22. Romantik/Intimität - JOKER (für mich)
Aug. 26th, 2012 12:22 amTeam: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Erinnerungsstücke
Challenge: Romantik/Intimität - JOKER (diese Geschichte von
luinaldawen hat mich inspiriert)
Für:
luinaldawen
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Tezuka und Fuji
Wörter: ~590
Warnings: Slash | unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Charaktere von Konomi, Basis-Story von Luina
Continuation: quasi Fortsetzung von ihrer Geschichte
Kommentar: Die Weltherrschaft ist fast geschafft und ich danke Luina sehr, dass sie mich tagtäglich in den A... tritt, dass ich wenigstens ein bisschen was Zustande bring. War jetzt war nichts zu meinen Original-Charas unserer Lieblings-RPGs, aber ich hoffe, es gefällt ihr trotzdem XD
Erinnerungsstücke
Als Tezuka nach Hause kam, war er etwas irritiert. Er hatte im Büro wieder länger zu tun gehabt und war wenig erstaunt, dass sein Mitbewohner und langjähriger Freund aus Schultagen schon zu Hause war. Als freischaffender Fotograf hatte er ganz andere Arbeitszeiten als er selbst.
Dennoch konnten sie ihr Leben gut in Einklang bringen. Kunimitsu glaubte, dass es allein daran lag, dass sie generell so gut harmonierten - oder sie sich wirklich einfach besser kannten, wie niemand anderer sonst.
Er war ansich mit seinem Leben auch zufrieden. Seine Mutter hatte sogar aufgehört, ihn mit dem Wunsch von Enkelkindern in den Ohren zu liegen. Wahrscheinlich schob sie seine Enthaltsamkeit in diesem Punkt darauf, dass er Spätzünder war. Er konnte ihr natürlich nicht sagen, dass er so Enthaltsam gar nicht lebte.
Seine Prioritäten waren einfach nur anders gesetzt.
Was ihn also an diesem späten Abend irritierte, war mehr die Tatsache, dass etwas auf dem Tisch saß, dass er schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Aber er wusste noch genug, woher es kam. Dieses pinke, plüschige Ungetüm.
Er schob sich die Brille zurecht und trat näher an den Tisch heran, sein Blick bekam etwas melancholisches.
Das Plüschtier hatte er an einem Valentinstag in der Schule bekommen. Zuerst hatte er sich nicht nur darüber geärgert, sondern auch vermutet, dass es von Fuji kam. Aber als er diesen dann noch an einer Mauer trainierend fand, hatte dieser nur den Kopf geschüttelt.
Das hatte ihn überrascht und einen Moment lang auch enttäuscht. Aber im Gegenzug hatte er etwas noch viel aufregenderes bekommen. Als er an jenem Tag zu Hause in seinem Zimmer ankam, hatte er in der Tasche immer noch dieses pinke Monster sitzen. Allerdings war es nun mit der Erinnerung an diesen süßen Kuss behaftet und er hatte es einfach nicht über das Herz gebracht, es wegzuwerfen, obwohl er es nicht von Shuusuke bekommen hatte.
Als er von zu Hause ausgezogen war, war es in einen Umzugskarton gewandert und seither hatte er es nie wieder gesehen.
Kein Wunder war er doch so beschäftigt gewesen, dass die meistens Sachen in ihrer gemeinsamen Wohnung Fuji verstaut hatte. Er fragte sich, warum dieser es nun wieder ausgegraben hatte.
Ein leises Geräusch ließ ihn zur Seite sehen und ein kaum sichtbares, aber für Fuji wahrscheinlich um so deutlicheres Lächeln huschte über seine Lippen. "Tadaima", sagte er sanft und bekam ein liebevolles Allerweltslächeln von Fuji zurück.
"Okaeri, Kunimitsu", erwiderte er und sah dann zu Tisch. "Ich mache dir dein Abendessen warm." So lief das eigentlich immer, aber Kunimitsu hatte schon verstanden, was er ihm mit diesem plüschigen Ding sagen wollte.
Also zog er ihn sanft am Arm zu sich heran und sah ihn ernst an.
"Ich habe es aufgehoben, weil es mich an dein Valentinstagsgeschenk erinnert. Schließlich hattest du mir in dem Jahr nichts Materielles geschenkt, was ich stattdessen aufbewahren kann."
Er bekam dafür ein so melodisches Lachen, dass es sein Herz erwärmte. Kunimitsu mochte dieses Gefühl und er mochte es, wenn Fuji seine Fröhlichkeit zeigte. Die ehrliche Fröhlichkeit, die sonst kaum einer zu sehen bekam.
Dieses spezielle Lachen war nur für ihn und das stimmte ihn selbst auch recht froh. "Rechtsanwalt Doktor Tezuka Kunimitsu, niemand wird mir glauben, dass du so ein Romantiker bist."
Tezuka zog leicht die Augenbrauen zusammen. "Das ist primär nichts schlechtest. Immerhin hast du damit keinen Grund mehr, es irgendwem zu erzählen."
Um jegliche weitere Diskussionen - solche waren ihm immer zu sinnfrei und führten letztlich zu gar nichts - zu unterbinden, hob er sanft Fujis Kopf ein wenig an und küsste ihn.
