Dystopien/Utopien - fürs team
Sep. 30th, 2012 08:21 pmTeam: Kaleko
Challenge: Dystopien/Utopien - fürs Team
Fandom: Merlin
Wörter: 379
Warnung: character death
Schnellen Schrittes durchquerte er die dunkle Gasse. Er konnte das Surren der Flugkameras hören. Sie waren nicht weit weg. Wenn er Glück hatte, würden sie gerade eine der Nebengassen durchleuchten und ihn nicht in Visier nehmen.
Es waren nur noch 20 Meter. Seine Füße wurden schneller. Der Schal, den er nicht brauchte, flatterte um seinen Hals. Er sah seine Tür und ignorierte das lauter werdende Surren. Einmal umdrehen konnte ihm zu viele kostbare Sekunden kosten. Er griff nach der Türklinke und drückte sie nieder.
Bevor er die Tür schloss, sah er im Fenster schräg gegenüber die Reflektion der Flugkameras, die soeben mit der Kontrolle seiner Gasse begonnen. Er lehnte seine Stirn gegen die Tür und atmete erleichtert aus.
„Irgendwann erwischen sie dich noch.“
Arthur drehte sich um und grinste Merlin an. „Aber nicht heute.“ Er nahm seinen Schal ab und zeigte Merlin das Amulett, das um seinen Hals hing. Merlin’s Magie reagierte sofort und Arthur fühlte wie es plötzlich warm in ihrer Wohnung wurde.
„Außerdem hat sich der Ausflug gelohnt“, sagte Arthur, obwohl die Worte an Merlin einfach nur abprallten. Er streckte seine Hand nach dem Amulett aus.
„Es hat unglaublich viel Energie.“
„Gut, dann wird es uns hoffentlich helfen.“ Arthur zog das Band über seinen Kopf und platzierte es um Merlins Hals.
„Damit darf ich nicht spazieren gehen“, sagte Merlin leicht abwesend. Arthur beäugte ihn und zog eine Augenbraue hoch.
„Du darfst sowieso nicht spazieren gehen. Die hätten dich sofort auf dem Radar draußen.“
„Du musst vorsichtiger sein, Arthur“, sagte eine weibliche Stimme aus der dunklen Ecke, wo es runter zum Keller ging. „Du darfst sie nicht zu Merlin führen. Er ist unsere einzige Hoffnung.“ Morgana betrachtete kurz das Amulett bevor sie sich wieder zum Keller drehte.
„Ich weiß, liebste Schwester. Ich bin vorsichtig.“
Bei Arthurs Antwort blitzte ein dunkles Licht durch Morganas Augen und Merlin fragte sich nicht zum ersten Mal, ob es an der Zeit war, Arthur von den wahren Plänen seiner Schwester zu erzählen. Oder von der Tatsache, dass die Regierung schon längst von Merlin wusste.
Er drehte das Amulett in seiner Hand und war sich plötzlich sicher, dass es der Auslöser aller Dinge sein würde.
Als Morgana am unteren Ende der Kellertreppe ankam, atmete sie nicht mehr und Merlin bat Arthur, ihm zu vertrauen.
Challenge: Dystopien/Utopien - fürs Team
Fandom: Merlin
Wörter: 379
Warnung: character death
Schnellen Schrittes durchquerte er die dunkle Gasse. Er konnte das Surren der Flugkameras hören. Sie waren nicht weit weg. Wenn er Glück hatte, würden sie gerade eine der Nebengassen durchleuchten und ihn nicht in Visier nehmen.
Es waren nur noch 20 Meter. Seine Füße wurden schneller. Der Schal, den er nicht brauchte, flatterte um seinen Hals. Er sah seine Tür und ignorierte das lauter werdende Surren. Einmal umdrehen konnte ihm zu viele kostbare Sekunden kosten. Er griff nach der Türklinke und drückte sie nieder.
Bevor er die Tür schloss, sah er im Fenster schräg gegenüber die Reflektion der Flugkameras, die soeben mit der Kontrolle seiner Gasse begonnen. Er lehnte seine Stirn gegen die Tür und atmete erleichtert aus.
„Irgendwann erwischen sie dich noch.“
Arthur drehte sich um und grinste Merlin an. „Aber nicht heute.“ Er nahm seinen Schal ab und zeigte Merlin das Amulett, das um seinen Hals hing. Merlin’s Magie reagierte sofort und Arthur fühlte wie es plötzlich warm in ihrer Wohnung wurde.
„Außerdem hat sich der Ausflug gelohnt“, sagte Arthur, obwohl die Worte an Merlin einfach nur abprallten. Er streckte seine Hand nach dem Amulett aus.
„Es hat unglaublich viel Energie.“
„Gut, dann wird es uns hoffentlich helfen.“ Arthur zog das Band über seinen Kopf und platzierte es um Merlins Hals.
„Damit darf ich nicht spazieren gehen“, sagte Merlin leicht abwesend. Arthur beäugte ihn und zog eine Augenbraue hoch.
„Du darfst sowieso nicht spazieren gehen. Die hätten dich sofort auf dem Radar draußen.“
„Du musst vorsichtiger sein, Arthur“, sagte eine weibliche Stimme aus der dunklen Ecke, wo es runter zum Keller ging. „Du darfst sie nicht zu Merlin führen. Er ist unsere einzige Hoffnung.“ Morgana betrachtete kurz das Amulett bevor sie sich wieder zum Keller drehte.
„Ich weiß, liebste Schwester. Ich bin vorsichtig.“
Bei Arthurs Antwort blitzte ein dunkles Licht durch Morganas Augen und Merlin fragte sich nicht zum ersten Mal, ob es an der Zeit war, Arthur von den wahren Plänen seiner Schwester zu erzählen. Oder von der Tatsache, dass die Regierung schon längst von Merlin wusste.
Er drehte das Amulett in seiner Hand und war sich plötzlich sicher, dass es der Auslöser aller Dinge sein würde.
Als Morgana am unteren Ende der Kellertreppe ankam, atmete sie nicht mehr und Merlin bat Arthur, ihm zu vertrauen.