Kink: Genderswap (für mich)
Sep. 27th, 2012 01:40 pmErnsthaft, Novalis?? Dreißig Beiträge in zwei Tagen? ô_O"
Okay, Kaleko! Ein paar mehr schaffen wir aber auch noch!
Team: Kaleko
Challenge: Kink- Genderswap
Fandom: Naruto AU ( 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27)
Charaktere: Sakura, Deidara
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„Sieh an, sieh an... was für ein Vögelchen hat der Sturm denn da wieder vor die Haustür gepustet?“
Sakura kannte die Stimme. Sie hob den Blick und ging vorsichtshalber einen Schritt rückwärts, um
genau zu beobachten wie sich deren Eigentümer mit elegantem Schwung aus dem Vorhang des
Haupteingangs löste und zum Metallgeländer der Treppe schob, um sich dort anzulehnen.
„Ein Bordsteinschwälbchen“, die Person hob den Kopf, um langes, blondes Haar mit einer lässigen
Handbewegung über die Schulter zu streichen, „Sakura-Schätzchen, du bist hier im falschen
Revier, hm? Der Straßenstrich ist woanders“
„Ich-... ich weiß“
Soviel zu ihrem Protest. Mehr bekam sie nicht aus sich heraus, sie war viel zu
beschäftigt damit ihr Gegenüber anzustarren.
Glänzendes, goldblondes Haar in langen, glatten Strähnen. Ein langer Pony der schief über ein Auge
hinunterfiel, ein lockerer Zopf- tiefe, ausdrucksvolle Augen, umrahmt mit teurem MakeUp. Das
Gesicht war glatt und ebenmäßig, die Lippen geschwungen und voll. Das Kleid war ein glitzerndes
Ding aus nachtschwarzem Stoff, mit hohem Kragen und langem Schlitz an der Seite, der endlos
lange Beine zum Vorschein brachte. Die Schuhe waren unglaublich hoch. Schwarze Highheels mit
Pfennigabsätzen. Und das deprimierendste an der ganzen Sache war nicht nur dass sich dieses
Wesen in müheloser Leichtigkeit darin bewegen konnte, sondern dass es absolut männlich war.
Deidara war der einzige Mann in Jirayas buntem, funkelndem Etablissement. Für die besonderen
Bedürfnisse-... und die gewisse Neugier spezieller Kunden. Äußerlich konnte er mühelos mit
Kolleginnen mithalten und tanzen konnte er ebenfalls. Die Verkleidung trug er nur aus
jobtechnischen Gründen- er war jung und brauchte das Geld. Als freischaffender Künstler
verdiente er nicht genug um sich ein Dach über dem Kopf und eine Krankenversicherung zu
verdienen, also war er auf Alternativen angewiesen.
Soweit Sakura wusste, nahm er weder regelmäßig Drogen noch war er einmal näher mit Sasuke
beschäftigt gewesen. Trotzdem-... wenn sie einen Fuß ins Paradise setzen wollte, musste sie erst
an ihm vorbei.
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