Fantasy/Mystery - Joker - für mich
Aug. 28th, 2012 03:14 pmTeam: Dickinson
Autor: nessaniel
Titel: Das Prinz-Komplott
Challenge: Fantasy/Mystery - JOKER – Inspiration von dieser Fic von
der_jemand – für mich
Fandom: Original, bis auf einen dreisten Namensklau
Charaktere: Prinz Horst und Prinzessin Margarete
Disclaimer: Plot meins, über die Charaktere lässt sich streiten
Kommentar: Eine reine Dialog-Fic, zu deren Entstehen diese drei Dinge beigetragen haben: einmal Akus Story (auf die gaaaanz unauffällig hingedeutet wird) dann ein super beklopptes Gespräch mit meiner besseren Hälfte – und schließlich das hier Ach, König Horst <3
Das Prinz-Komplott
„Du bist ein Blödmann.“
„Also früher haben sich die Prinzessinnen üblicherweise bedankt, wenn man sie aus ihrem hundertjährigen Schlaf erweckt hat, aber nein, keine Ursache, Eure Durchlaucht!“
„Jetzt komm mir nicht so! Ich lag hundert Jahre lang – HUNDERT JAHRE LANG – im Tiefschlaf, ich habe gewisse Bedürfnisse…!“
„Ja, eine Munddusche zum Beispiel…“
„WAS?!“
„Nichts, nichts…“
„Bedürfnisse! Ganz grundlegende, menschliche Bedürfnisse… und dann kommst du vorbei, ein Prinz auf einem Pferd, alles wunderbar… UND DANN BIST DU SCHWUL UND WILLST MIR MEINE BEDÜRFNISSE NICHT ERFÜLLEN!“
„Du bist sowas von undankbar! Ich hätte dich auch auf deinem modrigen Bett hier liegen lassen können, weißt du?“
„Dann wäre ich wenigstens noch im Traumland, wo all die halbnackten Rittersleute auf Rhinozerossen umher reiten …“
„Rhinozerosse? Ist das dein Ernst?“
„Ich bin für absolut nichts verantwortlich, was mein Unterbewusstsein sich ausdenkt! Wenn man hundert Jahre lang schläft und träumt, dann braucht man ein wenig Abwechslung…“
„Ein wenig Gift hätte dir gut getan. Oder ein wenig Schafott…“
„Du bist der unausstehlichste Prinz, der mir je begegnet ist.“
„Und du die absolut undankbarste Prinzessin… Moment, hatten wir das nicht schon mal.“
„Kann sein.“
„Hm.“
„Hm.“
„…“
„Hmmm….“
„Margarete?“
„Ja?“
„Nimm die Hand da weg!“
„Ach, jetzt komm schon!“
„Nein! Und mit Sicherheit nicht bei dir oder von dir oder über dir oder in dir oder was auch immer du dir in deinem kranken Gehirn vorstellst!“
„Du bist unmöglich! Wer weiß, vielleicht würde es dir gefallen…?“
„MIT SICHERHEIT NICHT!“
„FEIGLING!“
„SCHRECKSCHRAUBE!“
„MISTKERL!“
„NYMPHOMANIN!“
„…“
„…“
„…“
„…“
„Hast du wenigstens einen Knappen dabei?“
„Natürlich.“
„Oh, wundervoll, dann kann ich…“
„Der ist auch schwul.“
„Oh ICH BITTE DICH!“
„Du kannst das Pferd haben.“
„… Nein.“
„Du hast wirklich einen Moment überlegt, oder?“
„Ich bin verzweifelt. Aber dann ist mir eingefallen, dass dein Gaul bestimmt auch schwul ist.“
„Gut möglich.“
„Oh Gott, wieso ich.“
„Du lagst halt hier rum.“
„Ja, aber bestimmt nicht, weil ich auf dich gewartet habe!“
„Weißt du, ich fand dich netter, als du noch geschlafen hast.“
„Und ich fände dich netter, wenn du hetero wärst.“
„Nein.“
„Bi?“
„Nein.“
„Neugierig?“
„Nein.“
„Absolut verzweifelt?“
„Nein.“
„Betrunken?“
„Wie soll ich bitte…“
„Schon gut, schon gut.“
„Schlaf endlich.“
„Sehr witzig.“
„Das meine ich ernst. Ich kann nicht schlafen, wenn du mir die ganze Zeit ins Ohr quengelst.“
„Es würde mir wesentlich leichter fallen, zu schlafen, wenn du nicht in meinem Bett lägest. Wieso überhaupt?“
„Ich muss auch mal schlafen.“
„Dann schlaf gefälligst auf dem Boden und nicht neben mir!“
„Hast du dir den Boden mal angesehen? Da hat doch niemand mehr geputzt seit…seit…“
„Seit hundert Jahren?“
„Genau.“
„Du bist ein Weichei.“
„Ich bin auf Hygiene bedacht!“
„Sag ich doch: Weichei.“
„Kannst du jetzt nicht endlich die Klappe halten und schlafen? Bitte.“
„Ich kann nicht schlafen. Ich brenne gleich ein kleines Loch in die Matratze.“
„Was, wieso… Oh Gott, musst du mir davon erzählen?! Oh Gott…“
„Tut mir ja Leid!“
„TUT ES DIR NICHT!“
„NEIN, WIRKLICH NICHT!“
„DU ALTE HEXE!“
„DU VERDAMMTE SPASSBREMSE!“
„BLÖDE KUH.“
„EBENFALLS!“
„…“
„…“
„…“
„Wo ist denn dein Knappe?“
„Ich hab doch schon gesagt, dass er…“
„Ich meinte, eher, wo soll der denn schlafen? Hier nicht!“
„Ach so. Ja. Also, der versucht gerade, deinen Vater aus seiner Ohnmacht zu wecken. Der ist gleich wieder umgekippt, nachdem wir ihm erklärt haben, dass sein Königreich vor rund siebzig Jahren zerfallen ist und an die Könige der umliegenden Reiche verteilt wurde…“
„WAS?! UNSER REICH IST…WEG?!“
„Ja. Tut mir Leid.“
„Na, großartig. Du hättest mich mit einem Stein erschlagen sollen, statt mich zu küssen, das wäre weitaus gnädiger gewesen.“
„Hm.“
„Apropos Küssen… wie schaffst du das eigentlich?
