Exklusiv! Die Stress-Barbie! Nur von LeS!
Jul. 26th, 2007 08:07 pmFandom: *hust*Barbie*hust*
Challenge: #3: Arztbesuch
Achtung!: Wer Barbie in kindlich-unschuldiger Erinnerung beibehalten will... bitte nicht lesen.
A/N: Ich schwöre, das war keine Absicht!!
Stress
„Sie werden mir nicht, ich wiederhole: nicht! Den Finger in den Po stecken.“
Der Arzt blickte von den Papieren auf. „Bitte? Sie sind hier nicht beim Urologen, sondern beim Kinderarzt. Wegen Ihrer Tochter. Schon vergessen?“
Die Kleine verschränkte die Arme und stülpte die Unterlippe vor. Sie saß so weiter vorne auf dem Stuhl, dass man den Eindruck bekam, sie würde jeden Moment auf den Boden rutschen.
„Ach, genau“, sagte Ken. „Shelly, setz dich bitte gerade hin.“
„Puuuh“, machte die Kleine, ließ sich aber durch einen strengen Blick überzeugen. Sie rückte ihr Kleidchen zurecht, sodass sie nicht auf ihrem Höschen saß und sah dem Doktor in die Augen. „Mein Bäuchlein tut weh.“
„Genau“, sagte Ken. „Sie hat wohl einen Fußball in die Magengrube bekommen.“
Der Doktor nickte. „Oh je, du Arme. Wie ist das denn passiert?“ Er stand auf, nahm sie an der Hand und half ihr auf den Untersuchungstisch. Sie zuckte die Achseln. Wir haben gespielt, da ist es einfach passiert. Tut aber nur noch weh, wenn Vati mich kitzelt.“
Ken sah betroffen zu Boden. Ihr schmerzverzerrtes Gesicht hatte ihm einiges an Freude bereitet. Hoffentlich erzählte sie nicht noch mehr davon, sonst kam er dieses Mal wirklich wegen Misshandlung dran – oder schlimmer noch, Missbrauch.
„Dann mach mal dein T-Shirt hoch. Genau.“ Der Arzt legte das Shirt mit dem Einhorndruck neben Shelly auf den Tisch und besah sich den riesigen blauen Fleck.
So groß hatte er ihn gar nicht in Erinnerung gehabt. Ob das von seinem Drücken gekommen war? Aber eigentlich hatte er sie doch nur ganz sanft gekitzelt, so wie er es immer bei Barbie zwischen den Beinen tat...
„Das sieht nicht gut aus.“ Der Arzt kratzte sich am Kinn. „Ich glaube, wir sollten einen Ultraschall machen. Nur um sicherzugehen.“
Ken nickte. Er stand auf, um Shelly die Hand zu halten. Sie sah zwar nicht nervös aus, wie sie Beine schlackern ließ und mit aufgeblasenen Backen den Doktor bei der Arbeit beobachtete, aber er wollte nicht, dass sie plötzlich in Tränen ausbrach und er dann einen Steifen bekam. Es wussten schon viel zu viele Leute von seinen sadistischen Neigungen. Der Kinderarzt seiner Tochter musste es nicht auch noch erfahren. „Dann leg dich doch schon mal hin, meine Kleine.“
Shelly sah ihn an, ihre Backen noch immer groß wie die eines vollen Hamstermäulchens. Er drückte mit den Zeigefingern drauf. Sie machte „pfuuuh!“ und hob kichernd ihre Beine auf den Tisch, um sich ausgestreckt hinzulegen. Sie faltete die Hände auf ihrem blauen Bauch.
„Die musst du da aber wegmachen, sonst kann der Doktor nicht in deinen Bauch gucken.“
„Och.“ Sie legte die Hände neben sich. Ken legte seine darüber. Shellys Hände waren so klein, sie hätten dreimal in seine gepasst. Sie tippte mit den Fingerspitzen auf den Tisch. Er war aus Leder, das Geräusch war kaum zu hören, aber er spürte, wie ihre Knöchel gegen seine Handteller schlugen.
„Das wird jetzt ein bisschen komisch, aber keine Angst“, sagte der Doktor. Er schmierte ihren Bauch ein. Sie biss die Zähne zusammen und machte Grimassen.
„Ieeh“, sagte sie.
