1. Orte: Klippenrand - für mich
Jul. 1st, 2013 04:50 amTeam: Nutellasalat
Autor: Jenchan
Challenge: Orte - Klippenrand
Titel: Adios
Fandom: Original
Charaktere: ein Wanderer
Words: ~420
Warnings: sad | unbetaed und korrigierbedürftig
Kommentar: Ich hab mich da mal an einem blumigeren Schreibstil versucht >.< Hilfe ist das anstrengend. Aber ich widme es trotzdem an mein Team, das ich schon vor beginn der Challenge motiviert zusammengefunden hat! Nutellasalat for Weltherrschaft!
Adios
Eisiger Wind peitschte das Wasser gegen glattgeschliffene Felsen. Die zerklüftete Wand ragte nass und unwirtlich steil in die Höhe. Der steingraue Himmel durchzogen mit noch dunkleren vollgesogenen Wolken trug sein übriges bei, um ein unheimliches, gar furchteinflößendes Bild zu malen. Ein Bild, wie es nur die Natur schreiben konnte.
Leise, vom tosenden pfeifenden Wind verschluckt, knirschten die Steinchen auf dem Pfad, der sich schir endlos lange durch verdörrtes, lebloses Gras schlängelte. Es war kein Ort, an dem man sich wohlfühlen konnte. Ja, es war nicht einmal ein Ort, an dem man sich befinden sollte - nicht zu dieser Witterung. Hier gab es nichts zu sehen außer aschfahle Gräser. Selbst die Aussicht auf das Meer bot einen gefährlichen Anblick, wie es vom Wind und Wetter geschüttelt wurde und sich mit den kargen Ausläufern das Landes stritt. Als lägen diese beiden - Land und Wasser - in einem endlos währenden Krieg um die Vorherrschafft.
Fröstelnd zog der einsame Wanderer die Jacke enger um sich. Das ernste verkniffene Gesicht hatte auch schon bessere Zeiten gesehen. Tiefe Furchen zeigten die Strapazen und Erfahrungen eines scheinbar langen Lebens.
Die Augen jedoch waren so trist und grau wie die Szenerie. Fast leblos lagen sie tief in den Höhlen und wurden kaum vor dem Winde geschützt, der pfeifend die Gestalt umwehte.
Mit sturen festen Schritten stellte sich der Wanderer erbarmungslos der Witterung und setzte den Pfad entlang einen Schritt vor den anderen. Er sah nicht nach links oder rechts. Es gab schließlich auch nichts bewundernswertes an dieser Landschaft, die mitunter zu einer anderen Zeit, in einem anderen Leben durchaus seine Reize präsentieren hätte können. Die Ära jedoch war lang vorbei.
Gefährlich nah am Rand blieb der Wanderer schließlich stehen. Unter ihm erstreckte sich das aufgeschäumte wilde Meer. Das Gras hing schwach über den Hang und blickte raschelnd in die Tiefe.
Wäre es nicht der Wind und das rauschende Meer, hätte man für diesen Moment meinen könne, die Zeit stünde still. Dann öffnete der Wanderer seine Jacke und holte etwas darunter herunter hervor. Als hätte die Witterung die Farbpigmente aus der Welt geschafft, sah auch das messingfarbene Behältnis trist und unwirtlich aus.
Jegliche Geräusche, die der Wanderer macht, als er sich ins feuchte Gras kniete und das Gefäß öffnete wurden vom Wind verschluckt. Er wirkte nun mehr wie ein Häufchen Elend vor einem Häufchen verbrannten Staub, den er schützend vor sich nah am Klippenrand entstehen ließ. Das Gefäß schloss er wieder und ächzend erhob er sich wieder.
Das leise "Leb wohl" wurde mit der Asche vom Wind davongetragen.
PS: Ich sollte eigentlich schon lang gepackt haben >.<
Autor: Jenchan
Challenge: Orte - Klippenrand
Titel: Adios
Fandom: Original
Charaktere: ein Wanderer
Words: ~420
Warnings: sad | unbetaed und korrigierbedürftig
Kommentar: Ich hab mich da mal an einem blumigeren Schreibstil versucht >.< Hilfe ist das anstrengend. Aber ich widme es trotzdem an mein Team, das ich schon vor beginn der Challenge motiviert zusammengefunden hat! Nutellasalat for Weltherrschaft!