„Therapie.“
„Was?“
„Jahrelange Therapie. Oh und es hilft, wenn ich mir vorstelle, dass dein Kopf eine Melone ist.“
„Du bist wirklich nicht ganz richtig im Kopf…“
„Sagt die, die von nackten Männern auf Rhinozerossen träumt.“
„Fängst du schon wieder damit an?“
„Stets zu Diensten.“
„Wieso bekomme ausgerechnet ich den einzigen schwulen Prinzen ab?“
„Oh, keine Sorge, Prinzessin, du bist nicht allein.“
„Was?“
„Naja… haha, das ist mir jetzt ein wenig unangenehm…“
„Ich kann das noch viel unangenehmer für dich werden lassen, glaub mir!“
„Daran hege ich absolut keine Zweifel.“
„Also?“
„Nun ja… ich reise schon seit mehreren Jahren durch die Lande und befreie alle möglichen
Prinzessinnen.“
„WIE BITTE?“
„Ja…“
„UND DIE LÄSST DU DANN GENAUSO STEHEN WIE MICH? ODER LIEGEN?“
„Meistens, ja.“
„WAS IST EIGENTLICH FALSCH GELAUFEN IN DEINER KINDHEIT?!“
„Bitte schrei nicht so…“
„Was bildest du dir ein? Wieso rennst du rum und rettest wahllos Prinzessinnen, die sich ordnungsgemäß im Tiefschlaf oder in dunklen, drachenverseuchten Höhlen, in Glassärgen, in hohen Türmen, in Schwanenkörpern, in verwunschenen Schlössern oder sonst wo befinden?“
„Also … nun ja… das liegt daran, dass…“
„UND WIESO HAST DU DANN NICHT DEN ANSTAND, SELBIGE ZU HEIRATEN? ODER IHNEN WENIGSTENS BEI DER ERFÜLLUNG GEWISSER BEDÜRFNISSE ZU HELFEN?!“
„Jetzt lass mich doch einmal ausreden…“
„DU RUINIERST DAS GANZE SYSTEM!“
„Welches System denn bitte? Das System, nach welchem du das erstbeste, dahergelaufene, picklige Prinzlein heiraten musst, das per Zufall auf deinen vorlauten Mund fällt?“
„Genau das!“
„Stell dir mal vor, dieser Prinz käme von einem völlig verarmten, winzigen Königreich ganz am Rand der Eisenklippen! Das wäre doch keine sonderlich wünschenswerte Allianz, oder?“
„Ein winziges Königreich ist immerhin besser als GAR KEIN KÖNIGREICH, WIE ES BEI MIR DER FALL IST! WAS SAGST DU JETZT?“
„Oh. Hm.“
„Ja, hm! Großartig, du Genie.“
„Hey! Immerhin musst du keinen pickligen Prinzen heiraten!“
„Oh bitte!“
„Was?“
„Da ich nicht davon ausgehe, dass das gesamte hypothetische Königreich meines hypothetischen Ehemanns aus pickligen Prinzen besteht, wäre ich damit wohl durchaus klar gekommen!“
„Was? Ich versteh nicht…“
„Ehebruch, du Vollhorst!“
„Oh. Achso.“
„Aber darüber brauche ich mir vermutlich nie wieder Gedanken zu machen, dank dir, du geistesschwache Konservenbüchse.“
„Was?“
„Na, versetz dich doch mal in meine Lage! Ich bin hundertundvierundzwanzig Jahre alt, meine gesamten Kleider wurden das letzte Mal vermutlich vor fünfzig Jahren bei einer Beerdigung getragen – von der Leiche!! – und jetzt bin ich nicht mal mehr eine Prinzessin und all meine Aussichten auf jegliches politisches Mitspracherecht wurden dank deines idiotischen Heldenmutes für immer zunichte gemacht! GANZ TOLL GEMACHT! WIRKLICH.“
„Oh. So…so hab ich das noch nie betrachtet.“
„Hab ich mir fast gedacht, Prinz Obertrottel.“
„Hey!“
„‘Tschuldige.“
„Ja. Ich… tut mir Leid.“
„Schon gut. Und jetzt sag mir endlich, warum du durch die Lande ziehst, und völlig glückliche Prinzessinnen aus ihren absolut perfekten Miseren rettest.“
„Also…hmm… das ist etwas komplizierter.“
„Hoffst du, dass vielleicht mal irgendwann ein Prinz darunter ist, der dann zufällig auch noch schwul ist?“
„So ungefähr, ja.“
„Beeindruckend. Dein Plan ist ja wirklich narrensicher.“
