Horror/Thriller - Gesetzesbruch
Sep. 30th, 2012 05:52 pmTeam: Kaléko
Challenge: Horror/Thriller: Gesetzesbruch
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6
Damit hatte er nicht gerechnet. Und schon gar nicht mit der Art und Weise wie Tezuka es gesagt hatte. Als ob ihn das wirklich beschäftigte.
„Dann wirf es mir auch nicht vor.“ Fuji wusste nicht so recht, was er erwartet hatte, wenn er sich Tezuka gegenüberfand. Kaltes Schweigen hatte er für am wahrscheinlichsten gehalten. Aber jetzt standen sie einander gegenüber und er wusste nicht, was er denken sollte.
Es war, als hätte man ihn ein Jahr zurückversetzt.
Nachdem die Entscheidung über Yuuta getroffen worden war.
Weil jemand zu Tode gekommen war.
Es war seine Schuld gewesen. Er hatte nicht auf seinen kleinen Bruder aufgepasst, obwohl er es versprochen hatte. Er hatte zugelassen, dass er jemanden tötete.
Tezuka schwieg. Genau wie damals. Er hatte nichts getan, um ihn davon abzuhalten, Yuuta zu folgen. Und das war das schlimmste an der ganzen Sache gewesen. Jetzt war es zu spät, es wieder rückgängig zu machen.
Sie standen auf unterschiedlichen Seiten, ob sie es nun wollten oder nicht.
„Du hättest nicht gehen müssen“, sagte Tezuka schließlich mit merkwürdig angespannter Stimme und Fuji starrte ihn an. Was sollte das?
Jetzt? Ausgerechnet jetzt kam er damit an?
„Das fällt dir ja früh ein“, fauchte er und versuchte, sich loszureißen. Damit erreichte er aber nur, dass Tezuka auch seine andere Hand festhielt. Den Blick mit dieser frustrierenden Ruhe weiterhin auf ihn gerichtet.
„Lass mich los!“, verlangte Fuji, nachdem er seinen Widerstand aufgegeben hatte. Ihm wurde schon wieder schwindelig... wann waren die Nachwirkungen des Silbers endlich vorbei? Ob Tezuka das bemerkte oder nicht, wusste Fuji nicht, jedenfalls ließ er ihn nicht los.
Warum?
Warum das alles?
„Du tust mir weh...“, brachte er schließlich beinahe kraftlos hervor. Zwar war er nicht so zerbrechlich wie er aussah, aber ein Vampir war stark genug, um ihm mit bloßen Händen Schmerz zuzufügen. Vor allem, wenn er so mit seiner Selbstbeherrschung ringen musste, dass er vergaß, wie stark er eigentlich war.
Sofort aber ließ Tezuka eine Hand los, das andere Gelenk blieb aber in einem nun lockeren Griff gefangen. Kein Entkommen.
In der Falle.
Schon wieder.
„Warum?“, fragte er leise und wagte kaum auf eine Antwort zu hoffen. Warum hatte man ihn gerettet?
„Das solltest du wissen.“
Schon wieder so eine kryptische Antwort. Er wusste es nicht. Woher auch?
„Ich weiß es aber nicht.“ Eine Tatsache, die er nicht gerne zugab. Aber was für einen Unterschied machte es jetzt schon? Er war Tezuka ausgeliefert, daran konnte er erstmal nichts ändern. Das Mindeste was er versuchen konnte war, zu begreifen, was hier eigentlich los war. Warum Tezuka sein Handgelenk jetzt so vorsichtig umfasst hielt, als befürchte er, etwas kostbares zu zerbrechen.
Eine Sekunde sah es aus, als wollte Tezuka etwas sagen, dann schwieg er aber doch und sah ihn nur noch einmal auf eine unmöglich zu deutende Weise an, bevor er ihn losließ. „Geh rein. Oishi sagt, du brauchst Ruhe.“ Dann wandte er sich ab und sah die dunkle, leere Straße hinab als gäbe es da irgendetwas interessantes zu sehen.
Fuji hielt es für besser, den Rat anzunehmen. Etwas ausruhen würde sicher nicht schaden.
Er war schon fast an der Tür, als er noch einmal Tezukas Stimme hörte. „Fuji.“
Zögernd blieb er stehen, drehte sich aber nicht um.
„Es war nicht deine Schuld.“
Aus irgendeinem Grund war es angenehm, das zu hören. Beruhigend...
