[identity profile] somali77.livejournal.com posting in [community profile] 120_minuten
Ich bin im Urlaub und hab mehr durch eine glückliche Wendung des Schicksals grade Internetzugang und Zeit, dafür keinen Überblick mehr wer in unserem Team grade woran arbeitet. ABER! Team Kaleko wird sich nicht kampflos geschlagen geben! Auf zum Endspurt!

Team: Kaleko
Challenge: Kink- erstes Mal (für mich)
Fandom: Naruto AU (Fortsetzung von http://120-minuten.livejournal.com/716337.html#cutid1)
Charaktere: Naruto, Sasuke
Warnings: ... ehm, sap? Irgendwie zu viel Drama... aber egal!



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„Du bist schon wieder so verkrampft“, flüsterte Naruto belustigt und ließ den Lederriemen so ruhig
und gleichmäßig über Sasukes Rücken gleiten wie kurz zuvor seine Hände.
„Ich bin ziemlich gut, weißt du? Ich kann das wirklich, du musst keine Angst haben“

„Halt. Die. Klappe.“, knirschte Sasuke.

„Ja, Sir!“, Naruto grinste hörbar, seine warmen Finger drückten versichernd die runde Wölbung von
Sasukes Schulter, „Warte mal- ich bin der Sir! Wenn du mir Befehle gibst, ist das glaube ich gegen
die Regeln!“

Sasuke stöhnte verbissen.
„Halt einfach die Klappe, Naruto!“

„Hm, ich weiß nicht, ich weiß nicht... sag: Bitte!“
„Du kannst mich mal!“

Das leise, glucksende Lachen war wieder zu hören.
„Na gut“, raunte Naruto, „Das lass ich mal gelten... du bist immerhin sicher total nervös und-...“
„Naruto!“, die Lederriemen um Sasukes Handgelenke knirschten bedrohlich, seine Stimme war ein
einziges Mordversprechen-... Naruto schnaubte amüsiert, gab ihm einen freundlichen Klaps auf
den Rücken und trat dann ein wenig zurück um den Riemen fliegen zu lassen.

Das erste mit dem Sasuke nicht gerechnet hatte war das Tempo. Kein Stocken, kein Absetzen- ein
flüssiges, forderndes whapp-whapp-whapp links und rechts über die Schultern. Ein überraschtes
Keuchen stockte in seiner Kehle.

Naruto hatte nicht gelogen- er war wirklich verflucht gut in-... wie auch immer man das wohl
nannte. Denn das zweite das er erstaunlich fand war die sehr kontrollierte Wucht-... er wusste
nicht, was er erwartet hatte- vermutlich eine Art Auspeitschen wie man es von Filmen her kannte,
wo jeder Schlag zählte und der Protagonist darunter stöhnend die Zähne fletschte. Naruto zog den
Riemen über seinen Rücken, aber es fühlte sich anders an als befürchtet-... es brannte und zwickte
ein wenig, wenn das Handgelenk des Blonden zu viel Schwung hatte, ansonsten war es mehr wie
ein kräftiges Tätscheln... nicht feindlich oder wütend, sondern freundlich und beinahe-... liebevoll.

Ein paar Momente war er völlig damit bedient. Sasuke gab kein Wort mehr- nur noch ein
akzeptierendes Grunzen von sich, er ließ den Kopf hängen und spannte die Muskeln um noch mehr
Winkel und Hautstellen erwischen zu lassen. Eine tiefe Wärme folgte überall dort wo Narutos
Riemen getroffen hatte. Das war unerwartet angenehm. Er wollte mehr davon.
Naruto stoppte kurz, berührte mit sanften Fingern die Haut-... jetzt fühlte sich seine Hand beinahe
kühl an, und Sasuke war nicht erfreut von der Pause, er hob irritiert den Kopf.

„Alles gut?“, erkundigte Naruto sich leise.
„Ich bin nicht aus Glas, Idiot“, schnaubte der Dunkelhaarige und fand eine bequemere Position,
„Mach schon!“

Ein kurzes, kehliges Lachen und der Riemen flog wieder. Naruto gab spürbar mehr Gewicht in seine
Hand, es zwickte deutlich- aber es war eine gute Art von Schmerz, eine die kurz an tiefen
Nervenenden zupfte und dann in wohliges, tröstliches Brennen überging. Sasuke schnaufte tief
und sehr einverstanden als die Treffer vom oberen Rücken in kurzer Folge tiefer wanderten.
Brustkorb, Hüfte, Lenden-... der letzte, peitschende Schlag mit deutlich mehr Kraft biss quer über
seine Hinterbacken und brachte ihn unwillkürlich zum Zucken-... dann war der Ansturm vorbei und
Narutos kühle Hand streichelte ihn zwischen den Schulterblättern.

