Team: Nutellasalat
Challenge: Situative Tropes - Die Underdogs/loser verbünden sich (für mich)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Sheriff Stilinski und Chris Argent
Wörter: 989
A/N: Irgendwo war da ein Witz versteckt, dass Charaktere, die so unglaublich badass wie der Sheriff, Chris und Melissa sind, neben ihren Kiddies zu Nebencharakteren reduziert werden und, Himmel, ich brauche ein Teamup von den dreien. ♥
Anscheinend so dringend, dass die Idee beim Schreiben immer mehr ausufern musste und mich am Ende der Zeit/Nerven ohne Teamup stehen ließ. Aber, hey, man kann nicht alles haben. ;)
„Mr. Argent?“ Der Sheriff hatte die Arme vor der Brust verschränkt und eine Augenbraue fragend hochgezogen und für einen Augenblick fühlte sich Chris wie ein ertappter Teenager. Nur für einen wirklich sehr, sehr kurzen Augenblick.
„Sheriff.“ Er versuchte nicht einmal, die Armbrust zu verstecken. Es gab bestimmt logische Gründe, mit einer Armbrust im Wald beim Fundort einer Frauenleiche getroffen zu werden.
„Sie haben eine auffällige Tendenz, an Tatorten aufzutauchen. Das sollte mir zu denken geben.“
Chris zuckte mit den Achseln. „Sie können mir kaum vorwerfen, dass ich herausfinden will, was los ist, wenn ein Serienkiller frei herumläuft.“ Und mir meine Tochter nichts sagen will, ergänzte er im Stillen.
Der Sheriff musterte ihn abschätzig. „Nein, wahrscheinlich nicht.“
„Also, was-“ Chris brach ab, als der Sheriff ein Handy aus der Hosentasche zog und entschuldigend die Hand hob.
„Stiles?“
Jetzt klingelte auch Chris Handy und er brauchte nicht mal auf das Display zu sehen, um mehr zu wissen, als ihm lieb war. „Allison? Ich dachte wir hatten eine Abmachung?“
„Dad, es geht um Scotts Mum.“
„Was ist mit Mrs. McCall?“, fragte Chris, im selben Moment, als der Sheriff „Melissa?!“ rief. Für einen Augenblick starrten sie sich nur an.
„Sie ist verschwunden! Und Stiles vermutet, dass es… Moment.“ Allison schwieg einen Augenblick und Chris hörte, wie der Sheriff offensichtlich verwirrt „Ja, zwei, Stiles, was zur Hölle?“ fragte.
„Es sind Mütter! Du musst Mrs. McCall finden!“ Allison klang panisch und auch wenn Chris kein Wort verstand, reichte ihm das als Information. Er gestikulierte dem Sheriff ihm zu folgen und rannte zu seinem Chevy.
„Wo seid ihr?“
„Auf dem Weg. Aber die Alphas sind hinter-“ Im Hintergrund krachte etwas und jemand schrie. Stiles, vermutete Chris. „Und vielleicht kann sie auch einfach nicht ans Telefon gehen…“
„Alles klar, ich fahr zu ihrem Haus. Ist Scott auch bei dir?“
„Ja.“
„Dann fahrt direkt in den Wald, versucht da Witterung aufzunehmen.“
„Danke, Dad.“ Sie legte auf, bevor Chris die Chance hatte, unwillig zu knurren. So viel zum Thema „ein normales Leben“ also.
Als er den Wagen aufschloss, stand der Sheriff tatsächlich neben ihm. „Warum habe ich das Gefühl, dass ich der einzige bin, der nicht weiß, was vor sich geht?“
Chris lächelte freudlos. „Weil es stimmt. Aber glauben Sie mir, das ist auch besser so.“
Scheinbar nicht überzeugt, aber überraschend gleichmütig zuckte der Sheriff mit den Achseln und öffnete die Beifahrertür. „Zu den McCalls? – Vielleicht können Sie mir ja auf dem Weg dahin erklären, warum mein Sohn Panik bekommt, wenn Leute nicht erreichbar sind, und weiß, dass eine gerade aufgefundene Tote Kinder hatte.“
Entschieden schüttelte Chris den Kopf. „Zivilisten haben mit dieser Sache nichts zu tun.“
„Argent, wenn mein Sohn kein Zivilist ist, bin ich ganz sicher keiner.“ Die Stimme des Sheriffs war kalt.
