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Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Party
Challenge: Kink - "..." made them do it (fürs Team)
Fandom: Original
Charaktere: Ben, Cindy und Konsorten
Wörter: ~1560
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins.

Kommentar: Ich glaub, ich bin an der Challenge vorbeigeschrammt, aber ich hatte die ganze Zeit daran gedacht. Und es hat irgendwie Spaß gemacht, die recht klischeebelastete Abschlussszene zu schreiben XD



Party

Heute war nicht sein Glückstag. Oder doch, aber es war die reinste Folter. Ben war sich bewusst, dass er ziemlich in der Tinte saß. Niemand wusste von seinem Fetisch und er wollte eigentlich, dass es so blieb.
Und doch befand er sich nun auf einer Party, die seine Freunde gaben. Sie feierten in einer kleinen Runde und am liebsten hätte er abgesagt. Aber was hätte er denn für eine Ausrede gehabt? Sorry, ich kann nicht, weil ich auf den Arsch deiner Schwester stehe wäre der Wahrheit zwar sehr Nahe gekommen, aber garantiert das Falsche gewesen.
Schlimmer als das war allerdings, dass seine Schwester offenbar auch ein paar ihrer Freundinnen einladen durfte und er nun in einem Wohnzimmer mit knapp bekleideten Hinterteilen saß, weil Hotpants offenbar wieder in Mode kamen.
"Hey, willst du auch noch ein Bier?", stubste ihn Paul an und geistesabwesend nickte Ben, bevor er den letzten Rest seiner Bierflasche leerte.
Sie hatten sich in Gruppen zerteilt, weil Mike auf die glorreiche Idee gekommen war, Twister zu spielen. Er würde als letztes dran sein und musste nun schon die zweite Runde beobachten, in denen ihm wackelnde Ärsche entgegen gereckt wurden. Als dann auch noch Cindy drankam, beschloss er, dass er doch lieber die Flucht ergriff.
Niemand nahm es wahr, dass er sich auf die Toilette verzog und anschließend sich im Haus seines Freundes ein wenig umsah.

"Scheiße - ich glaube, es ist jetzt ganz nach hinten gerutscht." Als er ins Wohnzimmer zurückkam, grüßte ihn ein Anblick auf den er hätte verzichten können. Eines der Mädels kniete auf dem Boden und schien unter die Couch krabbeln zu wollen. Die Jungs standen in einiger Entfernung aufgereiht und beobachteten es auf eine fast sabernde Weise.
Die anderen Mädels stand ebenfalls leicht vorgebeugt da, als würden sie auf diese Weise auch nur irgendwas erkennen können. "Was ist denn los?", fragte Ben und scheute sich einen kurzen Moment, sich zu den anderen zu stellen. Der Anblick war schon so eine pure Folter für ihn.
"Lily ist ihr Handy unter das Sofa gerutscht", erklärte Paul und Ben fragte sich einen Moment, warum sie nicht einfach das Sofa hochhoben. Dann sah er auf Lilys schmales Hinterteil und er wusste, warum sie nicht helfen einschritten.
"Lass mich mal, ich hab längere Arme", meldete sich schließlich Cindy und schob Lily zur Seite. Im Gegensatz zu Lilian hatte Cindy breitere Hüften und war insgesamt besser gebaut. Andere hielten ihren Arsch für fett, aber auf Ben hatte ihr knackiger Hintern einen ganz besonderen Scharm. Auch so fand er, dass Cindy recht gut aussah, aber bisher hatte er sich nicht getraut, sie anzusprechen. Vor allem deshalb nicht, weil er schon seit Monaten an nichts anderes als ihren Arsch denken konnte.
Es trieb ihn in den Wahnsinn und auch jetzt konnte er kaum den Blick von ihm nehmen. Wie geil würde es sich anfühlen, wenn er nur einmal zugreifen könnte? Wenn er...
"Das ist doch bescheuert, Jungs", meinte er dann, schob die Mädels beiseite und drückte Lilian sein Bier in die Hand. Dann hob er das Sofa hoch und alle sahen ihn an, als wäre er verrückt geworden. Vielleicht war er das auch.
"Was ist! Nehmt das Handy, das Teil ist sau schwer." Cindy schnappte sich das Mobiltelefon und Ben stellte die Couch wieder ab. Dann brachen die Jungs in schalendes Gelächter aus, während Cindy ihm ein liebes Lächeln schenkte und sich bedankte.

Ben fühlte sich schon ziemlich angetrunken und hin und wieder nahmen ihn die Jungs immer noch auf die Schaufel, weil er ihnen auf diese Weise den Spaß mit den Mädels verdorben hatte. Aber er konnte immer noch nur daran denken, wie sexy sich Cindy Arsch in die Höhe gestreckt hatte und es war alles, was er tun hatte können, um keinen Ständer zu bekommen und die Schwester seines Freundes zu bespringen.
Jetzt gönnte er sich eine Auszeit im Garten, der sich dunkel vor ihm erstreckte. Die meisten von Cindys Freundinnen waren gegangen und eine Jungs waren danach auch nicht geblieben. Ihm selbst schwirrte der Kopf, aber er war zu gut mit Paul befreundet, um einfach abzuhauen. Besser wäre es wahrscheinlich für seinen Verstand. Es war heute wie verhext und wo er auch hinkam und was sie auch taten, es endete immer damit, dass er auf Cindy Arsch starren konnte. Es hatte ihn dazu getrieben, immer mehr zu trinken, um es vielleicht erträglicher zu machen, aber besser wurde es nicht.
"Da bist du...", meldete sich eine Frauenstimme und als Ben sich umsah, wollte er am liebsten gegen die nächste Wand rennen. "Cindy", grüßte er allerdings die Schwester seines Freundes in einem schon leicht lallenden Tonfall und sah wieder in die Dunkelheit hinaus.
"Alles in Ordnung? Mein Bruder sucht dich. Ich glaube, die anderen Jungs wollen sich auch verabschieden."
Ben rieb sich über das Gesicht. "Ja, alles klar. Ich bin nur etwas betrunken", meinte er und als er sich umdrehte, konnte er sich regelrecht ausmalen, wie sich Cindy umdrehte und ihm den Hintern entgegenstreckte. ~Nimm mich!~ säuselte sie in der erregendsten Pornostimme, die Ben jemals gehört hatte und wenn Cindy ihm nicht vor den Augen herumgefuchtelt hätte, um ihn wieder aus der Gedankenstarre zu holen, bestimmt hätte er zugepackt.
Leise stöhnend rieb er sich noch einmal über das Gesicht.
"Ich glaube, du bleibst heute besser hier. Ich sage Paul Bescheid, du kannst schon mal ins Gästezimmer gehen." Dann drehte sich Cindy um und Ben konnte wieder nur auf ihren Arsch starren.

