Team: Kaleko
Challenge: Crack/Humor- Brandflecken an der Decke (für mich)
Fandom: Naruto AU (Fortsetzung von http://120-minuten.livejournal.com/743311.html#cutid1)
Charaktere: Kakuzu, Hidan
~
„Was hältst du davon, Kakuzu?“, eine raue Stimme klang über den dunklen Feldweg bei einem
Bahnübergang, „„Suche Mann mit Pferdeschwanz. Frisur egal!“- Hey, das ist voll dein Typ!“
Unter dem Nachthimmel an dem sich zerrissene Sturmwolken ballten und das bleiche Mondlicht
verdeckten, bewegten sich zwei breitschultrige Gestalten zu einer Lagerhalle. Eine von ihnen hielt
sich gebeugt über ein iPhone, das ein kantiges Gesicht in kalte Helligkeit tauchte und streng
zurückgegelte, aschgraue Haare und breite Wangenknochen zum Vorschein brachte.
Die andere, ein vermummter Mensch mit tief in die Stirn gezogener Kapuze gab ein unwirsches
Grunzen von sich. Seine schweren Stiefel zermalmten die paar Büschel Moos, die sich zwischen
den Steinen des Kieswegs an die Oberfläche drängten.
„Hör auf mir Kontaktanzeigen vorzulesen“
„Kann ich was dafür, wenn du dich ständig beschwerst, dass wir uns auf die Nerven gehen?“, der
Grauhaarige hob die Finger um weiter zu tippen, „Den letzten Paartherapeuten und alle Ex-Partner
hast du in Stückchen zerhackt. Ich versuch nur zu helfen!“
„Natürlich...“
Auf der kargen Fläche des verlassenen Industriegebiets fauchten kräftige Windböen, sie trugen
Ausläufer des Regens aus der Stadt mit sich. Der bleiche Mond lugte in unregelmäßigen Abständen
zwischen den Wolken hervor und tauchte ein paar Momente lang alles in fahles Licht.
Außer den beiden Männern schien die Gegend wie ausgestorben, obwohl man beim Näherkommen
einige Autos sehen konnte, die kreuz und quer auf dem nahen Parkplatz standen.
„„Einsames Pflänzchen sucht Gärtner mit grünem Daumen!“ Der wär doch auch was für dich!“
„Hidan...“
„„Bringt dein Dünger mich zum Blühen?“- okay, das klingt nach seltsamen Vorlieben... oh, aber das
hier! „Schüchterner Puppenspieler mit geschickten Händen hat von Solo- Karriere die Nase voll!
Wenn du wie ich romantische Sonnenuntergänge und Sportwetten liebst, melde dich unter
nekofetischist@sandsturm.de!“
Ein paar Regentropfen fielen lautlos, der Grauhaarige hielt schützend seine Hand über das
leuchtende Display.
„Scheiße, die Netzverbindung hier ist Dreck.“
Kakuzu, der Vermummte, sah sich mit kurzem Blick um. Sie waren an der Seite der Halle
angekommen. Vor ihnen erhob sich ein dunkles Metalltor, das über einen rostigen Hebel von Hand
aufgeschoben werden konnte.
Kakuzu griff danach, fasste beherzt zu und zog es mit gewaltiger Kraftanstrengung und
metallischem Knirschen auf.
Rumpelnd öffnete sich der Zugang. Aus dem Innern des Gebäudes schlug ihnen gähnende
Dunkelheit und eine erstickende Wolke von Verwesungsgeruch entgegen.
„Die könnten hier ein paar Duftbäumchen reinhängen“, Hidan ließ das Handy in den Tiefen seines
Mantels verschwinden.
Kommentarlos knipste sein Begleiter eine Maglite an, um in die Halle zu leuchten.
Schemenhaft riss das weiße Licht verdrehte Gliedmaßen, Körperteile, insektenumschwärmte
Lachen von ausgelaufener Flüssigkeit aus den Schatten. Zersplitterte Holzplatten, sinnlos in die
Höhe ragende Metallstäbe, rußschwarze Tonnen.
