dahin, wo die Intuition einen hinführt, kennst du das nicht.
Sie lacht.
Der Donner folgt ohne Abstand auf den nächsten Blitz, und ohne Verzögerung bricht der Regen los.
Selene nimmt den jungen Mann am Arm und zieht in weg vom Strand, er dreht sich halb und blickt über seine Schulter, die See ruft in als Verschlingerin, das weiß Selene, und sie rennt und zerrt ihn mit sich, hinter die Felsen, zum Hügel, wo die Olivenbäume stehen und sich im Sturm biegen.
Je weiter sie laufen, desto mehr legt sich der Wind wieder, die Luft wird trockener und der Regen versiegt.
Am Ende ist wieder eine Mauer vor ihnen, da umarmt sie den Mann und hüpft auf die Mauer hinauf. Komm mal wieder vorbei, sagt sie. Aber ich will jetzt noch in andere Länder, wenn du nichts dagegen hast, halte den alten Kerl auf, wenn er mir hinterher will.
Er nickt, sie setzt sich rittlings auf die Mauer, es rüttelt ein wenig, als säße sie auf einem Mofa, das über Kopfsteinpflaster fährt.
Sie sitzt auf einem Mofa, das über Kopfsteinpflaster fährt.
Sie sitzt in einem Raumjäger, der durch die Galaxien prescht.
Sie sitzt am Joystick vor einer Spielkonsole und fährt ein Rennen.
Sie
Die Umgebung wackelt. Buchseiten blättern sich um. Selene entscheidet, wohin sie gehen will.
Titel: Countdown
Fandom: Marvel (Civil War)
Challenge: #1 (mehr oder weniger)
Rating: PG
Wörter: 100
Charaktere: Tony Stark, Reed Richards
Note: Ich kenne das Ende von Civil War noch nicht, vermutlich wird es nicht so aussehen. Aber es könnte.
„Also das ist der letzte Countdown.“
„Oh, übertreib nicht“, sagt Tony Stark, lehnt sich zurück und nippt an seinem Drink.
„Hast du das nicht aufgegeben?“
„Das ist lange her.“
„Und gefällt dir nun, wohin alles geführt hat? Wir stehen hier wie die letzten Kaiser vor dem Untergang des Imperiums.“
„Nichts wird schiefgehen, Reed. Das Chaos wird nicht kommen; wir sind in der Übermacht. Es wird leicht sein, sie festzunehmen und ohne Widerstand in dein Gefängnis zu bringen.“
Reed Richards schüttelt den Kopf.
Du verfehlst den Punkt, denkt er, wie von Anfang an.
Jetzt ist es für diese Erkenntnis zu spät.
Titel: Die streitenden Männer
Fandom: Original
Challenge: Tod (keine der Unterchallenges sprach zu mir)
Rating: G
Wörter: 835
Note: Das dürfte ohne Kontext ziemlich unverständlich sein (vermutlich ist es sogar mit Kontext unverständlich). Wen's interessiert, hier ist alles, was dazu gehört.
Warum, fragt der Mann am Strand, bist du nie ein Wagnis eingegangen?
Er hat das nicht wirklich gefragt (damals), aber sie weiß schon, wie er es meint, er will sagen, daß sehr viel Zeit vergehen konnte, ohne daß sich viel verändert hat.
Du hast nicht richtig hingesehen, sagt sie.
Über dem Meer braut sich ein Sturm zusammen, wenn Segelschiffe draußen wären, müßten sie schnell anlegen, um ihre Leute und die Fracht zu schützen.
Ich sehe immer richtig hin, sagt der Mann. Ich weiß alles über deine Reisen, die es gar nicht gegeben hat, ich weiß, daß du versucht hast, den Gedankenpfaden zu folgen, und daß du in einer ganz ungefährlichen Menschenstadt nicht mehr weitergekommen bist, wie armselig, wie willst du also etwas über das richtige Hinsehen wissen?
Selene tritt einen Schritt zurück, um die schwarzen Wolken zu beobachten, die sich zu Blöcken zusammenziehen. Man soll nicht immer auf das hören, was die Leute sagen.
In dem Garten vielleicht, gibt der Fremde auf einmal zu. Da bist du nahe dran gewesen, etwas zu tun, vor dem du Angst hattest.
Da weiß sie, auf was er hinaus will; sie schüttelt den Kopf und legt ihm eine Hand auf die Schulter. Auf ihrer beider Füße rollen die ersten unkontrollierteren Wellen und durchdringen ihre Stiefel (woher sind die eigentlich gekommen?)
Ich will ja nicht in die Unterwelt, erklärt sie ihm. Niemand begleitet mich dorthin. Und allein ist das nicht gut, man wird hineingezogen, und dann ißt man diesen Apfel und kann nicht mehr zurück.
Deine Geschichten, sagt er, hast du gelernt. Aber du wirst nie etwas herausfinden, wenn du diesen Weg nicht gehst. Weißt du nicht, daß alle Schamanen und Zauberer aller Kulturen ihn gegangen sind?
Ah pah! macht eine Stimme, die weder zu ihm noch zu ihr gehört, und ein blonder junger Mann tritt aus dem Schatten des Felsens. Sie könnte wetten, daß er vorher nicht dort gewesen ist; es gibt dort kein gutes Versteck. Er stützt sich auf einen Stock und humpelt in die Richtung der beiden. Seinen Blick richtet er auf das Meer, während er geht, und erst, als er neben ihnen steht, schaut er dem ältereren, fremden Mann ins Gesicht.
Du bist es, der hier Geschichten ezählt, sagt er, und ohne hinzusehen kramt er eine Zigarettenschachtel aus seiner Hosentasche, holt eine weiße Filterlose heraus und steckt sie in den Mund. Selene erinnert sich an ihre Streichhölzer und gibt ihm Feuer. Er nickt ihr zu.
Der alte Mann wartet ungeduldig darauf, wieder alle Aufmerksamkeit zugewandt zu bekommen. Ich sage die Wahrheit, sagt er fest. Daran gibt es nichts zu rütteln. Sterben um wiedergeboren zu werden, ist der einzige Weg zur Erkenntnis. Ihr Kinder wißt davon nichts. Du, Kleiner, spielst doch auch nur mit deinen Kräften.
Es donnert. Stärkerer Wind kommt auf.
Ich kenne die alten Säcke, sagt der junge Mann, die immer darauf bestehen, daß ihnen die Wahrheit gehört. Paß mal auf, das ist unsere Zeit, nicht eure. Wir sind weiter als ihr. Wir kennen viele Wege, die wir gehen können, und sie wird ganz sicher nicht den nehmen, den du ihr vorgibst.
Selene ist während des Gesprächs ein Stück zurückgegangen; sie läßt sich auf dem Boden nieder, im bequemen Schneidersitz, hört dem Donnern zu und läßt ihre Finger durch den Sand kämmen. Hinten am Horizont zuckt der erste Blitz über den Himmel.
Kann ich auch eine Zigarette haben, ruft sie dem jungen Mann über das Gewitter hinweg zu. Er kommt herüber und gibt ihr eine, die sie mit einem Streichholz anzündet.
Warum, fragt sie, bist du denn hier aufgetaucht? Willst du der Welt zeigen, wie vielfältig auf Reisen die Begegnungen sein können?
Ich weiß nicht, was du meinst, antwortet er. Ich bin durch den Raum hierhergekommen. Manchmal geht man eben dahin, wo die Intuition einen hinführt, kennst du das nicht.
Sie lacht.
Der Donner folgt ohne Abstand auf den nächsten Blitz, und ohne Verzögerung bricht der Regen los.
Selene nimmt den jungen Mann am Arm und zieht in weg vom Strand, er dreht sich halb und blickt über seine Schulter, die See ruft in als Verschlingerin, das weiß Selene, und sie rennt und zerrt ihn mit sich, hinter die Felsen, zum Hügel, wo die Olivenbäume stehen und sich im Sturm biegen.
Je weiter sie laufen, desto mehr legt sich der Wind wieder, die Luft wird trockener und der Regen versiegt.
Am Ende ist wieder eine Mauer vor ihnen, da umarmt sie den Mann und hüpft auf die Mauer hinauf. Komm mal wieder vorbei, sagt sie. Aber ich will jetzt noch in andere Länder, wenn du nichts dagegen hast, halte den alten Kerl auf, wenn er mir hinterher will.
Er nickt, sie setzt sich rittlings auf die Mauer, es rüttelt ein wenig, als säße sie auf einem Mofa, das über Kopfsteinpflaster fährt.
Sie sitzt auf einem Mofa, das über Kopfsteinpflaster fährt.
Sie sitzt in einem Raumjäger, der durch die Galaxien prescht.
Sie sitzt am Joystick vor einer Spielkonsole und fährt ein Rennen.
Sie
Die Umgebung wackelt. Buchseiten blättern sich um. Selene entscheidet, wohin sie gehen will.
Titel: Countdown
Fandom: Marvel (Civil War)
Challenge: #1 (mehr oder weniger)
Rating: PG
Wörter: 100
Charaktere: Tony Stark, Reed Richards
Note: Ich kenne das Ende von Civil War noch nicht, vermutlich wird es nicht so aussehen. Aber es könnte.
„Also das ist der letzte Countdown.“
„Oh, übertreib nicht“, sagt Tony Stark, lehnt sich zurück und nippt an seinem Drink.
„Hast du das nicht aufgegeben?“
„Das ist lange her.“
„Und gefällt dir nun, wohin alles geführt hat? Wir stehen hier wie die letzten Kaiser vor dem Untergang des Imperiums.“
„Nichts wird schiefgehen, Reed. Das Chaos wird nicht kommen; wir sind in der Übermacht. Es wird leicht sein, sie festzunehmen und ohne Widerstand in dein Gefängnis zu bringen.“
Reed Richards schüttelt den Kopf.
Du verfehlst den Punkt, denkt er, wie von Anfang an.
Jetzt ist es für diese Erkenntnis zu spät.