„Entschuldige mal, so viele schwule Prinzen gibt es jetzt auch nicht!“
„Und warum hast du mich zum Beispiel nicht einfach liegen lassen, als du gesehen hast, dass ich eindeutig weiblich bin?“
„Du kannst aufhören, deine Brüste zusammenzupressen, ich hab das auch so begriffen.“
„Lenk nicht ab.“
„Naja, ich… ich konnte dich doch nicht so liegen lassen! Es ist die Pflicht eines Ritters, jeden, der Hilfe braucht, zu retten!“
„Das ist absolut kitschig. Und irgendwie rührend.“
„Danke. Glaube ich.“
„Trotzdem bist du ein Idiot.“
„Und du eine Schreckschraube.“
„Treib es nicht zu weit. Ich bin immer noch sauer auf dich.“
„Ja, das merke ich.“
„Und verdient hast du es auch.“
„Hm. Vielleicht ein bisschen.“
„Immerhin siehst du es ein. Aber sag mal, was machst du eigentlich, wenn du mal an ein Königreich gerätst, wo das Nicht-Heiraten von geretteten Königstöchtern mit dem Tode bestraft wird?“
„Für jemanden, der hundert Jahre lang gepennt hast, bist du ziemlich gut informiert!“
„Königreich ist Königreich ist Königreich. Da du immer noch rumrennst und versuchst, die Konkurrenz auszuschalten, nehme ich an, dass sich das Prinzip von zwei Königen oder zwei Königinnen noch nicht durchgesetzt hat. Ergo gehe ich davon aus, dass auch die ganzen Zwangsheiratgesetze noch gelten. Progressiver Regierungsstil war noch nie sonderlich beliebt.“
„Du… du bist ja richtig klug!“
„Warum bist du so überrascht?“
„Ähm… ja, jedenfalls hast du Recht.“
„Aha?“
„Ja, siehst du, es ist nämlich so. Ich bin nicht nur ein Prinz sondern auch gleichzeitig vogelfrei.“
„Was?“
„In drei verschiedenen Reichen.“
„Du hast wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank, oder?“
„Wenn du das noch ein paar Mal sagst, dann glaube ich es noch selbst!“
„Hm. Wie viele Prinzen hast du denn bisher auf deinen Reisen befreien können? Die dich dann abgelehnt haben müssen, immerhin wärst du sonst nicht hier…“
„… Keinen, um ehrlich zu sein.“
„Keinen einzigen?“
„Nein. Es gab mal ein Königreich, in dem der König nur Prinzen in die Welt gesetzt hatte, da hätte ich einen Drachen erschlagen können…“
„Aber?“
„Da kam mir ein anderer Prinz zuvor.“
„Was? Ein anderer schwuler Prinz hat sich diesen Harem geschnappt?“
„Naja, nicht direkt. Er war nicht schwul, aber er hat trotzdem einen der Söhne geheiratet. War wohl nicht so scharf drauf, gevierteilt zu werden. Und zu langsam zum Davonlaufen, wie ich das bei wütenden Vätern von Mädchen sonst tue. Mittlerweile sollen sich die zwei ganz gut verstehen...“
„Wow. Ironie des Schicksals, hm?“
„Hm.“
„Du kannst einem leidtun, Horst.“
„Hmm… oh, sieh mal, die Sonne geht auf.“
„Wir haben die ganze Nacht durch gequatscht?“
„Sieht so aus, ja.“
„Du solltest zusehen, dass du weg kommst. Wenn mein Vater aus seiner Ohnmacht erwacht ist, wird er dich vermutlich zwingen wollen, mich zu heiraten. Und das wird für keinen von uns beiden schön.“
„Ja, das vermute ich auch. Nichts für ungut.“
„Kein Problem. Weißt du schon, wo du nun hinwillst?“
„Irgendwo nach Süden. Glaube ich. Weiß nicht.“
„Ich kann nicht glauben, dass ich das jetzt sage, aber ich werde dir helfen.“
„Was? Wieso das denn? Und wie?“
„Sprechen wir nicht vom ‚wieso‘, sonst verliere ich noch den Verstand. Aber das wie… bist du bisher mal bei jemandem vorbeigekommen, dessen Tochter eine ziemliche Schreckschraube war und…“
