Team: Nutellasalat
Challenge: Situative Tropes – Ein Augenblick des Ruhmes (für mich)
Fandom: Harry Potter (pre-series)
Charaktere: Charlie Weasley, Oliver Wood, Lee Jordan
Wörter: 1.190
Warnung: gen (Fragt mich nicht, wie ich das bei den Charakteren geschafft habe.)
Widmung:
nachanca, dein Wunsch war wie immer Befehl. Ich hoffe, du hast jetzt auch brav gelernt! :D
A/N: Okay, Rowlings Timeline, was Gryffindor-Quidditch angeht, ist… fragwürdig. Aber wenn man die Zeitangaben in Stein der Weisen ignoriert und sich nur auf spätere (Word of God) Angaben stützt, dann sollten Charlie und Oliver zusammen in Charlies letztem Jahr den Quidditch-Pokal gewonnen haben. ...Und wenn nicht, tun wir so als ob.
Wie auch immer: Wenn die Namen von Nebencharakteren bekannt erscheinen, liegt das daran, dass ihr euch zu viel mit Thermomechanik beschäftigt. ;)
„Ist das denn zu fassen?! Weasley fliegt, als wäre er lebensmüde! Das war knapp! Coleman hatte keine Chance der Kurve zu folgen, aber Weasley bleibt am Schnatz dran, dieser Wahnsinnige!“
Lee Jordans Stimme überschlug sich fast. Es war erst das zweite Spiel, das er kommentierte, nachdem sein Vorgänger sich mit einem Zaubertrank die Stimmbänder vollständig verätzt hatte, und es würde zweifelsohne als eines der spannendsten in die Hogwarts-Geschichte eingehen. Nach viereinhalb Stunden stand es 660 zu 530 für Ravenclaw als der Schnatz auftauchte und bei diesen rekordverdächtigen Punktzahlen ging es jetzt um alles oder nichts: Der Sieger dieses Spiels würde die Meisterschaft gewinnen.
Und das, fand Charlie, entschuldigte völlig lebensmüdes Fliegen.
„Weasley ist beinahe dran, beinahe, aber was ist das? Truesdell fliegt einen Angriff! Truesdell zu Govindjee und wieder Truesdell, was macht Weasley? Bei Merlins Bart, dieses Spiel!“
Charlie widerstand dem Drang, zu den Torringen zu sehen und konzentrierte sich völlig auf das goldene Blitzen vor ihm. Er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, nur auf den Stadionsprecher zu achten und alle Mitspieler zu ignorieren. Es war völlig unmöglich, alle im Auge zu behalten, und trotzdem noch den Schnatz zu sehen, also versuchte er es gar nicht erst.
„Und der ist drin! Völlig unmöglich zu halten, da kann keiner Wood einen Vorwurf machen, auch wenn der aussieht als wollte er sich vor Verzweiflung vom Besen stürzen. Truesdell hat völlig zu Recht schon ihren Vertrag bei den Harpies unterschrieben! Aber wo ist der Schnatz?“
Der Schnatz sackte in diesem Moment nach unten und Charlie schoss über ihn hinweg. Mit einem Fluchen riss er den Besen in eine halsbrecherische Kurve und am Rande seines Sichtfeldes tauchte Deborah Coleman, die Sucherin der Ravenclaws, wieder auf.
„Was ein Manöver! Völlig lebensmüde, der Kerl! - Nur zur Erinnerung, Gryffindor und Ravenclaw sind in der Gesamtwertung momentan gleich auf. Dieses Spiel muss also mit einem Sieg entschieden werden, wenn die Mannschaften nicht ein Entscheidungsspiel mitten in der Prüfungsphase wollen! Wenn Weasley jetzt den Schnatz schnappt, gehört der Pokal den Gryffindors, aber natürlich wissen die Ravenclaws das und schon wieder sind Hamilton und Truesdell auf dem Weg zum Tor! Govindjee will ihnen folgen, aber ein Klatscher von Reynolds hält ihn auf. Klasse, Mädchen! Truesdell hat den Quaffel! Weasley ist nur Meter hinter dem Schnatz, aber Coleman holt auf!“
Der Flugwind pfiff Charlie um die Ohren und biss im Gesicht. Er beugte sich noch ein Stück weiter nach vorne, lag jetzt praktisch auf dem Besenstil, und hielt die Luft an. Der Schnatz machte einen Schlenker nach rechts, aber das hatte Charlie vorhergesehen, er musste nur die Hand ausstrecken…
„Hamilton zu Truesdell, was ein Pass! Truesdell allein vor dem Ring, sie wirft!“
Nein. Seine Finger schwebten vor dem Schnatz, aber es reichte nicht ganz, und wenn Truesdell jetzt traf… Er musste abdrehen um wenigstens Coleman den Weg zu versperren.