Chris zuckte mit den Achseln. Er sagte ihm nicht, dass Stiles ganz sicher ein Zivilist war und er ihn nehmen und ans andere Ende des Landes schaffen sollte. Er erkannte hoffnungslose Fälle, wenn er sie sah. „Scott McCall ist ein Werwolf und Ihr Sohn und meine Tochter hängen – völlig entgegen meiner Befehle – mit einem Rudel Werwölfe rum.“
Der Geländewagen schlitterte um eine scharfe Kurve und der Sheriff fragte mit hochgezogener Augenbraue: „Werwölfe?“
„Ja. Ich weiß, es klingt verrückt, aber…“
„Es erklärt auf jeden Fall eine Menge.“ Aus dem Augenwinkel konnte Chris sehen, wie der Sheriff sich fahrig durchs Haar fuhr. „Also haben Werwölfe all diese Menschen umgebracht?“
„Die Leichen aus dem letzten Jahr? Teilweise. – Diese hier ganz sicher nicht. Allison sagt, sie vermuten einen Druiden.“
„Einen Druiden?“
„Ja.“
„Einen alten Mann mit langem Bart und Sichel zum Mistelschneiden?“
Chris lächelte. „Werwölfe sind also okay, aber Druiden sind zu viel?“
„Irgendwie schon.“
„Sie werden sich schneller dran gewöhnen, als Ihnen lieb ist.“
„Das ist das, was mich wirklich beunruhigt. – Woher wissen Sie von der ganzen Sache?“
Sie holperten einen schmalen Waldweg entlang. „Ich jage Werwölfe. Es ist so eine Art Familiengeschäft.“
„Und Sie halten es für eine gute Idee, den ermittelnden Behörden nicht zu sagen, was vor sich geht?“
„Für gewöhnlich, ja.“
Der Sheriff lehnte sich im Sitz zurück und seufzte. „Wie lange schon? Wie lange schon kriege ich das alles nicht mit?“
„Etwas mehr als ein Jahr.“
„Wow.“
„Machen Sie sich keine Vorwürfe, wir haben uns Mühe gegeben, es Sie nicht herausfinden zu lassen.“
„Hier vorne rechts, das ist kürzer. Und was ist jetzt mit Melissa? Stiles sagt, sie geht nicht ans Telefon und dass das mehr als genug Grund zur Sorge ist. Also, wie wollen wir sie finden?“
Chris Respekt vor dem Sheriff stieg im Sekundentakt. „Wir suchen nach Spuren am Haus. McCall und seine… Freunde werden versuchen im Wald Witterung aufzunehmen.“
„Wie Spürhunde?“
„Wie sehr, sehr schlecht ausgebildete Spürhunde, aber was Besseres haben wir nicht.“
Der Sheriff zog eine Augenbraue hoch. „Außer gut ausgebildeten Spürhunden des Countys natürlich.“
„Wenn Stiles mit all seinen wirren Theorien recht hat und McCall und Hale die Alphas hinter sich haben, wollen Sie Ihre Männer nicht da rein schicken, vertrauen Sie mir.“
Das war es. Das war der Moment, wo es auch für den Sheriff zu viel wurde. „Anscheinend schicke ich meinen Sohn da rein!“, brüllte er.
„Stiles weiß wenigstens, worauf er sich einlässt.“ Das war eine glatte Lüge. Stiles hatte keine Ahnung, aber er hatte Intuition und Talent. Er hätte das Zeug zu einem großartigen Jäger gehabt.
Mit quietschenden Reifen kamen sie vor dem Haus der McCalls zum Stehen und sie mussten nicht einmal aussteigen um zu sehen, dass irgendetwas absolut nicht in Ordnung war: Das Fenster neben Tür war zerschmettert.
„Scheiße“, flüsterte Chris und der Sheriff sprang aus dem Wagen, die Waffe in der Hand.
Anscheinend konnte man diesem Leben wirklich nicht entkommen, schon gar nicht, wenn Allison darauf bestand, sich weiterhin kopfüber ins Chaos zu stürzen. Und jetzt hatten sie auch noch den Sheriff und Mrs. McCall reingezogen…
Chris griff die Armbrust von der Rückbank und folgte dem Sheriff.
Nun, er konnte sich schlechtere Verbündete vorstellen, um hinter seiner Tochter und ihren Freunden aufzuräumen.
To be continued?
Challenge: Situative Tropes - Die Underdogs/loser verbünden sich (für mich)
Fandom: Teen Wolf
Charaktere: Sheriff Stilinski und Chris Argent
Wörter: 989
A/N: Irgendwo war da ein Witz versteckt, dass Charaktere, die so unglaublich badass wie der Sheriff, Chris und Melissa sind, neben ihren Kiddies zu Nebencharakteren reduziert werden und, Himmel, ich brauche ein Teamup von den dreien. ♥
Anscheinend so dringend, dass die Idee beim Schreiben immer mehr ausufern musste und mich am Ende der Zeit/Nerven ohne Teamup stehen ließ. Aber, hey, man kann nicht alles haben. ;)
„Mr. Argent?“ Der Sheriff hatte die Arme vor der Brust verschränkt und eine Augenbraue fragend hochgezogen und für einen Augenblick fühlte sich Chris wie ein ertappter Teenager. Nur für einen wirklich sehr, sehr kurzen Augenblick.