„Du meinst, außer dir?“
„Willst du meine Hilfe oder nicht?“
„‘Tschuldigung. Bitte, sprich weiter.“
„Jedenfalls, die Schreckschrauben-Prinzessin hat sich, soweit ich weiß, einen Froschprinzen geangelt.“
„Und was hat das mit mir zu tun? Ein verheirateter Prinz bringt mir nicht viel. Außerdem ist das mit Sicherheit schon einhundert Jahre her…“
„Jetzt lass mich endlich ausreden, du bist ja fürchterlich! Soweit ich weiß haben sie die Hexe, die den Prinzen damals verzaubert hat, nie gefunden, doch es war offensichtlich, dass sie etwas gegen Männer hat, denn es haben sich einige weitere Tiere gemeldet, die auch ursprünglich Menschen waren. Männer. Männliche Menschen, meine ich.“
„Du bist wirklich müde, oder?“
„Ja, schon. Jedenfalls lebt die Hexe mit Sicherheit immer noch, oder zumindest einige ihrer Hexenfreundinnen dürften immer noch ihr Unwesen treiben, und das heißt, die Männerdichte ist unter verzauberten Tieren deutlich höher, als bei Leuten in Türmen oder Höhlen.“
„Du meinst also, ich solle – statt wahllos Prinzessinnen zu retten – wahllos Frösche, Bären, Wölfe und Schwäne küssen?“
„Keine Schwäne.“
„Was?“
„In Schwänen stecken meistens unerträgliche Frauen. Glaub mir, ich habe da so meine Erfahrungen.“
„Du bist wirklich viel rumgekommen, bevor du das Spindelproblem hattest, oder?“
„Kann man so sagen.“
„Ich bin beeindruckt.“
„Das hoffe ich doch. Und was sagst du nun zu meinem Plan?“
„Hm. Schlechter als meiner ist er nicht.“
„Nichts ist schlechter als dein Plan. Wirklich gar nichts.“
„Außer der Part, wo ich mir Tollwut oder Rinderwahnsinn einfangen könnte, weil der Bulle doch kein verzauberter Prinz ist.“
„Die meisten verzauberten Tiere können sprechen. Und ich habe gehört, man muss nicht alle küssen, man kann sie auch gegen Wände werfen.“
„Wie soll ich einen Bullen gegen die Wand werfen?“
„Touché.“
„Aber dennoch… danke für den Tipp. Ich habe wirklich noch nie vom Froschkönig gehört.“
„Tragisch. Wäre genau das Richtige für dich gewesen.“
„Mal sehen. Danke, Margarete.“
„Kein Problem. Du solltest langsam aufbrechen.“
„Oh. Ja, natürlich.“
„Und deinen Knappen willst du wirklich nicht hier lassen?“
„Keine Chance.“
„War ja nur ‘ne Frage.“
„Meinst du… du kommst klar?“
„Ohne deinen Knappen?“
„Ich meinte eher, ohne Prinzen. Die politische Mitspracherechtsache schien dir sehr wichtig zu sein.“
„Ach, mach dir keine Sorgen. Mit Prinz wäre es leichter gewesen, aber wo läge da der Spaß? Außerdem kann ich das Königreich gestalten, wie ich will, wenn ich es selbst gründe.“
„Erstmal alle Spinnräder verbrennen?“
„Erstmal alle Spinnräder verbrennen.“
„Du bist … echt klasse. Für ‘ne Prinzessin.“
„Jetzt werd mal nicht frech, Söhnchen. Und wehe, du lädst mich nicht zur Hochzeit ein, wenn du dann endlich den richtigen Vierfüßler oder Zweifüßer gefunden hast.“
„Damit du mir den noch abspenstig machst? Nein, vielen Dank.“
„Du kannst ja richtig süß sein. Aber ja, die Gefahr besteht. Hoffentlich findest du einen, der genauso spröde ist wie du.“
„Oder genauso überzeugt von seiner Sexualität wie ich.“
„Oder das.“
„Tja, dann… Viel Erfolg, Margarete.“
„Dir auch, Horst. Pass auf dich auf.“
- Ende
Edit: Tut mir Leid, ich hab statt Joker Königssöhne in den Header geschrieben, das war völlig falsch! ARGKJSDHSDH! Tut mir Leid!