„Danke.“
Auch wenn es nicht stimmte.
Challenge: Horror/Thriller: Gesetzesbruch
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Fuji, Tezuka
Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6
Damit hatte er nicht gerechnet. Und schon gar nicht mit der Art und Weise wie Tezuka es gesagt hatte. Als ob ihn das wirklich beschäftigte.
„Dann wirf es mir auch nicht vor.“ Fuji wusste nicht so recht, was er erwartet hatte, wenn er sich Tezuka gegenüberfand. Kaltes Schweigen hatte er für am wahrscheinlichsten gehalten. Aber jetzt standen sie einander gegenüber und er wusste nicht, was er denken sollte.
Es war, als hätte man ihn ein Jahr zurückversetzt.
Nachdem die Entscheidung über Yuuta getroffen worden war.
Weil jemand zu Tode gekommen war.
Es war seine Schuld gewesen. Er hatte nicht auf seinen kleinen Bruder aufgepasst, obwohl er es versprochen hatte. Er hatte zugelassen, dass er jemanden tötete.
Tezuka schwieg. Genau wie damals. Er hatte nichts getan, um ihn davon abzuhalten, Yuuta zu folgen. Und das war das schlimmste an der ganzen Sache gewesen. Jetzt war es zu spät, es wieder rückgängig zu machen.
Sie standen auf unterschiedlichen Seiten, ob sie es nun wollten oder nicht.
„Du hättest nicht gehen müssen“, sagte Tezuka schließlich mit merkwürdig angespannter Stimme und Fuji starrte ihn an. Was sollte das?
Jetzt? Ausgerechnet jetzt kam er damit an?
„Das fällt dir ja früh ein“, fauchte er und versuchte, sich loszureißen. Damit erreichte er aber nur, dass Tezuka auch seine andere Hand festhielt. Den Blick mit dieser frustrierenden Ruhe weiterhin auf ihn gerichtet.
„Lass mich los!“, verlangte Fuji, nachdem er seinen Widerstand aufgegeben hatte. Ihm wurde schon wieder schwindelig... wann waren die Nachwirkungen des Silbers endlich vorbei? Ob Tezuka das bemerkte oder nicht, wusste Fuji nicht, jedenfalls ließ er ihn nicht los.
Warum?
Warum das alles?
„Du tust mir weh...“, brachte er schließlich beinahe kraftlos hervor. Zwar war er nicht so zerbrechlich wie er aussah, aber ein Vampir war stark genug, um ihm mit bloßen Händen Schmerz zuzufügen. Vor allem, wenn er so mit seiner Selbstbeherrschung ringen musste, dass er vergaß, wie stark er eigentlich war.
Sofort aber ließ Tezuka eine Hand los, das andere Gelenk blieb aber in einem nun lockeren Griff gefangen. Kein Entkommen.
In der Falle.
Schon wieder.
„Warum?“, fragte er leise und wagte kaum auf eine Antwort zu hoffen. Warum hatte man ihn gerettet?
„Das solltest du wissen.“
Schon wieder so eine kryptische Antwort. Er wusste es nicht. Woher auch?
„Ich weiß es aber nicht.“ Eine Tatsache, die er nicht gerne zugab. Aber was für einen Unterschied machte es jetzt schon? Er war Tezuka ausgeliefert, daran konnte er erstmal nichts ändern. Das Mindeste was er versuchen konnte war, zu begreifen, was hier eigentlich los war. Warum Tezuka sein Handgelenk jetzt so vorsichtig umfasst hielt, als befürchte er, etwas kostbares zu zerbrechen.
Eine Sekunde sah es aus, als wollte Tezuka etwas sagen, dann schwieg er aber doch und sah ihn nur noch einmal auf eine unmöglich zu deutende Weise an, bevor er ihn losließ. „Geh rein. Oishi sagt, du brauchst Ruhe.“ Dann wandte er sich ab und sah die dunkle, leere Straße hinab als gäbe es da irgendetwas interessantes zu sehen.
Fuji hielt es für besser, den Rat anzunehmen. Etwas ausruhen würde sicher nicht schaden.
Er war schon fast an der Tür, als er noch einmal Tezukas Stimme hörte. „Fuji.“
Zögernd blieb er stehen, drehte sich aber nicht um.
„Es war nicht deine Schuld.“
Aus irgendeinem Grund war es angenehm, das zu hören. Beruhigend...
„Danke.“
Auch wenn es nicht stimmte.