Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Kein Titel - soweit reicht meine Kreativität nicht.
Challenge: Romantik/Intimität - Beschützerinstinkte (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Joshua und Christine
Wörter: ~1050
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins.
Continuation: Teil 2 von 2 (Teil 1 hier)
Kommentar: Der Kampf gegen das KreaTief-Monster geht weiter. Es ist nicht wirklich so geworden, wie ich es wollte, aber zumindest konnte ich es überhaupt irgendwie schreiben >.<
Ein röchelndes Husten weckte Joshua und müde stellte er fest, dass seine Freundin nicht bei ihm war. Er setzte sich auf und runzelte leicht die Stirn, doch dann hörte er es.
Seine Freundin war auf der Toilette und die Geräusche von dort klangen so ekelhaft, dass es ihm selbst ein wenig den Magen umdrehte. Aber mehr noch als dass, regte sich in ihm wieder die tiefe Sorge. Seit dem Zwischenfall im Regen waren nur wenige Tage vergangen, aber Christine war es von Tag zu Tag schlechter gegangen.
Natürlich wollte sie davon nichts wissen, auch wenn er ihr Nahe gelegt hatte, dass sie zum Arzt ging oder sich zumindest ausruhte. Er wollte ja nicht, dass sie schwer krank wurde.
Aber sie hatte es einfach abgetan, wie sie es immer tat. 'In ein paar Tagen ist es vorbei', hatte sie behauptet. Und jetzt hatten sie den Salat. Manchmal war Christine einfach viel zu stur.
Leise stand Josh auf und schaltete das Licht an. Wurde Zeit, dass er da ein bisschen durchgriff. Er würde auf jeden Fall dafür sorgen, dass seine Freundin die nächsten Tage im Bett blieb. Wobei er sie nachher erst zum Arzt und dann wieder ins Bett stecken würde.
Er hatte zwar keine Ahnung, wie man kranke Menschen pflegte, aber er würde das schon hinkriegen. Irgendwie.
Als die ärgste Übelkeit nachließ, richtete sich Chirstine wieder auf und fühlte sich ekelhaft. Ihr war heiß und kalt gleichzeitig und sie fühlte sich ziemlich schwach auf den Beinen, als sie sich die Reste abwischte und die Spülung betätigte.
Mit einer Hand stützte sie sich an der Toilettenwand ab und wankte aus dem Klo. Dort war sie etwas überrascht ihren Freund zu finden, der sie besorgt ansah und ihr einen Bademantel aufhielt.
Irritiert schlüpfte sie hinein und wandte sich dann ab. Sie wollte nicht unbedingt in seine Richtung reden, als sie leise krächzend fragte, warum er nicht schlief.
Josh seufzte und schob sie ins Badezimmer. "Nicht reden. Ich hab dir ein heißes Bad vorbereitet und du kannst Zähneputzen, wenn du willst."
Sie wollte tatsächlich, war aber wenig begeistert von dieser seltsamen Fürsorge. Sie setzte auch schon zum Sprechen an, bekam aber nur einen Finger auf die Lippen gelegt und ein beginnender Hustenreiz verhinderte, dass sie überhaupt etwas herausbrachte.
Schließlich raste sie auch wieder auf die Toilette, aber wirklich etwas rauskommen tat nicht. Sie hatte nur das Gefühl zu ersticken und versuchte wieder etwas zu kräften zu kommen, nachdem der Husten- und Brechreiz wieder nachgelassen hatte. Sie fühlte sich jetzt noch dreitausend Mal schwächer als vorher.
Sie wollte gerne im Boden versinken, als Joshua leise an die Toilettentüre klopfte (die sie in der Eile sowieso nicht schließen hatte können). Was war nur mit ihrem Freund los? So hingebungsvoll hatte er sich noch nie um sie gekümmert.
War zwar nicht so, dass er nicht seine süßen Momente hatte, aber das war ja nun wirklich übertrieben.
"Gehts wieder?", fragte er leise, fast ein wenig vorsichtig, als ob er gerade in einem Minenfeld unterwegs wäre und jeder Atemzug eine Bombe zünden würde. Aber so schrecklich war sie ja nicht, oder?