Autor: nessaniel
Titel: Das Prinz-Komplott
Challenge: Fantasy/Mystery - JOKER – Inspiration von dieser Fic von
Fandom: Original, bis auf einen dreisten Namensklau
Charaktere: Prinz Horst und Prinzessin Margarete
Disclaimer: Plot meins, über die Charaktere lässt sich streiten
Kommentar: Eine reine Dialog-Fic, zu deren Entstehen diese drei Dinge beigetragen haben: einmal Akus Story (auf die gaaaanz unauffällig hingedeutet wird) dann ein super beklopptes Gespräch mit meiner besseren Hälfte – und schließlich das hier Ach, König Horst <3
Das Prinz-Komplott
„Du bist ein Blödmann.“
„Also früher haben sich die Prinzessinnen üblicherweise bedankt, wenn man sie aus ihrem hundertjährigen Schlaf erweckt hat, aber nein, keine Ursache, Eure Durchlaucht!“
„Jetzt komm mir nicht so! Ich lag hundert Jahre lang – HUNDERT JAHRE LANG – im Tiefschlaf, ich habe gewisse Bedürfnisse…!“
„Ja, eine Munddusche zum Beispiel…“
„WAS?!“
„Nichts, nichts…“
„Bedürfnisse! Ganz grundlegende, menschliche Bedürfnisse… und dann kommst du vorbei, ein Prinz auf einem Pferd, alles wunderbar… UND DANN BIST DU SCHWUL UND WILLST MIR MEINE BEDÜRFNISSE NICHT ERFÜLLEN!“
„Du bist sowas von undankbar! Ich hätte dich auch auf deinem modrigen Bett hier liegen lassen können, weißt du?“
„Dann wäre ich wenigstens noch im Traumland, wo all die halbnackten Rittersleute auf Rhinozerossen umher reiten …“
„Rhinozerosse? Ist das dein Ernst?“
„Ich bin für absolut nichts verantwortlich, was mein Unterbewusstsein sich ausdenkt! Wenn man hundert Jahre lang schläft und träumt, dann braucht man ein wenig Abwechslung…“
„Ein wenig Gift hätte dir gut getan. Oder ein wenig Schafott…“
„Du bist der unausstehlichste Prinz, der mir je begegnet ist.“
„Und du die absolut undankbarste Prinzessin… Moment, hatten wir das nicht schon mal.“
„Kann sein.“
„Hm.“
„Hm.“
„…“
„Hmmm….“
„Margarete?“
„Ja?“
„Nimm die Hand da weg!“
„Ach, jetzt komm schon!“
„Nein! Und mit Sicherheit nicht bei dir oder von dir oder über dir oder in dir oder was auch immer du dir in deinem kranken Gehirn vorstellst!“
„Du bist unmöglich! Wer weiß, vielleicht würde es dir gefallen…?“
„MIT SICHERHEIT NICHT!“
„FEIGLING!“
„SCHRECKSCHRAUBE!“
„MISTKERL!“
„NYMPHOMANIN!“
„…“
„…“
„…“
„…“
„Hast du wenigstens einen Knappen dabei?“
„Natürlich.“
„Oh, wundervoll, dann kann ich…“
„Der ist auch schwul.“
„Oh ICH BITTE DICH!“
„Du kannst das Pferd haben.“
„… Nein.“
„Du hast wirklich einen Moment überlegt, oder?“
„Ich bin verzweifelt. Aber dann ist mir eingefallen, dass dein Gaul bestimmt auch schwul ist.“
„Gut möglich.“
„Oh Gott, wieso ich.“
„Du lagst halt hier rum.“
„Ja, aber bestimmt nicht, weil ich auf dich gewartet habe!“
„Weißt du, ich fand dich netter, als du noch geschlafen hast.“
„Und ich fände dich netter, wenn du hetero wärst.“
„Nein.“
„Bi?“
„Nein.“
„Neugierig?“
„Nein.“
„Absolut verzweifelt?“
„Nein.“
„Betrunken?“
„Wie soll ich bitte…“
„Schon gut, schon gut.“
„Schlaf endlich.“
„Sehr witzig.“
„Das meine ich ernst. Ich kann nicht schlafen, wenn du mir die ganze Zeit ins Ohr quengelst.“
„Es würde mir wesentlich leichter fallen, zu schlafen, wenn du nicht in meinem Bett lägest. Wieso überhaupt?“
„Ich muss auch mal schlafen.“
„Dann schlaf gefälligst auf dem Boden und nicht neben mir!“
„Hast du dir den Boden mal angesehen? Da hat doch niemand mehr geputzt seit…seit…“
„Seit hundert Jahren?“
„Genau.“
„Du bist ein Weichei.“
„Ich bin auf Hygiene bedacht!“
„Sag ich doch: Weichei.“
„Kannst du jetzt nicht endlich die Klappe halten und schlafen? Bitte.“
„Ich kann nicht schlafen. Ich brenne gleich ein kleines Loch in die Matratze.“
„Was, wieso… Oh Gott, musst du mir davon erzählen?! Oh Gott…“
„Tut mir ja Leid!“
„TUT ES DIR NICHT!“
„NEIN, WIRKLICH NICHT!“
„DU ALTE HEXE!“
„DU VERDAMMTE SPASSBREMSE!“
„BLÖDE KUH.“
„EBENFALLS!“
„…“
„…“
„…“
„Wo ist denn dein Knappe?“
„Ich hab doch schon gesagt, dass er…“
„Ich meinte, eher, wo soll der denn schlafen? Hier nicht!“
„Ach so. Ja. Also, der versucht gerade, deinen Vater aus seiner Ohnmacht zu wecken. Der ist gleich wieder umgekippt, nachdem wir ihm erklärt haben, dass sein Königreich vor rund siebzig Jahren zerfallen ist und an die Könige der umliegenden Reiche verteilt wurde…“
„WAS?! UNSER REICH IST…WEG?!“
„Ja. Tut mir Leid.“
„Na, großartig. Du hättest mich mit einem Stein erschlagen sollen, statt mich zu küssen, das wäre weitaus gnädiger gewesen.“
„Hm.“
„Apropos Küssen… wie schaffst du das eigentlich?