„Gleich vorbei. Das musst du jetzt aushalten.“
Ken sah auf den Bildschirm. Alles weiß und grau und schwarz. Sah doch alles prächtig aus. Natürlich hatte er nicht wirklich Ahnung von solchen Dingen, aber wenn es lebensgefährlich gewesen wäre, dann hätte er ja wohl etwas erkennen müssen. Zufrieden legte er ein Lächeln auf und sah zu seiner Tochter herab, der die Tränen schon in die Augen stiegen. „Alles okay, mein Engel.“
„Sie wird sterben!“, ging ihm der Arzt dazwischen.
Ken spürte, wie ihm die Gesichtszüge entgleisten. Der Doktor lachte. Es klang herzlich, und Ken ballte die Hände um Shellys zu Fäusten. Sie griff in seine Finger.
„Ich muss sterben?“, wiederholte sie die Worte des Arztes.
„Oh, nein. Nur einer von diesen Arztwitzen. Sie wissen schon. Ich dachte, das sei angebracht.“ Er zuckte die Achseln und fuhr weiter über Shellys Bauch.
Ken tauschte einen verwirrten Blick mit Shelly aus, die ebenso entsetzt schien. Barbie hatte diesen Arzt von ihrer langjährigen Freundin Theresa empfohlen bekommen. Diese hatte allerdings keine Kinder, was Barbie als Argument aber abgeschmettert hatte. Er hatte von Anfang an gewusst, dass das nicht gut gehen konnte. Und? Er hatte mal wieder Recht behalten! Das würde er ihr heute Nacht, während er sie durchnahm, kräftig unter die Nase reiben. Oder wo auch immer er gerade seine Nase hin(ein)stecken würde.
„Die Verletzungen sind rein oberflächlich. Dennoch, ich würde empfehlen, sie erst mal drei Tage zu Hause zu lassen, bis sich alles wieder ein wenig, sagen wir, eingegliedert hat. Sollte sie jetzt geboxt werden, oder gekitzelt“, der Doktor warf ihm einen strengen Blick zu, „dann könnte es tatsächlich gefährlich werden.“
Ken schluckte. Also war es doch nicht so einfach, wie er gehofft hatte. Dennoch, alles war besser, als ein perforierter Magen. Richtig? Ob der Arzt ihm da zugestimmt hätte, wollte er lieber nicht wissen. Er traute sich auch nicht, weiter nachzufragen. Die Witze dieses Mannes verstand er nicht, und er wollte es nicht darauf anlegen, noch mehr zu hören. Was, wenn er etwas richtig missverstand und Shelly dadurch in Gefahr brachte?
Nicht auszudenken, wie lange Barbie ihn nicht ranlassen würde, wenn die Kleine starb. Sie war ja schon stocksauer gewesen, als er aus Versehen ihre Schwester, die kleine Shelly (nach der ihre Tochter nun benannt war) überfahren hatte. Ganze drei Monate hatte sie ihn auf heißen Kohlen sitzen lassen! Wenn er daran dachte, wie aggressiv sie in dieser Zeit gewesen war, dann war das vielleicht sogar besser gewesen. Aber er hatte Hornhaut bekommen, das war auch nicht unbedingt schön.
„Aber keine Bettruhe, oder?“
Shelly nickte wie wild mit dem Kopf. Sie war ein lebhaftes Kind. Schon in ihrem ersten Lebensjahr hatte sie nichts als Ärger gemacht mit ihren ausschweifenden Erkundungstouren.
Glücklicherweise schüttelte der Arzt den Kopf. Er war schon wieder zu seinem Schreibtisch zurückgekehrt und überließ es Ken, Shellys Bauch abzuputzen und ihr das Hemd wieder über den Kopf zu ziehen. Sein Stuhl quietschte, als er sich dem PC zuwandte. „Einfache Ruhe reicht vollkommen, ja.“ Zum ersten Mal zeigte der Arzt so etwas wie ein echtes Lächeln.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, spürte Ken, wie sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Dieser Mann war einfach gruselig. Man sagte ihm ja selbst nach, dass er etwas verschroben wäre, aber wenigstens war er kein Kinderarzt. Er war gar nichts. Barbie war diejenige, die das Geld verdiente. Er war nur dazu da, dass sie abends den Stress abbauen konnte.
Er hob Shelly vom Untersuchungstisch. Müde legte sie ihren Kopf auf seine Schulter und sabberte sogleich auf sein Hemd. Gut, dass er heute Morgen in weiser Voraussicht eines seiner älteren aus dem Schrank gezogen hatte.