"Ich mache gerade Tee. Komm, ich helf dir ins Badezimmer. Wenn du erst einmal ein Erkältungsbad genommen hast, geht es dir bestimmt bald besser."
Christine war davon nicht so überzeugt, aber sie war doch ein wenig dankbar dafür, dass sie sich auf ihn stützen konnte.
Joshua war etwas entsetzt darüber, wie schwach seine Freundin wirkte und machte sich gleich noch mehr Sorgen. Eigentlich war es ja seine Schuld, weil er ihr nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Aber jetzt war er wieder voll im Bilde. Jetzt wusste er wieder wo es langging und konnte seine Freundin unterstützen.
Er hatte zwar bisher eigentlich noch nie Tee oder dergleichen für sie gemacht, aber so schwer konnte das ja nicht sein. Wasser kochen, Teebeutel in die Tasse, heißes Wasser drüber, fertig. Alles ganz easy.
Er brachte also seine Freundin ins Badezimmer, ließ sie Zähneputzen, während er den Tee fertig braute und war fast ein wenig erleichtert, als sie schon im dampfenden Wasser des Erkältungsbades saß, als er mit dem heißen Tee zu ihr kam.
"Ich habs dir doch gesagt. Du bist krank und solltest dich ausruhen", meinte er zu ihr in einem sanften Tonfall und kassierte von Christine einen finsteren Blick. Änderte nichts an den Tatsachen, aber er wollte eigentlich nicht, dass sie sich jetzt auch noch aufregte. Das würde nur ein schlechtes Ende nehmen.
"Ich meine ja nur", beschwichtigte er Christine. "Ich mache mir doch nur Sorgen um dich. Du bist doch mein größer Schatz, Chrissi."
Christine seufzte und nahm einen vorsichtigen Schluck von dem heißen Tee.
"Danke, Josh. Aber... es ist wirklich nicht notwendig, dass du dich für mich verbiegst."
Joshua kniff die Lippen zusammen und meinte dann in einem wehleidigen Ton: "Doch. Ich bin schließlich mit dran Schuld, dass es dir jetzt so scheiße geht. Ich liebe dich und da möchte ich natürlich, dass es dir auch gut geht - ich sehe ein, dass ich in letzter Zeit... vielleicht nicht aufmerksam genug war."
"Vielleicht?", fragte ihn Christine skeptisch und das ärgerte Josh ein wenig. Aber genau genommen hatte sie ja recht. Er hatte in den letzten Wochen wirklich viel Zeit hinter dem PC verbracht.
"Ich bin dich retten gekommen", verteidigte sich Josh seine gute Tat noch einmal hervorhebend. "Und ich habe ja jetzt die Chance, es wieder gut zu machen, dass ich dich nicht so beschützt habe, wie sich das für einen Mann gehört."
Christine prustete los und verfiel dann so schnell in einen Hustenanfall, dass Joshua den Tee nicht mehr retten konnte, der sich ins Erkältungsbad verabschiedete. Außerdem konnte er nur hilflos dabei sitzen und Christine sanft den Rücken tätscheln, während sie sich im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib kötzte.
Als sie sich nach Luft schnappend langsam wieder aufrichtete, hatte er schon ein wenig Angst um sie. "Morgen bringe ich dich zum Arzt und dann heißt es erst einmal Bettruhe. Ich möchte nicht, dass es noch schlimmer wird", meinte er leise und Christine nickte schwach.
Dann schenkte sie ihm ein klägliches Lächeln im Vergleich dazu, wie sie süß sie überlicherweise Lächeln konnte. "Danke, Joshua. Ich weiß das wirklich zu schätzen. Nur..."
Als er sie fragend ansah, meinte sie verlegen: "Bitte sag in den nächsten Tagen nicht mehr so komische Sachen. Lachen tut weh."
Autor: Jenchan
Titel: Kein Titel - soweit reicht meine Kreativität nicht.