Adios
Eisiger Wind peitschte das Wasser gegen glattgeschliffene Felsen. Die zerklüftete Wand ragte nass und unwirtlich steil in die Höhe. Der steingraue Himmel durchzogen mit noch dunkleren vollgesogenen Wolken trug sein übriges bei, um ein unheimliches, gar furchteinflößendes Bild zu malen. Ein Bild, wie es nur die Natur schreiben konnte.
Leise, vom tosenden pfeifenden Wind verschluckt, knirschten die Steinchen auf dem Pfad, der sich schir endlos lange durch verdörrtes, lebloses Gras schlängelte. Es war kein Ort, an dem man sich wohlfühlen konnte. Ja, es war nicht einmal ein Ort, an dem man sich befinden sollte - nicht zu dieser Witterung. Hier gab es nichts zu sehen außer aschfahle Gräser. Selbst die Aussicht auf das Meer bot einen gefährlichen Anblick, wie es vom Wind und Wetter geschüttelt wurde und sich mit den kargen Ausläufern das Landes stritt. Als lägen diese beiden - Land und Wasser - in einem endlos währenden Krieg um die Vorherrschafft.
Fröstelnd zog der einsame Wanderer die Jacke enger um sich. Das ernste verkniffene Gesicht hatte auch schon bessere Zeiten gesehen. Tiefe Furchen zeigten die Strapazen und Erfahrungen eines scheinbar langen Lebens.
Die Augen jedoch waren so trist und grau wie die Szenerie. Fast leblos lagen sie tief in den Höhlen und wurden kaum vor dem Winde geschützt, der pfeifend die Gestalt umwehte.
Mit sturen festen Schritten stellte sich der Wanderer erbarmungslos der Witterung und setzte den Pfad entlang einen Schritt vor den anderen. Er sah nicht nach links oder rechts. Es gab schließlich auch nichts bewundernswertes an dieser Landschaft, die mitunter zu einer anderen Zeit, in einem anderen Leben durchaus seine Reize präsentieren hätte können. Die Ära jedoch war lang vorbei.
Gefährlich nah am Rand blieb der Wanderer schließlich stehen. Unter ihm erstreckte sich das aufgeschäumte wilde Meer. Das Gras hing schwach über den Hang und blickte raschelnd in die Tiefe.
Wäre es nicht der Wind und das rauschende Meer, hätte man für diesen Moment meinen könne, die Zeit stünde still. Dann öffnete der Wanderer seine Jacke und holte etwas darunter herunter hervor. Als hätte die Witterung die Farbpigmente aus der Welt geschafft, sah auch das messingfarbene Behältnis trist und unwirtlich aus.
Jegliche Geräusche, die der Wanderer macht, als er sich ins feuchte Gras kniete und das Gefäß öffnete wurden vom Wind verschluckt. Er wirkte nun mehr wie ein Häufchen Elend vor einem Häufchen verbrannten Staub, den er schützend vor sich nah am Klippenrand entstehen ließ. Das Gefäß schloss er wieder und ächzend erhob er sich wieder.
Das leise "Leb wohl" wurde mit der Asche vom Wind davongetragen.
PS: Ich sollte eigentlich schon lang gepackt haben >.<
no subject
Date: 2013-07-01 06:38 am (UTC)Mir gefällt das wirklich gut! Der Stil ist "blumig", wie du es wolltest, aber nicht kitschig sondern sehr atmosphärisch und die graue GEmütsverfassung des Wanderers spiegelt sich toll im Wetter wider (Werther würde vor Glück im Kreis laufen XD).
(Pssst, weil du sagtest "korrigierbedürftig" : Das Gras hing schwach über den Hang den blickte raschelnd in die Tiefe. Ich glaube dieser Satz ist etwas durcheinander geraten? ^3^)
no subject
Date: 2013-07-01 06:53 am (UTC)Aber es war früh >.<
Freut mich, dass dir der Auftakt gefallen hat ^^ *die einhundert Gummipunkte einsammel*
no subject
Date: 2013-07-01 08:05 am (UTC)Nur eine kleine Anmerkung; den sommer-challenge-tag benutzen wir nur für organisatorische und Infoposts. Du brauchst ihn nicht für deine Einträge zu benutzen.
no subject
Date: 2013-07-01 07:41 pm (UTC)Und yay, grandiose Eröffne, weiter so! ;)
no subject
Date: 2013-07-01 08:08 pm (UTC)Ich hab ja eigentlich noch was zweites in meinem Kopf liegen, aber das hatte bisher keine Zeit, auch schon rauszukommen. (musste ja noch packen ^^***)
Aber ist ja auch erst der Anfang.