„Okay, dann... war das alles?“ Es hatte sich nicht danach angehört, als ob noch ein Medikament verschrieben werden musste. Jedoch stand der Arzt nicht auf, sah auch nicht in ihre Richtung. Das war nicht gerade ein Indiz dafür, dass er sich schon verabschieden wollte.
Nach fünf langen Minuten, in denen Shelly und Kens Schulter eingeschlafen waren, meldete sich der Arzt endlich wieder zu Wort. Er schien vergessen zu haben, dass er noch eine kleine Patientin dahatte. „Ach, entschuldigen Sie bitte. Ebay.“
„Äh. Klar“, sagte Ken. Er räusperte sich und streckte die freie Hand aus. „Man sieht sich dann.“
„Ja, auf Wiedersehen. Und wie gesagt: Viel Ruhe!“ Er strich Shelly die vielen hellblonden Locken aus dem Gesichtchen. „Meine Güte, sieht die Kleine aufgedunsen aus, wenn sie schläft!“
„Danke noch mal“, sagte Ken, flüchtete aus dem Raum und schloss die Türe dann leise hinter sich. Er atmete tief ein und aus. Was für ein Tag. Ein Gutes hatte die ganze dramatische Geschichte dennoch: Zumindest wäre er heute nicht der einzige, der seinen Stress abbauen musste. Dann konnte Barbie auch nicht mehr meckern, dass er ja nie kommen würde...
Challenge: #3: Arztbesuch
Achtung!: Wer Barbie in kindlich-unschuldiger Erinnerung beibehalten will... bitte nicht lesen.
A/N: Ich schwöre, das war keine Absicht!!
„Sie werden mir nicht, ich wiederhole: nicht! Den Finger in den Po stecken.“
Der Arzt blickte von den Papieren auf. „Bitte? Sie sind hier nicht beim Urologen, sondern beim Kinderarzt. Wegen Ihrer Tochter. Schon vergessen?“
Die Kleine verschränkte die Arme und stülpte die Unterlippe vor. Sie saß so weiter vorne auf dem Stuhl, dass man den Eindruck bekam, sie würde jeden Moment auf den Boden rutschen.
„Ach, genau“, sagte Ken. „Shelly, setz dich bitte gerade hin.“
„Puuuh“, machte die Kleine, ließ sich aber durch einen strengen Blick überzeugen. Sie rückte ihr Kleidchen zurecht, sodass sie nicht auf ihrem Höschen saß und sah dem Doktor in die Augen. „Mein Bäuchlein tut weh.“
„Genau“, sagte Ken. „Sie hat wohl einen Fußball in die Magengrube bekommen.“
Der Doktor nickte. „Oh je, du Arme. Wie ist das denn passiert?“ Er stand auf, nahm sie an der Hand und half ihr auf den Untersuchungstisch. Sie zuckte die Achseln. Wir haben gespielt, da ist es einfach passiert. Tut aber nur noch weh, wenn Vati mich kitzelt.“
Ken sah betroffen zu Boden. Ihr schmerzverzerrtes Gesicht hatte ihm einiges an Freude bereitet. Hoffentlich erzählte sie nicht noch mehr davon, sonst kam er dieses Mal wirklich wegen Misshandlung dran – oder schlimmer noch, Missbrauch.
„Dann mach mal dein T-Shirt hoch. Genau.“ Der Arzt legte das Shirt mit dem Einhorndruck neben Shelly auf den Tisch und besah sich den riesigen blauen Fleck.
So groß hatte er ihn gar nicht in Erinnerung gehabt. Ob das von seinem Drücken gekommen war? Aber eigentlich hatte er sie doch nur ganz sanft gekitzelt, so wie er es immer bei Barbie zwischen den Beinen tat...
