Romantik/Intimität - Wortlos
Aug. 18th, 2012 10:07 pmTeam: Novalis
Challenge: Romantik/Intimität - Wortlos (für mich)
Fandom: Original
Wörter: ~200
Anmerkung:Was ist denn das? Schau mal, Opa, das schöne Klischee! Ein Klischee, ein Klischee! (nicht vierhändig, aber)
Es ist ein vertrauter Anblick – er am Klavier. So selbstverständlich wie der Geruch des Hauses, die Bilder an den Wänden, das Muster der Tapete. Vertraut und doch ganz anders. In ihrer Erinnerung war alles viel größer gewesen. Riesig, sozusagen. Nur er nicht. Sie ertappt sich dabei nach dem Fußbänkchen zu suchen, das ihm früher helfen sollte ordentlich an dem Instrument zu sitzen.
Er hat sie noch nicht bemerkt. Sie kennt das Lied nicht, möchte fast vermuten dass es keins ist, jedenfalls keins das irgendwo notiert wurde. Für eine Weile bleibt sie stehen und lauscht, wartet vielleicht, dass er aufhört und fürchtet sich zugleich davor.
Der Teppichboden schluckt ihre Schritte. Sein Spiel schluckt ihre Anwesenheit, erlaubt es ihr ganz nah an ihn heran zu treten, von oben seinen Fingern bei ihrem Tanz zuzusehen.
Als sie einen Akkord eine Oktaven über seine linken Hand greift blickt er auf. Seine Finger tanzen weiter, auch ohne dass er ihnen dabei zusieht. Er lächelt. Und dann, mit einer Selbstverständlichkeit, als habe er hier gesessen und auf sie gewartet, rutscht er auf seinem Hocker nach links, lässt Melodie und Begleitung weiter in die Tiefe wandern, um ihren Händen Raum zu geben.
Challenge: Romantik/Intimität - Wortlos (für mich)
Fandom: Original
Wörter: ~200
Anmerkung:Was ist denn das? Schau mal, Opa, das schöne Klischee! Ein Klischee, ein Klischee! (nicht vierhändig, aber)
Es ist ein vertrauter Anblick – er am Klavier. So selbstverständlich wie der Geruch des Hauses, die Bilder an den Wänden, das Muster der Tapete. Vertraut und doch ganz anders. In ihrer Erinnerung war alles viel größer gewesen. Riesig, sozusagen. Nur er nicht. Sie ertappt sich dabei nach dem Fußbänkchen zu suchen, das ihm früher helfen sollte ordentlich an dem Instrument zu sitzen.
Er hat sie noch nicht bemerkt. Sie kennt das Lied nicht, möchte fast vermuten dass es keins ist, jedenfalls keins das irgendwo notiert wurde. