(no subject)
Sep. 4th, 2012 03:00 pmTeam: Dickinson
Challenge: Romantik/Intimität: JOKER - Verfallsdatum (fürs Team)
Fandom: Harry Potter
Wörter: 875
Pairing: Charlie Weasley/Oliver Wood
Warnungen: Crack-Pairing, fluff, nicht-ganz-so-fluffiges Ende?
Widmung: Für
nachanca. Obviously.
A/N: So nicht das AU, das ich schreiben wollte, aber
nachancas unglaublich perfekte Fic hat mich auf einen Trip gebracht, also...
Charlie kommt mit Menschen und Beziehungen nicht gut klar.
Und ich werde nie zugeben, dass Elton Johns "I Guess That's Why They Call it the Blues" die Inspiration war. Nie
Es war so einfach. Es war sogar so einfach, dass Charlie nicht einmal auf die Idee kam, sich darüber zu wundern, dass irgendetwas, das im Wesentlichen mit einem anderen Menschen zu tun hatte, so einfach, so natürlich sein konnte.
Sie trafen sich auf Harrys Jungesellenabschied, verbrachten den Abend nebeneinander mit einer Flasche Feuerwhiskey (und welche Abartigkeiten auch immer sonst noch aufgefahren wurden, während man sich durch die Getränkekarte des Pubs soff) und fielen gegen Morgen zusammen in ein Bett, von dem sie nicht wussten, wem es gehörte.
Und das war das. Sie erwachten am Nachmittag, als Seamus Finnigan beschloss, dass sie definitiv zu lange seine Wohnung besetzt hatten, und verabschiedeten sich mit einem beinahe freundschaftlichen Kuss und ohne ein Versprechen für ein Wiedersehen.
Sie sahen sich trotzdem, mehr oder minder zufällig, auf der Hochzeit, natürlich, bei einem von Ginnys Quidditch-Spielen, bei Percys Hochzeit, Georges Geburtstag, als Charlie seine Eltern besuchte und auf dem Rückweg in Puddlemere einen Zwischenstop machte.
Sie tranken mehr als wahrscheinlich gut für sie war, oder spielten ein paar Bälle auf der Wiese hinter Olivers kleinem Cottage, oder verbrachten ganze Tage im Bett. Oliver stellte ihn ein paar Teamkollegen vor, Charlie hielt ihm Schlangen und Mokes unter die Nase und entgnomte seinen Garten.
Es war einfach. Angenehm.
„Und Charlie, wann stellst du uns deine Freundin vor?“
Er verschluckte sich an seinem Auflauf. Röchelnd brachte er ein „Wen?“ hervor, und seine Mutter lächelte, während Charlie versuchte, nicht zu ersticken.
„Na, deine Freundin. Ich seh doch, dass du verliebt bist“, erklärte Molly, als wäre das völlig normal.
Hilfe suchend wandte Charlie sich an seinen Vater, aber der zuckte bloß mit den Achseln. „Wir würden sie wirklich gerne treffen.“
Das hier war ein Mittagessen bei seinen Eltern. Das sollte nicht so verwirrend sein. „Ich hab keine Freundin.“
Für einen Augenblick wirkte seine Mutter enttäuscht, aber dann wurde ihr Lächeln noch ein gutes Stück breiter und sehr viel gruseliger. Charlie hatte Mühe, seinen Fluchtreflex zu unterdrücken. Das war seine Mutter, kein hungriger Eisenbauch.
„Einen Freund also? Ist das der Grund, warum du nichts gesagt hast? Ach Charlie, Liebes, du weißt doch, dass wir dich immer lieben werden. Bring ihn doch nächstes Mal mit!“
Ein Eisenbauch wäre so viel angenehmer gewesen... Seine Mutter lächelte wie eine Wahnsinnige und Charlie konnte Tränen in ihren Augen glitzern sehen, während sein Vater aufmunternd lächelte und nickte. Er war sich sicher, dass das ein besonderer Moment war, aber gleichzeitig hatte er absolut keine Ahnung, was vor sich ging.
