Happy Birthday
Jul. 7th, 2013 11:10 pmTeam: Sirius
Challenge: „Happy Birthday to me, happy Birthday to me…“ (für mich)
Fandom: Star Trek
Charaktere: Pille/Bones
Der letzte Verletzte verließ heil und in einem Stück seine Krankenstation und Schwester Chapel folgte ihm in ihren wohlverdienten Feierabend. Zwei der anderen waren schon seit einer Stunde weg, und die Nachtschicht hatte er in eine Ecke geschickt, wo sie ihm nicht im Weg waren.
Eigentlich könnte McCoy auch gehen, er hatte schon seit vier Stunden frei aber Jim hatte es irgendwie geschafft, in einem Nebel den sie von außen(!) aus sicherer Entfernung(!) hatten beobachten sollen das Schiff samt Besatzung fast irgendwelchen Viechern die sich in der Teufelsfalle heimisch fühlten, zum Fraß vorzuwerfen.
Jim, der eigentlich langsam auch mal hier aufkreuzen sollte, um sich untersuchen zu lassen, aber Pille ahnte, dass es wieder auf ein Katz- und Maus-Spiel hinauslaufen würde. Eines auf das er keine Lust hatte, vielen Dank. Es war ja nicht so, als hätte er Pläne für heute, aber es war doch wohl kaum zu viel verlangt, einmal seine Ruhe zu haben, oder?
Er hätte auf der Erde bleiben sollen. Irgendwo hätte er sicher ein ruhiges Fleckchen gefunden. Oder auf dem Mars. Oder dem Mond. Verdammt, die Galaxie war groß, es gab genug Planeten wo ein guter Arzt gebraucht werden konnte und nicht jeden Tag die Fehler seines sogenannten besten Freundes ausbügeln musste.
Wie Spock es mit Jim auf der Brücke aushielt, war Pille ein Rätsel. Aber Spock war Vulkanier, sowas wie genervt sein kannte er wohl nicht. Was musste das manchmal angenehm sein... Das bedeutete aber nicht, dass Spock der Drang, Jim den Hals umzudrehen abging. Irgendwie beruhigend. Ein wenig jedenfalls.
„Ich mach Feierabend. Und wehe jemand ruft mich ohne das es ein wirklicher Notfall ist.“
Da Jim inzwischen aber auch sicher in seinem Quartier seine Wunden leckte, würde das wohl erstmal nicht passieren. Jedenfalls hoffte Pille, dass Jim sich dort verkrochen hatte, durch das ganze Schiff jagen nur um sicherzugehen dass er nicht bald als Notfall bei ihm landete, weil er mal wieder den verdammten Helden hatte spielen müssen.
Wofür war Spock eigentlich Jims Erster Offizier, wenn sie trotzdem alle paar Tage beinahe draufgingen? Okay, das war jetzt übertrieben aber es ging ums Prinzip.
„Jim!“ Er hielt sich nicht lange damit auf, höflich zu klingeln sondern benutzte gleich die Sprechanlage.
Schweigen.
„Ich weiß, dass du da drin bist, hör auf zu kneifen!“
Immer noch Schweigen.
Wollte der ihn verarschen?
„Dann mach doch, was du willst.“ Das hatte er eher an sich selbst gewandt gemurmelt. Jim war erwachsen, er war der Captain... wenn er unbedingt ein schlechtes Vorbild sein wollte, konnte er das gerne machen. Aber wehe, es gab wieder irgendeinen Notfall, bei dem er ihn auf die Brücke zitierte. Um eine Bombe zu sezieren oder so.
Er war Arzt, kein Ingenieur!
Die Gänge waren leer, als er zu seinem eigenen Quartier ging und leise vor sich hinsummte. „Happy birthday to me, happy birthday to me...“ Das verdiente wirklich einen besonderen Platz auf der Liste der beschissenen Tage.
„Pille, das Singen solltest du Leuten überlassen, die es können.“
„Also besser nicht Ihnen, Jim. Sie haben noch immer große Probleme damit, in der Harmonie zu bleiben...“
„Also wirklich Spock! Darum geht es doch nicht!“
„Sondern?“
„Uhura, erklären Sie es ihm.“ Jim klopfte einem irritierten Spock breit grinsend auf die Schultern und umarmte McCoy kurzerhand. Dabei murmelte er zwar einen leisen Fluch (ha! Das hatte er davon, wenn er sich nicht untersuchen ließ) und sagte dann: „Sorry, dass der Tag so scheiße gelaufen ist, das war anders geplant. Aber alles Gute zum Geburtstag.“
Challenge: „Happy Birthday to me, happy Birthday to me…“ (für mich)
Fandom: Star Trek
Charaktere: Pille/Bones
Der letzte Verletzte verließ heil und in einem Stück seine Krankenstation und Schwester Chapel folgte ihm in ihren wohlverdienten Feierabend. Zwei der anderen waren schon seit einer Stunde weg, und die Nachtschicht hatte er in eine Ecke geschickt, wo sie ihm nicht im Weg waren.