Sasukes Blut rauschte. Er blinzelte ungläubig. Der letzte Schlag war eigentlich Sperrgebiet
gewesen, auch wenn er das nicht so genau formuliert hatte. Aber noch während er damit
beschäftigt war einzuordnen, dass Naruto ihn eben auf den Hintern geschlagen hatte wie einen
unartigen Untergebenen im letzten Jahrhundert, spürte er ein grimmiges Gefühl von Genugtuung bei
dem Bewusstsein, dass er es aushalten konnte. Es tat weh, aber er musste nicht davor
zurückschrecken wie ein ängstliches Kind, er konnte nehmen was der blonde Idiot austeilte und das
machte ihn stärker-... da war keine Erniedrigung. Nur rohe Lust.

Weil Naruto keine Fragen mehr stellte und noch nicht fertig zu sein schien, blieb er dieses Mal still. Er
konzentrierte sich auf die Atmung, er griff die Halteriemen bequemer und nutzte die Zeit der
Entspannung um seine Muskeln zu strecken und wieder locker zu lassen. Als leichte, tupfende
Schläge dann wieder kaum spürbar bei den Schulterblättern ansetzten, presste Sasuke die Lippen
zusammen, drängte die warm aufwallende Erregung zurück und bog sich leicht unter den Treffern
die immer stärker auf seine Rückseite hinunterregneten und unter denen er bei jedem einzelnen
Narutos unverwechselbare Kraft im Arm schmecken konnte.

Das Brennen wurde stärker, die Schläge schärfer und Sasukes Augenlider schlossen sich mehr
und mehr. Er biss ein lustvolles Stöhnen zurück, als Naruto in freiem Fall südlich vorstieß und den
nächsten, verflixt schmerzhaften Treffer von der anderen Seite her über die Gesäßmuskeln
schickte. Kurze Pause-... ein zögerndes Einatmen-... und noch ein scharfer Schlag, peitschend und
heiß über die selbe Stelle. Sasukes Körper zuckte nach vorn gegen die Polsterung, ein kleines
Ächzen riss sich aus seiner Kehle. Er hörte seinen eigenen Puls in den Ohren. Natürlich, da war
Schmerz, und gar nicht wenig davon, aber alles woran er denken konnte war: mehr-... noch
einmal-... genau so-... er spannte den Rücken, schob versuchsweise das Becken ein wenig
zurück-... und wurde sofort mit dem nächsten, tief beißenden Treffer belohnt.

Jetzt stöhnte er.

Narutos Finger zwischen seinen Schulterblättern waren zärtlich, sie sanken weich und verspielt
tiefer und dieses Gefühl setzte wieder ein-... dieses scharfe, gierige Ziehen im Becken, das um den
Bauchnabel herum wallte, zwischen die Beine ging und bis nach oben in die Kehle hinein nachhallte.

„...Mach weiter“, Sasukes Stimme war rau und flach. Narutos Finger glitten in die Kuhle am unteren
Rücken, knapp über dem Bund seiner Hose, streichelten dort sanft die Haut.

„Wie heißt das Zauberwort?“, raunte der Blonde, die Stimme dunkler, provozierend, und das
schickte Sasuke den nächsten heißen Schauder über den Rücken.
„... Sofort!“, presste er hervor.

„Ah-ah... Falsche Antwort...“, Naruto fiel in schmeichelnden Singsang-Ton und ließ seinen Finger
wandern-... in Richtung äußeres Becken und Tallie.
„... Fick dich!“, versuchte Sasuke atemlos, aber es geriet nicht ganz so bissig wie beabsichtigt.

Naruto lachte leise und strich zur Antwort darauf mit dem Riemen langsam, ganz langsam über
empfindliche Hinterbacken unter der Hose. Sasuke biss eine Litanei aus Flüchen zurück. Sein
Becken zuckte nach vorn, wieder zurück, mit dem Bauch war er dicht am Polster des Geräts
angekommen. Er drehte den Kopf. Der Moment machte ihm irritierend heftig bewusst, dass er
Brustwarzen hatte, weil sie bei jedem Atemzug gegen glattes Leder tippten. Er hatte den Dingern
nie besondere Beachtung geschenkt. Jetzt hing er mit ausgestreckten Armen und bloßem Rücken
hier und das Gefühl, wie Naruto den Lederriemen lockend und verheißungsvoll über die
nachbrennenden Stellen zog die er eben erwischt hatte, ließ ihm die Beine weich werden.