„Nein, Mum, ich habe auch kein Freund.“
„Ist er- Was? Aber...“ Sorgfältig legte sie den Löffel neben ihrem Teller ab. „Er weiß es also noch nicht? Oder doch sie?“
„Wovon redest du überhaupt?“ Wie war er überhaupt auf die wahnsinnige Idee gekommen, seine Eltern zu besuchen, ohne dass irgendeiner seiner Geschwister da war um ihn zu retten? Er wusste doch, dass das nicht gut gehen konnte... Aber er hatte sich ein Spiel von Puddlemere ansehen wollen und es war naheliegend gewesen, im Fuchsbau vorbei zu schauen. Das machten gute Söhne so, oder? Er war eben ein Idiot. Er hätte einfach gleich zu Oliver... Oh scheiße, Oliver.
Molly schüttelte den Kopf. „Du brauchst mir nichts vorzumachen, Charles Gavin Weasley. Eine Mutter spürt so etwas. Und du bist so offensichtlich Hals über Kopf verliebt, dass es sogar dein Vater sehen kann.“
Arthur nickte.
Und Charlie wurde schlecht.
Sie lagen nebeneinander auf dem Boden vor dem Sofa, von dem sie irgendwann in der letzten Stunde heruntergefallen waren, weil es definitiv zu klein für zwei war. Olivers Finger zeichnete nachlässige Muster auf Charlies Bauch, und Charlie konnte spüren, wie seine Augen langsam zu fielen.
„Was ist das eigentlich?“ Seine Stimme klang rau, als hätten sich diese Worte gegen seinen Willen seine Kehle herauf gearbeitet, und tatsächlich wusste er nicht, wo sie herkamen.
„Was?“
„Das. Wir beide... das halt.“
Als Oliver schließlich antwortete, hatte Charlie sich davon überzeugt, dass er gar nicht gefragt hatte, dass es nur ein dummer Streich gewesen war, den ihm seine Phantasie gespielt hatte. „Keine Ahnung.“
„Hrm.“
„Warum fragst du?“
„Meine Mutter glaubt, ich bin verliebt.“
Es dauerte wieder eine ganze Weile, bis Oliver etwas sagte, und dieses mal war es seine Stimme, die rau und unsicher war. „Und, bist du?“
„Keine Ahnung.“
Oliver lachte leise, und die Härchen auf Charlies Armen stellten sich auf, wo ihn sein Atem kitzelte. „Solltest du das nicht wissen?“
„Sollte man meinen, nicht wahr?“ Er wandte seinen Arm unter Olivers Kopf hervor und setzte sich auf. Seine Hose hing noch immer über dem Couchtisch.
Und auf einmal, einfach so, war es kompliziert. Kompliziert und verwirrend und er wusste wirklich nicht, was er eigentlich hier machte, war er denn jetzt völlig verrückt geworden?!
Neben ihm schob auch Oliver sich in eine sitzende Position, den Rücken gegen das Sofa gelehnt. „Scheiße.“
„Das kannst du laut sagen.“ Charlie schlüpfte in seine Hose, zog den Pullover an und die eine Socke, die er finden konnten. Mit der Hand auf dem Türknauf drehte er sich noch einmal um. „Es tut mir leid...“
„Mir auch...“
„Vielleicht... Wir sehen uns bestimmt nochmal.“
Und Oliver lächelte. „Ja, vielleicht.“
Challenge: Romantik/Intimität: JOKER - Verfallsdatum (fürs Team)
Fandom: Harry Potter
Wörter: 875
Pairing: Charlie Weasley/Oliver Wood
Warnungen: Crack-Pairing, fluff, nicht-ganz-so-fluffiges Ende?
Widmung: Für
A/N: So nicht das AU, das ich schreiben wollte, aber
Charlie kommt mit Menschen und Beziehungen nicht gut klar.
Es war so einfach. Es war sogar so einfach, dass Charlie nicht einmal auf die Idee kam, sich darüber zu wundern, dass irgendetwas, das im Wesentlichen mit einem anderen Menschen zu tun hatte, so einfach, so natürlich sein konnte.
Sie trafen sich auf Harrys Jungesellenabschied, verbrachten den Abend nebeneinander mit einer Flasche Feuerwhiskey (und welche Abartigkeiten auch immer sonst noch aufgefahren wurden, während man sich durch die Getränkekarte des Pubs soff) und fielen gegen Morgen zusammen in ein Bett, von dem sie nicht wussten, wem es gehörte.