„Das ist jetzt der vierte Treffpunkt der so aussieht“, brummte Kakuzu. „Fällt dir irgendein Muster auf?“
Hidan schnaufte ernüchtert und zog eine lange, glutrot eingefärbte Klinge aus den Schichten seiner
Kleidung hervor.
„Wir haben wieder keine Einladung zu der Party gekriegt?“
„Woran denkst du bei den Brandflecken an der Decke..?“
„Spareribs“, bemerkte der Grauhaarige im Brustton der Überzeugung. Er drückte gelangweilt den
Daumen gegen die geschliffene Seite der Waffe, kniff die Augen zusammen,
„Und Schokobananen... Ich liebe Lagerfeuer“
„Hidan, du gehirnamputierter Affe...“, der Ton des Anderen wurde gereizter, „Welcher normale
Konkurrent erschießt denn nicht nur jeden auf seiner Liste, sondern versucht auch noch den Stoff
zu vernichten...? Das ergibt keinen Sinn!“
Hidan zuckte die Schultern, blinzelte desintressiert und kratzte sich an der Nase.
„Scheiße“, knurrte Kakuzu, „Die hier erzählen jedenfalls auch nichts mehr. Das heißt wohl weiter
suchen... ich hasse sowas!“
„Sie haben schneller Flecken gekriegt als eine Chiquita- Banane“
Die beiden Männer ließen den Mordschauplatz hinter sich und kehrten in weitem Bogen zurück über
Moos und Kieselsteine. Im Schatten einer kleinen Holzbarracke beim alten Bahnübergang standen
zwei Motorräder, gewaltige Maschinen. Der Lack schimmerte im Mondlicht wie Wasser.
„Ich werd nie verstehen, warum Chiquita damit Werbung machen kann, dass ihre Bananen nicht
braun werden“, meinte Hidan kopfschüttelnd und ließ verspielt seine Waffe durch die Luft sausen.
Es gab ein helles, sirrendes Geräusch dabei.
„Das heißt doch nur dass die Dinger mehr einbalsamiert sind als ägyptische Prinzen! Wer will sich
freiwillig so ein giftiges Zeug in den Mund stecken?“
„Soweit ich mich erinnere hast du dir schon ganz andere Sachen in den Mund gesteckt“, brummte
Kakuzu, griff nach der Lenkstange seines Gefährts und schwang schwerfällig sein Bein über die
riesige Honda.
„Hey, man muss alles ausprobieren“, Hidan ließ den Kopf in den muskulösen Nacken rollen und
schüttelte sich, „Und wenn es hier nicht bald wirklich was zu tun gibt, geh ich Passanten jagen. Ich
warn´ dich nur vor. Die Leute hier machen keinen Spaß wenn sie nicht mehr zappeln und ich hab
religiöse Bedürfnisse!“
Kakuzu grunzte. Er startete die Maschine, die mit lautem Grollen zum Leben erwachte. Hidan folgte
seinem Beispiel.
„Wir sollten unseren guten Freund Steve nochmal fragen“, rief er gegen die dröhnenden Motoren
an, "Du weißt schon, der kleine Dealer zu dem wir so gastfreundlich waren"
„Du meinst, wenn er die restlichen fünf Finger verliert, fällt ihm mehr ein?“, hielt Kakuzu zweifelnd
dagegen.
„Er hat auch noch Zehen!“, Hidans Gesicht verzog sich zu einem Grinsen. Von einem Moment auf
den Anderen wurde sein Ausdruck beunruhigend hungrig und irre, „Weißt du, das ist auch das
was ich an unserem unbekannten Shinigami am meisten hasse“
„Was?“
Hidan ließ die Maschine aufheulen, er warf den Kopf zurück und gab ein helles, überdrehtes
Lachen von sich:
„Komm schon, nur Kopfschüsse? Der Wichser hat null Fantasie!“
Und damit setzte seine Maschine in einem Satz über die Gleise der Bahnstrecke, ließ eine Wolke aus
Dreck und Staub hinter sich und folgte Kazukus Motorrad in leichtem Schlenker- hin zu fernen
Gewitterwolken. Hinein in die große Stadt. Auf die Fährte von jemand ganz bestimmtem...
