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Team: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Stimmungen - Am Boden zerstört
Titel: Nachtruhe
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: 390
Warnings: darkish? | unbetaed, unkorrigiert
Continuation: Teil 1 | Teil 2

Kommentar: Ich bin mir immer noch nicht im Klaren, wo das hinführen wird. Das ist so ziemlich die erste Geschichte, die ich ganz ohne Plot im Kopf schreibe >.<

Nachtruhe

Auch wenn es nur noch wenige Stunden waren, die ihm von der Nacht blieben, hatte Tezuka beschlossen, es war besser, sie gingen zu Bett. Die Wohnung war wirklich nicht groß und er hatte nicht viel Platz eine zusätzliche Person zu beherbergen. Ihnen beiden war es klar gewesen, schon als Fuji die Wohnung betreten hatte.
Dennoch mussten sie sich erst um die dringlicheren Dinge kümmern. Tezuka ließ Fuji seine Zeit, während er ihnen noch einen mitternächtlichen Tee aufbrühte. Das Gespräch, das sie führen mussten, war unausweichlich. Fuji wusste das und er selbst wusste es ebenso.
Als sie sich dann bei Tisch gegenübergesessen hatten, wirkte sein alter Freund wie ein Häufchen Elend. Das Lächeln auf dessen Gesicht war nur ein billiger Abklatsch und mehr nur eine Geistererscheinung als sonst etwas. Aber Tezuka bohrte nicht. Er bohrte nie nach. Es war einfach nicht notwendig.
Stattdessen hatte er seinem Gast ein paar Eiswürfel in ein Geschirrtuch gepackt und schob es Fuji näher. Nach kurzem Zögern hatte er es dann angenommen. Es war wie eine Bestätigung gewesen, dass er zumindest irgendetwas zu hören bekommen würde. Dass Fuji bereit war, seine Hilfe anzunehmen - zumindest für heute.
Nach Fujis Bericht waren keine zusätzlichen Worte mehr notwendig. Es war im Grunde genommen alles klar, auch wenn die sein alter Freund immer noch undurchsichtige Worte und vage Formulierungen wählte. Er hatte durchaus herausfiltern können, wie mies sich Fuji fühlen musste und wie wenig er es wirklich zeigen konnte. Shuusuke war am Boden zerstört, aber lächelte immer noch in die Welt hinaus. Vielleicht war es Stolz oder aber auch verquerer Optimismus.
Tezuka wusste nur, dass er Fuji noch nie so gesehen hatte und er das Bedürfnis hatte, mehr denn je für ihn da zu sein. Fuji konnte bleiben, solange wie er wollte, aber weitere Gespräche hatten einfach wenig Sinn.
Also hatte er ein provisorisches Deckenlager am Boden vor seinem Bett ausgebreitet, während Fuji das Badezimmer benutzte.
Es waren rein logische Gründe, warum er darauf bestand, seinem Gast das Bett zu überlassen. Fuji hatte sich darüber lustig gemacht, es aber dann doch angenommen. Erst als er auf dem harten Boden unter die Decke gekrochen war und die Stille sich in der Dunkelheit endlos erstreckte, konnte er das wahre Ausmaß von Fujis Situation wahrnehmen. Es stach in seiner Brust, aber er wusste, Fuji würde nicht wollen, dass er es bemerkte.

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