Autor: Jenchan
Titel: Erinnerungsstücke
Challenge: Romantik/Intimität - JOKER (diese Geschichte von
Für:
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Tezuka und Fuji
Wörter: ~590
Warnings: Slash | unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Charaktere von Konomi, Basis-Story von Luina
Continuation: quasi Fortsetzung von ihrer Geschichte
Kommentar: Die Weltherrschaft ist fast geschafft und ich danke Luina sehr, dass sie mich tagtäglich in den A... tritt, dass ich wenigstens ein bisschen was Zustande bring. War jetzt war nichts zu meinen Original-Charas unserer Lieblings-RPGs, aber ich hoffe, es gefällt ihr trotzdem XD
Erinnerungsstücke
Als Tezuka nach Hause kam, war er etwas irritiert. Er hatte im Büro wieder länger zu tun gehabt und war wenig erstaunt, dass sein Mitbewohner und langjähriger Freund aus Schultagen schon zu Hause war. Als freischaffender Fotograf hatte er ganz andere Arbeitszeiten als er selbst.
Dennoch konnten sie ihr Leben gut in Einklang bringen. Kunimitsu glaubte, dass es allein daran lag, dass sie generell so gut harmonierten - oder sie sich wirklich einfach besser kannten, wie niemand anderer sonst.
Er war ansich mit seinem Leben auch zufrieden. Seine Mutter hatte sogar aufgehört, ihn mit dem Wunsch von Enkelkindern in den Ohren zu liegen. Wahrscheinlich schob sie seine Enthaltsamkeit in diesem Punkt darauf, dass er Spätzünder war. Er konnte ihr natürlich nicht sagen, dass er so Enthaltsam gar nicht lebte.
Seine Prioritäten waren einfach nur anders gesetzt.
Was ihn also an diesem späten Abend irritierte, war mehr die Tatsache, dass etwas auf dem Tisch saß, dass er schon ewig nicht mehr gesehen hatte. Aber er wusste noch genug, woher es kam. Dieses pinke, plüschige Ungetüm.
Er schob sich die Brille zurecht und trat näher an den Tisch heran, sein Blick bekam etwas melancholisches.
Das Plüschtier hatte er an einem Valentinstag in der Schule bekommen. Zuerst hatte er sich nicht nur darüber geärgert, sondern auch vermutet, dass es von Fuji kam. Aber als er diesen dann noch an einer Mauer trainierend fand, hatte dieser nur den Kopf geschüttelt.
Das hatte ihn überrascht und einen Moment lang auch enttäuscht. Aber im Gegenzug hatte er etwas noch viel aufregenderes bekommen. Als er an jenem Tag zu Hause in seinem Zimmer ankam, hatte er in der Tasche immer noch dieses pinke Monster sitzen. Allerdings war es nun mit der Erinnerung an diesen süßen Kuss behaftet und er hatte es einfach nicht über das Herz gebracht, es wegzuwerfen, obwohl er es nicht von Shuusuke bekommen hatte.
Als er von zu Hause ausgezogen war, war es in einen Umzugskarton gewandert und seither hatte er es nie wieder gesehen.
Kein Wunder war er doch so beschäftigt gewesen, dass die meistens Sachen in ihrer gemeinsamen Wohnung Fuji verstaut hatte. Er fragte sich, warum dieser es nun wieder ausgegraben hatte.
Ein leises Geräusch ließ ihn zur Seite sehen und ein kaum sichtbares, aber für Fuji wahrscheinlich um so deutlicheres Lächeln huschte über seine Lippen. "Tadaima", sagte er sanft und bekam ein liebevolles Allerweltslächeln von Fuji zurück.
"Okaeri, Kunimitsu", erwiderte er und sah dann zu Tisch. "Ich mache dir dein Abendessen warm." So lief das eigentlich immer, aber Kunimitsu hatte schon verstanden, was er ihm mit diesem plüschigen Ding sagen wollte.
Also zog er ihn sanft am Arm zu sich heran und sah ihn ernst an.
"Ich habe es aufgehoben, weil es mich an dein Valentinstagsgeschenk erinnert. Schließlich hattest du mir in dem Jahr nichts Materielles geschenkt, was ich stattdessen aufbewahren kann."
Er bekam dafür ein so melodisches Lachen, dass es sein Herz erwärmte. Kunimitsu mochte dieses Gefühl und er mochte es, wenn Fuji seine Fröhlichkeit zeigte. Die ehrliche Fröhlichkeit, die sonst kaum einer zu sehen bekam.
Dieses spezielle Lachen war nur für ihn und das stimmte ihn selbst auch recht froh. "Rechtsanwalt Doktor Tezuka Kunimitsu, niemand wird mir glauben, dass du so ein Romantiker bist."
Tezuka zog leicht die Augenbrauen zusammen. "Das ist primär nichts schlechtest. Immerhin hast du damit keinen Grund mehr, es irgendwem zu erzählen."
Um jegliche weitere Diskussionen - solche waren ihm immer zu sinnfrei und führten letztlich zu gar nichts - zu unterbinden, hob er sanft Fujis Kopf ein wenig an und küsste ihn.