Und das war das. Sie erwachten am Nachmittag, als Seamus Finnigan beschloss, dass sie definitiv zu lange seine Wohnung besetzt hatten, und verabschiedeten sich mit einem beinahe freundschaftlichen Kuss und ohne ein Versprechen für ein Wiedersehen.
Sie sahen sich trotzdem, mehr oder minder zufällig, auf der Hochzeit, natürlich, bei einem von Ginnys Quidditch-Spielen, bei Percys Hochzeit, Georges Geburtstag, als Charlie seine Eltern besuchte und auf dem Rückweg in Puddlemere einen Zwischenstop machte.
Sie tranken mehr als wahrscheinlich gut für sie war, oder spielten ein paar Bälle auf der Wiese hinter Olivers kleinem Cottage, oder verbrachten ganze Tage im Bett. Oliver stellte ihn ein paar Teamkollegen vor, Charlie hielt ihm Schlangen und Mokes unter die Nase und entgnomte seinen Garten.
Es war einfach. Angenehm.
„Und Charlie, wann stellst du uns deine Freundin vor?“
Er verschluckte sich an seinem Auflauf. Röchelnd brachte er ein „Wen?“ hervor, und seine Mutter lächelte, während Charlie versuchte, nicht zu ersticken.
„Na, deine Freundin. Ich seh doch, dass du verliebt bist“, erklärte Molly, als wäre das völlig normal.
Hilfe suchend wandte Charlie sich an seinen Vater, aber der zuckte bloß mit den Achseln. „Wir würden sie wirklich gerne treffen.“
Das hier war ein Mittagessen bei seinen Eltern. Das sollte nicht so verwirrend sein. „Ich hab keine Freundin.“
Für einen Augenblick wirkte seine Mutter enttäuscht, aber dann wurde ihr Lächeln noch ein gutes Stück breiter und sehr viel gruseliger. Charlie hatte Mühe, seinen Fluchtreflex zu unterdrücken. Das war seine Mutter, kein hungriger Eisenbauch.
„Einen Freund also? Ist das der Grund, warum du nichts gesagt hast? Ach Charlie, Liebes, du weißt doch, dass wir dich immer lieben werden. Bring ihn doch nächstes Mal mit!“
Ein Eisenbauch wäre so viel angenehmer gewesen... Seine Mutter lächelte wie eine Wahnsinnige und Charlie konnte Tränen in ihren Augen glitzern sehen, während sein Vater aufmunternd lächelte und nickte. Er war sich sicher, dass das ein besonderer Moment war, aber gleichzeitig hatte er absolut keine Ahnung, was vor sich ging.
„Nein, Mum, ich habe auch kein Freund.“
„Ist er- Was? Aber...“ Sorgfältig legte sie den Löffel neben ihrem Teller ab. „Er weiß es also noch nicht? Oder doch sie?“
„Wovon redest du überhaupt?“ Wie war er überhaupt auf die wahnsinnige Idee gekommen, seine Eltern zu besuchen, ohne dass irgendeiner seiner Geschwister da war um ihn zu retten? Er wusste doch, dass das nicht gut gehen konnte... Aber er hatte sich ein Spiel von Puddlemere ansehen wollen und es war naheliegend gewesen, im Fuchsbau vorbei zu schauen. Das machten gute Söhne so, oder? Er war eben ein Idiot. Er hätte einfach gleich zu Oliver... Oh scheiße, Oliver.
Molly schüttelte den Kopf. „Du brauchst mir nichts vorzumachen, Charles Gavin Weasley. Eine Mutter spürt so etwas. Und du bist so offensichtlich Hals über Kopf verliebt, dass es sogar dein Vater sehen kann.“
Arthur nickte.
Und Charlie wurde schlecht.
Sie lagen nebeneinander auf dem Boden vor dem Sofa, von dem sie irgendwann in der letzten Stunde heruntergefallen waren, weil es definitiv zu klein für zwei war. Olivers Finger zeichnete nachlässige Muster auf Charlies Bauch, und Charlie konnte spüren, wie seine Augen langsam zu fielen.
