Team: Dickinson
Challenge: Horror/Thriller - Einen Flüchtling verstecken (für's Team)
Fandom: Original
Worte: ~1300
Warnings: nicht wirklich Thriller-Thriller, seltsame Beschreibungen von Superkräften?
Kommentar: Teenage-Superhelden, weil ich sowas noch nie geschrieben habe. Oder eigentlich Teenager mit irgendwie von Märchen inspirierten Kräften. Fragt mich nicht.
„Hmmm… Gunnild?“
Jana sah ihren Zwillingsbruder an, als hätte er gerade vorgeschlagen, einen Tiger zu kuscheln. Wobei, bei ihm war das gar nicht so… egal. „Du willst die Eisprinzessin fragen? Sie würde dich vermutlich auf der Stelle einfrieren oder irgendwie sowas. Ernsthaft, das ist ziemlich irre.“
„Aber genau das ist es ja.“ Adrian grinste. „Gunnild ist dem Direktorat so dermaßen treu ergeben, dass niemand auf die Idee käme, sie würde irgendetwas Verbotenes tun. Und das, was wir hier vorhaben, ist ziemlich verboten.“
„Hmm…“ Jana tippte sich mit dem Finger ans Kinn. „Das ist irgendwie nicht schlecht, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie da wirklich mitmachen würde. Ich meine, die Aktion verstößt so ziemlich gegen jede Regel, die diese Schule hat: Er hat keine Kräfte. Er kommt von Außerhalb. Er ist zu alt. Das geht einfach überhaupt nicht!“
„Aber er muss irgendwo hin! Draußen kann er nicht bleiben, du weißt, wie es in seiner Familie aussieht. Verwandte gibt es nicht. Verdammt, die einzigen, die sich noch irgendwie für ihn interessieren, sind wir. Was ziemlich deprimierend ist, immerhin waren wir nur die Nachbarskinder. Wie dem auch sei. Ich geh jetzt Gunnild fragen. Irgendwas wird mir schon einfallen.“
„Und wenn sie nein sagt und uns verpetzt?“
Adrian schüttelte den Kopf. „Wird sie nicht. Komm, Gunnild ist auch nur ein Mensch. Ein ziemlich kalter Mensch zwar, aber ein Mensch.“
Er sprang von der Mauer. „Wir sehen uns nachher, dein Zimmer.“
Jana sah ihm nach. Manchmal beneidete sie ihren Bruder um seinen unerschütterlichen Optimismus und sein Vertrauen in das Gute im Menschen. Vielleicht kam das davon, wenn 90% der Gesprächspartner Tiere waren, die schienen einem ein ganz schön positives Weltbild zu vermitteln. Sie schüttelte den Kopf. Wie dem auch war, wenn er Gunnild wirklich zum Mitmachen überredete, hatte sie noch eine ganze Menge zu tun. Jana rutschte von der Mauer und machte sich auf den Weg in Richtung Haupteingang.
Zwei Stunden später war zumindest der erste Teil ihres Plans gesichert. Manchmal war es gar nicht so unpraktisch, dass die Pforte zwar ihre Grundgaben kannte, nicht aber, was sie persönlich in ihrer Zeit hier daraus machten. Blitze waren eben auch nur eine besondere Form von Elektrizität. Und die wiederum gab es in Computern genug. Man musste nur wissen, wo man anfing.
Es klopfte.
„Das wurde auch langsam Zeit, meinst du ich-“, Jana hatte schon angefangen, ihren Bruder anzumotzen, bevor die Tür ganz offen war. Nur, dass da nicht ihr Bruder stand.
„Gunnild?!“ Sie blinzelte. „Sorry, ich dachte, das wäre Adrian.“
„Hast nicht damit gerechnet, dass ich komme, oder?“ Die Eisprinzessin klang so schneidend wie immer und sie drängte sich ohne weitere Fragen einfach an Jana vorbei. Die hatte gerade noch Zeit, ihre Füße aus dem Weg zu bringen und etwas verdutzt die Tür zu schließen. Gunnild sah sich derweil um. „Ganz nett hast du’s hier.“ Sie setzte sich auf Janas Bett. „Also, Adrian hat mir die groben Sachen erzählt, worum geht es jetzt genau?“
Jana brauchte noch einen Augenblick, sie konnte die Situation irgendwie nicht richtig einordnen. Nicht nur, dass die Eisprinzessin tatsächlich hier war (die Raumtemperatur war schlagartig um mindestens fünf Grad gesunken), irgendwo unter ihrer Maske aus vollkommender emotionaler Kälte sah sie sogar… interessiert aus?