Challenge: Romantik/Intimität - Beschützerinstinkte (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Joshua und Christine
Wörter: ~1050
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins.
Continuation: Teil 2 von 2 (Teil 1 hier)
Kommentar: Der Kampf gegen das KreaTief-Monster geht weiter. Es ist nicht wirklich so geworden, wie ich es wollte, aber zumindest konnte ich es überhaupt irgendwie schreiben >.<
Ein röchelndes Husten weckte Joshua und müde stellte er fest, dass seine Freundin nicht bei ihm war. Er setzte sich auf und runzelte leicht die Stirn, doch dann hörte er es.
Seine Freundin war auf der Toilette und die Geräusche von dort klangen so ekelhaft, dass es ihm selbst ein wenig den Magen umdrehte. Aber mehr noch als dass, regte sich in ihm wieder die tiefe Sorge. Seit dem Zwischenfall im Regen waren nur wenige Tage vergangen, aber Christine war es von Tag zu Tag schlechter gegangen.
Natürlich wollte sie davon nichts wissen, auch wenn er ihr Nahe gelegt hatte, dass sie zum Arzt ging oder sich zumindest ausruhte. Er wollte ja nicht, dass sie schwer krank wurde.
Aber sie hatte es einfach abgetan, wie sie es immer tat. 'In ein paar Tagen ist es vorbei', hatte sie behauptet. Und jetzt hatten sie den Salat. Manchmal war Christine einfach viel zu stur.
Leise stand Josh auf und schaltete das Licht an. Wurde Zeit, dass er da ein bisschen durchgriff. Er würde auf jeden Fall dafür sorgen, dass seine Freundin die nächsten Tage im Bett blieb. Wobei er sie nachher erst zum Arzt und dann wieder ins Bett stecken würde.
Er hatte zwar keine Ahnung, wie man kranke Menschen pflegte, aber er würde das schon hinkriegen. Irgendwie.
Als die ärgste Übelkeit nachließ, richtete sich Chirstine wieder auf und fühlte sich ekelhaft. Ihr war heiß und kalt gleichzeitig und sie fühlte sich ziemlich schwach auf den Beinen, als sie sich die Reste abwischte und die Spülung betätigte.
Mit einer Hand stützte sie sich an der Toilettenwand ab und wankte aus dem Klo. Dort war sie etwas überrascht ihren Freund zu finden, der sie besorgt ansah und ihr einen Bademantel aufhielt.
Irritiert schlüpfte sie hinein und wandte sich dann ab. Sie wollte nicht unbedingt in seine Richtung reden, als sie leise krächzend fragte, warum er nicht schlief.
Josh seufzte und schob sie ins Badezimmer. "Nicht reden. Ich hab dir ein heißes Bad vorbereitet und du kannst Zähneputzen, wenn du willst."
Sie wollte tatsächlich, war aber wenig begeistert von dieser seltsamen Fürsorge. Sie setzte auch schon zum Sprechen an, bekam aber nur einen Finger auf die Lippen gelegt und ein beginnender Hustenreiz verhinderte, dass sie überhaupt etwas herausbrachte.
Schließlich raste sie auch wieder auf die Toilette, aber wirklich etwas rauskommen tat nicht. Sie hatte nur das Gefühl zu ersticken und versuchte wieder etwas zu kräften zu kommen, nachdem der Husten- und Brechreiz wieder nachgelassen hatte. Sie fühlte sich jetzt noch dreitausend Mal schwächer als vorher.
Sie wollte gerne im Boden versinken, als Joshua leise an die Toilettentüre klopfte (die sie in der Eile sowieso nicht schließen hatte können). Was war nur mit ihrem Freund los? So hingebungsvoll hatte er sich noch nie um sie gekümmert.
War zwar nicht so, dass er nicht seine süßen Momente hatte, aber das war ja nun wirklich übertrieben.
"Gehts wieder?", fragte er leise, fast ein wenig vorsichtig, als ob er gerade in einem Minenfeld unterwegs wäre und jeder Atemzug eine Bombe zünden würde. Aber so schrecklich war sie ja nicht, oder?
