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[personal profile] luinaldawen posting in [community profile] 120_minuten
Team: Kaléko
Challenge: Einen Flüchtling verstecken
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka
Anmerkung: So. Weltherrschaft. *fällt tot um* Jetzt schreibe ich mindestens zwei Wochen nichts mehr. x_X

Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8


„Atobe ist also noch hier?“, fragte Fuji, als sie schließlich alleine in seinem Zimmer waren. Tezukas Miene wurde härter. „Ja.“
„Ich hatte erwartet, dass du ihn noch in derselben Nacht abweist.“ Und Atobes blumige Träume damit zerstörte. Vielleicht. Bei Atobe wusste man nie so genau. Er wollte es auch gar nicht wissen.
Tezuka sah ihn jetzt jedenfalls an, als hätte er irgendetwas sehr dummes gesagt.
„Und ich hatte anderes zu tun als mich mit ihm zu befassen.“
Im letzten Moment konnte Fuji sich die dumme Frage verkneigen, was das gewesen war. Denn natürlich kannte er die Antwort.
„Stimmt.“ Er sollte sich bedanken. Aber die Worte wollten einfach nicht kommen. Nicht ohne die Antwort auf das quälende Warum.
„Du weißt, dass du nicht hier sein solltest.“
Das war keine Frage. Natürlich nicht. Selbst diese Feststellung war für Tezukas Verhältnisse schon viel gesagt.
„Ich weiß.“
Tezuka erwartete irgendetwas von ihm. Aber selbst wenn Fuji gewusst hätte, was... so leicht würde er es ihm nicht machen.
„Warum also bin ich trotzdem hier?“ Er fragte es beinahe herausfordernd. Eine dumme Idee, wenn man bedachte, dass er hier von Tezukas Gnade abhängig war. In jeder Hinsicht. „Ich sollte so schnell wie möglich gehen.“
„Damit du stirbst?“
„Ich bin nicht so leicht zu töten.“
„Yukimura scheint es drauf ankommen lassen zu wollen.“
Fuji spürte, wie er blass wurde. Noch blasser vermutlich. Zwar hatte er bisher keinen Blick in einen Spiegel werfen können, aber er war sich sicher, dass er nicht besonders gesund aussah. Tezuka musste diesen Gedanken teilen, denn er legte einen Arm um ihn und schob ihn auf das Bett. Warum Tezuka sich dann auch noch neben ihn setzte, wurde Fuji nicht klar, aber es war ein beruhigendes Gefühl.
„Das ging schneller als ich dachte... woher weiß du das?“ Der Versuch, ruhig zu bleiben, scheiterte kläglich, aber es war sowieso schwierig, Tezuka zu täuschen.
„Inui.“
Jetzt konnte Fuji es nicht verhindern, er starrte Tezuka an. „Was?“
Eine Sekunde lang hätte er jede Wette angenommen, dass Tezuka grinste. Nur ganz leicht. Nur ein winziges Zucken der Mundwinkel, aber eindeutig.
„Ich muss zugeben, damit habe ich nicht gerechnet... du hast interessante Neuzugänge bekommen.“
„Er kam zwei Monate nachdem du weg warst. Es dauerte nur eine Woche und alle hatten angst vor ihm. Ich hielt es für sinnvoller, seine... Talente anders zu nutzen.“
Ohne jeden Zweifel. Und nebenbei hatte jemand ein Auge auf die Konkurrenz. Und ihn.
„Wie kann man nur angst vor Inui haben?“, fragte er gespielt unschuldig, was Tezuka allerdings kalt ließ. „Es wundert mich nicht, dass ihr beiden euch so gut versteht.“
Fuji lächelte nur.
Aber es gab im Moment ein anderes Problem. Eines, das wichtiger war als Inuis merkwürdige Rolle in dem ganzen Spiel.
„Was ist mit meinem Bruder?“
„Er ist nicht in Gefahr.“
Wenigstens etwas. Eine gute Neuigkeit in diesem Chaos.
„Wenn ich nicht hier sein sollte... warum bin ich es dann doch?“ Er versuchte Tezuka irgendeine Reaktion anzusehen, scheiterte aber. An seinem Pokerface hatte er wirklich gearbeitet. Ein wenig frustrierend war das schon.
„Ich denke, du hast genug Zeit, es herauszufinden.“
Tezuka stand auf und ließ Fuji wieder alleine.

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