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Challenge: Crack/Humor- Brandflecken an der Decke (für mich)
Fandom: Naruto AU (Fortsetzung von http://120-minuten.livejournal.com/743311.html#cutid1)
Charaktere: Kakuzu, Hidan
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„Was hältst du davon, Kakuzu?“, eine raue Stimme klang über den dunklen Feldweg bei einem
Bahnübergang, „„Suche Mann mit Pferdeschwanz. Frisur egal!“- Hey, das ist voll dein Typ!“
Unter dem Nachthimmel an dem sich zerrissene Sturmwolken ballten und das bleiche Mondlicht
verdeckten, bewegten sich zwei breitschultrige Gestalten zu einer Lagerhalle. Eine von ihnen hielt
sich gebeugt über ein iPhone, das ein kantiges Gesicht in kalte Helligkeit tauchte und streng
zurückgegelte, aschgraue Haare und breite Wangenknochen zum Vorschein brachte.
Die andere, ein vermummter Mensch mit tief in die Stirn gezogener Kapuze gab ein unwirsches
Grunzen von sich. Seine schweren Stiefel zermalmten die paar Büschel Moos, die sich zwischen
den Steinen des Kieswegs an die Oberfläche drängten.
„Hör auf mir Kontaktanzeigen vorzulesen“
„Kann ich was dafür, wenn du dich ständig beschwerst, dass wir uns auf die Nerven gehen?“, der
Grauhaarige hob die Finger um weiter zu tippen, „Den letzten Paartherapeuten und alle Ex-Partner
hast du in Stückchen zerhackt. Ich versuch nur zu helfen!“
„Natürlich...“
Auf der kargen Fläche des verlassenen Industriegebiets fauchten kräftige Windböen, sie trugen
Ausläufer des Regens aus der Stadt mit sich. Der bleiche Mond lugte in unregelmäßigen Abständen
zwischen den Wolken hervor und tauchte ein paar Momente lang alles in fahles Licht.
Außer den beiden Männern schien die Gegend wie ausgestorben, obwohl man beim Näherkommen
einige Autos sehen konnte, die kreuz und quer auf dem nahen Parkplatz standen.
„„Einsames Pflänzchen sucht Gärtner mit grünem Daumen!“ Der wär doch auch was für dich!“
„Hidan...“
„„Bringt dein Dünger mich zum Blühen?“- okay, das klingt nach seltsamen Vorlieben... oh, aber das
hier! „Schüchterner Puppenspieler mit geschickten Händen hat von Solo- Karriere die Nase voll!
Wenn du wie ich romantische Sonnenuntergänge und Sportwetten liebst, melde dich unter
nekofetischist@sandsturm.de!“
Ein paar Regentropfen fielen lautlos, der Grauhaarige hielt schützend seine Hand über das
leuchtende Display.
„Scheiße, die Netzverbindung hier ist Dreck.“
Kakuzu, der Vermummte, sah sich mit kurzem Blick um. Sie waren an der Seite der Halle
angekommen. Vor ihnen erhob sich ein dunkles Metalltor, das über einen rostigen Hebel von Hand
aufgeschoben werden konnte.
Kakuzu griff danach, fasste beherzt zu und zog es mit gewaltiger Kraftanstrengung und
metallischem Knirschen auf.
Rumpelnd öffnete sich der Zugang. Aus dem Innern des Gebäudes schlug ihnen gähnende
Dunkelheit und eine erstickende Wolke von Verwesungsgeruch entgegen.
„Die könnten hier ein paar Duftbäumchen reinhängen“, Hidan ließ das Handy in den Tiefen seines
Mantels verschwinden.
Kommentarlos knipste sein Begleiter eine Maglite an, um in die Halle zu leuchten.
Schemenhaft riss das weiße Licht verdrehte Gliedmaßen, Körperteile, insektenumschwärmte
Lachen von ausgelaufener Flüssigkeit aus den Schatten. Zersplitterte Holzplatten, sinnlos in die
Höhe ragende Metallstäbe, rußschwarze Tonnen.