„WO KAM DER DEN AUF EINMAL HER?!“ Lee Jordan schrie. „Unglaublich! Wood hat den Quaffel vor dem Ring aus der Luft gefischt! So eine Parade hab ich noch nicht gesehen! Weltklasse, und das von einem Drittklässler!!“
Und Charlie schoss nach vorne, seine Finger schlossen sich um den Schnatz, in dem Moment als Coleman von ihrem Besen hechtete und ins Leere griff. Sie krachte seitlich in Charlie und die beiden fielen in einem Knäuel aus Armen, Beinen und Charlies Sauberwisch dem Boden entgegen.
„Unfassbar! Gryffindor gewinnt mit 680 zu 670 im aufregendsten Spiel der Saison!“ Jordans Stimme ging im allgemeinen Geschrei im Stadion beinahe unter.
Ihr Aufprall wurde von einem magischen Kissen abgefedert, aber sie hatten kaum Zeit, herauszufinden, wem welches Körperteil gehörte, bevor sie von einer jubelnden Menge scharlachrot gekleideter Quidditch-Spieler begraben wurden.
Sie waren auf Händen in den Gemeinschaftsraum getragen worden, wo jetzt das Butterbier in Strömen floss (irgendjemand hatte tatsächlich den Kamin in einen Butterbierfall und ein passendes Auffangbecken verwandelt, Professor McGonagall wäre stolz) und Charlie hatte den Pokal öfter geküsst als irgendjemand vage menschliches, bevor er endlich Oliver Wood in eine Umarmung ziehen konnte.
„Das war brilliant, Junge!“, brüllte er über den allgemeinen Lärm hinweg und Woods Gesicht erstrahlte in dem breitesten Grinsen, das Charlie je gesehen hatte. „Also, glaube ich, ich hab’s leider nicht gesehen, aber Truesdell sagte, sie wird sich nie von dem Schock erholen, dass du auf einmal vor ihr aufgetaucht bist und… Genial, du bist genial!“ Er presste Wood wieder an seine Brust.
„Aber dein Schnatzfang-“, setzte Wood an, aber Charlie stieß ihn auf Armeslänge von sich und schüttelte den Kopf.
„Quatsch. Du hast dieses Spiel gewonnen. Hört ihr das?“ Er legte einen Arm um Woods Schulter und schob ihn durch die feiernde Menge. „He! Ich habe eine Ankündigung zu machen! Wichtige Ankündigung vom Kapitän!“
Die Umstehenden nahmen den Ruf auf, Charlie konnte deutlich die Stimmen der Zwillinge hören, die lautstark verlangten, dass jeder auf ‚den großen Weasley‘ hören sollte.
Als sie den Pokal erreicht hatten, war es beinahe still im Gemeinschaftsraum geworden. Charlie räusperte sich dramatisch und warf sich in Pose ohne dabei Woods Schultern loszulassen. Der Blick des schlaksigen Vierzehnjährigen war inzwischen beinahe panisch. Niedlich.
„Also, Leute, ich glaube wir wissen alle, wem wir diesen grandiosen Sieg verdanken!“
Gelächter und Jubel brandete auf, Fred krähte schon wieder etwas vom ‚großen Weasley‘.
Charlie grinste. „Klar, dass ich der Beste bin, müssen wir nicht diskutieren.“ Mehr Gelächter. „Aber wir haben auch verdammt noch mal das beste Team aller Zeiten, ein bisschen mehr Jubel dafür, wenn ich bitten darf!“
Die versammelten Schüler schrien und pfiffen, Schals wurden geschwenkt und Charlie konnte sich nicht daran erinnern, dass sich jemals etwas so gut angefühlt hatte. Gleichzeitig war er sich aber auch sicher, dass er es nicht vermissen würde. Nichts davon.
„Aber den heutigen Sieg und diesen verdammten Pokal verdanken wir einzig und allein unserm Oliver hier!“
Der Lärm wurde ohrenbetäubend und Wood, der schlaksige Drittklässler, der schon in seinem ersten Jahr Charlie mit Quidditch-Strategien ein Ohr abgekaut hatte, schaffte es, gleichzeitig auszusehen als wäre er der glücklichste Mensch der Welt und als wollte er vielleicht doch lieber im Boden versinken.
Charlie strahlte ihn an und wurde mit einem schüchternen Lächeln belohnt.