„Sheriff.“ Er versuchte nicht einmal, die Armbrust zu verstecken. Es gab bestimmt logische Gründe, mit einer Armbrust im Wald beim Fundort einer Frauenleiche getroffen zu werden.
„Sie haben eine auffällige Tendenz, an Tatorten aufzutauchen. Das sollte mir zu denken geben.“
Chris zuckte mit den Achseln. „Sie können mir kaum vorwerfen, dass ich herausfinden will, was los ist, wenn ein Serienkiller frei herumläuft.“ Und mir meine Tochter nichts sagen will, ergänzte er im Stillen.
Der Sheriff musterte ihn abschätzig. „Nein, wahrscheinlich nicht.“
„Also, was-“ Chris brach ab, als der Sheriff ein Handy aus der Hosentasche zog und entschuldigend die Hand hob.
„Stiles?“
Jetzt klingelte auch Chris Handy und er brauchte nicht mal auf das Display zu sehen, um mehr zu wissen, als ihm lieb war. „Allison? Ich dachte wir hatten eine Abmachung?“
„Dad, es geht um Scotts Mum.“
„Was ist mit Mrs. McCall?“, fragte Chris, im selben Moment, als der Sheriff „Melissa?!“ rief. Für einen Augenblick starrten sie sich nur an.
„Sie ist verschwunden! Und Stiles vermutet, dass es… Moment.“ Allison schwieg einen Augenblick und Chris hörte, wie der Sheriff offensichtlich verwirrt „Ja, zwei, Stiles, was zur Hölle?“ fragte.
„Es sind Mütter! Du musst Mrs. McCall finden!“ Allison klang panisch und auch wenn Chris kein Wort verstand, reichte ihm das als Information. Er gestikulierte dem Sheriff ihm zu folgen und rannte zu seinem Chevy.
„Wo seid ihr?“
„Auf dem Weg. Aber die Alphas sind hinter-“ Im Hintergrund krachte etwas und jemand schrie. Stiles, vermutete Chris. „Und vielleicht kann sie auch einfach nicht ans Telefon gehen…“
„Alles klar, ich fahr zu ihrem Haus. Ist Scott auch bei dir?“
„Ja.“
„Dann fahrt direkt in den Wald, versucht da Witterung aufzunehmen.“
„Danke, Dad.“ Sie legte auf, bevor Chris die Chance hatte, unwillig zu knurren. So viel zum Thema „ein normales Leben“ also.
Als er den Wagen aufschloss, stand der Sheriff tatsächlich neben ihm. „Warum habe ich das Gefühl, dass ich der einzige bin, der nicht weiß, was vor sich geht?“
Chris lächelte freudlos. „Weil es stimmt. Aber glauben Sie mir, das ist auch besser so.“
Scheinbar nicht überzeugt, aber überraschend gleichmütig zuckte der Sheriff mit den Achseln und öffnete die Beifahrertür. „Zu den McCalls? – Vielleicht können Sie mir ja auf dem Weg dahin erklären, warum mein Sohn Panik bekommt, wenn Leute nicht erreichbar sind, und weiß, dass eine gerade aufgefundene Tote Kinder hatte.“
Entschieden schüttelte Chris den Kopf. „Zivilisten haben mit dieser Sache nichts zu tun.“
„Argent, wenn mein Sohn kein Zivilist ist, bin ich ganz sicher keiner.“ Die Stimme des Sheriffs war kalt.