Mangels einer weiteren Sitzgelegenheit setzte sich Jana einfach auf den Boden. „Wer sagt mir, dass ich dir trauen kann?“
„Berechtigter Einwand. Dein Bruder traut mir.“
„Ja. Aber Adrian redet auch mit Eichhörnchen und ist zu flauschig für diese Welt. Also?“, sie sah Gunnild prüfend an. Viel lesen konnte man aus diesem Gesicht wirklich nicht, aber es sah nicht aus, als wäre die Eisprinzessin in irgendeiner Weise durch ihr Misstrauen beleidigt.
„Ich fürchte, du musst es einfach tun. Ich kann euch helfen. Und auch, wenn du mir vermutlich nicht glaubst, ich bin auf eurer Seite. Ich bin nur“, sie zögerte für den Bruchteil einer Sekunde, „anders.“ Und sah dabei beinahe traurig aus.
Jana schluckte. Es tat ihr ein bisschen Leid, dass sie so kritisch war gegenüber der Eisprinzessin. Eigentlich lernte man hier sehr schnell, den anderen zu akzeptieren, denn jeder hier war irgendwie anders. Und es gab genug Leute, die es für ausgesprochen seltsam hielten, dass sie regelmäßig mit Blitzen ums ich warf, wenn sie genervt war. Sie atmete tief durch.
„Pass auf. Wir versuchen jemanden hier rein zu schmuggeln. Max, einen Kindheitsfreund von Adrian und mir. Er ist ein Normaler, aber er hat ziemlich große Probleme. Seine Eltern waren in was verwickelt und jetzt befürchten wir, dass er draußen nicht mehr sicher ist. Und wir wollten ihn bei dir verstecken. Weil, seien wir mal ehrlich: Die meisten hier haben Angst vor dir. Schüler wie Lehrer. Guck nicht so, ist doch wahr. Und in dein Zimmer geht niemand gerne, weil es dort ziemlich kühl ist. Es ist also der perfekte Ort.“
Der Schatten eines schockgefrosteten Lächelns glitt über Gunnilds Gesicht. „Das klingt ziemlich wahnsinnig, aber erstaunlich logisch. Ich bin dabei.“
Sie trafen sich um kurz nach Mitternacht vor dem Haupttor. Es war den Schülern nicht verboten, in die Stadt zu gehen. Immerhin sollten sie lernen, ein möglichst normales Leben zu führen, und dazu gehörte es nun einmal, abends wegzugehen. Allerdings wurden ihre genauen Wege überwacht, über die Armbänder, die sie alle tragen mussten. Nun, nicht unbedingt ein Problem.
Sie hatten verabredet, Max an einer Bar im Stadtzentrum zu treffen.
„Und was passiert dann?“ Es schien fast, als hätten Gunnilds Wangen etwas Farbe bekommen. Als würde ihr das alles… Spaß machen. Adrian grinste. Es war definitiv eine tolle Idee gewesen, sie mitzunehmen. Jana war sich immernoch nicht ganz sicher.
„Ich hab aus der Sicherheit ein Blanko-Armband geklaut. Wir tauschen das mit Adrians aus. Es sieht für die Sicherheit so aus, als wäre er einfach raus und wieder rein. Morgen geht er dann hin und sagt, es ist kaputt, es wird neu programmiert, fertig. Das andere deaktiviere ich vorher. Dann ist Max drin und muss sich nur noch versteckt halten.“
„Klingt gut. Wie willst du das mit dem programmieren machen?“
Jana grinste und ein paar kleine Blitze umflackerten ihre Hand. „Ich kann mehr, als die meisten denken.“
Als sie ankamen, stand Max schon da, tänzelte nervös von einem Bein auf’s andere. „Gott sei Dank, ihr seid da. Leute, lasst uns verschwinden. Danke, dass ihr das macht.“ Er stutzte. „Wer ist das?“
„Gunnild“, erklärte Jana knapp. „Deine neue Zimmergenossin.“
„Hi.“
„Ähm…“ Sie war sich nicht sicher, aber Jana hätte schwören können, dass Gunnild gerade rot geworden war. Egal.
