26. H/C/Angst - Narben (für mich)
Sep. 2nd, 2012 02:07 amTeam: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Ablenkung ist die beste Medizin
Challenge: H/C/Angst - Narben (fürs mich)
Fandom: Original
Charaktere: Yeung "Pei" Lee, Kim Lee
Wörter: ~630
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Charakter meins, Szene meins - Hintergrund-Story in Zusammenarbeit mit
luinaldawen
Kommentar: Es ist bei weitem nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich bin schon froh, dass ich überhaupt etwas hinbekommen habe. Yeung ist der Original-Chara aus einem RPG, das ich mit
luinaldawen spiele. Er ist 100% Koreaner, lebt aber mit seiner Familie seit seiner sehr frühen Kindheit in Japan.
"Yeung... was ist los?"
Der Angesprochene drehte sich zu seiner Cousine um, die auf ihrem Bett lag und in einem Magazin las. Allerdings legte sie das nun weg und setzte sich elegant auf. Sofort wanderte auch eins der übergroßen, flauschigen Kissen in ihre Arme.
"Was soll schon los sein?", erwiderte und setzte seine Runde fort.
"Nun... du bist jetzt zwei Tage hier. In diesen zwei Tagen hast du dich mehr als einmal hier verschanzt und langsam läufst du mir echt einen Graben in meinem Teppich. So rastlos kenn ich dich nicht." Da hatte Kim nicht so unrecht. Er fühlte sich seit dieser Sache in Tokyo wirklich ausgesprochen ruhelos. Er hatte immer so ein nagendes Bedürfnis nach etwas, dass er unter keinen Umständen seinem Körper geben wollte.
Dazu kam, dass seine anhaltende Amnesie ihn wirklich belastete.
So wie ihm die Lage geschildert worden war und was sich alles zugetragen hatte, war sein Leben ein einziges Abenteuer und das war schwer zu glauben. Nicht nur, dass er mit einem männlichen Model eine Beziehung eingegangen war, so war er auch mit diesem Mann nach England gegangen. Dort hatte sich auch der Unfall ereignet, bei dem er sein Gedächtnis verloren hatten.
Danach war ihm seine Mutter und sein bester Freund in den Rücken gefallen, indem er mit dem nun fremden Mann allein in England zurückgelassen wurde. Ishiguro war ja zwar nett, aber es schmeckte ihm überhaupt nicht, dass er auf diesen angewiesen war. Seiner Mutter verzieh er diese Entscheidung noch weniger wie Senji, dass er ihn nicht verteidigt hatte oder eine andere Möglichkeit suchte, ihn aus dem Land zurück in die Heimat zu holen.
Als sie dann endlich wieder japanischen Boden betreten hatte, hatte er es die beiden richtig spüren lassen und war weiterhin bei Ishiguro geblieben. Ein Fehler, wie sich herausgestellt hatte, denn offenbar lebte der Mann recht gefährlich. Oder es war wirklich wegen der Vergangenheit, an die er sich nicht erinnern konnte.
Jedenfalls war er entführt, bedroht und unter Drogen gesetzt worden, bis er versprach das Land zu verlassen. Das hatte er getan - nicht ohne Gegendrohung verstand sich - und nun war er bei seinen Verwandten in Korea.
"Setz dich doch", bot Kim ihm schließlich an, als er noch zielstrebiger und schneller in seinem Hin-und-her-laufen wurde. Sie rückte sogar ein Stück zur Seite.
"Es ist nichts. Mir gehts gut", beharrte Yeung allerdings und fuhr sich gestresst durch die Haare. Allerdings zuckte er leicht zusammen, als er über die Narbe fuhr. Im Spiegel hatte er sie noch nicht sehen können, aber er spürte sie, wenn er mit den Fingern darüberfuhr. Mehr noch, wenn er sich ein wenig die Haare raufte.
"Hey." Kim stand auf und legte Yeung eine Hand auf die Schulter. "Es ist ziemlich scheiße, dass du dich nicht an die letzten Jahre deines Lebens erinnern kannst. Aber deshalb geht die Welt nicht unter."
Einen Moment herrschte Ruhe. "Boah, du hast ja keine Ahnung, Kim. Also laber nicht so nen Scheiß daher. Die Amnesie ist mir ja Scheißegal - fast jedenfalls. Es nervt einfach nur, weil ich oft Kopfschmerzen hab. Aber darum gehts hier überhaupt nicht und nein, ich will nicht drüber reden. Es ist einfach nur.... aaargh." Heftig zuckte Yeung zusammen, als er sich nun doch in seinem emotionalen Ausbruch die Haare raufte und sich dabei selbst Schmerzen zufügte.
"Ich muss raus hier", brummte er dann und verließ das Zimmer. Irgendwie musste er diesen beschissenen Drang loswerden, sich irgendwas einwerfen zu wollen. Dann wurde bestimmt alles andere auch besser.
"Warte, Yeung. Ich komme mit. Ich kenn da nen geilen Club, das wird dich sicher ablenken", lief ihm Kim nach und sah ihn dann einen Moment an. "Gib dir und mir zehn Minuten, dann können wir los", schob sie ihn dann ins Badezimmer und ging selbst noch mal in ihr eigenes Zimmer, um sich passend anzuziehen.