Chris zuckte mit den Achseln. Er sagte ihm nicht, dass Stiles ganz sicher ein Zivilist war und er ihn nehmen und ans andere Ende des Landes schaffen sollte. Er erkannte hoffnungslose Fälle, wenn er sie sah. „Scott McCall ist ein Werwolf und Ihr Sohn und meine Tochter hängen – völlig entgegen meiner Befehle – mit einem Rudel Werwölfe rum.“
Der Geländewagen schlitterte um eine scharfe Kurve und der Sheriff fragte mit hochgezogener Augenbraue: „Werwölfe?“
„Ja. Ich weiß, es klingt verrückt, aber…“
„Es erklärt auf jeden Fall eine Menge.“ Aus dem Augenwinkel konnte Chris sehen, wie der Sheriff sich fahrig durchs Haar fuhr. „Also haben Werwölfe all diese Menschen umgebracht?“
„Die Leichen aus dem letzten Jahr? Teilweise. – Diese hier ganz sicher nicht. Allison sagt, sie vermuten einen Druiden.“
„Einen Druiden?“
„Ja.“
„Einen alten Mann mit langem Bart und Sichel zum Mistelschneiden?“
Chris lächelte. „Werwölfe sind also okay, aber Druiden sind zu viel?“
„Irgendwie schon.“
„Sie werden sich schneller dran gewöhnen, als Ihnen lieb ist.“
„Das ist das, was mich wirklich beunruhigt. – Woher wissen Sie von der ganzen Sache?“
Sie holperten einen schmalen Waldweg entlang. „Ich jage Werwölfe. Es ist so eine Art Familiengeschäft.“
„Und Sie halten es für eine gute Idee, den ermittelnden Behörden nicht zu sagen, was vor sich geht?“
„Für gewöhnlich, ja.“
Der Sheriff lehnte sich im Sitz zurück und seufzte. „Wie lange schon? Wie lange schon kriege ich das alles nicht mit?“
„Etwas mehr als ein Jahr.“
„Wow.“
„Machen Sie sich keine Vorwürfe, wir haben uns Mühe gegeben, es Sie nicht herausfinden zu lassen.“
„Hier vorne rechts, das ist kürzer. Und was ist jetzt mit Melissa? Stiles sagt, sie geht nicht ans Telefon und dass das mehr als genug Grund zur Sorge ist. Also, wie wollen wir sie finden?“
Chris Respekt vor dem Sheriff stieg im Sekundentakt. „Wir suchen nach Spuren am Haus. McCall und seine… Freunde werden versuchen im Wald Witterung aufzunehmen.“
„Wie Spürhunde?“
„Wie sehr, sehr schlecht ausgebildete Spürhunde, aber was Besseres haben wir nicht.“
Der Sheriff zog eine Augenbraue hoch. „Außer gut ausgebildeten Spürhunden des Countys natürlich.“
„Wenn Stiles mit all seinen wirren Theorien recht hat und McCall und Hale die Alphas hinter sich haben, wollen Sie Ihre Männer nicht da rein schicken, vertrauen Sie mir.“
Das war es. Das war der Moment, wo es auch für den Sheriff zu viel wurde. „Anscheinend schicke ich meinen Sohn da rein!“, brüllte er.
„Stiles weiß wenigstens, worauf er sich einlässt.“ Das war eine glatte Lüge. Stiles hatte keine Ahnung, aber er hatte Intuition und Talent. Er hätte das Zeug zu einem großartigen Jäger gehabt.
Mit quietschenden Reifen kamen sie vor dem Haus der McCalls zum Stehen und sie mussten nicht einmal aussteigen um zu sehen, dass irgendetwas absolut nicht in Ordnung war: Das Fenster neben Tür war zerschmettert.
„Scheiße“, flüsterte Chris und der Sheriff sprang aus dem Wagen, die Waffe in der Hand.
Anscheinend konnte man diesem Leben wirklich nicht entkommen, schon gar nicht, wenn Allison darauf bestand, sich weiterhin kopfüber ins Chaos zu stürzen. Und jetzt hatten sie auch noch den Sheriff und Mrs. McCall reingezogen…
Chris griff die Armbrust von der Rückbank und folgte dem Sheriff.
Nun, er konnte sich schlechtere Verbündete vorstellen, um hinter seiner Tochter und ihren Freunden aufzuräumen.
To be continued?
no subject
Date: 2013-07-12 07:46 am (UTC)Auch die Kleinigkeiten, wie das geschickt eingeflossene Stiles Kompliment - ich finde, er bekommt in der Serie viel zu wenig Anerkennung dafür, dass er ständig alle rettet!
no subject
Date: 2013-07-12 06:13 pm (UTC)ich finde, er bekommt in der Serie viel zu wenig Anerkennung dafür, dass er ständig alle rettet! Nicht wahr?! Gott, ich liebe Scott, und sowieso und überhaupt, aber... wie oft wären sie ohne Stiles alle drauf gegangen? X'D
(Und verdammt, Stiles wäre ein toller Hunter, er ist clever, hat eine idiotische Neigung sich in Gefahren zu stürzen und überhaupt und gar keine Skrupel. Yay! *hust*)
no subject
Date: 2013-07-13 11:12 am (UTC)Ohne Stiles wäre jeder von ihnen schon mal tot geworden - und das ist gerade so schön, weil er "nur" ein nicht besonders muskulöser Junge ist.
no subject
Date: 2013-12-09 11:47 am (UTC)Spätestens da hatte ich einen anhaltenden Lachkrampf. XDDDD~
OMG. Okay, win, win, win für das Sheriff Stilinski und Papa Argent-Team up und diesen herrlich lakonischen Dialog.
Und jetzt will ich wirklich UNBEDINGT eine Fortsetzung lesen. Really. Totally. Absolutely. Sofort. Weil argh! Ich will doch mehr worried!Sheriff (und Stiles und Allison - wo sind die??) und mehr Chris und seine Armbrust und überhaupt was ist mit Melissa passiert?!