„Lasst uns gehen. Max, Adrian, Armbandtausch.“
Sie machten sich auf den Rückweg. Alle waren sie angespannt. Wenn doch ein Nachtwächter da war, wenn irgendjemand sie sah, dann war ihr ganzer Plan umsonst gewesen. Eine Katze kam ihnen entgegen. Vor Adrian blieb sie stehen und maunzte kurz. Der nickte. „Die Luft ist ein. Danke, Shiva.“ Die Katze nickte huldvoll und lief weiter. „Auf geht’s, bevor jemand zurückkommt.“
Sie huschten durch das Tor, das sich auf das Signal ihrer Armbänder öffnete. Hielten sich im Schatten, bis sie die Wohnblöcke erreichten. Hier würden sie sich trennen müssen, Jana und Adrian nach links, Gunnild mit Max nach rechts.
„Bleibt mal stehen.“ Jana griff Max Handgelenk und spürte mit Befriedigung, wie die empfindlichen Schaltkreise im Armband durchbrannten. Sie tat das gleiche bei Adrian. „Okay… das lief besser, als erwartet.“ Sie sah Max und Gunnild prüfend an. „Ihr kommt klar?“ Irgendwie hatte sie nicht das Gefühl, dass die beiden ihr wirklich zuhörten. Sie hatten sich schon den ganzen Weg leise unterhalten. Adrian legte seiner Schwester eine Hand auf die Schulter. „Ich glaube, die kommen klar. Jetzt lasst uns erstmal alle ins Bett gehen und morgen sehen wir weiter.“
Challenge: Horror/Thriller - Einen Flüchtling verstecken (für's Team)
Fandom: Original
Worte: ~1300
Warnings: nicht wirklich Thriller-Thriller, seltsame Beschreibungen von Superkräften?
Kommentar: Teenage-Superhelden, weil ich sowas noch nie geschrieben habe. Oder eigentlich Teenager mit irgendwie von Märchen inspirierten Kräften. Fragt mich nicht.
„Hmmm… Gunnild?“
Jana sah ihren Zwillingsbruder an, als hätte er gerade vorgeschlagen, einen Tiger zu kuscheln. Wobei, bei ihm war das gar nicht so… egal. „Du willst die Eisprinzessin fragen? Sie würde dich vermutlich auf der Stelle einfrieren oder irgendwie sowas. Ernsthaft, das ist ziemlich irre.“
„Aber genau das ist es ja.“ Adrian grinste. „Gunnild ist dem Direktorat so dermaßen treu ergeben, dass niemand auf die Idee käme, sie würde irgendetwas Verbotenes tun. Und das, was wir hier vorhaben, ist ziemlich verboten.“
„Hmm…“ Jana tippte sich mit dem Finger ans Kinn. „Das ist irgendwie nicht schlecht, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie da wirklich mitmachen würde. Ich meine, die Aktion verstößt so ziemlich gegen jede Regel, die diese Schule hat: Er hat keine Kräfte. Er kommt von Außerhalb. Er ist zu alt. Das geht einfach überhaupt nicht!“
„Aber er muss irgendwo hin! Draußen kann er nicht bleiben, du weißt, wie es in seiner Familie aussieht. Verwandte gibt es nicht. Verdammt, die einzigen, die sich noch irgendwie für ihn interessieren, sind wir. Was ziemlich deprimierend ist, immerhin waren wir nur die Nachbarskinder. Wie dem auch sei. Ich geh jetzt Gunnild fragen. Irgendwas wird mir schon einfallen.“
„Und wenn sie nein sagt und uns verpetzt?“
Adrian schüttelte den Kopf. „Wird sie nicht. Komm, Gunnild ist auch nur ein Mensch. Ein ziemlich kalter Mensch zwar, aber ein Mensch.“
Er sprang von der Mauer. „Wir sehen uns nachher, dein Zimmer.“
Jana sah ihm nach. Manchmal beneidete sie ihren Bruder um seinen unerschütterlichen Optimismus und sein Vertrauen in das Gute im Menschen. Vielleicht kam das davon, wenn 90% der Gesprächspartner Tiere waren, die schienen einem ein ganz schön positives Weltbild zu vermitteln. Sie schüttelte den Kopf. Wie dem auch war, wenn er Gunnild wirklich zum Mitmachen überredete, hatte sie noch eine ganze Menge zu tun. Jana rutschte von der Mauer und machte sich auf den Weg in Richtung Haupteingang.
