5. Orte: Joker - für mich
Jul. 6th, 2013 06:50 amTeam: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Orte - Joker (inspiriert von
rei17 mit dieser Geschichte. "Abbruchreifes Haus")
Titel: Das Treffen
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: 575
Warnings: unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Oo I'm Sorry? Ich hab echt keine Ahnung, was das werden soll. Ich hab eigentlich nur einen Joker gesucht und dabei wieder diese Geschichte von Rei gefunden (die ich überigens wirklich toll fand, auch wenn ich es nicht geschafft habe, einen Kommentar zu hinterlassen >.< es tut mir Leid, Rei). Und da kam dieses heruntergekommene Gebäude vor und...plötzlich hatte ich Tezuka und Fuji vor mir, wie sie sich in so einem Haus treffen. Aber eigentlich... ganz ganz eigentlich hätte es ein geheimes Date sein sollen -.-
Das Treffen
Die Nacht war kalt und einmal mehr fragte sich Tezuka, was er hier überhaupt zu suchen hatte. Es war mitten in der Nacht und morgen musste er wieder zur Arbeit. Trotzdem war es ihm nie in den Sinn gekommen, nicht hier aufzutauchen. Dazu waren die Nachrichten, die er von Fuji erhielt, zu selten geworden.
Ihre Wege hatte sich schon in der Schule getrennt und doch war immer eine Verbindung geblieben. Sie waren jung gewesen mit allerhand Flausen im Kopf. Aber als sie älter und reifer wurden, hatte es sich einiges geändert. Sie hatten sich verändert. Aber in gewisser Weise waren sie doch immer noch dieselben.
"Du bist gekommen..."
Tezuka drehte sich um, konnte aber nicht wirklich etwas durch das hereinströmende Mondlicht erkennen. Nur ein ganz leichter Schatten. Kunimitsu fragte sich unwillkürlich, wieso er sich dennoch gut genug vorstellen konnte, wer da vor ihm stand. Die hellbraunen Haare, das undefinierbare Lächeln, die feinen Gesichtzüge. Fuji war schon immer schmal gebaut gewesen und er war über die Jahre nur attraktiver geworden. Jetzt konnte man ihn kaum noch mit einer Frau verwechseln, wie es in der Mittelschule noch der Fall gewesen war, aber dennoch hatte sein Profil etwas Zartes behalten.
"Was ist los?", fragte er schließlich leise in die entstandene Stille hinein. Er war immer noch nicht begeistert davon, wenn man um den heißen Brei herumredete und es war auch nur so ein Gefühl. Schon als er die Nachricht erhalten hatte, die einfach aus einer Adresse und einer Uhrzeit bestand. Er war pünktlich hiergewesen, in diesem verfallenen Haus, das keine Fenster mehr besaß und an dem der Winter nun besonders nagte.
Wenigstens war es eine klare Nacht. Es wäre wesentlich unangenehmer gewesen, wenn es zusätzlich geschneit hätte. Ihm war schon kalt genug.
"Ich wollte dich sehen, ist das verboten?"
Tezuka konnte schon beinahe ein leises Kichern heraushören, das das ungute Gefühl in seiner Magengrube nicht wirklich besser machte. Wahrscheinlich lag es daran, dass Fuji sich immer noch nicht aus der dunklen Ecke bewegt hatte. Er rührte sich gelegentlich, aber trat nicht ins Licht und er hatte keine Taschenlampe mit. Wer rechnete denn auch damit, dass sein alter Freund eine derart heruntergekommene Location wählte, um sich mit ihm zu treffen.
"Das kann ich nachvollziehen. Du hast dich lang nicht mehr gemeldet", erwiderte er schließlich leise, nachdem das Schweigen wieder etwas angedauert hatte. Er spürte, wie sich seine Anspannung langsam auf die Umgebung ausbreitete. Aber ihm war klar, dass er bei Fuji immer noch achtsam sein musste, wie er was formulierte. Zumindest, wenn er Antworten wollte. "Aber du möchtest nicht, dass ich dich sehe."
Dabei konnte er kaum leugnen, dass er irgendwo doch dieses Bedürfnis verspürte. Jetzt noch mehr, nachdem sich Fuji endlich gemeldet hatte. Es gab allerdings an dieser Feststellung kaum etwas zu rütteln. Das schien auch Fuji klar zu sein.
"Manche Dinge sollte man nicht sehen wollen..."
Nun wusste Tezuka mit Gewissheit, dass etwas passiert war. Wahrscheinlich hing es damit zusammen, dass Fuji sich solange nicht mehr bei ihm gemeldet hatte und ein wenig tat es weh, dass sich sein alter Freund sich in Krisenzeiten nicht an ihn wandte. Auch wenn er es ein wenig verstehen konnte.
"Du bist kein Objekt", merkte Tezuka schließlich trocken an. "Komm mit. Ich habe zu Hause noch etwas Sushi übrig. Und dann erzählst du mir, was passiert ist." Selbstbewusst wandte sich Tezuka ab und verließ den kalten ungemütlichen Ort. Fuji würde ihm folgen - das hatte er bisher immer getan...
