Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Heiße Sommertage
Challenge: H/C/Angst - zu heiß/zu kalt (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Emily
Wörter: ~760
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: meins!
Widmung: Für
nachanca - sie war sehr motivierend XD
Kommentar: Es ist nicht ganz so geworden, wie ich es ursprünglich dachte, aber wann wird eine Geschichte das schon mal >.<
Ich bin mir auch noch nicht ganz klar, was für einen Charakter Emily hat, aber im großen und Ganzen bin ich eigentlich zufrieden mit den Protagonisten.
Heiße Sommertage
Es war ein schöner heißer Sommertag und Emily gehörte zu der Gruppe Menschen, die die Sonne regelrecht anbeteten. Ihr konnte es nie warm genug sein und so zog es sie an diesem traumhaften Tag auch sofort ins nächste Sommerbad.
Das war zwar heillos überfüllt, aber sie war zeitig genug aufgebrochen und hatte sich ihr Sonnenplätzchen sofort reserviert. In ihrem Stammfreibad gab es nämlich einen Fleck, der von Früh bis spät in der Sonne lag. Und dort wollte sie auch liegen.
Überglücklich, dass sie heute die Möglichkeit bekam, ins Bad zu gehen, cremte sie sich sorgfältig mit Sonnencreme ein und breitete sich auf ihrem Strandtuch aus. Die morgendliche Wärme tat so gut und wärmte sie angenehm. Genau so musste ein Tag doch immer beginnen.
"Lebt sie noch?"
"Sie war schon da, als ich gekommen bin."
"So lange in der Sonne zu liegen, ist doch ungesund."
"Besser es holt jemand den Bademeister."
"Hey, junge Dame! Wachen Sie auf!"
Emily wurde durch dieses immer wuseliger werdende Stimmengewirr langsam in die Realität zurückgehölt. Ihr war ziemlich heiß, aber das störte sie nicht wirklich. Erst als sie versuchte, sich aufzusetzen, merkte sie, dass wohl schon eine ganze Weile vergangen sein musste. Ihr ganzer Körper schickte heiß brennende Nadeln durch ihren Adern, wenn sie auch nur mit einem Muskel zuckte.
"Lassen Sie mich durch! Hier gibt es nicht zu sehen", hob sich eine männliche Stimme deutlich von dem raunenden und teilweise erleichtert seufzenden Stimmengewirr ab. "Bitte treten Sie zurück."
Selbst der Augenaufschlag brannte höllisch, aber dennoch öffnete Emily ihre Augen und versuchte sich unter Ächzen und Stöhnen aufzurichten.
"Bleiben Sie ruhig liegen." Es war die gleiche Stimme, die zuvor die Menge so schroff geteilt hatte, nur war sie jetzt sanfter. "Das kann jetzt etwas wehtun, aber es ist notwendig", fuhr er fort und begann damit, ihren Körper mit einem Spray zu kühlen. Danach breitete er eine raschelnde Decke über sie aus.
"Ist es für Sie in Ordnung, wenn ich Sie zur Ersten-Hilfe-Station trage? Es dauert länger, wenn ich die Sanitäter holen muss."
Immer noch war Emily leicht verwirrt, schüttelte aber den Kopf, nur um festzustellen, dass ihr sofort schwindlig und schlecht wurde. Sie verzog das Gesicht und bemühte sich, diese Empfindungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Eigentlich wollte sie nicht dem lieben Bademeister vor die Füße spucken.
"Dann hebe ich sie jetzt hoch", kündigte der Mann an und einen Moment später befand sie sich auf den kräftigen Armen des recht Jugendlich wirkenden Mannes. Der lächelte sie trösten an und meinte: "Es wird ihnen bald besser gehen. Aber in Zukunft sollten sie schon darauf achten, nicht in der sonne einzuschlafen."
Das Schaukeln machte Emily ganz wirr und sie schloss die Augen, unfähig etwas darauf zu sagen. Er hatte ja Recht.
Emily setzte sich auf. Auf der Ersten-Hilfe-Station hatte sie Wasser bekommen und ihr Sonnenbrand, wenn man das so noch nennen konnte, war nochmals gekühlt worden. Danach war sie wieder erschöpft eingeschlafen und fühlte sich jetzt wesentlich besser. Wieviel Zeit vergangen war, wusste sie nicht, aber es musste schon Recht spät sein. Sie fand jedenfalls ihre Sachen neben der Liege fein säuberlich zusammengepackt vor.
Sie rutschte von der Liege und kontrollierte, ob noch alles da war. Erleichtert stellte sie fest, dass wirklich nichts vergessen wurde. Sie suchte sich aus ihrer Tasche das T-Shirt und die Hotpants, mit der sie gekommen war und schlüpfte hinein. Das Material war unangenehm auf ihrer verbrannten Haut und als sie ans Waschbecken trat und sich in den Spiegel sah, wollte sie das gerne rückgängig machen. Ihr Gesicht war so rot wie eine reife Tomate und wies stellenweise sogar ein paar Bläschen auf. Scheinbar war der Sonnenblocker nicht effektiv genug gewesen.
"Ah, ich wollte sie gerade wecken. Ich habe Ihre Sachen zusammengepackt, wir schließen jetzt." Emily zuckte zusammen, als sich der Bademeister plötzlich zu Wort meldete.
"Danke, ich werde mich sofort auf den Weg machen", erwiderte sie leise und stellte fest, dass es wohl die ersten Worte war, die sie mit ihrem Retter wechselte.
"Ich begleite Sie. Es ist bestimmt unangenehm die Tasche zu tragen", bot er freundlich an und Emily wusste nicht genau, was sie darauf sagen sollte. Es war ihr unangenehm, aber andererseits hatte er sicher recht.
"Das ist nett von Ihnen", meinte sie schließlich leicht betrübt und er schenkte ihr ein tröstendes Lächeln.
"Wenn Sie das nächste Mal herkommen, zeige ich Ihnen einen schönen Platz, der weniger gefährlich ist. Sie sind ja so etwas wie ein Stammgast." Als Emily erstaunt die Augen aufriss, lachte er nur und fügte hinzu: "Sie sehen immer so glücklich aus, wenn Sie ein Sonnenbad nehmen."
Autor: Jenchan
Titel: Heiße Sommertage
Challenge: H/C/Angst - zu heiß/zu kalt (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Emily
Wörter: ~760
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: meins!
Widmung: Für
Kommentar: Es ist nicht ganz so geworden, wie ich es ursprünglich dachte, aber wann wird eine Geschichte das schon mal >.<
Ich bin mir auch noch nicht ganz klar, was für einen Charakter Emily hat, aber im großen und Ganzen bin ich eigentlich zufrieden mit den Protagonisten.
Heiße Sommertage
Es war ein schöner heißer Sommertag und Emily gehörte zu der Gruppe Menschen, die die Sonne regelrecht anbeteten. Ihr konnte es nie warm genug sein und so zog es sie an diesem traumhaften Tag auch sofort ins nächste Sommerbad.
Das war zwar heillos überfüllt, aber sie war zeitig genug aufgebrochen und hatte sich ihr Sonnenplätzchen sofort reserviert. In ihrem Stammfreibad gab es nämlich einen Fleck, der von Früh bis spät in der Sonne lag. Und dort wollte sie auch liegen.
Überglücklich, dass sie heute die Möglichkeit bekam, ins Bad zu gehen, cremte sie sich sorgfältig mit Sonnencreme ein und breitete sich auf ihrem Strandtuch aus. Die morgendliche Wärme tat so gut und wärmte sie angenehm. Genau so musste ein Tag doch immer beginnen.
"Lebt sie noch?"
"Sie war schon da, als ich gekommen bin."
"So lange in der Sonne zu liegen, ist doch ungesund."
"Besser es holt jemand den Bademeister."
"Hey, junge Dame! Wachen Sie auf!"
Emily wurde durch dieses immer wuseliger werdende Stimmengewirr langsam in die Realität zurückgehölt. Ihr war ziemlich heiß, aber das störte sie nicht wirklich. Erst als sie versuchte, sich aufzusetzen, merkte sie, dass wohl schon eine ganze Weile vergangen sein musste. Ihr ganzer Körper schickte heiß brennende Nadeln durch ihren Adern, wenn sie auch nur mit einem Muskel zuckte.
"Lassen Sie mich durch! Hier gibt es nicht zu sehen", hob sich eine männliche Stimme deutlich von dem raunenden und teilweise erleichtert seufzenden Stimmengewirr ab. "Bitte treten Sie zurück."
Selbst der Augenaufschlag brannte höllisch, aber dennoch öffnete Emily ihre Augen und versuchte sich unter Ächzen und Stöhnen aufzurichten.
"Bleiben Sie ruhig liegen." Es war die gleiche Stimme, die zuvor die Menge so schroff geteilt hatte, nur war sie jetzt sanfter. "Das kann jetzt etwas wehtun, aber es ist notwendig", fuhr er fort und begann damit, ihren Körper mit einem Spray zu kühlen. Danach breitete er eine raschelnde Decke über sie aus.
"Ist es für Sie in Ordnung, wenn ich Sie zur Ersten-Hilfe-Station trage? Es dauert länger, wenn ich die Sanitäter holen muss."
Immer noch war Emily leicht verwirrt, schüttelte aber den Kopf, nur um festzustellen, dass ihr sofort schwindlig und schlecht wurde. Sie verzog das Gesicht und bemühte sich, diese Empfindungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Eigentlich wollte sie nicht dem lieben Bademeister vor die Füße spucken.
"Dann hebe ich sie jetzt hoch", kündigte der Mann an und einen Moment später befand sie sich auf den kräftigen Armen des recht Jugendlich wirkenden Mannes. Der lächelte sie trösten an und meinte: "Es wird ihnen bald besser gehen. Aber in Zukunft sollten sie schon darauf achten, nicht in der sonne einzuschlafen."
Das Schaukeln machte Emily ganz wirr und sie schloss die Augen, unfähig etwas darauf zu sagen. Er hatte ja Recht.
Emily setzte sich auf. Auf der Ersten-Hilfe-Station hatte sie Wasser bekommen und ihr Sonnenbrand, wenn man das so noch nennen konnte, war nochmals gekühlt worden. Danach war sie wieder erschöpft eingeschlafen und fühlte sich jetzt wesentlich besser. Wieviel Zeit vergangen war, wusste sie nicht, aber es musste schon Recht spät sein. Sie fand jedenfalls ihre Sachen neben der Liege fein säuberlich zusammengepackt vor.
Sie rutschte von der Liege und kontrollierte, ob noch alles da war. Erleichtert stellte sie fest, dass wirklich nichts vergessen wurde. Sie suchte sich aus ihrer Tasche das T-Shirt und die Hotpants, mit der sie gekommen war und schlüpfte hinein. Das Material war unangenehm auf ihrer verbrannten Haut und als sie ans Waschbecken trat und sich in den Spiegel sah, wollte sie das gerne rückgängig machen. Ihr Gesicht war so rot wie eine reife Tomate und wies stellenweise sogar ein paar Bläschen auf. Scheinbar war der Sonnenblocker nicht effektiv genug gewesen.
"Ah, ich wollte sie gerade wecken. Ich habe Ihre Sachen zusammengepackt, wir schließen jetzt." Emily zuckte zusammen, als sich der Bademeister plötzlich zu Wort meldete.
"Danke, ich werde mich sofort auf den Weg machen", erwiderte sie leise und stellte fest, dass es wohl die ersten Worte war, die sie mit ihrem Retter wechselte.
"Ich begleite Sie. Es ist bestimmt unangenehm die Tasche zu tragen", bot er freundlich an und Emily wusste nicht genau, was sie darauf sagen sollte. Es war ihr unangenehm, aber andererseits hatte er sicher recht.
"Das ist nett von Ihnen", meinte sie schließlich leicht betrübt und er schenkte ihr ein tröstendes Lächeln.
"Wenn Sie das nächste Mal herkommen, zeige ich Ihnen einen schönen Platz, der weniger gefährlich ist. Sie sind ja so etwas wie ein Stammgast." Als Emily erstaunt die Augen aufriss, lachte er nur und fügte hinzu: "Sie sehen immer so glücklich aus, wenn Sie ein Sonnenbad nehmen."