„Therapie.“
„Was?“
„Jahrelange Therapie. Oh und es hilft, wenn ich mir vorstelle, dass dein Kopf eine Melone ist.“
„Du bist wirklich nicht ganz richtig im Kopf…“
„Sagt die, die von nackten Männern auf Rhinozerossen träumt.“
„Fängst du schon wieder damit an?“
„Stets zu Diensten.“
„Wieso bekomme ausgerechnet ich den einzigen schwulen Prinzen ab?“
„Oh, keine Sorge, Prinzessin, du bist nicht allein.“
„Was?“
„Naja… haha, das ist mir jetzt ein wenig unangenehm…“
„Ich kann das noch viel unangenehmer für dich werden lassen, glaub mir!“
„Daran hege ich absolut keine Zweifel.“
„Also?“
„Nun ja… ich reise schon seit mehreren Jahren durch die Lande und befreie alle möglichen
Prinzessinnen.“
„WIE BITTE?“
„Ja…“
„UND DIE LÄSST DU DANN GENAUSO STEHEN WIE MICH? ODER LIEGEN?“
„Meistens, ja.“
„WAS IST EIGENTLICH FALSCH GELAUFEN IN DEINER KINDHEIT?!“
„Bitte schrei nicht so…“
„Was bildest du dir ein? Wieso rennst du rum und rettest wahllos Prinzessinnen, die sich ordnungsgemäß im Tiefschlaf oder in dunklen, drachenverseuchten Höhlen, in Glassärgen, in hohen Türmen, in Schwanenkörpern, in verwunschenen Schlössern oder sonst wo befinden?“
„Also … nun ja… das liegt daran, dass…“
„UND WIESO HAST DU DANN NICHT DEN ANSTAND, SELBIGE ZU HEIRATEN? ODER IHNEN WENIGSTENS BEI DER ERFÜLLUNG GEWISSER BEDÜRFNISSE ZU HELFEN?!“
„Jetzt lass mich doch einmal ausreden…“
„DU RUINIERST DAS GANZE SYSTEM!“
„Welches System denn bitte? Das System, nach welchem du das erstbeste, dahergelaufene, picklige Prinzlein heiraten musst, das per Zufall auf deinen vorlauten Mund fällt?“
„Genau das!“
„Stell dir mal vor, dieser Prinz käme von einem völlig verarmten, winzigen Königreich ganz am Rand der Eisenklippen! Das wäre doch keine sonderlich wünschenswerte Allianz, oder?“
„Ein winziges Königreich ist immerhin besser als GAR KEIN KÖNIGREICH, WIE ES BEI MIR DER FALL IST! WAS SAGST DU JETZT?“
„Oh. Hm.“
„Ja, hm! Großartig, du Genie.“
„Hey! Immerhin musst du keinen pickligen Prinzen heiraten!“
„Oh bitte!“
„Was?“
„Da ich nicht davon ausgehe, dass das gesamte hypothetische Königreich meines hypothetischen Ehemanns aus pickligen Prinzen besteht, wäre ich damit wohl durchaus klar gekommen!“
„Was? Ich versteh nicht…“
„Ehebruch, du Vollhorst!“
„Oh. Achso.“
„Aber darüber brauche ich mir vermutlich nie wieder Gedanken zu machen, dank dir, du geistesschwache Konservenbüchse.“
„Was?“
„Na, versetz dich doch mal in meine Lage! Ich bin hundertundvierundzwanzig Jahre alt, meine gesamten Kleider wurden das letzte Mal vermutlich vor fünfzig Jahren bei einer Beerdigung getragen – von der Leiche!! – und jetzt bin ich nicht mal mehr eine Prinzessin und all meine Aussichten auf jegliches politisches Mitspracherecht wurden dank deines idiotischen Heldenmutes für immer zunichte gemacht! GANZ TOLL GEMACHT! WIRKLICH.“
„Oh. So…so hab ich das noch nie betrachtet.“
„Hab ich mir fast gedacht, Prinz Obertrottel.“
„Hey!“
„‘Tschuldige.“
„Ja. Ich… tut mir Leid.“
„Schon gut. Und jetzt sag mir endlich, warum du durch die Lande ziehst, und völlig glückliche Prinzessinnen aus ihren absolut perfekten Miseren rettest.“
„Also…hmm… das ist etwas komplizierter.“
„Hoffst du, dass vielleicht mal irgendwann ein Prinz darunter ist, der dann zufällig auch noch schwul ist?“
„So ungefähr, ja.“
„Beeindruckend. Dein Plan ist ja wirklich narrensicher.“
„Entschuldige mal, so viele schwule Prinzen gibt es jetzt auch nicht!“
„Und warum hast du mich zum Beispiel nicht einfach liegen lassen, als du gesehen hast, dass ich eindeutig weiblich bin?“
„Du kannst aufhören, deine Brüste zusammenzupressen, ich hab das auch so begriffen.“
„Lenk nicht ab.“
„Naja, ich… ich konnte dich doch nicht so liegen lassen! Es ist die Pflicht eines Ritters, jeden, der Hilfe braucht, zu retten!“
„Das ist absolut kitschig. Und irgendwie rührend.“
„Danke. Glaube ich.“
„Trotzdem bist du ein Idiot.“
„Und du eine Schreckschraube.“
„Treib es nicht zu weit. Ich bin immer noch sauer auf dich.“
„Ja, das merke ich.“
„Und verdient hast du es auch.“
„Hm. Vielleicht ein bisschen.“
„Immerhin siehst du es ein. Aber sag mal, was machst du eigentlich, wenn du mal an ein Königreich gerätst, wo das Nicht-Heiraten von geretteten Königstöchtern mit dem Tode bestraft wird?“