„Was ist das eigentlich?“ Seine Stimme klang rau, als hätten sich diese Worte gegen seinen Willen seine Kehle herauf gearbeitet, und tatsächlich wusste er nicht, wo sie herkamen.
„Was?“
„Das. Wir beide... das halt.“
Als Oliver schließlich antwortete, hatte Charlie sich davon überzeugt, dass er gar nicht gefragt hatte, dass es nur ein dummer Streich gewesen war, den ihm seine Phantasie gespielt hatte. „Keine Ahnung.“
„Hrm.“
„Warum fragst du?“
„Meine Mutter glaubt, ich bin verliebt.“
Es dauerte wieder eine ganze Weile, bis Oliver etwas sagte, und dieses mal war es seine Stimme, die rau und unsicher war. „Und, bist du?“
„Keine Ahnung.“
Oliver lachte leise, und die Härchen auf Charlies Armen stellten sich auf, wo ihn sein Atem kitzelte. „Solltest du das nicht wissen?“
„Sollte man meinen, nicht wahr?“ Er wandte seinen Arm unter Olivers Kopf hervor und setzte sich auf. Seine Hose hing noch immer über dem Couchtisch.
Und auf einmal, einfach so, war es kompliziert. Kompliziert und verwirrend und er wusste wirklich nicht, was er eigentlich hier machte, war er denn jetzt völlig verrückt geworden?!
Neben ihm schob auch Oliver sich in eine sitzende Position, den Rücken gegen das Sofa gelehnt. „Scheiße.“
„Das kannst du laut sagen.“ Charlie schlüpfte in seine Hose, zog den Pullover an und die eine Socke, die er finden konnten. Mit der Hand auf dem Türknauf drehte er sich noch einmal um. „Es tut mir leid...“
„Mir auch...“
„Vielleicht... Wir sehen uns bestimmt nochmal.“
Und Oliver lächelte. „Ja, vielleicht.“
no subject
Date: 2012-09-04 03:06 pm (UTC)Und: Ich hab dich inspiriert, yay me! Dass ich dich immer zu tollen Sachen inspiriere... <3 Ich muss dringend mehr Charlie/Oliver schreiben, um dich zu inspirieren. Fühle dich inspiriert!
Das war seine Mutter, kein hungriger Eisenbauch. Ich sehe da nicht unbedingt einen Unterschied. *hust* Und was lernt man daraus? Man sollte immer Geschwister zur Verstärkung dabeihaben.
no subject
Date: 2012-09-04 06:46 pm (UTC)Man sollte immer Geschwister zur Verstärkung dabeihaben.
Weisere Worte wurden selten gesprochen. *gg*
Irgendwann muss ich mir mal mehr Gedanken über Charlie machen und Ficlets über die Beziehung zu seinen Geschwistern schreiben, weil... Weasleys. Geschwister. *__*
no subject
Date: 2012-09-04 06:27 pm (UTC)Oh man, das ist so toll. xD Ich mag ja Leute, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen können bzw. wenn alle um sie herum wissen, dass sie eigentlich zusammen gehören und es nur den eigentlich Betroffenen nicht bekannt ist. XD
Charlie schlüpfte in seine Hose, zog den Pullover an und die eine Socke, die er finden konnte
Ich weiß nicht warum, aber das hier hat soooowas von Harry-Potter-Feeling! Das ist ne super Atmosphäre, die zu dem nicht-ganz-happy-nicht-ganz-sad-Ende passt. Ach, einfach nur wundervoll- <333
Und ja, ich liebe den Spruch über Molly auch. XDD
no subject
Date: 2012-09-04 06:49 pm (UTC)Wie könnte ich das leugnen? - Und oh mein Gott, es ist so toll, tatsächlich Unterstützung zu haben! <3
Und genauso toll ist, zu sehen, dass du sie auch magst.^^
Aaaaah, es freut mich, dass es dir gefällt. Vielen, vielen Dank!
Und ja, ich liebe den Spruch über Molly auch. XDD
Sad fact: In meinen Charlie/Oliver-Fics gibt es immer dumme Sprüche über Molly und Drachen. Ich weiß gar nicht warum, aber es ist eine gute Tradition. *drop*
no subject
Date: 2012-09-05 10:41 am (UTC)