„Das sieht nicht gut aus.“ Der Arzt kratzte sich am Kinn. „Ich glaube, wir sollten einen Ultraschall machen. Nur um sicherzugehen.“
Ken nickte. Er stand auf, um Shelly die Hand zu halten. Sie sah zwar nicht nervös aus, wie sie Beine schlackern ließ und mit aufgeblasenen Backen den Doktor bei der Arbeit beobachtete, aber er wollte nicht, dass sie plötzlich in Tränen ausbrach und er dann einen Steifen bekam. Es wussten schon viel zu viele Leute von seinen sadistischen Neigungen. Der Kinderarzt seiner Tochter musste es nicht auch noch erfahren. „Dann leg dich doch schon mal hin, meine Kleine.“
Shelly sah ihn an, ihre Backen noch immer groß wie die eines vollen Hamstermäulchens. Er drückte mit den Zeigefingern drauf. Sie machte „pfuuuh!“ und hob kichernd ihre Beine auf den Tisch, um sich ausgestreckt hinzulegen. Sie faltete die Hände auf ihrem blauen Bauch.
„Die musst du da aber wegmachen, sonst kann der Doktor nicht in deinen Bauch gucken.“
„Och.“ Sie legte die Hände neben sich. Ken legte seine darüber. Shellys Hände waren so klein, sie hätten dreimal in seine gepasst. Sie tippte mit den Fingerspitzen auf den Tisch. Er war aus Leder, das Geräusch war kaum zu hören, aber er spürte, wie ihre Knöchel gegen seine Handteller schlugen.
„Das wird jetzt ein bisschen komisch, aber keine Angst“, sagte der Doktor. Er schmierte ihren Bauch ein. Sie biss die Zähne zusammen und machte Grimassen.
„Ieeh“, sagte sie.
„Gleich vorbei. Das musst du jetzt aushalten.“
Ken sah auf den Bildschirm. Alles weiß und grau und schwarz. Sah doch alles prächtig aus. Natürlich hatte er nicht wirklich Ahnung von solchen Dingen, aber wenn es lebensgefährlich gewesen wäre, dann hätte er ja wohl etwas erkennen müssen. Zufrieden legte er ein Lächeln auf und sah zu seiner Tochter herab, der die Tränen schon in die Augen stiegen. „Alles okay, mein Engel.“
„Sie wird sterben!“, ging ihm der Arzt dazwischen.
Ken spürte, wie ihm die Gesichtszüge entgleisten. Der Doktor lachte. Es klang herzlich, und Ken ballte die Hände um Shellys zu Fäusten. Sie griff in seine Finger.
„Ich muss sterben?“, wiederholte sie die Worte des Arztes.
„Oh, nein. Nur einer von diesen Arztwitzen. Sie wissen schon. Ich dachte, das sei angebracht.“ Er zuckte die Achseln und fuhr weiter über Shellys Bauch.
Ken tauschte einen verwirrten Blick mit Shelly aus, die ebenso entsetzt schien. Barbie hatte diesen Arzt von ihrer langjährigen Freundin Theresa empfohlen bekommen. Diese hatte allerdings keine Kinder, was Barbie als Argument aber abgeschmettert hatte. Er hatte von Anfang an gewusst, dass das nicht gut gehen konnte. Und? Er hatte mal wieder Recht behalten! Das würde er ihr heute Nacht, während er sie durchnahm, kräftig unter die Nase reiben. Oder wo auch immer er gerade seine Nase hin(ein)stecken würde.
„Die Verletzungen sind rein oberflächlich. Dennoch, ich würde empfehlen, sie erst mal drei Tage zu Hause zu lassen, bis sich alles wieder ein wenig, sagen wir, eingegliedert hat. Sollte sie jetzt geboxt werden, oder gekitzelt“, der Doktor warf ihm einen strengen Blick zu, „dann könnte es tatsächlich gefährlich werden.“
Ken schluckte. Also war es doch nicht so einfach, wie er gehofft hatte. Dennoch, alles war besser, als ein perforierter Magen. Richtig? Ob der Arzt ihm da zugestimmt hätte, wollte er lieber nicht wissen. Er traute sich auch nicht, weiter nachzufragen. Die Witze dieses Mannes verstand er nicht, und er wollte es nicht darauf anlegen, noch mehr zu hören. Was, wenn er etwas richtig missverstand und Shelly dadurch in Gefahr brachte?
Nicht auszudenken, wie lange Barbie ihn nicht ranlassen würde, wenn die Kleine starb. Sie war ja schon stocksauer gewesen, als er aus Versehen ihre Schwester, die kleine Shelly (nach der ihre Tochter nun benannt war) überfahren hatte. Ganze drei Monate hatte sie ihn auf heißen Kohlen sitzen lassen! Wenn er daran dachte, wie aggressiv sie in dieser Zeit gewesen war, dann war das vielleicht sogar besser gewesen. Aber er hatte Hornhaut bekommen, das war auch nicht unbedingt schön.