„Für jemanden, der hundert Jahre lang gepennt hast, bist du ziemlich gut informiert!“
„Königreich ist Königreich ist Königreich. Da du immer noch rumrennst und versuchst, die Konkurrenz auszuschalten, nehme ich an, dass sich das Prinzip von zwei Königen oder zwei Königinnen noch nicht durchgesetzt hat. Ergo gehe ich davon aus, dass auch die ganzen Zwangsheiratgesetze noch gelten. Progressiver Regierungsstil war noch nie sonderlich beliebt.“
„Du… du bist ja richtig klug!“
„Warum bist du so überrascht?“
„Ähm… ja, jedenfalls hast du Recht.“
„Aha?“
„Ja, siehst du, es ist nämlich so. Ich bin nicht nur ein Prinz sondern auch gleichzeitig vogelfrei.“
„Was?“
„In drei verschiedenen Reichen.“
„Du hast wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank, oder?“
„Wenn du das noch ein paar Mal sagst, dann glaube ich es noch selbst!“
„Hm. Wie viele Prinzen hast du denn bisher auf deinen Reisen befreien können? Die dich dann abgelehnt haben müssen, immerhin wärst du sonst nicht hier…“
„… Keinen, um ehrlich zu sein.“
„Keinen einzigen?“
„Nein. Es gab mal ein Königreich, in dem der König nur Prinzen in die Welt gesetzt hatte, da hätte ich einen Drachen erschlagen können…“
„Aber?“
„Da kam mir ein anderer Prinz zuvor.“
„Was? Ein anderer schwuler Prinz hat sich diesen Harem geschnappt?“
„Naja, nicht direkt. Er war nicht schwul, aber er hat trotzdem einen der Söhne geheiratet. War wohl nicht so scharf drauf, gevierteilt zu werden. Und zu langsam zum Davonlaufen, wie ich das bei wütenden Vätern von Mädchen sonst tue. Mittlerweile sollen sich die zwei ganz gut verstehen...“
„Wow. Ironie des Schicksals, hm?“
„Hm.“
„Du kannst einem leidtun, Horst.“
„Hmm… oh, sieh mal, die Sonne geht auf.“
„Wir haben die ganze Nacht durch gequatscht?“
„Sieht so aus, ja.“
„Du solltest zusehen, dass du weg kommst. Wenn mein Vater aus seiner Ohnmacht erwacht ist, wird er dich vermutlich zwingen wollen, mich zu heiraten. Und das wird für keinen von uns beiden schön.“
„Ja, das vermute ich auch. Nichts für ungut.“
„Kein Problem. Weißt du schon, wo du nun hinwillst?“
„Irgendwo nach Süden. Glaube ich. Weiß nicht.“
„Ich kann nicht glauben, dass ich das jetzt sage, aber ich werde dir helfen.“
„Was? Wieso das denn? Und wie?“
„Sprechen wir nicht vom ‚wieso‘, sonst verliere ich noch den Verstand. Aber das wie… bist du bisher mal bei jemandem vorbeigekommen, dessen Tochter eine ziemliche Schreckschraube war und…“
„Du meinst, außer dir?“
„Willst du meine Hilfe oder nicht?“
„‘Tschuldigung. Bitte, sprich weiter.“
„Jedenfalls, die Schreckschrauben-Prinzessin hat sich, soweit ich weiß, einen Froschprinzen geangelt.“
„Und was hat das mit mir zu tun? Ein verheirateter Prinz bringt mir nicht viel. Außerdem ist das mit Sicherheit schon einhundert Jahre her…“
„Jetzt lass mich endlich ausreden, du bist ja fürchterlich! Soweit ich weiß haben sie die Hexe, die den Prinzen damals verzaubert hat, nie gefunden, doch es war offensichtlich, dass sie etwas gegen Männer hat, denn es haben sich einige weitere Tiere gemeldet, die auch ursprünglich Menschen waren. Männer. Männliche Menschen, meine ich.“
„Du bist wirklich müde, oder?“
„Ja, schon. Jedenfalls lebt die Hexe mit Sicherheit immer noch, oder zumindest einige ihrer Hexenfreundinnen dürften immer noch ihr Unwesen treiben, und das heißt, die Männerdichte ist unter verzauberten Tieren deutlich höher, als bei Leuten in Türmen oder Höhlen.“
„Du meinst also, ich solle – statt wahllos Prinzessinnen zu retten – wahllos Frösche, Bären, Wölfe und Schwäne küssen?“
„Keine Schwäne.“
„Was?“
„In Schwänen stecken meistens unerträgliche Frauen. Glaub mir, ich habe da so meine Erfahrungen.“
„Du bist wirklich viel rumgekommen, bevor du das Spindelproblem hattest, oder?“
„Kann man so sagen.“
„Ich bin beeindruckt.“
„Das hoffe ich doch. Und was sagst du nun zu meinem Plan?“
„Hm. Schlechter als meiner ist er nicht.“
„Nichts ist schlechter als dein Plan. Wirklich gar nichts.“
„Außer der Part, wo ich mir Tollwut oder Rinderwahnsinn einfangen könnte, weil der Bulle doch kein verzauberter Prinz ist.“
„Die meisten verzauberten Tiere können sprechen. Und ich habe gehört, man muss nicht alle küssen, man kann sie auch gegen Wände werfen.“
„Wie soll ich einen Bullen gegen die Wand werfen?“