„Und weil das-“ Er hob die freie Hand, um um Ruhe zu bitten. „Und weil das so ist, denke ich, es ist der richtige Moment um eine Ankündigung zu machen! – Wir ihr alle wisst, war das mein letztes Jahr hier und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich nach drei Jahren als Kapitän auf Rumänien freue! Aber bevor ich euch hier allein lasse, will ich euch euren neuen Käpt’n vorstellen. Professor McGonagall und ich waren absolut einer Meinung, und das heutige Spiel hat uns nur bestätigt, also lasst mich präsentieren…“ Er machte eine dramatische Pause, und Reynolds und ihr Treiber-Kollege Leigh trommelten mit ihren Zauberstäben auf dem Tisch. „Oliver Wood!“
Unter dem Jubel und den „Hört, hört!“-Rufen der anderen Gryffindors umarmte Charlie Wood. „Mach mir keine Schande, Junge!“
„Aber…“
„Kein aber, noch bin ich Kapitän und mein Wort ist Gesetz! - Und pass auf dich auf, die Zwillinge wollen sich nächstes Jahr als Treiber bewerben…“
P.S.: Vor meinem inneren Auge müssen sie das Butterbier aus Flaschen nachschütten, von wegen Gesetze der Magie und so, aber ich mag das Bild, also. ;)
Challenge: Situative Tropes – Ein Augenblick des Ruhmes (für mich)
Fandom: Harry Potter (pre-series)
Charaktere: Charlie Weasley, Oliver Wood, Lee Jordan
Wörter: 1.190
Warnung: gen (Fragt mich nicht, wie ich das bei den Charakteren geschafft habe.)
Widmung:
A/N: Okay, Rowlings Timeline, was Gryffindor-Quidditch angeht, ist… fragwürdig. Aber wenn man die Zeitangaben in Stein der Weisen ignoriert und sich nur auf spätere (Word of God) Angaben stützt, dann sollten Charlie und Oliver zusammen in Charlies letztem Jahr den Quidditch-Pokal gewonnen haben. ...Und wenn nicht, tun wir so als ob.
Wie auch immer: Wenn die Namen von Nebencharakteren bekannt erscheinen, liegt das daran, dass ihr euch zu viel mit Thermomechanik beschäftigt. ;)
„Ist das denn zu fassen?! Weasley fliegt, als wäre er lebensmüde! Das war knapp! Coleman hatte keine Chance der Kurve zu folgen, aber Weasley bleibt am Schnatz dran, dieser Wahnsinnige!“
Lee Jordans Stimme überschlug sich fast. Es war erst das zweite Spiel, das er kommentierte, nachdem sein Vorgänger sich mit einem Zaubertrank die Stimmbänder vollständig verätzt hatte, und es würde zweifelsohne als eines der spannendsten in die Hogwarts-Geschichte eingehen. Nach viereinhalb Stunden stand es 660 zu 530 für Ravenclaw als der Schnatz auftauchte und bei diesen rekordverdächtigen Punktzahlen ging es jetzt um alles oder nichts: Der Sieger dieses Spiels würde die Meisterschaft gewinnen.
Und das, fand Charlie, entschuldigte völlig lebensmüdes Fliegen.
„Weasley ist beinahe dran, beinahe, aber was ist das? Truesdell fliegt einen Angriff! Truesdell zu Govindjee und wieder Truesdell, was macht Weasley? Bei Merlins Bart, dieses Spiel!“
Charlie widerstand dem Drang, zu den Torringen zu sehen und konzentrierte sich völlig auf das goldene Blitzen vor ihm. Er hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, nur auf den Stadionsprecher zu achten und alle Mitspieler zu ignorieren. Es war völlig unmöglich, alle im Auge zu behalten, und trotzdem noch den Schnatz zu sehen, also versuchte er es gar nicht erst.
„Und der ist drin! Völlig unmöglich zu halten, da kann keiner Wood einen Vorwurf machen, auch wenn der aussieht als wollte er sich vor Verzweiflung vom Besen stürzen. Truesdell hat völlig zu Recht schon ihren Vertrag bei den Harpies unterschrieben! Aber wo ist der Schnatz?“
Der Schnatz sackte in diesem Moment nach unten und Charlie schoss über ihn hinweg. Mit einem Fluchen riss er den Besen in eine halsbrecherische Kurve und am Rande seines Sichtfeldes tauchte Deborah Coleman, die Sucherin der Ravenclaws, wieder auf.