Autor: Jenchan
Titel: Ablenkung ist die beste Medizin
Challenge: H/C/Angst - Narben (fürs mich)
Fandom: Original
Charaktere: Yeung "Pei" Lee, Kim Lee
Wörter: ~630
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Charakter meins, Szene meins - Hintergrund-Story in Zusammenarbeit mit
Kommentar: Es ist bei weitem nicht so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich bin schon froh, dass ich überhaupt etwas hinbekommen habe. Yeung ist der Original-Chara aus einem RPG, das ich mit
"Yeung... was ist los?"
Der Angesprochene drehte sich zu seiner Cousine um, die auf ihrem Bett lag und in einem Magazin las. Allerdings legte sie das nun weg und setzte sich elegant auf. Sofort wanderte auch eins der übergroßen, flauschigen Kissen in ihre Arme.
"Was soll schon los sein?", erwiderte und setzte seine Runde fort.
"Nun... du bist jetzt zwei Tage hier. In diesen zwei Tagen hast du dich mehr als einmal hier verschanzt und langsam läufst du mir echt einen Graben in meinem Teppich. So rastlos kenn ich dich nicht." Da hatte Kim nicht so unrecht. Er fühlte sich seit dieser Sache in Tokyo wirklich ausgesprochen ruhelos. Er hatte immer so ein nagendes Bedürfnis nach etwas, dass er unter keinen Umständen seinem Körper geben wollte.
Dazu kam, dass seine anhaltende Amnesie ihn wirklich belastete.
So wie ihm die Lage geschildert worden war und was sich alles zugetragen hatte, war sein Leben ein einziges Abenteuer und das war schwer zu glauben. Nicht nur, dass er mit einem männlichen Model eine Beziehung eingegangen war, so war er auch mit diesem Mann nach England gegangen. Dort hatte sich auch der Unfall ereignet, bei dem er sein Gedächtnis verloren hatten.
Danach war ihm seine Mutter und sein bester Freund in den Rücken gefallen, indem er mit dem nun fremden Mann allein in England zurückgelassen wurde. Ishiguro war ja zwar nett, aber es schmeckte ihm überhaupt nicht, dass er auf diesen angewiesen war. Seiner Mutter verzieh er diese Entscheidung noch weniger wie Senji, dass er ihn nicht verteidigt hatte oder eine andere Möglichkeit suchte, ihn aus dem Land zurück in die Heimat zu holen.
Als sie dann endlich wieder japanischen Boden betreten hatte, hatte er es die beiden richtig spüren lassen und war weiterhin bei Ishiguro geblieben. Ein Fehler, wie sich herausgestellt hatte, denn offenbar lebte der Mann recht gefährlich. Oder es war wirklich wegen der Vergangenheit, an die er sich nicht erinnern konnte.
Jedenfalls war er entführt, bedroht und unter Drogen gesetzt worden, bis er versprach das Land zu verlassen. Das hatte er getan - nicht ohne Gegendrohung verstand sich - und nun war er bei seinen Verwandten in Korea.
"Setz dich doch", bot Kim ihm schließlich an, als er noch zielstrebiger und schneller in seinem Hin-und-her-laufen wurde. Sie rückte sogar ein Stück zur Seite.
"Es ist nichts. Mir gehts gut", beharrte Yeung allerdings und fuhr sich gestresst durch die Haare. Allerdings zuckte er leicht zusammen, als er über die Narbe fuhr. Im Spiegel hatte er sie noch nicht sehen können, aber er spürte sie, wenn er mit den Fingern darüberfuhr. Mehr noch, wenn er sich ein wenig die Haare raufte.
"Hey." Kim stand auf und legte Yeung eine Hand auf die Schulter. "Es ist ziemlich scheiße, dass du dich nicht an die letzten Jahre deines Lebens erinnern kannst. Aber deshalb geht die Welt nicht unter."
Einen Moment herrschte Ruhe. "Boah, du hast ja keine Ahnung, Kim. Also laber nicht so nen Scheiß daher. Die Amnesie ist mir ja Scheißegal - fast jedenfalls. Es nervt einfach nur, weil ich oft Kopfschmerzen hab. Aber darum gehts hier überhaupt nicht und nein, ich will nicht drüber reden. Es ist einfach nur.... aaargh." Heftig zuckte Yeung zusammen, als er sich nun doch in seinem emotionalen Ausbruch die Haare raufte und sich dabei selbst Schmerzen zufügte.
"Ich muss raus hier", brummte er dann und verließ das Zimmer. Irgendwie musste er diesen beschissenen Drang loswerden, sich irgendwas einwerfen zu wollen. Dann wurde bestimmt alles andere auch besser.
"Warte, Yeung. Ich komme mit. Ich kenn da nen geilen Club, das wird dich sicher ablenken", lief ihm Kim nach und sah ihn dann einen Moment an. "Gib dir und mir zehn Minuten, dann können wir los", schob sie ihn dann ins Badezimmer und ging selbst noch mal in ihr eigenes Zimmer, um sich passend anzuziehen.