(no subject)
Aug. 30th, 2012 11:42 pmTeam: Kaleko
Challenge: h/c angst - Joker (Challenge: Stürmische Zeiten vom 26.08.12)
Fandom: Original
Wörter: 242
Sie stand vor dem großen Denkmal und sah hinauf in das düstere Gesicht.
„Können wir gehen?“ fragte er von hinten. Sie schüttelte leicht den Kopf und ihre Haare wurden Strähne um Strähne vom Wind ergriffen und verwirbelt. Sie nahmen ihr die Sicht auf die beste Erinnerung, die sie hatte. Langsam lief sie um das Denkmal herum, blickte kurz den kahlen, kalten Rücken hoch bevor sie ihre Augen über das kleine Waldstück schweifen ließ.
Der Wind drang an ihre Haut und sie zog die Jacke enger.
„Es wird gleich regnen.“ Er war ihr gefolgt, so wie er ihr immer folgen würde. Sie war froh darüber, auch wenn es ihr manchmal einen Stich ins Herz versetzte. Er folgte ihr nur aus Angst, und sie ließ ihn.
„Das war mal mein Lieblingsort,“ flüsterte sie über den Wind. „Als ich 16 war.“
Er wusste, was das bedeutete – was ‚16‘ bei ihr bedeutete –, aber er kam nicht umhin sie zu fragen. „Hier? Ist es nicht ein bisschen trostlos?“
Sie drehte ihren Kopf zu ihm und ihre Haare tanzten um sie herum, fast schon als wollten sie nach ihm greifen. „Vielleicht, aber damals war es besser als alles andere.“ Ihr Mund formte ein halbes Lächeln.
„Du hast einen Tropfen auf der Brille.“ Sie hielt ihm die Hand hin. „Lass uns nach Hause gehen.“
Er griff zu und gemeinsam kehrten sie sich vom Rücken des Denkmals ab. Sie flüchteten sich zu einer Bushaltestelle und harrten den Platzregen aus.
Challenge: h/c angst - Joker (Challenge: Stürmische Zeiten vom 26.08.12)
Fandom: Original
Wörter: 242
Sie stand vor dem großen Denkmal und sah hinauf in das düstere Gesicht.
„Können wir gehen?“ fragte er von hinten. Sie schüttelte leicht den Kopf und ihre Haare wurden Strähne um Strähne vom Wind ergriffen und verwirbelt. Sie nahmen ihr die Sicht auf die beste Erinnerung, die sie hatte. Langsam lief sie um das Denkmal herum, blickte kurz den kahlen, kalten Rücken hoch bevor sie ihre Augen über das kleine Waldstück schweifen ließ.
Der Wind drang an ihre Haut und sie zog die Jacke enger.
„Es wird gleich regnen.“ Er war ihr gefolgt, so wie er ihr immer folgen würde. Sie war froh darüber, auch wenn es ihr manchmal einen Stich ins Herz versetzte. Er folgte ihr nur aus Angst, und sie ließ ihn.
„Das war mal mein Lieblingsort,“ flüsterte sie über den Wind. „Als ich 16 war.“
Er wusste, was das bedeutete – was ‚16‘ bei ihr bedeutete –, aber er kam nicht umhin sie zu fragen. „Hier? Ist es nicht ein bisschen trostlos?“
Sie drehte ihren Kopf zu ihm und ihre Haare tanzten um sie herum, fast schon als wollten sie nach ihm greifen. „Vielleicht, aber damals war es besser als alles andere.“ Ihr Mund formte ein halbes Lächeln.
„Du hast einen Tropfen auf der Brille.“ Sie hielt ihm die Hand hin. „Lass uns nach Hause gehen.“
Er griff zu und gemeinsam kehrten sie sich vom Rücken des Denkmals ab. Sie flüchteten sich zu einer Bushaltestelle und harrten den Platzregen aus.