„Was ein Manöver! Völlig lebensmüde, der Kerl! - Nur zur Erinnerung, Gryffindor und Ravenclaw sind in der Gesamtwertung momentan gleich auf. Dieses Spiel muss also mit einem Sieg entschieden werden, wenn die Mannschaften nicht ein Entscheidungsspiel mitten in der Prüfungsphase wollen! Wenn Weasley jetzt den Schnatz schnappt, gehört der Pokal den Gryffindors, aber natürlich wissen die Ravenclaws das und schon wieder sind Hamilton und Truesdell auf dem Weg zum Tor! Govindjee will ihnen folgen, aber ein Klatscher von Reynolds hält ihn auf. Klasse, Mädchen! Truesdell hat den Quaffel! Weasley ist nur Meter hinter dem Schnatz, aber Coleman holt auf!“
Der Flugwind pfiff Charlie um die Ohren und biss im Gesicht. Er beugte sich noch ein Stück weiter nach vorne, lag jetzt praktisch auf dem Besenstil, und hielt die Luft an. Der Schnatz machte einen Schlenker nach rechts, aber das hatte Charlie vorhergesehen, er musste nur die Hand ausstrecken…
„Hamilton zu Truesdell, was ein Pass! Truesdell allein vor dem Ring, sie wirft!“
Nein. Seine Finger schwebten vor dem Schnatz, aber es reichte nicht ganz, und wenn Truesdell jetzt traf… Er musste abdrehen um wenigstens Coleman den Weg zu versperren.
„WO KAM DER DEN AUF EINMAL HER?!“ Lee Jordan schrie. „Unglaublich! Wood hat den Quaffel vor dem Ring aus der Luft gefischt! So eine Parade hab ich noch nicht gesehen! Weltklasse, und das von einem Drittklässler!!“
Und Charlie schoss nach vorne, seine Finger schlossen sich um den Schnatz, in dem Moment als Coleman von ihrem Besen hechtete und ins Leere griff. Sie krachte seitlich in Charlie und die beiden fielen in einem Knäuel aus Armen, Beinen und Charlies Sauberwisch dem Boden entgegen.
„Unfassbar! Gryffindor gewinnt mit 680 zu 670 im aufregendsten Spiel der Saison!“ Jordans Stimme ging im allgemeinen Geschrei im Stadion beinahe unter.
Ihr Aufprall wurde von einem magischen Kissen abgefedert, aber sie hatten kaum Zeit, herauszufinden, wem welches Körperteil gehörte, bevor sie von einer jubelnden Menge scharlachrot gekleideter Quidditch-Spieler begraben wurden.
Sie waren auf Händen in den Gemeinschaftsraum getragen worden, wo jetzt das Butterbier in Strömen floss (irgendjemand hatte tatsächlich den Kamin in einen Butterbierfall und ein passendes Auffangbecken verwandelt, Professor McGonagall wäre stolz) und Charlie hatte den Pokal öfter geküsst als irgendjemand vage menschliches, bevor er endlich Oliver Wood in eine Umarmung ziehen konnte.
„Das war brilliant, Junge!“, brüllte er über den allgemeinen Lärm hinweg und Woods Gesicht erstrahlte in dem breitesten Grinsen, das Charlie je gesehen hatte. „Also, glaube ich, ich hab’s leider nicht gesehen, aber Truesdell sagte, sie wird sich nie von dem Schock erholen, dass du auf einmal vor ihr aufgetaucht bist und… Genial, du bist genial!“ Er presste Wood wieder an seine Brust.
„Aber dein Schnatzfang-“, setzte Wood an, aber Charlie stieß ihn auf Armeslänge von sich und schüttelte den Kopf.
„Quatsch. Du hast dieses Spiel gewonnen. Hört ihr das?“ Er legte einen Arm um Woods Schulter und schob ihn durch die feiernde Menge. „He! Ich habe eine Ankündigung zu machen! Wichtige Ankündigung vom Kapitän!“
Die Umstehenden nahmen den Ruf auf, Charlie konnte deutlich die Stimmen der Zwillinge hören, die lautstark verlangten, dass jeder auf ‚den großen Weasley‘ hören sollte.
Als sie den Pokal erreicht hatten, war es beinahe still im Gemeinschaftsraum geworden. Charlie räusperte sich dramatisch und warf sich in Pose ohne dabei Woods Schultern loszulassen. Der Blick des schlaksigen Vierzehnjährigen war inzwischen beinahe panisch. Niedlich.
„Also, Leute, ich glaube wir wissen alle, wem wir diesen grandiosen Sieg verdanken!“
Gelächter und Jubel brandete auf, Fred krähte schon wieder etwas vom ‚großen Weasley‘.