Autor: Jenchan
Challenge: Orte - Joker (inspiriert von
Titel: Das Treffen
Fandom: Prince of Tennis (AUish-postcanon)
Charaktere: Tezuka, Fuji
Words: 575
Warnings: unbetaed, unkorrigiert
Kommentar: Oo I'm Sorry? Ich hab echt keine Ahnung, was das werden soll. Ich hab eigentlich nur einen Joker gesucht und dabei wieder diese Geschichte von Rei gefunden (die ich überigens wirklich toll fand, auch wenn ich es nicht geschafft habe, einen Kommentar zu hinterlassen >.< es tut mir Leid, Rei). Und da kam dieses heruntergekommene Gebäude vor und...plötzlich hatte ich Tezuka und Fuji vor mir, wie sie sich in so einem Haus treffen. Aber eigentlich... ganz ganz eigentlich hätte es ein geheimes Date sein sollen -.-
Das Treffen
Die Nacht war kalt und einmal mehr fragte sich Tezuka, was er hier überhaupt zu suchen hatte. Es war mitten in der Nacht und morgen musste er wieder zur Arbeit. Trotzdem war es ihm nie in den Sinn gekommen, nicht hier aufzutauchen. Dazu waren die Nachrichten, die er von Fuji erhielt, zu selten geworden.
Ihre Wege hatte sich schon in der Schule getrennt und doch war immer eine Verbindung geblieben. Sie waren jung gewesen mit allerhand Flausen im Kopf. Aber als sie älter und reifer wurden, hatte es sich einiges geändert. Sie hatten sich verändert. Aber in gewisser Weise waren sie doch immer noch dieselben.
"Du bist gekommen..."
Tezuka drehte sich um, konnte aber nicht wirklich etwas durch das hereinströmende Mondlicht erkennen. Nur ein ganz leichter Schatten. Kunimitsu fragte sich unwillkürlich, wieso er sich dennoch gut genug vorstellen konnte, wer da vor ihm stand. Die hellbraunen Haare, das undefinierbare Lächeln, die feinen Gesichtzüge. Fuji war schon immer schmal gebaut gewesen und er war über die Jahre nur attraktiver geworden. Jetzt konnte man ihn kaum noch mit einer Frau verwechseln, wie es in der Mittelschule noch der Fall gewesen war, aber dennoch hatte sein Profil etwas Zartes behalten.
"Was ist los?", fragte er schließlich leise in die entstandene Stille hinein. Er war immer noch nicht begeistert davon, wenn man um den heißen Brei herumredete und es war auch nur so ein Gefühl. Schon als er die Nachricht erhalten hatte, die einfach aus einer Adresse und einer Uhrzeit bestand. Er war pünktlich hiergewesen, in diesem verfallenen Haus, das keine Fenster mehr besaß und an dem der Winter nun besonders nagte.
Wenigstens war es eine klare Nacht. Es wäre wesentlich unangenehmer gewesen, wenn es zusätzlich geschneit hätte. Ihm war schon kalt genug.
"Ich wollte dich sehen, ist das verboten?"
Tezuka konnte schon beinahe ein leises Kichern heraushören, das das ungute Gefühl in seiner Magengrube nicht wirklich besser machte. Wahrscheinlich lag es daran, dass Fuji sich immer noch nicht aus der dunklen Ecke bewegt hatte. Er rührte sich gelegentlich, aber trat nicht ins Licht und er hatte keine Taschenlampe mit. Wer rechnete denn auch damit, dass sein alter Freund eine derart heruntergekommene Location wählte, um sich mit ihm zu treffen.
"Das kann ich nachvollziehen. Du hast dich lang nicht mehr gemeldet", erwiderte er schließlich leise, nachdem das Schweigen wieder etwas angedauert hatte. Er spürte, wie sich seine Anspannung langsam auf die Umgebung ausbreitete. Aber ihm war klar, dass er bei Fuji immer noch achtsam sein musste, wie er was formulierte. Zumindest, wenn er Antworten wollte. "Aber du möchtest nicht, dass ich dich sehe."
Dabei konnte er kaum leugnen, dass er irgendwo doch dieses Bedürfnis verspürte. Jetzt noch mehr, nachdem sich Fuji endlich gemeldet hatte. Es gab allerdings an dieser Feststellung kaum etwas zu rütteln. Das schien auch Fuji klar zu sein.
"Manche Dinge sollte man nicht sehen wollen..."
Nun wusste Tezuka mit Gewissheit, dass etwas passiert war. Wahrscheinlich hing es damit zusammen, dass Fuji sich solange nicht mehr bei ihm gemeldet hatte und ein wenig tat es weh, dass sich sein alter Freund sich in Krisenzeiten nicht an ihn wandte. Auch wenn er es ein wenig verstehen konnte.
"Du bist kein Objekt", merkte Tezuka schließlich trocken an. "Komm mit. Ich habe zu Hause noch etwas Sushi übrig. Und dann erzählst du mir, was passiert ist." Selbstbewusst wandte sich Tezuka ab und verließ den kalten ungemütlichen Ort. Fuji würde ihm folgen - das hatte er bisher immer getan...