Einfach ignorieren bitte
Jun. 29th, 2013 08:05 pmChallenge: Emotionally compromised
Teen Wolf
Charaktere: Stiles Stilinski, Sheriff Stilinski, Scott McCall, Derek Hale
Wörter: ~2013
Inhalt: Stiles wacht auf und hat die letzten anderthalb Jahre seines Gedächtnisses verloren. Scott macht lauter seltsame Andeutungen und dann stehen auf einmal komische Typen in schwarzen Lederjacken in seinem Zimmer und behaupten ihn zu kennen. Stiles zieht … die falschen Schlüsse.
Warnung: Runtergeschrieben in einer Stunde, kein Beta, kompletter Schwachinn? Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen….
Zuerst ist alles weiß.
Stiles blinzelt oder er versucht es wenigstens, aber seine Augenlider fühlen sich an, als seien sie mit Betonplatten beschwert und kooperieren nur unwillig.
Seine Gedanken schwappen langsam und unsortiert durch seinen Kopf wie Fische in einem Aquarium. Weiße Decke, weiße Wände, er liegt auf etwas Weichem… ein Bett… wieso liegt er in einem fremden Bett?
Es ist frustrierend weil seine Gedanken normalerweise in überschlagender Schnelligkeit arbeiten und zehn verschiedenen Ideen in weniger als fünf Sekunden durchspielen, verwerfen und wieder umdenken können.
Große helle Fenster schaukeln sacht vor ihm auf und ab. Er sieht einen Tisch, einen Stuhl und auf dem Stuhl sitzt…
„Dad“, sagt er erleichtert.
Oder zumindest war das der Plan. Aber das Geräusch, was er von sich gibt, ist kaum mehr als ein kratziges Flüstern.
Er räuspert sich und versucht es erneut.
„Dad?“
Auch diesmal klingt seine Stimme so, als ob er drei Nächte durchgefeiert und aus voller Kehle 80er Jahre Rockballaden mitgesungen hätte, leise und heiser.
So oder so ist es genug, um seinen Vater hochschrecken zu lassen. „Stiles?“ Und dann, so hoffnungsvoll, dass es ihm das Herz bricht: „Stiles…“
„Gott, was ist denn…?“ Er bekommt einen Hustenanfall.
„Hey, hey, ganz langsam.“ Eine beruhigend Handfläche reibt über seine Brust und Stiles spürt wie der Hustenreiz nachlässt. Ein Glas Wasser wird an seine Lippen gedrückt und er schluckt reflexartig.
„Geht’s wieder?“
Stiles nickt. Sein Vater sieht angespannt aus und übermüdet und so als ob er über Nacht zehn Jahre gealtert ist. Aber der scharfe Zug um seinen Mund wird weich, als er Stiles mit der Hand über den Kopf fährt.
„Dad? Was ist denn passiert…?“ fragt er schließlich, als er die Gewalt über seine Stimmbänder wieder erlangt.
Sein Vater schüttelt den Kopf. „Nicht jetzt, okay? Du bist gerade erst aufgewacht. Lass mich erst den Arzt holen. Ich erzähl dir alles später.“ Er macht Anstalten sich abzuwenden.
Stiles hebt die Hand und greift nach seinem Ärmel. Es ist schwieriger als erwartet, denn sämtliche seiner Gliedmaßen fühlen sich an wie aus Blei. „Dad, warte…“
„Ja?“
„Habe ich Weihnachten verpasst?“
Sein Vater erstarrt und dreht sich zu ihm um. „Weihnachten?“
„Na ja, ich weiß noch, dass wir den Baum schmücken wollten, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob wir es getan haben.“
„Stiles“, sagt sein Vater langsam. „Was denkst du, was wir für ein Datum haben?“
„Dezember? Das ist eine Fangfrage oder? Dezember 2011.“
Sekundenlang sieht sein Vater aus, als ob er sich mit Gewalt zusammenreißt. Etwas in seinem Gesicht zerbricht und Stiles ist ziemlich sicher, dass das nicht die Antwort war, die er hören wollte. Ein flaues Gefühl breitet sich in seiner Magengegend aus.
„Dad? Was…?“
„Es ist nicht mehr 2011“, sagt sein Vater behutsam. Er klingt als hätte er Angst, dass Stiles jeden Moment zerbricht. „Stiles, heute ist der sechste Juni 2013.“
-
Danach herrscht hektische Aufruhr, Ärzte und Schwestern rennen durch sein Zimmer. Ihm wird in die Augen geleuchtet und er soll von 100 rückwärts zählen und ihm werden eine Millionen Fragen gestellt.
Je länger es dauert und je ernsthafter die Gesichter werden, desto enger schnürt sich Stiles Brustkorb zusammen.
Es führt zu einer epischen Panikattacke, bei der er nach Luft schnappt wie ein 90jähriger Lungenkrebspatient im Endestadium, und weiße Flecke vor seinen Augen explodieren. Nur die Hand seines Vaters auf seinem Rücken bewirkt, dass er nicht ohnmächtig wird.
Amnesie.
Das ist das Wort, was am häufigsten fällt.
Retrogerade Amnesie.
Es lässt ihn an schlechte Fernsehfilme denken, an lästige Heldinnen und es sollte albern sein, völlig bescheuert und hirnrissig, aber das ist es nicht, ganz und gar nicht.
Jemand verpasst ihm eine Spritze und er klammert sich an die Hand seines Vaters und dann wird alles grau und unscharf und er verliert das Bewusstsein.
-
Als er aufwacht, sitzt Scott an seiner Bettkante.
Seine Augen sind dunkel und weit aufgerissen und sein Blick ist auf Stiles‘ Gesicht fixiert. „Stiles“, flüstert er, „Stiles.“
Seine Finger sind um Stiles Handgelenk geschlungen, als hätte er Angst dass Stiles wieder wegdämmert, sobald er ihn loslässt. „Gott sei Dank“, haucht er. „Ich hab gehört wie dein Puls hochgegangen ist, ich hab gehofft, dass du aufwachst…“
„Scott.“ Stiles kann nicht anders, er lächelt ihn an wie ein Idiot. Wenigstens an Scott kann er sich erinnern. Sie kennen sich schon so lange, dass vermutlich die Hälfte seines Gehirnes mit Erinnerungen an ihre Kindergartenzeit imprägniert ist. „Es ist so schön dich zu sehen.“
„Shht. Shhht!“ Scott presst den Zeigefinger auf die Lippen. „Wir haben nicht viel Zeit. Dein Dad ist nur kurz draußen, um mit dem Arzt zu reden. Das mit der Amnesie… du hast das nur erfunden, oder? Damit du keine Fragen beantworten musst? Ich bin nur hier, um dir zu sagen, du musst dir keine Sorgen machen, ich hab mit Allison gesprochen und sie sagt…“
„Allison?“ Stiles blinzelt ihn an. Er fühlt sich an, als ob in seinem Schädel ein Karussell kreiselt, das immer schneller wird. „Wer ist Allison? Und wieso sollte ich das erfinden?“
Scott atmet heftig ein. Stiles sieht wie sein Kehlkopf auf und ab hüpft als er heftig schluckt. „Gott…“
„Hey nicht aufregen“, befiehlt Stiles. „Sonst kriegst du einen Asthmaanfall. Alter, ich weiß nicht, was los ist, aber wir kriegen das schon hin, mach dir keine…“
„Einen Asthmaanfall?“ Scotts Stimme bricht. „Stiles… ich habe keine Asthma mehr. Nicht mehr, seit… das weißt du doch.“
Stiles starrt ihn an. „Was?“
Scotts Augen sind weit und panisch, aber bevor Stiles weitere Fragen stellen kann, zuckt er zusammen. „Dein Dad kommt zurück. Ich muss verschwinden. Gott verdammt… Stiles… ich komme morgen wieder, okay? Bitte… pass auf dich auf.“
Nicht ‚Gute Besserung‘. Sondern ‚Pass auf dich auf.‘
Und das ist nicht einmal das seltsamste an diesem Tag.
So schnell dass Stiles kaum mitbekommt, wie er sich bewegt, ist Scott aus seinem Zimmer verschwunden. Er blinzelt und fragt sich, ob das an den Medikamenten liegt.
Danach ist sein Dad wieder da und er hat einen Arzt im Schlepptau. Offenbar ist sein Puls viel zu hoch und dann bekommt er etwas gespritzt und spürt wie ihm die Augen erneut zufallen. Das letzte woran er sich erinnert ist die Hand seines Vaters, die ihm durch die Haare streichelt.
-
Als er das nächste Mal aufwacht, müssen einige Stunden vergangen sein. Draußen ist es bereits dunkel und es dauert einen Augenblick bis seine Augen sich an das matte Restlicht gewöhnt haben.
Und dann bekommt er beinah einen Herzinfarkt.
Denn in der Ecke seines Zimmers steht völlig unbeweglich ein Mann und starrt ihn an.
Stiles krabbelt so hektisch zurück, dass er mit dem Rücken gegen das Kopfteil seines Bettes prallt. „Oh mein Gott, oh mein Gott…!“
Die düstere Gestalt macht einen Schritt auf ihn zu. Es ist definitiv kein Arzt, so viel ist sicher. Er trägt eine schwarze Lederjacke und sieht aus wie ein männliches Covermodel. Und er hat den finsteren Gesichtsausdruck eines Serienkillers.
„Oh nein. Nein, nein!“ Stiles wedelt mit den Armen und tastet nach etwas, irgendetwas, um sich zu verteidigen. Seine Finger erwischen etwas Weiches und er krallt sich daran fest. „Bleib wo du bist, oder ich…“
„…werfe eine Mullbinde?“ vervollständigt der Typ.
Stiles‘ Blick zuckt zu seiner Hand. Verdammt. Verdammt!
Er befindet sich in einem Zimmer voller Spritzen und gefährlich aussehender Geräte und was erwischt er? Eine Rolle Mullbinden. Großartig.
Sein Blick zuckt zurück zu dem Typen.
„Okay, ich weiß nicht, wer du bist“, droht er atemlos, „aber mein Dad ist der Sheriff und er ist mit Sicherheit irgendwo da draußen und er ist bewaffnet, und wenn du auch nur einen Schritt näher kommst, dann…“
„Stiles.“
Das lässt ihn pausieren. „Was?“
Der Typ verzieht das Gesicht und sieht wenn möglich noch finsterer und unzufriedener aus. „Du erinnerst dich wirklich nicht mehr.“
Es klingt vorwurfsvoll.
„Offensichtlich nicht.“ Stiles verdreht die Augen. „Was hast du gedacht? Dass das Teil eines elaborierten Scherzes ist? Oh warte. Ist das Ganze Teil eines elaborierten Scherzes? Verarscht ihr mich alle? Ist gerade gar nicht wirklich 2013?“
Noch während er ausspricht (sein Gehirn ist noch schneller, chaotischer und ungefilterter als sonst, vermutlich weil er seine Medikamente hier nicht bekommt), wird ihm klar, wie unwahrscheinlich das ist. Er erinnert sich an das Gesicht seines Vaters, an die tiefen Sorgenfalten auf seiner Stirn, und an Scotts erschrockenen Ausdruck in den Augen und nein. Nein.
Niemals ist das ein Scherz.
Groß-Düster-und-Serienkiller starrt ihn an, ohne zu blinzeln. Stiles fragt sich, ob er eine Ahnung wie gruselig er dadurch aussieht.
„Unglaublich“, sagt er schließlich.
„Hey! Bitte was?“ Stiles mag sich ja an einiges nicht mehr erinnern, aber er kriegt immer noch mit, wenn er beleidigt wird, vielen Dank auch.
Der Typ macht eine komplizierte Bewegung mit den Augenbrauen, die offensichtlich Ungläubigkeit und einen eindeutigen Vorwurf implizieren sollen. „Du bist genau wie immer.“
Stiles legt den Kopf schief. Irgendetwas an dem Serienkiller/Männermodel wirkt vage bekannt, aber es dauert einen Augenblick, bis er es zuordnen kann. Und als er es kann, kann er es nicht wirklich glauben. „Warte… Augenblick. Hale? Derek Hale?“ rutscht es ihm heraus.
Etwas in Dereks (?) Gesicht verändert sich. Schneller als menschenmöglich sein sollte, steht er schon direkt an seinem Bett und starrt auf ihn hinab.
„Woah!“ Reflexartig und mit wedelnden Armen schnell Stiles zurück, und nur eine aus dem Nichts auftauchende Hand an seinem Hinterkopf hält ihn davon ab, mit dem Kopf an die dahinterliegende Wand zu prallen.
„Du erinnerst dich?“
„Oh man, Vorsicht bitte!“ faucht Stiles, mehr aus Angst als aus Zorn. Sein Herz rast. „Gehirngeschädigter Patient hier!“
Die Hand sinkt von seinem Hinterkopf, als sei Derek erst jetzt bewusst geworden, dass er Stiles vermutlich davor bewahrt hat, sich gleich die nächste Gehirnerschütterung zuzuziehen. „Erinnerst du dich?“ bohrt er erneut. Es klingt beinah hoffnungsvoll.
Es ist wirklich Derek Hale.
Stiles erinnert sich vage an dunkle Haare und Augen in einer unidentifizierbaren Farbe. Und an den Geruch von Rauch und Feuer und Angstschweiß.
„Ich… ich erinnere mich an das Feuer“, stammelt Stiles.
Dereks Gesicht verschließt sich. Es ist als ob ein Vorhang zugezogen wird und dann ist sein Gesicht so ausdrucklos wie ein leeres Blatt Papier. „Das ist schon neun Jahre her.“
„Es tut mir leid“, rutscht es ihm heraus. Stiles weiß nicht einmal genau, wofür er sich entschuldigt. Dafür dass Dereks Familie gestorben ist oder dafür, dass er sich nicht an all das erinnern kann, was dazwischen passiert ist.
Derek schüttelt den Kopf und wendet sich ab.
Stiles fühlt sich seltsam zurückwiesen.
„Hey!“ protestiert er. „Jetzt warte doch! Das ist nicht cool! Willst du mir nicht wenigstens verraten, wieso du hier auftauchst? Sind wir jetzt Freunde oder was…?“
Zu seiner Überraschung bleibt Derek wirklich stehen. Sein Rücken ist breit und abweisend wie eine Betonwand in schwarzem Leder. Stiles kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wieso so jemand wie Derek mit jemandem wie ihm herumhängen sollte. Oder umgekehrt.
Derek wirft ihm über die Schulter hinweg einen Blick zu und sekundenlang hat Stiles eine Art Déjà vu, als ob er genau diese Geste schon mehr als einmal gesehen hätte. Aber Dereks nächste Worte lassen diesen Gedanken zerspringen wie eine Seifenblase.
„Wir sind keine Freunde. Wir waren nie welche.“
„Oh.“ Stiles fühlt sich seltsam betrogen. „Feinde?“ fragt er kleinlaut. Vielleicht schuldet er diesem Typen einfach nur jede Menge Geld. (Ist er zwischen durch bei der Mafia eingetreten?)
Zu seiner Überraschung zucken Dereks Mundwinkel bei dieser Frage. Er schüttelt den Kopf. „Es ist so viel komplizierter als das.“
Mit dieser vagen, höchst nebulösen und absolut unhilfreichen Aussage verschwindet er ebenso lautlos aus Stiles Zimmer wie er gekommen ist.
Stiles starrt ihm nach.
Als sein Vater am nächsten Morgen wieder da ist, ist das erste was er sagt: „Ist irgendetwas passiert? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen.“
Stiles öffnet den Mund und schließt ihn gleich wieder.
Es liegt ihm auf der Zunge den durch und durch seltsamen Besuch von Derek Hale zu erwähnen, aber irgendein tiefsitzender, unidentifizierbarer Impuls hält ihn davon ab. Die ganze Aktion war so nebulös und mysteriös, sie schmeckte nach illegalen Aktivitäten und Geheimnissen, nach Nacht und Nebel-Aktionen und Gefahr, nach lauter Dingen, die man nicht mit seinen Eltern bespricht. Und gleichzeitig hatte es etwas beinah Vertrautes an sich, so als ob es nicht das erste Mal war, dass Derek sich hinter dem Rücken seines Vaters mit ihm getroffen hat.
„Stiles?“ Er sieht den angespannten Zug um den Mund seines Vaters, hört die Besorgnis in seiner Stimme und er trifft im Wimpernschlag einer Sekunde eine Entscheidung.
„Nichts besonderes“, sagt er leichthin. „Ich habe fast nur geschlafen.“
Ein Teil von ihm ist beinah überrascht davon wie leicht ihm die Lüge von der Zunge geht.
Er hat seinen Vater noch nie belogen.
Oder doch…?
-
„Derek Hale war hier.“ Das ist das erste womit Stiles herausplatzt sobald Scott die Tür geschlossen hat. „Alter. Derek Hale. Erinnerst du dich an das Feuer vor zehn Jahren? Dieser Derek Hale. Und er…“ Er hält inne als er Scotts Gesicht sieht.
Denn Scott sieht unglücklich und frustriert aus, aber nicht sonderlich überrascht.
„Scott?“
Scott fährt sich durch die Haare. „Oh man“, seufzt er und er sieht beinah zerknirscht aus. „Es tut mir leid, Stiles. Ehrlich. Ich hätte dich warnen sollen. Mir war klar, dass er mitten in der Nacht hier aufkreuzen würde. Ich dachte, es hält ihn vielleicht davon ab, dass dein Dad draußen steht, aber das hat ihn ja auch früher noch nie davon abgehalten bei dir ins Schlafzimmer einzusteigen und.…“
„WAS?!“
„Ugh.“ Scott gibt ein unglückliches Geräusch von sich. „Sorry. Sorry. Ich vergesse immer wieder, was du alles nicht mehr weist. Vergiss einfach, was ich…“
Stiles schnappt nach Luft. Er muss sich einfach verhört haben. Es gibt keine andere Erklärung. „Derek Hale war bei mir im Schlafzimmer?“
Scott nickt.
„Mehr als einmal?“
Erneutes Nicken.
„Hinter dem Rücken meines Vaters?!“
„Na ja dein Dad wäre nicht so begeistert davon, dass wir mit Derek Hale herumhängen. Es gab da einen Vorfall wo… es war… na ja … dein Dad hat ihn verhaftet? Und er wurde zweimal steckbrieflich gesucht. Aber es war alles nur ein Missverständnis.“
„Ein Missverständnis“, wiederholt Stiles schwach.
„Du hast geholfen, seine Unschuld zu beweisen“, ergänzt Scott hilfreich.
„Hab ich? Wow. Gott, bin ich toll.“ Das ist sogar irgendwie cool, wenn er so darüber nachdenkt. „Er sieht nicht unschuldig aus“, ergänzt er zweifelnd. „Er sieht sogar sehr schuldig aus. Er sieht aus wie ein Serienkiller. Als er hier aufgetaucht ist, dachte ich, er zückt gleich eine Axt und überlegt schon, wo er meine Leiche verscharrte.“
Ein unfreiwilliges Lächeln zuckt um Scotts Mundwinkel. „Als ob Derek dir etwas tun würde.“
Stiles hebt die Augenbrauen. Denn was soll das denn wieder heißen?
„Wieso hängen wir überhaupt mit Derek Hale herum? Was geht hier vor sich? Scott?“
Scott sieht aus als ob er am liebsten aus der Tür sprinten und wegrennen möchte. „Stiles… ich kann nicht…“
„Sag es mir! Sofort!“
„Stiles…“ Frustriert senkt er den Kopf. „Du warst wirklich schwer verletzt, okay? Du bist nicht aufgewacht. Und die Ärzte wussten nicht, ob du überhaupt noch mal aufwachst. Ich will nicht… ich werde nichts tun, was dich irgendwie aufregt. Und das mit Derek…das würde dich auf jeden Fall aufregen. Und das darfst du mir nicht übelnehmen. Du bist mein bester Freund, okay? Du darfst mir nicht böse sein deswegen.“
Er sieht so geknickt und unglücklich und besorgt aus, dass Stiles den Blick abwendet und sich fühlt als hätte er eigenhändig ein Krankenhaus voller Waisen und Hundewelpen in die Luft gejagt.
„Okay…“, sagt er widerwillig. Und dann: „Warte… was soll das heißen ‚das mit Derek wird mich auf jeden Fall aufregen‘?“
Aus Scott ist kein weiteres Wort mehr herauszukriegen und je mehr Stiles nachbohrt, desto unglücklicher und verzweifelter sieht er aus.
-
Stiles Gedanken wirbeln umher wie Laub in einem Sturm. Fragmente, Wörter, seltsame Gedanken purzeln alle durcheinander.
Dereks heimlicher Besuch, wie vertraut er Stiles behandelt hat, Scotts Versicherung, dass er ihm niemals etwas tun würde. Dass es alles hinter dem Rücken seines Vaters stattfindet. Und Scotts seltsamer, zugleich vielsagender und nichtssagender Satz…
‚Das mit Derek… das würde dich auf jeden Fall aufregen.‘
Etwas stolpert in seiner Brust und er atmet scharf ein.
Es ist nur eine Theorie, nur ein vager, schräger Eindruck. Okay, es ist völlig wahnsinnig. Aber irgendetwas geht hier vor sich und Stiles mag jetzt vielleicht offiziell und medizinisch bestätigt einen an der Klatsche haben, aber er ist nicht blöd, okay? Irgendwas geht hier vor sich und er wird den Verdacht nicht los, dass es etwas mit Derek Hale zu tun hat.
Die Erkenntnis kommt ihm am selben Abend.
Sein Vater hat sich verabschiedet. Es war eine schwere Geburt ihn überhaupt dazu zu überreden, nach Hause zu fahren, aber …
Diesmal ist er nicht überrascht als Derek plötzlich mitten in seinem Zimmer steht. Er hat darauf gewartet.
„Hah!“ sagt Stiles und Derek zieht die Augenbrauen hoch, als ob Stiles jetzt völlig durchgedreht ist. Das ist er nicht, okay? Er hat es nur satt, okay? Die ganze Geheimniskrämerei und die Andeutungen und geheimnisvolle Typen in Lederjacken, die in seinem Schlafzimmer auftauchen, und dass er sich gezwungen fühlt seinen Dad zu belügen und das ist alles sowas nicht in Ordnung!
Und okay, zugegeben, vielleicht war es keine gute Idee aus dem Bett zu springen wie eine Furie, wenn man gerade eine Kopfverletzung hatte und generell ziemlich lädiert ist. Zumindest ist das der Gedanke, der Stiles durch den Kopf schießt als ihm schwarz vor den Augen wird. Nachher ist man bekanntlich immer schlauer.
Seine Knie verweigern den Dienst und der Boden fliegt auf ihn zu. Innerlich ist er bereits auf eine unerfreuliche Begegnung mit dem Linoleum eingestellt, als er plötzlich festgehalten wird. Zwei Arme schlingen sich um ihn und er wird an eine breite Brust gedrückt und… oh mein Gott.
„Du Idiot!“ faucht Derek. „Was soll das denn werden?“
Stiles blinzelt zu ihm hoch.
Er sieht verschwommen aus und sehr wütend und sehr gut, und beinah so als ob er sich Sorgen um Stiles macht und…oh.
OH.
Es fällt wie Puzzleteile zusammen in seinem Kopf, all die kleinen Dinge, die ihn stören und die keinen Sinn ergeben, es sei denn… es sei denn.
„Wir sind zusammen, oder?“ platzt es aus ihm heraus. „Oh mein Gott. Sind wir zusammen?“
Fortsetzung folgt
Teen Wolf
Charaktere: Stiles Stilinski, Sheriff Stilinski, Scott McCall, Derek Hale
Wörter: ~2013
Inhalt: Stiles wacht auf und hat die letzten anderthalb Jahre seines Gedächtnisses verloren. Scott macht lauter seltsame Andeutungen und dann stehen auf einmal komische Typen in schwarzen Lederjacken in seinem Zimmer und behaupten ihn zu kennen. Stiles zieht … die falschen Schlüsse.
Warnung: Runtergeschrieben in einer Stunde, kein Beta, kompletter Schwachinn? Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen….
Zuerst ist alles weiß.
Stiles blinzelt oder er versucht es wenigstens, aber seine Augenlider fühlen sich an, als seien sie mit Betonplatten beschwert und kooperieren nur unwillig.
Seine Gedanken schwappen langsam und unsortiert durch seinen Kopf wie Fische in einem Aquarium. Weiße Decke, weiße Wände, er liegt auf etwas Weichem… ein Bett… wieso liegt er in einem fremden Bett?
Es ist frustrierend weil seine Gedanken normalerweise in überschlagender Schnelligkeit arbeiten und zehn verschiedenen Ideen in weniger als fünf Sekunden durchspielen, verwerfen und wieder umdenken können.
Große helle Fenster schaukeln sacht vor ihm auf und ab. Er sieht einen Tisch, einen Stuhl und auf dem Stuhl sitzt…
„Dad“, sagt er erleichtert.
Oder zumindest war das der Plan. Aber das Geräusch, was er von sich gibt, ist kaum mehr als ein kratziges Flüstern.
Er räuspert sich und versucht es erneut.
„Dad?“
Auch diesmal klingt seine Stimme so, als ob er drei Nächte durchgefeiert und aus voller Kehle 80er Jahre Rockballaden mitgesungen hätte, leise und heiser.
So oder so ist es genug, um seinen Vater hochschrecken zu lassen. „Stiles?“ Und dann, so hoffnungsvoll, dass es ihm das Herz bricht: „Stiles…“
„Gott, was ist denn…?“ Er bekommt einen Hustenanfall.
„Hey, hey, ganz langsam.“ Eine beruhigend Handfläche reibt über seine Brust und Stiles spürt wie der Hustenreiz nachlässt. Ein Glas Wasser wird an seine Lippen gedrückt und er schluckt reflexartig.
„Geht’s wieder?“
Stiles nickt. Sein Vater sieht angespannt aus und übermüdet und so als ob er über Nacht zehn Jahre gealtert ist. Aber der scharfe Zug um seinen Mund wird weich, als er Stiles mit der Hand über den Kopf fährt.
„Dad? Was ist denn passiert…?“ fragt er schließlich, als er die Gewalt über seine Stimmbänder wieder erlangt.
Sein Vater schüttelt den Kopf. „Nicht jetzt, okay? Du bist gerade erst aufgewacht. Lass mich erst den Arzt holen. Ich erzähl dir alles später.“ Er macht Anstalten sich abzuwenden.
Stiles hebt die Hand und greift nach seinem Ärmel. Es ist schwieriger als erwartet, denn sämtliche seiner Gliedmaßen fühlen sich an wie aus Blei. „Dad, warte…“
„Ja?“
„Habe ich Weihnachten verpasst?“
Sein Vater erstarrt und dreht sich zu ihm um. „Weihnachten?“
„Na ja, ich weiß noch, dass wir den Baum schmücken wollten, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, ob wir es getan haben.“
„Stiles“, sagt sein Vater langsam. „Was denkst du, was wir für ein Datum haben?“
„Dezember? Das ist eine Fangfrage oder? Dezember 2011.“
Sekundenlang sieht sein Vater aus, als ob er sich mit Gewalt zusammenreißt. Etwas in seinem Gesicht zerbricht und Stiles ist ziemlich sicher, dass das nicht die Antwort war, die er hören wollte. Ein flaues Gefühl breitet sich in seiner Magengegend aus.
„Dad? Was…?“
„Es ist nicht mehr 2011“, sagt sein Vater behutsam. Er klingt als hätte er Angst, dass Stiles jeden Moment zerbricht. „Stiles, heute ist der sechste Juni 2013.“
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Danach herrscht hektische Aufruhr, Ärzte und Schwestern rennen durch sein Zimmer. Ihm wird in die Augen geleuchtet und er soll von 100 rückwärts zählen und ihm werden eine Millionen Fragen gestellt.
Je länger es dauert und je ernsthafter die Gesichter werden, desto enger schnürt sich Stiles Brustkorb zusammen.
Es führt zu einer epischen Panikattacke, bei der er nach Luft schnappt wie ein 90jähriger Lungenkrebspatient im Endestadium, und weiße Flecke vor seinen Augen explodieren. Nur die Hand seines Vaters auf seinem Rücken bewirkt, dass er nicht ohnmächtig wird.
Amnesie.
Das ist das Wort, was am häufigsten fällt.
Retrogerade Amnesie.
Es lässt ihn an schlechte Fernsehfilme denken, an lästige Heldinnen und es sollte albern sein, völlig bescheuert und hirnrissig, aber das ist es nicht, ganz und gar nicht.
Jemand verpasst ihm eine Spritze und er klammert sich an die Hand seines Vaters und dann wird alles grau und unscharf und er verliert das Bewusstsein.
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Als er aufwacht, sitzt Scott an seiner Bettkante.
Seine Augen sind dunkel und weit aufgerissen und sein Blick ist auf Stiles‘ Gesicht fixiert. „Stiles“, flüstert er, „Stiles.“
Seine Finger sind um Stiles Handgelenk geschlungen, als hätte er Angst dass Stiles wieder wegdämmert, sobald er ihn loslässt. „Gott sei Dank“, haucht er. „Ich hab gehört wie dein Puls hochgegangen ist, ich hab gehofft, dass du aufwachst…“
„Scott.“ Stiles kann nicht anders, er lächelt ihn an wie ein Idiot. Wenigstens an Scott kann er sich erinnern. Sie kennen sich schon so lange, dass vermutlich die Hälfte seines Gehirnes mit Erinnerungen an ihre Kindergartenzeit imprägniert ist. „Es ist so schön dich zu sehen.“
„Shht. Shhht!“ Scott presst den Zeigefinger auf die Lippen. „Wir haben nicht viel Zeit. Dein Dad ist nur kurz draußen, um mit dem Arzt zu reden. Das mit der Amnesie… du hast das nur erfunden, oder? Damit du keine Fragen beantworten musst? Ich bin nur hier, um dir zu sagen, du musst dir keine Sorgen machen, ich hab mit Allison gesprochen und sie sagt…“
„Allison?“ Stiles blinzelt ihn an. Er fühlt sich an, als ob in seinem Schädel ein Karussell kreiselt, das immer schneller wird. „Wer ist Allison? Und wieso sollte ich das erfinden?“
Scott atmet heftig ein. Stiles sieht wie sein Kehlkopf auf und ab hüpft als er heftig schluckt. „Gott…“
„Hey nicht aufregen“, befiehlt Stiles. „Sonst kriegst du einen Asthmaanfall. Alter, ich weiß nicht, was los ist, aber wir kriegen das schon hin, mach dir keine…“
„Einen Asthmaanfall?“ Scotts Stimme bricht. „Stiles… ich habe keine Asthma mehr. Nicht mehr, seit… das weißt du doch.“
Stiles starrt ihn an. „Was?“
Scotts Augen sind weit und panisch, aber bevor Stiles weitere Fragen stellen kann, zuckt er zusammen. „Dein Dad kommt zurück. Ich muss verschwinden. Gott verdammt… Stiles… ich komme morgen wieder, okay? Bitte… pass auf dich auf.“
Nicht ‚Gute Besserung‘. Sondern ‚Pass auf dich auf.‘
Und das ist nicht einmal das seltsamste an diesem Tag.
So schnell dass Stiles kaum mitbekommt, wie er sich bewegt, ist Scott aus seinem Zimmer verschwunden. Er blinzelt und fragt sich, ob das an den Medikamenten liegt.
Danach ist sein Dad wieder da und er hat einen Arzt im Schlepptau. Offenbar ist sein Puls viel zu hoch und dann bekommt er etwas gespritzt und spürt wie ihm die Augen erneut zufallen. Das letzte woran er sich erinnert ist die Hand seines Vaters, die ihm durch die Haare streichelt.
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Als er das nächste Mal aufwacht, müssen einige Stunden vergangen sein. Draußen ist es bereits dunkel und es dauert einen Augenblick bis seine Augen sich an das matte Restlicht gewöhnt haben.
Und dann bekommt er beinah einen Herzinfarkt.
Denn in der Ecke seines Zimmers steht völlig unbeweglich ein Mann und starrt ihn an.
Stiles krabbelt so hektisch zurück, dass er mit dem Rücken gegen das Kopfteil seines Bettes prallt. „Oh mein Gott, oh mein Gott…!“
Die düstere Gestalt macht einen Schritt auf ihn zu. Es ist definitiv kein Arzt, so viel ist sicher. Er trägt eine schwarze Lederjacke und sieht aus wie ein männliches Covermodel. Und er hat den finsteren Gesichtsausdruck eines Serienkillers.
„Oh nein. Nein, nein!“ Stiles wedelt mit den Armen und tastet nach etwas, irgendetwas, um sich zu verteidigen. Seine Finger erwischen etwas Weiches und er krallt sich daran fest. „Bleib wo du bist, oder ich…“
„…werfe eine Mullbinde?“ vervollständigt der Typ.
Stiles‘ Blick zuckt zu seiner Hand. Verdammt. Verdammt!
Er befindet sich in einem Zimmer voller Spritzen und gefährlich aussehender Geräte und was erwischt er? Eine Rolle Mullbinden. Großartig.
Sein Blick zuckt zurück zu dem Typen.
„Okay, ich weiß nicht, wer du bist“, droht er atemlos, „aber mein Dad ist der Sheriff und er ist mit Sicherheit irgendwo da draußen und er ist bewaffnet, und wenn du auch nur einen Schritt näher kommst, dann…“
„Stiles.“
Das lässt ihn pausieren. „Was?“
Der Typ verzieht das Gesicht und sieht wenn möglich noch finsterer und unzufriedener aus. „Du erinnerst dich wirklich nicht mehr.“
Es klingt vorwurfsvoll.
„Offensichtlich nicht.“ Stiles verdreht die Augen. „Was hast du gedacht? Dass das Teil eines elaborierten Scherzes ist? Oh warte. Ist das Ganze Teil eines elaborierten Scherzes? Verarscht ihr mich alle? Ist gerade gar nicht wirklich 2013?“
Noch während er ausspricht (sein Gehirn ist noch schneller, chaotischer und ungefilterter als sonst, vermutlich weil er seine Medikamente hier nicht bekommt), wird ihm klar, wie unwahrscheinlich das ist. Er erinnert sich an das Gesicht seines Vaters, an die tiefen Sorgenfalten auf seiner Stirn, und an Scotts erschrockenen Ausdruck in den Augen und nein. Nein.
Niemals ist das ein Scherz.
Groß-Düster-und-Serienkiller starrt ihn an, ohne zu blinzeln. Stiles fragt sich, ob er eine Ahnung wie gruselig er dadurch aussieht.
„Unglaublich“, sagt er schließlich.
„Hey! Bitte was?“ Stiles mag sich ja an einiges nicht mehr erinnern, aber er kriegt immer noch mit, wenn er beleidigt wird, vielen Dank auch.
Der Typ macht eine komplizierte Bewegung mit den Augenbrauen, die offensichtlich Ungläubigkeit und einen eindeutigen Vorwurf implizieren sollen. „Du bist genau wie immer.“
Stiles legt den Kopf schief. Irgendetwas an dem Serienkiller/Männermodel wirkt vage bekannt, aber es dauert einen Augenblick, bis er es zuordnen kann. Und als er es kann, kann er es nicht wirklich glauben. „Warte… Augenblick. Hale? Derek Hale?“ rutscht es ihm heraus.
Etwas in Dereks (?) Gesicht verändert sich. Schneller als menschenmöglich sein sollte, steht er schon direkt an seinem Bett und starrt auf ihn hinab.
„Woah!“ Reflexartig und mit wedelnden Armen schnell Stiles zurück, und nur eine aus dem Nichts auftauchende Hand an seinem Hinterkopf hält ihn davon ab, mit dem Kopf an die dahinterliegende Wand zu prallen.
„Du erinnerst dich?“
„Oh man, Vorsicht bitte!“ faucht Stiles, mehr aus Angst als aus Zorn. Sein Herz rast. „Gehirngeschädigter Patient hier!“
Die Hand sinkt von seinem Hinterkopf, als sei Derek erst jetzt bewusst geworden, dass er Stiles vermutlich davor bewahrt hat, sich gleich die nächste Gehirnerschütterung zuzuziehen. „Erinnerst du dich?“ bohrt er erneut. Es klingt beinah hoffnungsvoll.
Es ist wirklich Derek Hale.
Stiles erinnert sich vage an dunkle Haare und Augen in einer unidentifizierbaren Farbe. Und an den Geruch von Rauch und Feuer und Angstschweiß.
„Ich… ich erinnere mich an das Feuer“, stammelt Stiles.
Dereks Gesicht verschließt sich. Es ist als ob ein Vorhang zugezogen wird und dann ist sein Gesicht so ausdrucklos wie ein leeres Blatt Papier. „Das ist schon neun Jahre her.“
„Es tut mir leid“, rutscht es ihm heraus. Stiles weiß nicht einmal genau, wofür er sich entschuldigt. Dafür dass Dereks Familie gestorben ist oder dafür, dass er sich nicht an all das erinnern kann, was dazwischen passiert ist.
Derek schüttelt den Kopf und wendet sich ab.
Stiles fühlt sich seltsam zurückwiesen.
„Hey!“ protestiert er. „Jetzt warte doch! Das ist nicht cool! Willst du mir nicht wenigstens verraten, wieso du hier auftauchst? Sind wir jetzt Freunde oder was…?“
Zu seiner Überraschung bleibt Derek wirklich stehen. Sein Rücken ist breit und abweisend wie eine Betonwand in schwarzem Leder. Stiles kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wieso so jemand wie Derek mit jemandem wie ihm herumhängen sollte. Oder umgekehrt.
Derek wirft ihm über die Schulter hinweg einen Blick zu und sekundenlang hat Stiles eine Art Déjà vu, als ob er genau diese Geste schon mehr als einmal gesehen hätte. Aber Dereks nächste Worte lassen diesen Gedanken zerspringen wie eine Seifenblase.
„Wir sind keine Freunde. Wir waren nie welche.“
„Oh.“ Stiles fühlt sich seltsam betrogen. „Feinde?“ fragt er kleinlaut. Vielleicht schuldet er diesem Typen einfach nur jede Menge Geld. (Ist er zwischen durch bei der Mafia eingetreten?)
Zu seiner Überraschung zucken Dereks Mundwinkel bei dieser Frage. Er schüttelt den Kopf. „Es ist so viel komplizierter als das.“
Mit dieser vagen, höchst nebulösen und absolut unhilfreichen Aussage verschwindet er ebenso lautlos aus Stiles Zimmer wie er gekommen ist.
Stiles starrt ihm nach.
Als sein Vater am nächsten Morgen wieder da ist, ist das erste was er sagt: „Ist irgendetwas passiert? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen.“
Stiles öffnet den Mund und schließt ihn gleich wieder.
Es liegt ihm auf der Zunge den durch und durch seltsamen Besuch von Derek Hale zu erwähnen, aber irgendein tiefsitzender, unidentifizierbarer Impuls hält ihn davon ab. Die ganze Aktion war so nebulös und mysteriös, sie schmeckte nach illegalen Aktivitäten und Geheimnissen, nach Nacht und Nebel-Aktionen und Gefahr, nach lauter Dingen, die man nicht mit seinen Eltern bespricht. Und gleichzeitig hatte es etwas beinah Vertrautes an sich, so als ob es nicht das erste Mal war, dass Derek sich hinter dem Rücken seines Vaters mit ihm getroffen hat.
„Stiles?“ Er sieht den angespannten Zug um den Mund seines Vaters, hört die Besorgnis in seiner Stimme und er trifft im Wimpernschlag einer Sekunde eine Entscheidung.
„Nichts besonderes“, sagt er leichthin. „Ich habe fast nur geschlafen.“
Ein Teil von ihm ist beinah überrascht davon wie leicht ihm die Lüge von der Zunge geht.
Er hat seinen Vater noch nie belogen.
Oder doch…?
-
„Derek Hale war hier.“ Das ist das erste womit Stiles herausplatzt sobald Scott die Tür geschlossen hat. „Alter. Derek Hale. Erinnerst du dich an das Feuer vor zehn Jahren? Dieser Derek Hale. Und er…“ Er hält inne als er Scotts Gesicht sieht.
Denn Scott sieht unglücklich und frustriert aus, aber nicht sonderlich überrascht.
„Scott?“
Scott fährt sich durch die Haare. „Oh man“, seufzt er und er sieht beinah zerknirscht aus. „Es tut mir leid, Stiles. Ehrlich. Ich hätte dich warnen sollen. Mir war klar, dass er mitten in der Nacht hier aufkreuzen würde. Ich dachte, es hält ihn vielleicht davon ab, dass dein Dad draußen steht, aber das hat ihn ja auch früher noch nie davon abgehalten bei dir ins Schlafzimmer einzusteigen und.…“
„WAS?!“
„Ugh.“ Scott gibt ein unglückliches Geräusch von sich. „Sorry. Sorry. Ich vergesse immer wieder, was du alles nicht mehr weist. Vergiss einfach, was ich…“
Stiles schnappt nach Luft. Er muss sich einfach verhört haben. Es gibt keine andere Erklärung. „Derek Hale war bei mir im Schlafzimmer?“
Scott nickt.
„Mehr als einmal?“
Erneutes Nicken.
„Hinter dem Rücken meines Vaters?!“
„Na ja dein Dad wäre nicht so begeistert davon, dass wir mit Derek Hale herumhängen. Es gab da einen Vorfall wo… es war… na ja … dein Dad hat ihn verhaftet? Und er wurde zweimal steckbrieflich gesucht. Aber es war alles nur ein Missverständnis.“
„Ein Missverständnis“, wiederholt Stiles schwach.
„Du hast geholfen, seine Unschuld zu beweisen“, ergänzt Scott hilfreich.
„Hab ich? Wow. Gott, bin ich toll.“ Das ist sogar irgendwie cool, wenn er so darüber nachdenkt. „Er sieht nicht unschuldig aus“, ergänzt er zweifelnd. „Er sieht sogar sehr schuldig aus. Er sieht aus wie ein Serienkiller. Als er hier aufgetaucht ist, dachte ich, er zückt gleich eine Axt und überlegt schon, wo er meine Leiche verscharrte.“
Ein unfreiwilliges Lächeln zuckt um Scotts Mundwinkel. „Als ob Derek dir etwas tun würde.“
Stiles hebt die Augenbrauen. Denn was soll das denn wieder heißen?
„Wieso hängen wir überhaupt mit Derek Hale herum? Was geht hier vor sich? Scott?“
Scott sieht aus als ob er am liebsten aus der Tür sprinten und wegrennen möchte. „Stiles… ich kann nicht…“
„Sag es mir! Sofort!“
„Stiles…“ Frustriert senkt er den Kopf. „Du warst wirklich schwer verletzt, okay? Du bist nicht aufgewacht. Und die Ärzte wussten nicht, ob du überhaupt noch mal aufwachst. Ich will nicht… ich werde nichts tun, was dich irgendwie aufregt. Und das mit Derek…das würde dich auf jeden Fall aufregen. Und das darfst du mir nicht übelnehmen. Du bist mein bester Freund, okay? Du darfst mir nicht böse sein deswegen.“
Er sieht so geknickt und unglücklich und besorgt aus, dass Stiles den Blick abwendet und sich fühlt als hätte er eigenhändig ein Krankenhaus voller Waisen und Hundewelpen in die Luft gejagt.
„Okay…“, sagt er widerwillig. Und dann: „Warte… was soll das heißen ‚das mit Derek wird mich auf jeden Fall aufregen‘?“
Aus Scott ist kein weiteres Wort mehr herauszukriegen und je mehr Stiles nachbohrt, desto unglücklicher und verzweifelter sieht er aus.
-
Stiles Gedanken wirbeln umher wie Laub in einem Sturm. Fragmente, Wörter, seltsame Gedanken purzeln alle durcheinander.
Dereks heimlicher Besuch, wie vertraut er Stiles behandelt hat, Scotts Versicherung, dass er ihm niemals etwas tun würde. Dass es alles hinter dem Rücken seines Vaters stattfindet. Und Scotts seltsamer, zugleich vielsagender und nichtssagender Satz…
‚Das mit Derek… das würde dich auf jeden Fall aufregen.‘
Etwas stolpert in seiner Brust und er atmet scharf ein.
Es ist nur eine Theorie, nur ein vager, schräger Eindruck. Okay, es ist völlig wahnsinnig. Aber irgendetwas geht hier vor sich und Stiles mag jetzt vielleicht offiziell und medizinisch bestätigt einen an der Klatsche haben, aber er ist nicht blöd, okay? Irgendwas geht hier vor sich und er wird den Verdacht nicht los, dass es etwas mit Derek Hale zu tun hat.
Die Erkenntnis kommt ihm am selben Abend.
Sein Vater hat sich verabschiedet. Es war eine schwere Geburt ihn überhaupt dazu zu überreden, nach Hause zu fahren, aber …
Diesmal ist er nicht überrascht als Derek plötzlich mitten in seinem Zimmer steht. Er hat darauf gewartet.
„Hah!“ sagt Stiles und Derek zieht die Augenbrauen hoch, als ob Stiles jetzt völlig durchgedreht ist. Das ist er nicht, okay? Er hat es nur satt, okay? Die ganze Geheimniskrämerei und die Andeutungen und geheimnisvolle Typen in Lederjacken, die in seinem Schlafzimmer auftauchen, und dass er sich gezwungen fühlt seinen Dad zu belügen und das ist alles sowas nicht in Ordnung!
Und okay, zugegeben, vielleicht war es keine gute Idee aus dem Bett zu springen wie eine Furie, wenn man gerade eine Kopfverletzung hatte und generell ziemlich lädiert ist. Zumindest ist das der Gedanke, der Stiles durch den Kopf schießt als ihm schwarz vor den Augen wird. Nachher ist man bekanntlich immer schlauer.
Seine Knie verweigern den Dienst und der Boden fliegt auf ihn zu. Innerlich ist er bereits auf eine unerfreuliche Begegnung mit dem Linoleum eingestellt, als er plötzlich festgehalten wird. Zwei Arme schlingen sich um ihn und er wird an eine breite Brust gedrückt und… oh mein Gott.
„Du Idiot!“ faucht Derek. „Was soll das denn werden?“
Stiles blinzelt zu ihm hoch.
Er sieht verschwommen aus und sehr wütend und sehr gut, und beinah so als ob er sich Sorgen um Stiles macht und…oh.
OH.
Es fällt wie Puzzleteile zusammen in seinem Kopf, all die kleinen Dinge, die ihn stören und die keinen Sinn ergeben, es sei denn… es sei denn.
„Wir sind zusammen, oder?“ platzt es aus ihm heraus. „Oh mein Gott. Sind wir zusammen?“
Fortsetzung folgt
no subject
Date: 2013-06-30 09:11 am (UTC)Und oh mein Gott, Stiles.^^ So Stiles.
Stiles kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wieso so jemand wie Derek mit jemandem wie ihm herumhängen sollte. Oder umgekehrt.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr ich das "Oder umgekehrt." liebe. Yes!
Und Scott und Stiles und
Er sieht so geknickt und unglücklich und besorgt aus, dass Stiles den Blick abwendet und sich fühlt als hätte er eigenhändig ein Krankenhaus voller Waisen und Hundewelpen in die Luft gejagt. ♥ ♥ ♥
no subject
Date: 2013-06-30 09:22 am (UTC)Ich hab gehofft, dass das niemand liest, bevor ich es nicht überarbeiten und halbwegs kohärent ... okay, was red ich da. Es ist ne Amnesie-fic. XD Wo soll die Kohärenz herkommen.
Danke für die lieben Worte. XD
Und natürlich fragt sich Stiles auch umgekehrt wieso er plötzlich mit Serienkillern rumhängt. *hust*
Scott kann einem einfach nur leid tun ... der arme Puschel.
no subject
Date: 2013-06-30 09:28 am (UTC)Scott kann einem einfach nur leid tun ... der arme Puschel.
Oh Gott ja. ;__;
Warum nur habe ich das Gefühl, dass er es Stiles auch nicht erklären will, wenn es dem wieder besser geht, nur um zu verhindern, dass das ganze noch mal passiert? *sniff*
no subject
Date: 2013-06-30 03:54 pm (UTC)Ich liebe Stiles so sehr! Und seinen Vater und Scott und Derek!
Derek wirft ihm über die Schulter hinweg einen Blick zu und sekundenlang hat Stiles eine Art Déjà vu, als ob er genau diese Geste schon mehr als einmal gesehen hätte. LIEBE. SO VIEL LIEBE.
„Du hast geholfen, seine Unschuld zu beweisen“, ergänzt Scott hilfreich.
„Hab ich? Wow. Gott, bin ich toll.“ Haha, das ist sooo Stiles :)
Hach, diese Geschichte ist so toll, ich kanns gar nicht erwarten herauszufinden wie es weiter geht. (Und ich mag nicht mal Amnesie-Storys, eigentlich mache ich da einen riesigen Bogen drumherum.)
Kommen Lydia und Allison Stiles auch mal besuchen?
no subject
Date: 2013-06-30 04:47 pm (UTC)Aber um so mehr freut es mich, dass ihr noch irgendwas Gutes daran finden könnt. *g*
Ich mag die Idee wirklich wahnsinnig gerne - also kann es durchaus sein, dass ich sogar noch weiter daran schreibe. ;)
Oh, Allison und Lydia müssen unbedingt noch auftauchen! Ich denke nur am Anfang, dass Scott und sein Vater ihn sicher schonen wollen und Stiles bekommt ja einen Herzinfarkt wenn Lydia Martin plötzlich bei ihm auftaucht wenn seine letzte Erinnerung an sie ist, dass sie nicht mal weiß, dass er existiert. *g*
no subject
Date: 2013-08-28 05:46 pm (UTC)Also, wie ist das denn mit dieser Fortsetzung? Weil, ich würde die lesen wollen... so... total gerne... *puppy dog eyes*
no subject
Date: 2013-08-28 06:00 pm (UTC)Aber mal schauen. Warum eigentlich nicht. XD
Danke für den Kommentar! ^-^
no subject
Date: 2013-08-28 06:39 pm (UTC)no subject
Date: 2013-08-30 06:57 am (UTC)Danke!
no subject
Date: 2013-08-29 09:54 pm (UTC)Es wäre so awesome gewesen, wenn sie tatsächlich zusammen wären ♥
Aber dennoch bin ich mal gespannt darauf, was das alles zu bedeuten hat. Also das Derek so fürsorglich is etc, lol
Fortsetzung gerne gesehen~
no subject
Date: 2013-08-30 06:56 am (UTC)Hey, ich fand Derek im canon auch schon immer sehr worried und protective bei Stiles. "Stiles, get out of there RIGHT NOW!"
