der_jemand: (Default)
[personal profile] der_jemand posting in [community profile] 120_minuten
Team: Dickinson
Challenge: Romantik/Intimität: Regen (fürs Team)
Fandom: Harry Potter
Wörter: 576
Charaktere: Oliver Wood und diverse Weasleys
Warnungen: Crack!Pairing-Slash, gen, experimentelles Schreiben
A/N: Das hier ist inspiriert durch die Tatsache, dass mein Crack!Pairing praktisch canon ist. Also, nein, aber Molly findet in Band 7 eine Puddlemere United-Socke. SEHR OFFENSICHTLICH. *hust*
Und offenbar bin ich allergisch gegen wörtliche Rede.


Charlie Weasley liebte seine Familie. Meistens auf Entfernung und am liebsten nur in kleinen Dosen, aber sie waren definitiv die wichtigsten Menschen in seinem Leben. Oliver Wood hatte gelacht und behauptet, dass das auch wirklich nicht schwer sei. Charlie hatte ihm die Zunge raus gestreckt, weil er so verflucht erwachsen war.

Was wichtig war, war lediglich, dass Charlie jeden seiner Brüder, seine Schwester und seine Eltern über alles liebte. Das war wichtig, weil es nur darauf ankam, und nicht etwa darauf, dass seine Eltern nicht gewollt hatten, dass er nach Rumänien ging, oder gar darauf, dass er es irgendwie immer versäumte, ihnen von Oliver zu erzählen.
Das sei absolut logisch, sagte Oliver dann immer und schlug ihn mit dem Kopfkissen. Damit konnte Charlie ziemlich gut leben.

Ob er ein schlechtes Gewissen hatte? Natürlich nicht. Was er mit Oliver anstellte, war wirklich nichts, was seine Familie irgendetwas anging.
Bill verdrehte die Augen. Nach fast zwei Jahren gehörte Oliver schon lange selbst zur Familie, behauptete er und holte neues Bier. Außerdem solle er Oliver mit zur Hochzeit bringen. Charlie fragte nicht, woher er es wusste.

Genauso wenig fragte er Percy, der ihm Briefe nach Rumänien schickte und Oliver seine Grüße ausrichtete. Vielleicht war Percy verrückt geworden. Oder es lag daran, dass seine Freundin mit Olivers Schwester befreundet war. Percy redete sowieso mit keinem der anderen mehr.
Oliver wollte wissen, was das damit zu tun hatte. Charlie hatte keine Ahnung.

Er fing erst an, sich zu wundern, als er ein Päckchen von Fred und George bekam. Neben einer Auswahl ihrer neusten Scherzartikel fand er ein T-Shirt. SAVE A BROOM – RIDE A QUIDDITCH PLAYER. Oliver brach in schallendes Gelächter aus und Charlie fragte ihn, ob er ihnen etwas gesagt hätte. Natürlich nicht. Das war seltsam, aber Charlie liebte das T-Shirt.

Es hörte auf, lustig zu sein, als Ginny und Ron zusammen warfen und ihm zum Geburtstag die nagelneue Spielerfigur von Oliver Wood schenkten. Woher sie das wüssten? Ron beteuerte, sie wüssten von gar nichts. Der Miniatur-Oliver marschierte in seinem marineblauen Umhang auf seiner Hand herum und lachte ihn aus.

An Heilig Abend regnete es. Charlie war ein bisschen enttäuscht, als er aus dem Fenster starrte und an die dichte Schneedecke im Reservat dachte. Ob es in Schottland wohl schneie, fragte seine Mutter, als könnte sie Gedanken lesen. (Eine Theorie, die Charlie schon länger hatte.) Er sagte, er hätte keine Ahnung woher er das wissen solle. Tatsächlich wusste er sehr genau, dass in der Nähe von East Kilbride gestern zwanzig Zentimeter gefallen waren. Oben in seinem Zimmer saß Olivers Eule und trocknete ihr Gefieder.

Es regnete den ganzen Tag in Strömen und natürlich war es Charlie, der nach draußen geschickt wurde, neues Feuerholz holen. Das Wetter in Rumänien sei doch mit Sicherheit noch schlechter. Als ob. Jemand tippte ihm auf die Schulter und vor Schreck ließ er den Arm voller Scheite fallen. Oliver stand neben ihm, klatschnass und breit grinsend. Warum er nicht erzählt hatte, dass Charlie es seinen Eltern gesagt hatte. Das hatte er gar nicht.
Nun, jedenfalls habe sein Vater Oliver zum Essen eingeladen. Er half ihm, das Holz wieder einzusammeln. Aber schon an der Tür ließ er es fallen, als Charlies Mutter ihn in eine feste Umarmung zog. Er solle doch reinkommen, er würde sich sonst noch den Tod holen. Und sein Geschenk könne er gleich auspacken, da sei ein schöner warmer Pullover drin, und die Socken, die Charlie ihm geklaut hatte, lägen schon auf seinem Bett.

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