Eigentlich könnte McCoy auch gehen, er hatte schon seit vier Stunden frei aber Jim hatte es irgendwie geschafft, in einem Nebel den sie von außen(!) aus sicherer Entfernung(!) hatten beobachten sollen das Schiff samt Besatzung fast irgendwelchen Viechern die sich in der Teufelsfalle heimisch fühlten, zum Fraß vorzuwerfen.
Jim, der eigentlich langsam auch mal hier aufkreuzen sollte, um sich untersuchen zu lassen, aber Pille ahnte, dass es wieder auf ein Katz- und Maus-Spiel hinauslaufen würde. Eines auf das er keine Lust hatte, vielen Dank. Es war ja nicht so, als hätte er Pläne für heute, aber es war doch wohl kaum zu viel verlangt, einmal seine Ruhe zu haben, oder?
Er hätte auf der Erde bleiben sollen. Irgendwo hätte er sicher ein ruhiges Fleckchen gefunden. Oder auf dem Mars. Oder dem Mond. Verdammt, die Galaxie war groß, es gab genug Planeten wo ein guter Arzt gebraucht werden konnte und nicht jeden Tag die Fehler seines sogenannten besten Freundes ausbügeln musste.
Wie Spock es mit Jim auf der Brücke aushielt, war Pille ein Rätsel. Aber Spock war Vulkanier, sowas wie genervt sein kannte er wohl nicht. Was musste das manchmal angenehm sein... Das bedeutete aber nicht, dass Spock der Drang, Jim den Hals umzudrehen abging. Irgendwie beruhigend. Ein wenig jedenfalls.
„Ich mach Feierabend. Und wehe jemand ruft mich ohne das es ein wirklicher Notfall ist.“
Da Jim inzwischen aber auch sicher in seinem Quartier seine Wunden leckte, würde das wohl erstmal nicht passieren. Jedenfalls hoffte Pille, dass Jim sich dort verkrochen hatte, durch das ganze Schiff jagen nur um sicherzugehen dass er nicht bald als Notfall bei ihm landete, weil er mal wieder den verdammten Helden hatte spielen müssen.
Wofür war Spock eigentlich Jims Erster Offizier, wenn sie trotzdem alle paar Tage beinahe draufgingen? Okay, das war jetzt übertrieben aber es ging ums Prinzip.
„Jim!“ Er hielt sich nicht lange damit auf, höflich zu klingeln sondern benutzte gleich die Sprechanlage.
Schweigen.
„Ich weiß, dass du da drin bist, hör auf zu kneifen!“
Immer noch Schweigen.
Wollte der ihn verarschen?
„Dann mach doch, was du willst.“ Das hatte er eher an sich selbst gewandt gemurmelt. Jim war erwachsen, er war der Captain... wenn er unbedingt ein schlechtes Vorbild sein wollte, konnte er das gerne machen. Aber wehe, es gab wieder irgendeinen Notfall, bei dem er ihn auf die Brücke zitierte. Um eine Bombe zu sezieren oder so.
Er war Arzt, kein Ingenieur!
Die Gänge waren leer, als er zu seinem eigenen Quartier ging und leise vor sich hinsummte. „Happy birthday to me, happy birthday to me...“ Das verdiente wirklich einen besonderen Platz auf der Liste der beschissenen Tage.
„Pille, das Singen solltest du Leuten überlassen, die es können.“
„Also besser nicht Ihnen, Jim. Sie haben noch immer große Probleme damit, in der Harmonie zu bleiben...“
„Also wirklich Spock! Darum geht es doch nicht!“
„Sondern?“
„Uhura, erklären Sie es ihm.“ Jim klopfte einem irritierten Spock breit grinsend auf die Schultern und umarmte McCoy kurzerhand. Dabei murmelte er zwar einen leisen Fluch (ha! Das hatte er davon, wenn er sich nicht untersuchen ließ) und sagte dann: „Sorry, dass der Tag so scheiße gelaufen ist, das war anders geplant. Aber alles Gute zum Geburtstag.“
no subject
Date: 2013-07-07 09:32 pm (UTC)Sehr süße Geschichte! ♥
no subject
Date: 2013-07-08 06:45 am (UTC)no subject
Date: 2013-07-08 09:36 am (UTC)Aber erstmal wird er wohl versuchen, Spock abzufüllen. XD Oder so. *hust*
Danke! ♥♥