„Das ist jetzt der vierte Treffpunkt der so aussieht“, brummte Kakuzu. „Fällt dir irgendein Muster auf?“
Hidan schnaufte ernüchtert und zog eine lange, glutrot eingefärbte Klinge aus den Schichten seiner
Kleidung hervor.
„Wir haben wieder keine Einladung zu der Party gekriegt?“
„Woran denkst du bei den Brandflecken an der Decke..?“
„Spareribs“, bemerkte der Grauhaarige im Brustton der Überzeugung. Er drückte gelangweilt den
Daumen gegen die geschliffene Seite der Waffe, kniff die Augen zusammen,
„Und Schokobananen... Ich liebe Lagerfeuer“
„Hidan, du gehirnamputierter Affe...“, der Ton des Anderen wurde gereizter, „Welcher normale
Konkurrent erschießt denn nicht nur jeden auf seiner Liste, sondern versucht auch noch den Stoff
zu vernichten...? Das ergibt keinen Sinn!“
Hidan zuckte die Schultern, blinzelte desintressiert und kratzte sich an der Nase.
„Scheiße“, knurrte Kakuzu, „Die hier erzählen jedenfalls auch nichts mehr. Das heißt wohl weiter
suchen... ich hasse sowas!“
„Sie haben schneller Flecken gekriegt als eine Chiquita- Banane“
Die beiden Männer ließen den Mordschauplatz hinter sich und kehrten in weitem Bogen zurück über
Moos und Kieselsteine. Im Schatten einer kleinen Holzbarracke beim alten Bahnübergang standen
zwei Motorräder, gewaltige Maschinen. Der Lack schimmerte im Mondlicht wie Wasser.
„Ich werd nie verstehen, warum Chiquita damit Werbung machen kann, dass ihre Bananen nicht
braun werden“, meinte Hidan kopfschüttelnd und ließ verspielt seine Waffe durch die Luft sausen.
Es gab ein helles, sirrendes Geräusch dabei.
„Das heißt doch nur dass die Dinger mehr einbalsamiert sind als ägyptische Prinzen! Wer will sich
freiwillig so ein giftiges Zeug in den Mund stecken?“
„Soweit ich mich erinnere hast du dir schon ganz andere Sachen in den Mund gesteckt“, brummte
Kakuzu, griff nach der Lenkstange seines Gefährts und schwang schwerfällig sein Bein über die
riesige Honda.
„Hey, man muss alles ausprobieren“, Hidan ließ den Kopf in den muskulösen Nacken rollen und
schüttelte sich, „Und wenn es hier nicht bald wirklich was zu tun gibt, geh ich Passanten jagen. Ich
warn´ dich nur vor. Die Leute hier machen keinen Spaß wenn sie nicht mehr zappeln und ich hab
religiöse Bedürfnisse!“
Kakuzu grunzte. Er startete die Maschine, die mit lautem Grollen zum Leben erwachte. Hidan folgte
seinem Beispiel.
„Wir sollten unseren guten Freund Steve nochmal fragen“, rief er gegen die dröhnenden Motoren
an, "Du weißt schon, der kleine Dealer zu dem wir so gastfreundlich waren"
„Du meinst, wenn er die restlichen fünf Finger verliert, fällt ihm mehr ein?“, hielt Kakuzu zweifelnd
dagegen.
„Er hat auch noch Zehen!“, Hidans Gesicht verzog sich zu einem Grinsen. Von einem Moment auf
den Anderen wurde sein Ausdruck beunruhigend hungrig und irre, „Weißt du, das ist auch das
was ich an unserem unbekannten Shinigami am meisten hasse“
„Was?“
Hidan ließ die Maschine aufheulen, er warf den Kopf zurück und gab ein helles, überdrehtes
Lachen von sich:
„Komm schon, nur Kopfschüsse? Der Wichser hat null Fantasie!“
Und damit setzte seine Maschine in einem Satz über die Gleise der Bahnstrecke, ließ eine Wolke aus
Dreck und Staub hinter sich und folgte Kazukus Motorrad in leichtem Schlenker- hin zu fernen
Gewitterwolken. Hinein in die große Stadt. Auf die Fährte von jemand ganz bestimmtem...
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