"Ich mache gerade Tee. Komm, ich helf dir ins Badezimmer. Wenn du erst einmal ein Erkältungsbad genommen hast, geht es dir bestimmt bald besser."
Christine war davon nicht so überzeugt, aber sie war doch ein wenig dankbar dafür, dass sie sich auf ihn stützen konnte.
Joshua war etwas entsetzt darüber, wie schwach seine Freundin wirkte und machte sich gleich noch mehr Sorgen. Eigentlich war es ja seine Schuld, weil er ihr nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Aber jetzt war er wieder voll im Bilde. Jetzt wusste er wieder wo es langging und konnte seine Freundin unterstützen.
Er hatte zwar bisher eigentlich noch nie Tee oder dergleichen für sie gemacht, aber so schwer konnte das ja nicht sein. Wasser kochen, Teebeutel in die Tasse, heißes Wasser drüber, fertig. Alles ganz easy.
Er brachte also seine Freundin ins Badezimmer, ließ sie Zähneputzen, während er den Tee fertig braute und war fast ein wenig erleichtert, als sie schon im dampfenden Wasser des Erkältungsbades saß, als er mit dem heißen Tee zu ihr kam.
"Ich habs dir doch gesagt. Du bist krank und solltest dich ausruhen", meinte er zu ihr in einem sanften Tonfall und kassierte von Christine einen finsteren Blick. Änderte nichts an den Tatsachen, aber er wollte eigentlich nicht, dass sie sich jetzt auch noch aufregte. Das würde nur ein schlechtes Ende nehmen.
"Ich meine ja nur", beschwichtigte er Christine. "Ich mache mir doch nur Sorgen um dich. Du bist doch mein größer Schatz, Chrissi."
Christine seufzte und nahm einen vorsichtigen Schluck von dem heißen Tee.
"Danke, Josh. Aber... es ist wirklich nicht notwendig, dass du dich für mich verbiegst."
Joshua kniff die Lippen zusammen und meinte dann in einem wehleidigen Ton: "Doch. Ich bin schließlich mit dran Schuld, dass es dir jetzt so scheiße geht. Ich liebe dich und da möchte ich natürlich, dass es dir auch gut geht - ich sehe ein, dass ich in letzter Zeit... vielleicht nicht aufmerksam genug war."
"Vielleicht?", fragte ihn Christine skeptisch und das ärgerte Josh ein wenig. Aber genau genommen hatte sie ja recht. Er hatte in den letzten Wochen wirklich viel Zeit hinter dem PC verbracht.
"Ich bin dich retten gekommen", verteidigte sich Josh seine gute Tat noch einmal hervorhebend. "Und ich habe ja jetzt die Chance, es wieder gut zu machen, dass ich dich nicht so beschützt habe, wie sich das für einen Mann gehört."
Christine prustete los und verfiel dann so schnell in einen Hustenanfall, dass Joshua den Tee nicht mehr retten konnte, der sich ins Erkältungsbad verabschiedete. Außerdem konnte er nur hilflos dabei sitzen und Christine sanft den Rücken tätscheln, während sie sich im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib kötzte.
Als sie sich nach Luft schnappend langsam wieder aufrichtete, hatte er schon ein wenig Angst um sie. "Morgen bringe ich dich zum Arzt und dann heißt es erst einmal Bettruhe. Ich möchte nicht, dass es noch schlimmer wird", meinte er leise und Christine nickte schwach.
Dann schenkte sie ihm ein klägliches Lächeln im Vergleich dazu, wie sie süß sie überlicherweise Lächeln konnte. "Danke, Joshua. Ich weiß das wirklich zu schätzen. Nur..."
Als er sie fragend ansah, meinte sie verlegen: "Bitte sag in den nächsten Tagen nicht mehr so komische Sachen. Lachen tut weh."
no subject
Date: 2012-08-25 06:18 pm (UTC)no subject
Date: 2012-08-25 06:46 pm (UTC)Und Christine, die ihn dabei bekloppt und ein bisschen niedlich findet. - Awww. :)