Er springt zwischen Stiles und evil!Onkel Peter, zwischen Stiles und den Kanima, zwischen Stiles und Isaac - ich seh da einen gewissen Trend von protectiveness.
Ich guck mal - ich muss dringend meine Bigbang zuerst beenden (die ist auch Teen Wolf), bevor ich eine der vielen anderen Anfänge weiterschreibe, die ich hier rumfliegen habe. ;)
Danke für den Kommentar!
no subject
Date: 2013-08-30 10:37 am (UTC)(und ich finde das ürbigens auch... also mit dem Beschützen. Und dass, obwohl er den Rest der Zeit immer so muffelig is und teils tut, als könnte er ihn voll nich ab, lol)
Was is dieses BigBang? Ich muss dabei immer an diese Serie denken mit den Nerds oder was das war. Aber das hat damit nichts zu tun, oder? ^^;
Egal, wenn es bedeutet, dass du TW schreibst (und sterek? ♥), dann finde ich es gut, lol
no subject
Date: 2013-08-30 10:57 am (UTC)BigBang bedeutet ne LAAANGE fic von mindestens 20k. Ich hab derzeit 30k und bin immer noch nicht fertig - aber ich hoffe bald... D:
Es ist im Moment noch gen, aber Sterek ist ziemlich deutlich angehintet (und ist auch endgame), aber es gibt auch ganz viel Stiles & Lydia-bffness (oh Gott die beiden haben mich gekillt in s3 - ganz viel Liebe!) und Stiles & Erica und Stiles & sein Dad und Stiles & Scott und generell pack-feelings und überhaupt.
Ach ja - Wenn du fic-rec brauchst, sag Bescheid. XD Ich lese seit Dezember praktisch nur noch TW und 95% davon ist Sterek.
no subject
Date: 2013-08-30 01:04 pm (UTC)Ich bin bei Episode 3x06 derzeit, glaube ich... also ich bin gestern Abend so müde gewesen, dass ich etwa da eingeschlafen bin, wo Danny und Ethan voll rumgemacht haben, lol
Ich rall sowieso nich ganz, was das da mit Derek und den Frauen immer is... hat Jane ihn... uhm, in Staffel 1, wo sie ihn gefangen hat, das wirkte irgendwie so, als ob... naja ^^;
Ich war verwirrt! >///<
Aber wow, ne lange fic mit hintigem Sterek klingt gut :D
Ich mochte Erica, schade, dass sie tot is ;_; Und Lydia mag ich inzwischen in S03 wieder. Ich weiß nich, im Laufe von 2 wurde sie mir irgendwann etwas unsympathisch. (Mich regt auch auf, dass Scott und Allison nicht mehr zusammen sind. Dafür gibs doch keinen trifftigen Grund mehr, oder? lol. Ich meine, es is ja nich so, als ob sie großartig Angst vor Chris hätten und allen anderen wäre es doch eh Latte [Chris is übrigens auch toll! Gibt es fics mit Chris? lol] und ich hasse es, wenn Leute sich lieben, aber nich zusammen sind, weil sie denken, dass das nich richtig is oder kompliziert sein könnte und askljgdhfahjlsdgf gnah!! >.< )
Und ja, bitte. Ich möchte ganz viel Sterek lesen XD
Hab auch schon rec-listen gefunden, aber die waren wohl eher von... weniger anspruchslosen Leuten, lol
Was ich bisher auf englisch gelesen habe, war eher... naja :/ Bis auf dieses eine schamlose Porn-ding auf AO3, ich glaube es hieß 'Collared', wo Derek Stiles später ein Halsband anlegt ^^° das war aber gut geschrieben ;)
no subject
Date: 2013-08-30 02:01 pm (UTC)Kate hat ihn doch als Teenager genon-cont und manipuliert und danach sein Haus abgefackelt und seine Familie umgebracht. Da muss er so 15/16 gewesen, also definitv noch minderjährig. Er fühlt sich ja auch immer noch schuldig deswegen und hat es wohl auch noch nie jemandem erzählt, was er ihr angetan hat ...
Sie fragt ja auch "Did you tell anybody...?" ;__;
Ich fand das mit Scott und Allison eigentlich sehr erwachsen und vernünfigt.
Ich meine in s2 ist SO VIEL passiert und Allison hatte einen mittleren Nervenzusammenbruch und ihre Mutter ist gestorben und alles. Und dass sie sich danach entscheiden, dass sie erst mal Abstand brauchen und sich wieder berappeln müssen, das fand ich eigentlich gut.
Ich bin ein totaler Gegner von "Liebe heilt alles" und ich denke, man muss erstmal mit sich selbst klar kommen, bevor man eine Beziehung eingeht. Und deswegen hat mich das positiv überrascht, dass sie Allison (und Scott) in s3 die Gelegenheit geben als Menschen weiter zu entwickeln. Und dass sie so erwachsen damit umgehen und ihre Anziehung nicht ableugnen und auch immer noch gut zusammen arbeiten, hat mich auch sehr gefreut.
Ich denke wenn nicht immer so viel los wäre, hätten sie sich vermutlich auch schon wieder berappelt (oder wir kriegen den threesome mit Isaac. XD), aber so muss man ja auch sagen, dass gerade IMMER was los ist.
Ich linke dir schonmal mein Tumblr (das ist derzeit eh zu 99% Teen WOlf XD):
http://argent-means-silver.tumblr.com/tagged/teen-wolf
Recs (alles Sterek und sehr lang - ich hab eine besondere Schwächer für h/c, Sheriff Stilinski finds out und pack dynamics)
http://archiveofourown.org/works/567674
http://archiveofourown.org/works/485259
http://archiveofourown.org/works/310586/chapters/497361
http://archiveofourown.org/series/25639
http://archiveofourown.org/works/467924
http://archiveofourown.org/works/546446
http://archiveofourown.org/works/558985/chapters/997396
http://archiveofourown.org/works/574941/chapters/1030600
http://archiveofourown.org/works/691486
http://archiveofourown.org/works/589411
http://archiveofourown.org/works/652543/chapters/1188243
http://archiveofourown.org/works/406369/chapters/670624
http://archiveofourown.org/works/514231/chapters/907232
http://archiveofourown.org/works/532745
http://archiveofourown.org/works/566131
http://archiveofourown.org/works/637993
http://archiveofourown.org/works/529219
http://archiveofourown.org/works/530078/chapters/939519
http://archiveofourown.org/works/497668/chapters/872313
http://archiveofourown.org/works/517527/chapters/913768
http://archiveofourown.org/works/515709
http://archiveofourown.org/works/723433
Please enjoy. =)
no subject
Date: 2013-08-30 06:13 pm (UTC)Und generell - meine Bookmarks. xD
no subject
Date: 2013-08-30 06:18 pm (UTC)Sterek:
http://www.youtube.com/watch?v=8-tCMRwBRsc
Tyler Hoechlin/Dylan O'Brien (die shippen Sterek ja auch total *hust*):
http://www.youtube.com/watch?v=xpY66EoeoPI
Stiles:
http://www.youtube.com/watch?v=QQVuvVIutvQ
http://www.youtube.com/watch?v=sJwecBNZ5ug
Derek:
http://www.youtube.com/watch?v=aak-9qdmI9o
Team!Human:
http://www.youtube.com/watch?v=Ej-oENNESuU