Team: Ovid
Fandom: Original
Challenge: Kink: Handschellen [Für mich]
Personen: zwei genervte Polizisten und ein Bankräuber mit unvorteilhaftem Fetisch
Wörter: 444
Warnung: Eh ja...kinky, kurz und sinnlos
„Ich verspreche Ihnen, ich komme auch so mit, aber bitte, keine Handschellen!“
Der Mann mittleren Alters mit der grün-rot-gestreiften Krawatte hielt sich bereitwillig die Hände an den Hinterkopf. Wahrscheinlich kannte er das so aus amerikanischen Serien.
Die Idee, mit seinem antiken, aber womöglich noch durchaus funktionsfähigen Gewehr eine Bank am Rand des Dorfes zu überfallen, war ebenso halbgar gewesen. Seine fettigen Haare hingen in Strähnen an beiden Schläfen hinunter. Wüsste es Kruppke nicht besser, er hätte den Typen für einen zur Pädophilie neigenden Mann gehalten.
„Ich denke, Sie befinden sich nicht wirklich in der Situation, hier irgendwelche Anforderungen zu stellen.“
Kruppkes Kollegin Schlüter riss den rechten Arm des Typen nach unten und dann hinter dessen Steißbein.
„Das ist keine Forderung, es ist eine Bitte. Oh Gott, wirklich, tun Sie das nicht“, jammerte er.
„Sie machen es für uns alle nur noch schlimmer!“
Kruppke hätte dem Kerl gerne einen Arschtritt verpasst.
Hinter dem Tresen der Barnimer Sparkassenfiliale stand klein und grau die alte Dame, welche den Notruf abgesetzt hatte. Ihr Haar lag in ordentlicher Dauerwelle und sie hatte seitdem die Polizisten die Bank betreten hatten, die Hände vor den Mund gelegt und seitdem nicht mehr bewegt. Kruppke machte sich eine mentale Notiz, einen Seelsorger bei der Dame vorbeizuschicken.
Schlüter hatte nun beide Hände des Bankräubers auf dessen Rücken.
„Oh Gott, Sie tun es wirklich, oder?“, wimmerte er.
„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.“
Sie hatten ihm schon längst seine Rechte vorgelesen. Nun, viel konnte er nicht falsch machen, wenn er seinen Schöpfer hier an Ort und Stelle anflehte, aber es nervte Kruppke davon nicht weniger.
Die Handschellen klickten um die Handgelenke und Schlüter und ein Kollege, der ihr assistiert hatte, drehten den Bankräuber herum.
„Ich möchte hier zu Protokoll geben“, schnaufte der Mann nun, „dass Folgendes wirklich nicht mit Absicht geschieht. Ich hatte Sie ja gewarnt.“
Erst auf den zweiten Blick verstand Kruppke, wovon der Typ die ganze Zeit gesprochen hatte. Er brauchte nur auf den Schritt der durchaus engen Hose des Mannes zu schauen.
„Oh mann, das ist ja ekelhaft!“, entfuhr es Schlüter.
„Ich kann nichts dafür!“, jammerte der Verhaftete.
„Jahrelang hat meine Frau mich beim Liebemachen ans Bett gefesselt. Sehen Sie, ich bin nicht mehr als einer von Pawlows sabbernden Hunden. Und es ist nicht illegal, seinen eigenen Ehemann mit dessen Einverständnis ans Bett zu fesseln. Oh, es war so gut. Oh, ich bin so ein Idiot. Wer fesselt mich nun ans Bett? Oh, warum nur mussten Sie die Handschellen...“
Kruppke nickte der entnervten Schlüter zu und nahm ihr den wimmernden Waschlappen ab.
Es war gerade einmal neun Uhr morgens.
Fandom: Original
Challenge: Kink: Handschellen [Für mich]
Personen: zwei genervte Polizisten und ein Bankräuber mit unvorteilhaftem Fetisch
Wörter: 444
Warnung: Eh ja...kinky, kurz und sinnlos
„Ich verspreche Ihnen, ich komme auch so mit, aber bitte, keine Handschellen!“
Der Mann mittleren Alters mit der grün-rot-gestreiften Krawatte hielt sich bereitwillig die Hände an den Hinterkopf. Wahrscheinlich kannte er das so aus amerikanischen Serien.
Die Idee, mit seinem antiken, aber womöglich noch durchaus funktionsfähigen Gewehr eine Bank am Rand des Dorfes zu überfallen, war ebenso halbgar gewesen. Seine fettigen Haare hingen in Strähnen an beiden Schläfen hinunter. Wüsste es Kruppke nicht besser, er hätte den Typen für einen zur Pädophilie neigenden Mann gehalten.
„Ich denke, Sie befinden sich nicht wirklich in der Situation, hier irgendwelche Anforderungen zu stellen.“
Kruppkes Kollegin Schlüter riss den rechten Arm des Typen nach unten und dann hinter dessen Steißbein.
„Das ist keine Forderung, es ist eine Bitte. Oh Gott, wirklich, tun Sie das nicht“, jammerte er.
„Sie machen es für uns alle nur noch schlimmer!“
Kruppke hätte dem Kerl gerne einen Arschtritt verpasst.
Hinter dem Tresen der Barnimer Sparkassenfiliale stand klein und grau die alte Dame, welche den Notruf abgesetzt hatte. Ihr Haar lag in ordentlicher Dauerwelle und sie hatte seitdem die Polizisten die Bank betreten hatten, die Hände vor den Mund gelegt und seitdem nicht mehr bewegt. Kruppke machte sich eine mentale Notiz, einen Seelsorger bei der Dame vorbeizuschicken.
Schlüter hatte nun beide Hände des Bankräubers auf dessen Rücken.
„Oh Gott, Sie tun es wirklich, oder?“, wimmerte er.
„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.“
Sie hatten ihm schon längst seine Rechte vorgelesen. Nun, viel konnte er nicht falsch machen, wenn er seinen Schöpfer hier an Ort und Stelle anflehte, aber es nervte Kruppke davon nicht weniger.
Die Handschellen klickten um die Handgelenke und Schlüter und ein Kollege, der ihr assistiert hatte, drehten den Bankräuber herum.
„Ich möchte hier zu Protokoll geben“, schnaufte der Mann nun, „dass Folgendes wirklich nicht mit Absicht geschieht. Ich hatte Sie ja gewarnt.“
Erst auf den zweiten Blick verstand Kruppke, wovon der Typ die ganze Zeit gesprochen hatte. Er brauchte nur auf den Schritt der durchaus engen Hose des Mannes zu schauen.
„Oh mann, das ist ja ekelhaft!“, entfuhr es Schlüter.
„Ich kann nichts dafür!“, jammerte der Verhaftete.
„Jahrelang hat meine Frau mich beim Liebemachen ans Bett gefesselt. Sehen Sie, ich bin nicht mehr als einer von Pawlows sabbernden Hunden. Und es ist nicht illegal, seinen eigenen Ehemann mit dessen Einverständnis ans Bett zu fesseln. Oh, es war so gut. Oh, ich bin so ein Idiot. Wer fesselt mich nun ans Bett? Oh, warum nur mussten Sie die Handschellen...“
Kruppke nickte der entnervten Schlüter zu und nahm ihr den wimmernden Waschlappen ab.
Es war gerade einmal neun Uhr morgens.