der_jemand: (Default)
[personal profile] der_jemand posting in [community profile] 120_minuten
Team: Dickinson
Challenge: Fantasy: Königssöhne (für's Team)
Fandom: Original
Wörter: ~ 2.000
Warnungen: eine unfreiwillige Hochzeit, angewandter Wahnsinn
Kommentar: Das hier ist so dermaßen weit weg von dem, was ich eigentlich schreiben wollte... Aber ich hab Das tapfere Schneiderlein geguckt und der Cut-Text war einfach zu schön, als dass ich hätte widerstehen können.


König Endres der Starke hatte sieben Söhne und keine einzige Tochter. Über die Jahre hatten viele andere Herrscher diese Tatsache bewundert, während Endres Schatzmeister sich gefreut hatte, keine Aussteuern zahlen zu müssen, und dutzende Ammen die Lenden ihres Königs und seine Brut verflucht hatten. König Endres selbst hatte alle diese Reaktionen mit einem breiten (vielleicht ein bisschen stolzen) Lächeln bedacht.
Bis Ritter Merten von Greifenfels den Drachen besiegte.
„Der arme Drache... Der hat doch niemandem etwas getan...“ Der kleine Caspar drückte seine hölzerne Drachenfigur fest an die Brust.
Jacob legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Der Drache hat ganze Dörfer niedergebrannt und viele, viele Bauern gefressen. Er war ein böser Drache, wie die aus den Legenden.“
Caspar sah mit großen Augen zu seinem neun Jahre älteren Bruder auf. „Aber er hätte ihn doch nicht töten müssen! Wir hätten ihn im Schlossgarten halten können. Ich hätte ihn immer gefüttert und dann hätte er auch niemanden gefressen...“
„Und womit hättest du ihn gefüttert?“ Felix hatte seine kindliche Begeisterung für Tiere inzwischen auf deren Haltung ausgeweitet und war nur mit Gewalt aus den Stallungen oder den Hundezwingern zu bewegen. „Ich schätze, so ein Drache frisst bestimmt drei Pferde pro Tag.“
Das machte Caspar nachdenklich.
„Was ist überhaupt los?“, Sander wischte sich unwillig eine Strähne des dunklen Haares aus dem Gesicht. „Nicht, dass ich nicht absolut für jedwedes Töten von Drachen und Feiern von Helden wäre...“
Conrad, der zweitälteste der Brüder, grinste. „Das glaub ich dir gern, aber Vater sagte etwas von einer Staatskrise.“
„Uns geht es schon ziemlich gut, wenn ein toter Drache eine Staatskrise auslöst“, lächelte Sixt und beugte sich über Caspar und sein Spielzeug.
„Nicht der Drache. Ihr!“
Die Türflügel krachten gegen die Wände, als König Endres begleitet von zwei Rechtsgelehrten und dem Drachentöter die Halle betrat.
„Wir? Was haben wir denn damit zu tun?“, Sixt richtete sich wie seine Brüder auf und starrte seinen Vater verwundert an.
Der König schüttelte den Kopf. „Du hättest zunächst einmal den Drachen inzwischen selbst töten können. Das hätte vieles einfacher gemacht.“ Mit einem Seufzen ließ er sich in seinem Lehnstuhl nieder und gestikulierte den anderen Männern, seinem Beispiel zu folgen.
„Vater, fressen Drachen wirklich Pferde?“ Caspar wedelte mit der Holzfigur, um die Aufmerksamkeit seines Vaters zu erregen, aber der schüttelte ungewöhnlich desinteressiert den Kopf. Jacob zog Caspar auf seinen Schoß und flüsterte dem Jungen zu, dass sie das später herausfinden würden. Vielleicht wüsste Sir Merten das ja.
„Wo ist Endres?“, verlangte der König zu wissen und sah sich suchend nach seinem ältesten Sohn um.
„Im Norden, die Truppen seines Schwiegervaters organisieren“, antwortete Sander sofort.
„Oh, ja, richtig. Er könnte uns hier ohnehin nicht helfen. Du übrigens auch nicht, Conrad.“
„Was?“
Der König hob eine Hand, um jede Diskussion bereits im Ansatz zu ersticken. „Sir Merten von Greifenfels hat ohne Zweifel mit seinem großen Mut und seiner überragenden Geschicklichkeit unser Reich vor einem großen Übel und seiner möglichen Zerstörung bewahrt.“
Alle Anwesenden nickten, und Sir Merten, der einen Platz neben den Rechtsgelehrten bekommen hatte, wurde rot. Er war jung, wahrscheinlich sogar noch jünger als Conrad und kaum alt genug, um den Ritterschlag empfangen zu haben. Sixt zog eine Augenbraue hoch und der andere Mann zuckte mit den Achseln, als er seinen Blick auffing.
„Wir sind uns alle darin einig, dass diese beeindruckende Leistung gebührend belohnt werden muss“, fuhr der König fort. „Aber genau da ist das Problem.“ Er stützte den Kopf schwer in die Hände. „Ich wurde davon informiert, dass die angemessene Belohnung für das Töten von Ungeheuern, die das ganze Reich bedrohen, ein Lehen und die Hand der Königstochter sind.“