Charlie grinste. „Klar, dass ich der Beste bin, müssen wir nicht diskutieren.“ Mehr Gelächter. „Aber wir haben auch verdammt noch mal das beste Team aller Zeiten, ein bisschen mehr Jubel dafür, wenn ich bitten darf!“
Die versammelten Schüler schrien und pfiffen, Schals wurden geschwenkt und Charlie konnte sich nicht daran erinnern, dass sich jemals etwas so gut angefühlt hatte. Gleichzeitig war er sich aber auch sicher, dass er es nicht vermissen würde. Nichts davon.
„Aber den heutigen Sieg und diesen verdammten Pokal verdanken wir einzig und allein unserm Oliver hier!“
Der Lärm wurde ohrenbetäubend und Wood, der schlaksige Drittklässler, der schon in seinem ersten Jahr Charlie mit Quidditch-Strategien ein Ohr abgekaut hatte, schaffte es, gleichzeitig auszusehen als wäre er der glücklichste Mensch der Welt und als wollte er vielleicht doch lieber im Boden versinken.
Charlie strahlte ihn an und wurde mit einem schüchternen Lächeln belohnt.
„Und weil das-“ Er hob die freie Hand, um um Ruhe zu bitten. „Und weil das so ist, denke ich, es ist der richtige Moment um eine Ankündigung zu machen! – Wir ihr alle wisst, war das mein letztes Jahr hier und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich nach drei Jahren als Kapitän auf Rumänien freue! Aber bevor ich euch hier allein lasse, will ich euch euren neuen Käpt’n vorstellen. Professor McGonagall und ich waren absolut einer Meinung, und das heutige Spiel hat uns nur bestätigt, also lasst mich präsentieren…“ Er machte eine dramatische Pause, und Reynolds und ihr Treiber-Kollege Leigh trommelten mit ihren Zauberstäben auf dem Tisch. „Oliver Wood!“
Unter dem Jubel und den „Hört, hört!“-Rufen der anderen Gryffindors umarmte Charlie Wood. „Mach mir keine Schande, Junge!“
„Aber…“
„Kein aber, noch bin ich Kapitän und mein Wort ist Gesetz! - Und pass auf dich auf, die Zwillinge wollen sich nächstes Jahr als Treiber bewerben…“
P.S.: Vor meinem inneren Auge müssen sie das Butterbier aus Flaschen nachschütten, von wegen Gesetze der Magie und so, aber ich mag das Bild, also. ;)
no subject
Date: 2013-07-04 07:45 pm (UTC)Das Quidditch-Spiel war fantastisch, besonders die Kommentare von Lee Jordan, weil die IMMER fantastisch sind, auch schon im Buch. Und Wood, der schüchtern ist, und Charlie, der lebensmüde ist (sie sind vom Besen gefallen!!1 Man denke, wie das für Harry im 2. Jahr ausging, aber der hatte ja auch Lockhart um zu "helfen"...)
Und ich beschäftige mich nicht mit Thermomechanik, aber wenn das so tolle Namen zur Folge hat, möchte ich das gern unterstützen!
no subject
Date: 2013-07-04 08:15 pm (UTC)Oh Himmel, es hat so Spaß gemacht, das Spiel zu schreiben! Und wenn ich Lees Kommentaren auch nur nahe gekommen bin, bin ich absolut glücklich. *___*
(Und ich habe eine Erklärung für diese Diskrepanz... also,nein nicht wirklich, aber es war höher und Madam Hooch hatte Zeit schnell ein magisches Kissen zu produzieren. Sobald das Spiel zu ende ist, ist das okay.)
Oh sie haben alle soooo tolle Namen, es ist seltsam. Ob tolle Namen was mit Genialität zu tun haben?
no subject
Date: 2013-07-05 11:40 am (UTC)Ich bestehe trotzdem darauf, dass du die zwei mal ganz ausgiebig rumknutschen lässt (vorzugsweise, wenn Wood nicht mehr 13 ist xD). BITTE!
no subject
Date: 2013-07-05 06:55 pm (UTC)Ich bestehe trotzdem darauf, dass du die zwei mal ganz ausgiebig rumknutschen lässt (vorzugsweise, wenn Wood nicht mehr 13 ist xD).
Du hast Ansprüche! XP Aber ich hab noch nie was zu den beiden geschrieben, wo sie nicht hemmungslos rummachen, also bin ich guter Hoffnung.
Psst, ich plane ein episches Romcom-AU. ;)no subject
Date: 2013-07-07 02:20 pm (UTC)Was ist eigentlich aus den Sternenfliegern geworden? Von der letzten Challenge? Nicht, dass ich seit damals auch nur annähern die Nase in die Comics gesteckt hätte, aber ähhhhhh ja, das sollte wohl mal dringend passieren? XD