„Touché.“
„Aber dennoch… danke für den Tipp. Ich habe wirklich noch nie vom Froschkönig gehört.“
„Tragisch. Wäre genau das Richtige für dich gewesen.“
„Mal sehen. Danke, Margarete.“
„Kein Problem. Du solltest langsam aufbrechen.“
„Oh. Ja, natürlich.“
„Und deinen Knappen willst du wirklich nicht hier lassen?“
„Keine Chance.“
„War ja nur ‘ne Frage.“
„Meinst du… du kommst klar?“
„Ohne deinen Knappen?“
„Ich meinte eher, ohne Prinzen. Die politische Mitspracherechtsache schien dir sehr wichtig zu sein.“
„Ach, mach dir keine Sorgen. Mit Prinz wäre es leichter gewesen, aber wo läge da der Spaß? Außerdem kann ich das Königreich gestalten, wie ich will, wenn ich es selbst gründe.“
„Erstmal alle Spinnräder verbrennen?“
„Erstmal alle Spinnräder verbrennen.“
„Du bist … echt klasse. Für ‘ne Prinzessin.“
„Jetzt werd mal nicht frech, Söhnchen. Und wehe, du lädst mich nicht zur Hochzeit ein, wenn du dann endlich den richtigen Vierfüßler oder Zweifüßer gefunden hast.“
„Damit du mir den noch abspenstig machst? Nein, vielen Dank.“
„Du kannst ja richtig süß sein. Aber ja, die Gefahr besteht. Hoffentlich findest du einen, der genauso spröde ist wie du.“
„Oder genauso überzeugt von seiner Sexualität wie ich.“
„Oder das.“
„Tja, dann… Viel Erfolg, Margarete.“
„Dir auch, Horst. Pass auf dich auf.“
- Ende
Edit: Tut mir Leid, ich hab statt Joker Königssöhne in den Header geschrieben, das war völlig falsch! ARGKJSDHSDH! Tut mir Leid!
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Date: 2012-08-28 01:41 pm (UTC)Und ich stell mir grad vor, wie er diese ganzen anderen Märchenprinzessinnen rettet, Schneewittchen und Rapunzel und so, und die auch alle stehen lässt...wirklich ein sehr seltsames Hobby für einen schwulen Prinzen.
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Date: 2012-08-29 09:25 am (UTC)wirklich ein sehr seltsames Hobby für einen schwulen Prinzen.
Horst ist nicht ganz so helle, das stimmt. Ganz zu Anfang hatte ich darüber nachgedacht, ihm einen superfiesen Schurkenplan anzuhängen, nach welchem er die Prinzessinnen nur rettet, damit die ganzen Hetero-Prinzen nichts mehr zu tun haben, was sie von Horsts Umwerbungen ablenken könnte.
Aber das war mir dann doch zu... schurkisch für den kleinen Dorftrottel. xD
Hahaha, jaaa, Horst und sein Pferd, das eigentlich ein verwunschener Prinz ist! Das wär doch was... hmm... XD
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Date: 2012-08-29 10:25 am (UTC)no subject
Date: 2012-08-29 10:51 am (UTC)Ich muss leider noch zich andere Sachen schreiben, tragischerweise... =( Aber er läuft uns ja nicht weg. xD
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Date: 2012-08-28 03:41 pm (UTC)Ich bin fast vom Stuhl gefallen bei dem Satz. Sehr genial!
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Date: 2012-08-29 09:29 am (UTC)Ich steh auch sehr auf die Modernisierung von Märchen im weitesten Sinne, weil man da einfach so herrlich mit den Klischees spielen und alles durch den Kakao ziehen kann. xD
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Date: 2012-08-28 05:40 pm (UTC)Und möchte dir jetzt die halbe Fic zurückzitieren. Gott, sind die beiden niedlich. Er muss seinen Prinzen finden und sie nen Königreich und dann können sie wunderbare BFFs werden. Liebe!
Lass mich dich zu mehr inspirieren, bitte! =D
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Date: 2012-08-29 09:37 am (UTC)Ich stell mir grad vor, wie Horst mit seinem Herzallerliebsten in irgendwelchen Ställen im Heu herumschmust - und auf einmal stürmt Margarete in voller Rüstung rein, als Kopf einer Bande Raubritter, die sich schon sehr aufs Brandschatzen freuen... OKAY WER SCHREIBT MIR DAS JETZT. xDD
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Date: 2012-08-29 09:40 am (UTC)Das Musical ist klasse, oder? Ich habs leider nie live sehen können, aber mal Presseberichte dazu geschrieben und mir beinah einen abgesqueet. XDD
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Date: 2012-10-26 02:46 pm (UTC)no subject
Date: 2012-10-27 05:53 am (UTC)Es gibt übrigens einen zweiten Teil von der_jemand verfasst! hier klick mich (http://120-minuten.livejournal.com/733785.html) Es ist nochmal niedlicher und ach Horst <3