Die Rechtsgelehrten nickten weise, Sir Merten versuchte mühsam, nicht den Mund aufzureißen, und Sander grinste. „Klingt angemessen. Schade, dass wir grade keine Königstöchter da haben.“
Der ältere der beiden Gelehrten, ein hagerer Mann, der wahrscheinlich schon bei der Geburt von Sixts Urgroßvater unglaublich alt gewesen war, räusperte sich. „Ihr habt den Kern des Problems erfasst, Prinz Sander. Glücklicherweise berücksichtigen die Gesetzesbücher auch diesen Fall.“
„Na dann, wo ist das Problem? Wenn es eine festgelegte Alternative gibt-“
Der König unterbrach Sander. „Hat der König keine unverheirateten Töchter, so ist ein Sohn des Königs mit dem Helden zu verheiraten.“
„WAS?!“
„Das kann doch nicht sein!“
„Der Gesetzestext ist juristisch einwandfrei formuliert“, lächelte der andere Rechtsgelehrte. „Bewundernswert klar und logisch durchdacht.“
Sixt konnte noch immer nicht glauben, was sein Vater gesagt hatte. Es war einfach völlig unmöglich. Und nicht nur das, es war auch ohne Frage das bescheuertste Gesetz aller Zeiten.
„Ähm...“ Sir Merten hob die Hand. Er war kreidebleich geworden. „Kann ich auf die Belohnung verzichten?“
„Nur, wenn Ihr Priester seid und ein Keuschheitsgelübde abgelegt habt“, erklärte der ältere der Gelehrten. „Ansonsten gilt ein Ausschlagen der Belohnung als Hochverrat, der mit Vierteilung bestraft wird.“
„Wer denkt sich denn solche Gesetze aus?!“ Sixt kniff sich in den Arm. Er hatte letzte Nacht wohl zu viel getrunken und träumte jetzt wirr.
„König Adalbert der Weise.“
„Weise? Das soll wohl ein Scherz sein.“ Sander wirkte ebenfalls, als warte er nur darauf, endlich aufzuwachen.
Niemand brachte es über sich, ihm zu widersprechen, und in der Stille, die seinen Worten folgte, hallte Caspars helles Kichern unheilverkündend durch die Halle. „Ein Hochzeit!“, krähte er und Jacob beeilte sich, ihm eine Hand über den Mund zu legen und auf ihn einzuflüstern. Als der ältere die Hand wieder senkte, wirkte Caspar verwirrt. „Aber was ist daran denn schlimm?“
Die anderen Männer an der langen Tafel sahen sich an. Sixt wusste nicht, wo er anfangen sollte... und bei genauerer Betrachtung machte auch keiner der unzähligen Gründe, die ihm durch den Kopf schossen, Sinn.
„Na ja, normalerweise heiraten Männer und Frauen, damit sie zusammen Kinder bekommen können. So wie Isabell und Endres“, erklärte Conrad und seine Brüder beeilten sich zu nicken. Das war ein guter Grund. Caspar schien ebenfalls zufrieden und fuhr damit fort, seinen Drachen über Jacobs Arme laufen zu lassen.
„Also... Entweder, wir vierteilen Sir Merten, oder einer von uns heiratet ihn?“, erkundigte Sixt sich. Die Rechtsgelehrten und sein Vater nickten. „Sagt mir, dass Euch ohnehin eine unerträgliche Todessehnsucht quält, Sir Merten.“
Der Ritter zuckte mit den Schultern. „Dann hätte ich mich vom Drachen fressen lassen...“
„Ja, das macht Sinn...“
Der König erhob sich und ging hinter seinem Stuhl auf und ab. „Also, wenn eine Hinrichtung ausfällt... Und ich hätte es wirklich bedauert, Euch vierteilen zu müssen, Sir Merten, seid Euch dessen versichert... Also, wenn das keine Möglichkeit ist, müssen wir eine Entscheidung treffen. Meine Söhne Endres und Conrad sind bereits verheiratet. Und ich denke, wir sind uns einig, dass Felix und Caspar zu jung sind. Also bleiben Jacob, Sander und Sixt, die alle im heiratsfähigen Alter sind.“
Jacobs Augen weiteten sich. „Aber...“
„Jacob ist auch zu jung!“, protestierte Sander, aber der König schüttelte den Kopf.
„Jacob ist fünfzehn Jahre alt. Alt genug. Und bedenkt, dass keiner von euch eine Wahl hat, wen er heiratet. Das entscheide noch immer ich. - Also, Sir Merten, möchtet ihr wählen?“
„Äh...“ Der Ritter sah aus, als wollte er sich doch noch für die Vierteilung entscheiden. „Und es gibt keine juristischen Lücken? Hintertüren? Spielräume?“
„Adalbert der Weise war sehr gewissenhaft.“
„Ich... ähm...“
Bevor Sixt wirklich merkte, was er tat, war er aufgestanden. „Ich mach's, wenn Ihr einverstanden seid.“ Er hielt inne, kniff sich noch einmal in den Arm, wartete darauf, dass Conrad aufsprang und verkündete, dass es nur ein Streich gewesen war, aber nichts passierte. Als er weiter sprach, hatte er Mühe, das Zittern seiner Stimme zu unterdrücken. „Jacob ist wirklich zu jung. Und Sander will sein Leben den Göttern weihen. Und meine Verlobte ist der Schwindsucht erlegen und... Es ist die einzig logische Entscheidung.“
Und dann wurden ihm die Knie weich.