Er konnte unmöglich-... oh Gott, er konnte nicht-...

„Hey, hey...“, raunte Naruto, „Nicht schon wieder verkrampfen- locker! Ganz locker... alles ist gut...“
Das weiche, lockere Klatschen des Riemens über die oberen Schultern setzte wieder ein, wie um
die Worte zu bestärken und Sasuke atmete dankbar auf. Dummerweise half das Entgegenkommen
zwar gegen die innere Blockade, dafür aber gar nichts gegen die weichen Knie, im Gegenteil. Er
klammerte sich haltsuchend an die Lederriemen und spürte sich nachgeben. Jeder folgende Treffer
war ein sanfter Kontakt, ein Berühren in seinem tiefsten Inneren hinter allen Schutzbarrieren, dort
wo er am empfindlichsten war. Es war laut und grell und intensiv und er schnappte nach Luft unter
dem Ansturm dem er nichts entgegenzusetzen hatte.

„... bitte“, japste er, bevor die Barriere in seinem Kopf ihn irgendwie stoppen konnte. Der ersehnte
Streich kam in prompter Anwort scharf und hart über seine Hinterbacken und er stöhnte auf.
„Bitte-...!“

Der Riemen fiel mit gezielter Wucht über die Schenkel, biss noch mehr, noch tiefer und der Uchiha
zuckte nach vorn, hob ein Bein in sinnlosem Versuch die Empfindungen zu bremsen, die ihn zu
überrollen drohten. Narutos warme Handfläche an der Schulter suchte sanften Kontakt, versuchte
ihn zu stabilisieren, aber die Berührung jagte die scharfe, unkontrollierbare Erregung nur noch
höher. Sein Körper war so unterkühlt und so einsam gewesen. Die kochende Hitze, die Naruto tief in
ihn hinein stieß war zu viel-... zu viel-... seine schweißfeuchten Finger fanden kaum noch Halt an
den Riemen. Er fand keine Worte für Sprache mehr in seinem Kopf, alles was seine Kehle verließ-
egal ob Abwehr oder Warnung oder pure, erschreckende Gier- war nur noch Stöhnen. Seine
Muskeln zitterten. Seine Knie waren wie aufgelöst.

Naruto-... im sinnlosen Versuch ihn zu erden, oder womöglich auch in der Illusion, dass
ausgerechnet Körperkontakt ihn beruhigen würde, trat nah von hinten an ihn heran, ein unerträglich
sanfter, umfassender Kontakt mit seinem Körper über die gesamte Rückseite. Er ließ seine warmen,
wissenden Hände über den Hüften ruhen, seine Fingerspitzen über der Tallie an Sasukes sich
windendem, zuckenden Bauch.

Der Schwarzhaarige stöhnte haltlos. Seine Haut war schweißüberzogen, glänzte im schwachen
Licht über zitternden Muskeln. Er war völlig überreizt. Jeder halbherzige Versuch, Naruto von sich
zu stoßen verwandelte sich auf halbem Weg in ein Wölben des Rückens, ein Spannen der Schulter,
ein Zurückpressen des Beckens gegen seinen Schritt.

Mit offenem Mund keuchte er nach Sauerstoff. An seinem Ohr zischte Naruto heißen Atem gegen
empfindliche Haut, beruhigendes, zärtliches „Schh...“ und „Alles ist gut“ und „Ich hab dich“, aber
seine Nippel rutschten bei jeder Bewegung über schweißfeuchtes Leder, seine Handgelenke
fühlten sich an wie in Fesseln, Narutos warme Fingerspitzen streichelten im Versuch, beruhigend
zu wirken über die kleine Wölbung der Hüftknochen mehr nach vorn und er hatte keine Ahnung wie
er mit dem Zustand umgehen sollte-...