Als Ben aufwachte, war es draußen schon hell. Er fühlte sich immer noch etwas daneben, aber er stand trotzdem auf. Im Haus war es ruhig, aber er war schon oft genug hier gewesen, um sich einfach wie zu Hause zu fühlen. So ging er erst einmal ins Gästebad und erleichterte sich, bevor er sich Gesicht und Hände wusch und sich den Mund ausspülte, um das pelzige Gefühl loszuwerden. Erfrischt machte er sich auf den Weg nach unten und suchte die Küche auf.
"Fuck! Langsam reichts echt!", fluchte er laut, als er dort Cindy fand, wie sie auf dem Küchenboden kniete und mit ihrem Kopf in einem Schrank steckte. Allerdings erschrak sie auf sein Fluchen hin und stieß mit dem Kopf gegen die Oberseite des Küchenschranks.
"Ben! Hast du mich erschreckt. Was ist passiert?", fragte Cindy und rieb sich dabei ihren Hinterkopf. Erst jetzt wurde Ben klar, dass er unnötige Fragen hervorgerufen hatte.
"Nichts", brummte er und verließ die Küche wieder.
"Hey! Nicht so schnell. Was soll das? Irgendwas ist doch!", lief ihm Cindy nach und baute sich mit ihrer üpprigen Oberweite vor ihm auf. Nicht, dass Ben die irgendwie so sehr interessierte, als das was ich in der leicht vorgebeugten Pose hinter ihr erstreckte. "Sag schon! Du bist schon seit einiger Zeit so komisch."
Ben zuckte mit den Schultern und sah zur Seite. "Es ist alles bestens." Noch besser wäre es, wenn Cindy ihn einfach in Ruhe lassen würde. Er war sicher ein toter Mann, wenn er Paul dahinter kam, dass er seine Schwester haben wollte.
"Du hast heute Nacht von mir geträumt und du brauchst es gar nicht zu leugnen. Ich wollte gerade die Türe zum Gästezimmer schließen. Ganz deutlich hast du sowas gesagt wie 'Oh Cindy, so geil' - also raus mit der Sprache!" Ben schob sich an seinem Objekt der Begierde vorbei und versuchte das Brennen in seinem Gesicht und seinen Ohren wieder loszuwerden.
"Ich kann mich an keinen Traum erinnern!", giftete er, wusste aber, das Cindy sicher nicht gelogen hatte. Nach der Party konnte er sich gut vorstellen, dass er heiße Träume von ihr gehabt hatte.
"Fein, wie willst du mich?", fragte Cindy schließlich und Ben verschluckte sich an seinem eigenen Speichel. Hustend drehte er sich zu der jungen Frau um und riss die Augen auf. Die dumme Kuh zog sich gerade ihr T-Shirt aus!
"Sag mal hast du sie noch alle!?", riss er ihr das T-Shirt wieder runter, um sie zu bedecken. "Willst du mich umbringen oder was?"
"Oh danke. Ich weiß, dass ich nicht die Schönste bin."
"Das meinte ich nicht! Du siehst scharf aus. Aber du bist Pauls Schwester", erwiderte Ben und Cindy grinste.
"Na bitte. Das ist doch schon ein Anfang. Paul ist nicht da."
Scheiße - er hatte zwar gewusst, dass Cindy nicht zu den schüchternen Menschen gehörte, aber das musste echt ein Traum sein. Das... "Hey! Wo willst du hin?", fragte er aus den Gedanken gerissen und stolperte Cindy hinterher, die ihn einfach beim Handgelenk gepackt hatte und in Richtung Obergeschoss stürmte. Sie stieß ihn ins Gästezimmer und schloss hinter sich die Türe.
"So. Wie willst du mich?", wiederholte sie die Frage und Ben schüttelte den Kopf.
"Du hast sie doch nicht mehr alle!", wich er zurück und gab Cindy damit die Möglichkeite, ihn aufs Bett zu drängen.
"Du findest mich geil, aber willst mich nicht? Was bist du für ein Mann?", neckte sie ihn und Ben spürte, wie ihm richtig heiß wurde. Er spürte, wie ihr Hintern in seinen Schoß rutschte und es seine Hormone erst so richtig anfeuerte.
"Sag schon, es bleibt unter uns", hauchte sie ihm ins Ohr und drückte sich an ihn. "Wie willst du mich?"
Ben entwich ein leies Keuchen und dann war es auch schon aus ihm heraus: "Ich steh auf deinen Arsch..."




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