Es war kein rauschendes Fest, nicht zu vergleichen mit Endres oder Conrads Hochzeitsfeiern. Es kam nicht einmal an Sixts Besäufnis nach der Nachricht von Prinzessin Magdalens Tod heran. Aber Sixt konnte nicht behaupten, dass er etwas dagegen gehabt hätte. Je weniger Aufhebens um seine Vermählung gemacht wurde, desto einfacher konnte er sich einreden, dass sie nicht stattgefunden hatte.
Er hatte die Nacht im Tempel schweigend, aber nicht allein verbracht. Da es keinen Präzedenzfall gab, war entschieden worden, dass beide Männer Wacht halten mussten. Sie hatten mit den Rücken zueinander gesessen und nicht einmal am Morgen, als sie gerufen worden waren, miteinander gesprochen. Das erste Wort, das sie sagten, waren die Treueschwüre am Schrein der obersten Göttin, kurz bevor sie beide jeweils eine Ziege schlachteten. Auch das war einer der Punkte gewesen, über den Priester und Schriftgelehrte hatten diskutieren müssen. Schließlich hatte man sich für ein doppeltes Opfer entschieden, um die Göttin nicht eventuell zu verärgern. Sixt hatte gegrinst und festgestellt, dass diese Ehe allen Segen, den sie kriegen konnte, brauchen würde.
Die Feier in der großen Halle des Schlosses war dagegen eher bescheiden ausgefallen. Es waren nur der König, die wichtigsten seiner Herzoge und die Söhne des Königs anwesend, und nach und nach hatten sie sich alle entschuldigt, bis nur noch Sixt und sein frischangetrauter Ehemann am Kopf der Tafel zurückgeblieben waren. Nachdenklich betrachtete Sixt die hölzerne Drachenfigur, die Caspar ihm geschenkt hatte. Sein jüngster Bruder war der einzige, der überschwänglich und völlig unbelastet von der Absurdität der Situation gefeiert und gejubelt hatte. Er hatte sogar großmütig Sir Merten die Drachentötung vergeben, wenn er versprach, den nächsten zu fangen, so dass sie ihn im Garten halten konnten. Sixt lächelte.
„Also...“ Der Ritter räusperte sich. „Sollen wir dann mal?“
„Hat ja keinen Sinn, es aufzuschieben, nicht wahr?“
Sie erhoben sich synchron, als hätten sie das jahrelang geübt und reichten einander die Hand.
So gingen sie, angemessenen Schrittes und nur ein bisschen langsamer als zwingend notwendig gewesen wäre, die paar Stiegen zu ihrem gemeinsamen Gemach nach oben.
Als sich die schweren Türen hinter ihnen schlossen, konnte Sixt es nicht mehr ertragen und brach in schallendes Gelächter aus. „Götter, sieh sich einer uns an! Wie lächerlich wir aussehen müssen!“ Er schlang einen Arm um Mertens Schulter und zog ihm zu dem mannshohen Spiegel. „Wie zwei dämliche Gockel, die von ihren Frauen am Schrein stehen gelassen wurden!“ Er schüttelte den Kopf. „Diese Geschichte werden sich noch unsere Urenkel erzählen!“
Merten räusperte sich. „Urenkel? Wie genau stellst du dir das vor?“
Sixt grinste. „Oh, ich dachte, vielleicht nehmen wir diese Treueschwüre nicht gar so ernst und legen uns eine muntere Schar Bastarde zu.“
Jetzt lachte auch Merten. „Das klingt nach einem ausnehmend guten Plan.“
„Nicht wahr? Ich bin ein ziemliches Genie, auch wenn man es mir nicht ansieht.“
„Wenn du tatsächlich ein Genie wärst, hättest du einen Weg gefunden, diese Hochzeit zu verhindern. Oder wenigstens ein zweites Bett in unsere Kammer bringen lassen!“ Er ließ sich auf das breite Bett fallen und zog Sixt mit sich nach unten. „Wehe du schnarchst!“
„Na, da fangen die Forderungen aber früh an, Herr Drachentöter.“ Sixt rollte sich von ihm herunter, so dass er den Himmel des Betts anstarren konnten. Ihr schallendes Gelächter ging in ein leises Prusten und dann ein paar letzte Giggellaute über. Schließlich lagen sie schweigend nebeneinander.
Sixt schloss die Augen. Es hätte vermutlich schlimmer kommen können. Irgendwie, vielleicht. Aber was hätten sie sonst schon tun sollen?
„Merten?“
„Ja?“
„Versprich mir, dass du mich nicht umbringst.“
„Wieso sollte ich? Damit ich deine Länder erben und danach einen deiner Brüder heiraten kann, um König zu werden?“
„Nein, weil mir grade eingefallen ist, wie wir diese Sache hätten verhindern können.“
„Wie?“
„Der König hätte auch eine Tochter adoptieren können...“
„Das...“ Merten sagte so lange nichts, das Sixt begann sich zu fragen, ob er ihn doch erdolchen würde. „Das ist genial.“
„Nur hilft es niemandem mehr...“
Laken raschelten neben ihm und dann drückte Merten seine Lippen auf Sixts Stirn. „Einem echten Genie wäre das früher eingefallen.“
„Idiot.“
„Sagt der richtige.“
„Mir ist es wenigstens überhaupt eingefallen.“
„Dann lass uns nur beten, dass du tatsächlich genial bist, und es niemandem sonst auffällt.“