Die Berührung saugte seine komplette Aufmerksamkeit auf die Finger, Naruto ließ sie so langsam
und so federleicht nach vorn streicheln, nach unten, einem verbotenen, pochenden Zentrum zu,
tauchte sie nur Milimeterweit unter den Bund der Hose, hielt dort quälend inne und hauchte- als
Sasuke wie erstarrt still hielt- nur eine Frage, ein entscheidendes Wort gegen das weiche,
schwarze Haar im Nacken:

„... tiefer?“


Das war der Auslöser.
Mehrere Dinge passierten auf einmal- oder zumindest in extrem kurzer Zeit. Sasuke hatte vor
seinem geistigen Auge das sehr lebhafte Bild von Narutos warmen, wissenden Fingern
in seinem Schritt, Naruto über ihm, um ihn, tief in ihm- und zur gleichen Zeit das entsetzte
Bewusstwerden der Tatsache, dass er das nicht nur wollte sondern -brauchte- zumindest jetzt,
sofort, in diesem Moment-... Das kollidierte aufs heftigste mit Selbstkontrolle, Stolz und wilder
Männlichkeit und Sasuke tat das einzige was er für solche Momente gelernt hatte.

Er suchte sein Heil in Angriff.

Sein Körper schnappte nach oben. Er griff in die Riemen, nutzte den Halt um sich hochzuziehen,
sich im Sprung zu drehen und dem verdutzten Naruto mit voller Wucht beide- zum Glück nackte-
Füße gegen Brust und Unterkiefer zu treten, so dass der Andere zwei Meter rückwärts flog und mit
lautem „Uff“ zu Boden ging. Seine Hände löste er mit einem Ruck aus den Riemen und nutzte die
Höhe um den nächsten Sprung tatsächlich wie ein Panther auf die einzige Person zu richten die mit
ihm im Raum war.

Naruto bekam kein Wort heraus, bevor Sasukes volles Körpergewicht wieder mit seinem Brustkorb
kollidierte und der Schwarzhaarige verdattert über ihm sitzen blieb, weil die schiere Erregung ihm
einen entscheidenden Teil seiner Kraft raubte.
„Sas!“, versuchte Naruto ihn zu stoppen-... die verzögerte Faust gegen sein Nasenbein fing er
diesmal mit guten Reflexen und offener Hand ab, „Sasuke, es ist okay! Du hast einen Ständer, das
ist okay! Es ist cool! Deswegen passiert doch nichts Schlimmes!“

Sasuke fletschte verbissen die Zähne. Er bekam beide von Narutos Handgelenken in den Griff, stieß
sie nach unten auf den Boden, über den Kopf des Anderen und gab ein sehr seltsames Geräusch
von sich, als dabei sein Schritt mit gespreizten Beinen über den Körper des Anderen rutschte.
Wildes Blut rauschte ihm in den Ohren. Aber der Wahnsinn gewann, er spürte klebrige, hasserfüllte,
den Raum erfüllende Dunkelheit, die ihn übernahm und Opfer forderte. Das Monster in ihm schrie
und schrie, ein Geräusch das sich mit Kinderweinen mischte. Einen Moment lang schien der
Raum zu schwanken. Naruto machte keine Anstalten zurück zu kämpfen. Er lag nur da mit großen
Augen und sah ihn an. Das war er! Der Grund für seine verfluchte Schwäche! Wenn er ihn damals
wirklich getötet hätte-... aber das konnte er einfach nicht!

In grober Wut packte Sasuke in Narutos Haare, riss seinen Kopf aufwärts und schmetterte ihn
zurück auf den Betonboden. Er wurde von Narutos Hand auf seinem Knie
gestoppt. Sofort ließ die Haare los und schlug stattdessen den Arm beiseite.
„Lass mich!“, fauchte er, „Lass! Mich! In Ruhe!“

Dann endlich kam er auf die Beine, stieß sich von ihm und wich zurück. Naruto blieb keuchend
liegen, zog Arme und Beine an, er machte keine Anstalten ihn aufzuhalten. Sasuke nahm dieses Mal
wenigstens noch die Chance wahr, seine Kleidung wieder überzuziehen, bevor er das Weite
suchte. Auf engem Raum mit dem Anderen hielt er es nicht mehr aus.

Es zog ihn in freies Gelände, irgendwo hin zu Platz um sich herum, zu Ruhe und vertrauter
Einsamkeit. Die Hitze des Anderen schmolz sich durch bis zu seinem Kern, nahm ihm seine
Verteidigung, ließ ihn nackt und schutzlos zurück und er war noch nicht bereit dafür. Vor den Türen des
Clubs war seine Kehle wie zugeschnürt.

Ängste und Befürchtungen mischten sich mit Erinnerung. Aber hinter schwarzen Dämonenaugen
tobte bald nur noch Dunkelheit, Schmerz und das schreiende, weinende Monster.  

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