Zwei Stunden später war zumindest der erste Teil ihres Plans gesichert. Manchmal war es gar nicht so unpraktisch, dass die Pforte zwar ihre Grundgaben kannte, nicht aber, was sie persönlich in ihrer Zeit hier daraus machten. Blitze waren eben auch nur eine besondere Form von Elektrizität. Und die wiederum gab es in Computern genug. Man musste nur wissen, wo man anfing.
Es klopfte.
„Das wurde auch langsam Zeit, meinst du ich-“, Jana hatte schon angefangen, ihren Bruder anzumotzen, bevor die Tür ganz offen war. Nur, dass da nicht ihr Bruder stand.
„Gunnild?!“ Sie blinzelte. „Sorry, ich dachte, das wäre Adrian.“
„Hast nicht damit gerechnet, dass ich komme, oder?“ Die Eisprinzessin klang so schneidend wie immer und sie drängte sich ohne weitere Fragen einfach an Jana vorbei. Die hatte gerade noch Zeit, ihre Füße aus dem Weg zu bringen und etwas verdutzt die Tür zu schließen. Gunnild sah sich derweil um. „Ganz nett hast du’s hier.“ Sie setzte sich auf Janas Bett. „Also, Adrian hat mir die groben Sachen erzählt, worum geht es jetzt genau?“
Jana brauchte noch einen Augenblick, sie konnte die Situation irgendwie nicht richtig einordnen. Nicht nur, dass die Eisprinzessin tatsächlich hier war (die Raumtemperatur war schlagartig um mindestens fünf Grad gesunken), irgendwo unter ihrer Maske aus vollkommender emotionaler Kälte sah sie sogar… interessiert aus?
Mangels einer weiteren Sitzgelegenheit setzte sich Jana einfach auf den Boden. „Wer sagt mir, dass ich dir trauen kann?“
„Berechtigter Einwand. Dein Bruder traut mir.“
„Ja. Aber Adrian redet auch mit Eichhörnchen und ist zu flauschig für diese Welt. Also?“, sie sah Gunnild prüfend an. Viel lesen konnte man aus diesem Gesicht wirklich nicht, aber es sah nicht aus, als wäre die Eisprinzessin in irgendeiner Weise durch ihr Misstrauen beleidigt.
„Ich fürchte, du musst es einfach tun. Ich kann euch helfen. Und auch, wenn du mir vermutlich nicht glaubst, ich bin auf eurer Seite. Ich bin nur“, sie zögerte für den Bruchteil einer Sekunde, „anders.“ Und sah dabei beinahe traurig aus.
Jana schluckte. Es tat ihr ein bisschen Leid, dass sie so kritisch war gegenüber der Eisprinzessin. Eigentlich lernte man hier sehr schnell, den anderen zu akzeptieren, denn jeder hier war irgendwie anders. Und es gab genug Leute, die es für ausgesprochen seltsam hielten, dass sie regelmäßig mit Blitzen ums ich warf, wenn sie genervt war. Sie atmete tief durch.