Date: 2012-08-20 09:09 pm (UTC)
From: [identity profile] http://users.livejournal.com/leni_/
Großartig!
Als sie in der Kammer waren dachte ich kurz, es wäre alles ein clever und geheimer Plan der Beiden gewesen um zu ihrer Hochzeit zu kommen ohne endlose Diskussionen mit dem König und den Rechtsgelehrt streiten zu müssen. ... weil ... Drachentöten ja viel einfacher ist als seinem königlichen Vater zu erklären, dass man gerne einen Ritter statt einer holden Maid an seiner Seite hätte... oder so...

Date: 2012-08-21 11:19 am (UTC)
From: [identity profile] nessaniel.livejournal.com
Gnahahahahahaha, das ist wundervoll XDDDD

„Also... Entweder, wir vierteilen Sir Merten, oder einer von uns heiratet ihn?“, erkundigte Sixt sich. Die Rechtsgelehrten und sein Vater nickten. „Sagt mir, dass Euch ohnehin eine unerträgliche Todessehnsucht quält, Sir Merten.“
Der Ritter zuckte mit den Schultern. „Dann hätte ich mich vom Drachen fressen lassen...“
„Ja, das macht Sinn...“


Mit Abstand die lustigsten Zeilen, Himmel, was hab ich gelacht.

Mir gefällt super, wie aufgeregt alle am Anfang sind... und dann nach und nach immer ruhiger werden und schließlich schulterzuckend aufgeben und sich gemütlich in ihr Schicksal fügen. XD

Date: 2012-08-21 03:28 pm (UTC)
From: [identity profile] chija.livejournal.com
Bwahahaha! Sehr, sehr geil. Ich finde es zwar etwas verwirrend mit den vielen Söhnen, wer genau jetzt wer und wie alt ist, aber das tut dem Spaß bei der ganzen Sache keinen Abbruch. Und ich liebe die Rechtsgelerten. Außerdem:

„Also... Entweder, wir vierteilen Sir Merten, oder einer von uns heiratet ihn?“, erkundigte Sixt sich. Die Rechtsgelehrten und sein Vater nickten. „Sagt mir, dass Euch ohnehin eine unerträgliche Todessehnsucht quält, Sir Merten.“
Der Ritter zuckte mit den Schultern. „Dann hätte ich mich vom Drachen fressen lassen...“
„Ja, das macht Sinn...“


Das ist so unglaublich du, mehr geht gar nicht. Sehr toll!

Date: 2012-08-21 06:29 pm (UTC)
servena: (HanLeia2)
From: [personal profile] servena
Wie herrlich! XD Ein Glück, dass dieser weise nicht mehr lebt, sonst hätten sie sicher ihn gevierteilt...und ich mag es, wie sie sich den Kopf über die Hochzeitstraditionen zerbrechen, so eine Heirat ist im Königreich sicher ein Novum. Besser zwei Ziegen als nur eine und so weiter. Sonst hätten sie noch darüber diskutieren müssen, wer die Frau ist...

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