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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Sirius
Challenge: Aussagen/Sätze: „Ich wünschte, es würde einen Unterschied machen“ (für mich)
Fandom: The Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Eiji
Anmerkung: Ich bin mir mit mir selbst noch nicht ganz einig, wo das nun hinführen wird...
Wörter: 870

Teil 1

Man konnte sagen, dass sie einen guten Start hingelegt hatten, auch wenn Hasegawa und Kuroda und zwei andere sie recht schnell hinter sich ließen. Fuji störte das nicht, die anderen auch nicht. Die Mädchen hatten beschlossen, auf der ersten Hälfte die Karte zu lesen, in der zweiten würde es dann Fuji und Eiji zufallen. Auch wenn er sich noch nicht sicher, ob Eiji dazu wirklich in der Lage wäre, jetzt jedenfalls sauste er hin und her und seine anfänglich schlechte Laune verschwand in Rekordgeschwindigkeit, während er über Baumwurzeln und das eine oder andere Loch neben dem schmalen Pfad hüpfte.
„Ich wollte es nicht glauben...“ Toshiko sah von ihrer Karte auf und zu Eiji. „Aber Kikumaru ist wirklich genauso, wie alle sagen.“
„Ist er“, bestätigte Fuji, einfach weil es das einfachste war. Er hatte eine recht gute Vorstellung von dem, was alle sagten und war sich sicher, dass es den Kern der Sache nicht traf, aber das war nichts, was er mit anderen ausdiskutieren würde.
„Nya?“ Wie eine neugierige Katze bei dem Rascheln von Verpackungen kam Eiji heran als er seinen Namen hörte. Fast hatte man das Bedürfnis ihm den Kopf zu tätscheln, aber das überließ er doch lieber Oishi.
Toshiko verdrehte die Augen, während ihre Freundin kicherte, ihr aber folgte, als sie ihre Schritte etwas beschleunigte.
„Steht sie auf dich?“, fragte Eiji gleich darauf leise aber hörbar lauernd. Überrascht sah Fuji erst ihn, dann Toshiko an. Sie hatte versucht, ihn in ein Gespräch zu verwickeln, das stimmte. Aber wenn Eijis Verdacht stimmte, dann hatte sie eine ganz andere Vorgehensweise als die meisten anderen. Die es meistens dabei beließen, ihn zum Valentinstag mit Schokolade zuzuschmeißen die er meistens nicht mochte und an Yuuta weitergab. Der sie mit seinem Team teilte. Wenigstens sagte er es und Fuji konnte es nicht beurteilen ob es stimmte.
„Gute Frage...“
„Was wäre, wenn?“
„Dann wäre sie auf jeden Fall ertäglicher als die anderen.“
„Was meinst du? Wäre Tezuka-buchou eifersüchtig?“
Fuji hatte es kommen sehen. Nicht sehr lange, das musste er zugeben, aber seit dem letzten Turnier hatte er es kommen sehen. Er war sich nicht sicher, ob es von Oishi ausging oder von Inui oder ob Eiji von alleine darauf gekommen war... aber genau dieses Gespräch hatte sich schon eine Weile angekündigt.
„Wolltest du darum unbedingt mit mir laufen und nicht mit Oishi?“
„Nya, man erwischt dich ja kaum noch außerhalb des Trainings!“
„Das stimmt nicht.“
„Nicht alleine!“ Eiji war stehen geblieben und Fuji musste wohl oder übel seinem Beispiel folgen. Dabei warf er den beiden Mädchen einen Blick nach, aber sie waren noch in Sichtweite. Und zur Not hatten sie ja auch eine Karte.
„Also?“, fragte Eiji, als Fuji es vorzog, erstmal nichts mehr zu sagen.
„Ich weiß nicht, wovon du redest.“
„Jeder weiß, dass Tezuka-buchou und du nach dem Turnier noch zurückgeblieben seid!“
„Weil ich gestürzt bin“, erinnerte Fuji ihn sanft. Jeden anderen hätte dieser Tonfall zum Schweigen gebracht. Eiji... nicht. Der war gegen derartige Subtilitäten schon immer immun gewesen.
„Normalerweise kümmert sich Oishi um sowas.“
„Es war ja nur ein Kratzer.“
„Ein Grund mehr. Tezuka...“
„Eiji. Hör auch etwas hineinzuinterpretieren was nicht da ist.“
„Und wenn da etwas wäre?“ Seine Stimme klingt lauernd und zum ersten Mal fing Fuji an, sich Sorgen zu machen.
„Ich wünschte, es würde einen Unterschied machen“ Das waren wohl nicht gerade die Worte, die Eiji von diesem Trip abbringen würden, aber mit etwas Glück würde er zumindest merken, dass das gerade kein gutes Thema war.
„Aber...“
Anscheinend nicht. „Nicht jetzt.“ Fuji unterbrach ihn schärfer als er es beabsichtigt hatte, aber Eiji schien es ihm zumindest nicht übel zu nehmen.
„Nya... gut. Wo sind Toshiko-chan und Himeko-chan?“ Das war also Yamadas Vorname. Woher Eiji ihn wohl kannte...
„Wir sollten uns beeilen, sonst verlieren wir sie.“
Im Moment jedenfalls waren sie nicht zu sehen, aber der Pfad führte nur in eine Richtung, da konnte es nicht allzu schwer sein, die beiden wiederzufinden. Auch, weil sie kein sehr hohes Tempo vorgelegt hatten.
Hinter der nächsten Biegung waren die beiden Mädchen allerdings nicht und das wollte Fuji nicht besonders gut gefallen. Er hatte keine Lust sich zu beeilen und eigentlich müssten die beiden langsam gemerkt haben, dass sie alleine unterwegs waren.
Als sie zwei Minuten später eine Abzweigung erreichten, wurde die Sache problematischer. Wo waren sie langgegangen? Fuji hatte sich zwar den Weg angeschaut, aber sich keine Mühe gemacht, sich irgendetwas zu merken, seine Gedanken waren eher bei dem Wetter und diesem verkorksten Wochenende überhaupt gewesen. Und bei Tezuka. Immer wieder landeten sie bei ihm.
„Gucken wir auf die Karte.“ Eiji klang etwas besorgt. Das konnte Fuji nicht teilen, sie hatten eine Karte und der Rückweg wäre zwar peinlich aber nicht wirklich schwer, sollte es zum Äußersten kommen. „Hast du sie in deinem Rucksack?“
Gut, vielleicht hatten sie doch ein Problem. Denn genau dort hatte er die Karte nie eingepackt. Hatte Eiji sie ihm überhaupt zurückgegeben, nachdem er sie ihm aus der Hand gerissen hatte um selbst draufzuschauen?
Das Rauschen der Blätter veränderte seinen Klang langsam aber stetig, als es anfing zu regnen.

Date: 2013-07-03 07:58 pm (UTC)
From: [identity profile] exiles-diary.livejournal.com
Die Lage spitzt sich zu... das verspricht ja noch sehr interessant zu werden *o*
*auf die Schulter klopf* Lass Eiji abstürzen ^^*** Fuji leidet bei dir eh immer mehr als genug...
Aber ich bin echt schon gespannt.

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