„Pass auf. Wir versuchen jemanden hier rein zu schmuggeln. Max, einen Kindheitsfreund von Adrian und mir. Er ist ein Normaler, aber er hat ziemlich große Probleme. Seine Eltern waren in was verwickelt und jetzt befürchten wir, dass er draußen nicht mehr sicher ist. Und wir wollten ihn bei dir verstecken. Weil, seien wir mal ehrlich: Die meisten hier haben Angst vor dir. Schüler wie Lehrer. Guck nicht so, ist doch wahr. Und in dein Zimmer geht niemand gerne, weil es dort ziemlich kühl ist. Es ist also der perfekte Ort.“
Der Schatten eines schockgefrosteten Lächelns glitt über Gunnilds Gesicht. „Das klingt ziemlich wahnsinnig, aber erstaunlich logisch. Ich bin dabei.“
Sie trafen sich um kurz nach Mitternacht vor dem Haupttor. Es war den Schülern nicht verboten, in die Stadt zu gehen. Immerhin sollten sie lernen, ein möglichst normales Leben zu führen, und dazu gehörte es nun einmal, abends wegzugehen. Allerdings wurden ihre genauen Wege überwacht, über die Armbänder, die sie alle tragen mussten. Nun, nicht unbedingt ein Problem.
Sie hatten verabredet, Max an einer Bar im Stadtzentrum zu treffen.
„Und was passiert dann?“ Es schien fast, als hätten Gunnilds Wangen etwas Farbe bekommen. Als würde ihr das alles… Spaß machen. Adrian grinste. Es war definitiv eine tolle Idee gewesen, sie mitzunehmen. Jana war sich immernoch nicht ganz sicher.
„Ich hab aus der Sicherheit ein Blanko-Armband geklaut. Wir tauschen das mit Adrians aus. Es sieht für die Sicherheit so aus, als wäre er einfach raus und wieder rein. Morgen geht er dann hin und sagt, es ist kaputt, es wird neu programmiert, fertig. Das andere deaktiviere ich vorher. Dann ist Max drin und muss sich nur noch versteckt halten.“
„Klingt gut. Wie willst du das mit dem programmieren machen?“
Jana grinste und ein paar kleine Blitze umflackerten ihre Hand. „Ich kann mehr, als die meisten denken.“
Als sie ankamen, stand Max schon da, tänzelte nervös von einem Bein auf’s andere. „Gott sei Dank, ihr seid da. Leute, lasst uns verschwinden. Danke, dass ihr das macht.“ Er stutzte. „Wer ist das?“
„Gunnild“, erklärte Jana knapp. „Deine neue Zimmergenossin.“
„Hi.“
„Ähm…“ Sie war sich nicht sicher, aber Jana hätte schwören können, dass Gunnild gerade rot geworden war. Egal.
„Lasst uns gehen. Max, Adrian, Armbandtausch.“
Sie machten sich auf den Rückweg. Alle waren sie angespannt. Wenn doch ein Nachtwächter da war, wenn irgendjemand sie sah, dann war ihr ganzer Plan umsonst gewesen. Eine Katze kam ihnen entgegen. Vor Adrian blieb sie stehen und maunzte kurz. Der nickte. „Die Luft ist ein. Danke, Shiva.“ Die Katze nickte huldvoll und lief weiter. „Auf geht’s, bevor jemand zurückkommt.“
Sie huschten durch das Tor, das sich auf das Signal ihrer Armbänder öffnete. Hielten sich im Schatten, bis sie die Wohnblöcke erreichten. Hier würden sie sich trennen müssen, Jana und Adrian nach links, Gunnild mit Max nach rechts.
„Bleibt mal stehen.“ Jana griff Max Handgelenk und spürte mit Befriedigung, wie die empfindlichen Schaltkreise im Armband durchbrannten. Sie tat das gleiche bei Adrian. „Okay… das lief besser, als erwartet.“ Sie sah Max und Gunnild prüfend an. „Ihr kommt klar?“ Irgendwie hatte sie nicht das Gefühl, dass die beiden ihr wirklich zuhörten. Sie hatten sich schon den ganzen Weg leise unterhalten. Adrian legte seiner Schwester eine Hand auf die Schulter. „Ich glaube, die kommen klar. Jetzt lasst uns erstmal alle ins Bett gehen und morgen sehen wir weiter.“
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Date: 2012-09-29 08:11 pm (UTC)