„Aber keine Bettruhe, oder?“
Shelly nickte wie wild mit dem Kopf. Sie war ein lebhaftes Kind. Schon in ihrem ersten Lebensjahr hatte sie nichts als Ärger gemacht mit ihren ausschweifenden Erkundungstouren.
Glücklicherweise schüttelte der Arzt den Kopf. Er war schon wieder zu seinem Schreibtisch zurückgekehrt und überließ es Ken, Shellys Bauch abzuputzen und ihr das Hemd wieder über den Kopf zu ziehen. Sein Stuhl quietschte, als er sich dem PC zuwandte. „Einfache Ruhe reicht vollkommen, ja.“ Zum ersten Mal zeigte der Arzt so etwas wie ein echtes Lächeln.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, spürte Ken, wie sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Dieser Mann war einfach gruselig. Man sagte ihm ja selbst nach, dass er etwas verschroben wäre, aber wenigstens war er kein Kinderarzt. Er war gar nichts. Barbie war diejenige, die das Geld verdiente. Er war nur dazu da, dass sie abends den Stress abbauen konnte.
Er hob Shelly vom Untersuchungstisch. Müde legte sie ihren Kopf auf seine Schulter und sabberte sogleich auf sein Hemd. Gut, dass er heute Morgen in weiser Voraussicht eines seiner älteren aus dem Schrank gezogen hatte.
„Okay, dann... war das alles?“ Es hatte sich nicht danach angehört, als ob noch ein Medikament verschrieben werden musste. Jedoch stand der Arzt nicht auf, sah auch nicht in ihre Richtung. Das war nicht gerade ein Indiz dafür, dass er sich schon verabschieden wollte.
Nach fünf langen Minuten, in denen Shelly und Kens Schulter eingeschlafen waren, meldete sich der Arzt endlich wieder zu Wort. Er schien vergessen zu haben, dass er noch eine kleine Patientin dahatte. „Ach, entschuldigen Sie bitte. Ebay.“
„Äh. Klar“, sagte Ken. Er räusperte sich und streckte die freie Hand aus. „Man sieht sich dann.“
„Ja, auf Wiedersehen. Und wie gesagt: Viel Ruhe!“ Er strich Shelly die vielen hellblonden Locken aus dem Gesichtchen. „Meine Güte, sieht die Kleine aufgedunsen aus, wenn sie schläft!“
„Danke noch mal“, sagte Ken, flüchtete aus dem Raum und schloss die Türe dann leise hinter sich. Er atmete tief ein und aus. Was für ein Tag. Ein Gutes hatte die ganze dramatische Geschichte dennoch: Zumindest wäre er heute nicht der einzige, der seinen Stress abbauen musste. Dann konnte Barbie auch nicht mehr meckern, dass er ja nie kommen würde...
no subject
Date: 2007-07-26 06:18 pm (UTC)Ich sitze immer noch grinsend da (ich lache nicht, weil sonst hier wieder gemeckert wird >>")! Der Arzt ist einfach umwerfend und Ken mit seinen Neigungen, wirklich toll. Dazu solltest du öfter was schreiben, glaub ich *G*
no subject
Date: 2007-07-26 06:22 pm (UTC)no subject
Date: 2007-07-26 06:24 pm (UTC)Ich würds lesen <3
no subject
Date: 2007-07-26 06:29 pm (UTC)no subject
Date: 2007-07-26 06:36 pm (UTC)Und das Ganze dann auf diese Art durch den Dreck ziehen?
Hast du eine Ahnung, wie viele Kinder (meistens Mädchen) alleine in Deutschland jeden Tag von ihren Vätern/Onkeln/Opas missbraucht werden?
Ich lese gerne Sachen, in denen so ein Thema vernünftig behandelt wird - aber das hier ist einfach nur unterste Schublade, Barbie hin oder her.
no subject
Date: 2007-07-26 06:46 pm (UTC);)
no subject
Date: 2007-07-26 07:08 pm (UTC)no subject
Date: 2007-07-26 07:09 pm (UTC)no subject
Date: 2007-07-26 07:18 pm (UTC)*pruuust*
Die Geschichte ist irgendwie krank, aber gleichzeitig so genial! Das ist genau mein Ding.
no subject
Date: 2007-07-26 07:20 pm (UTC)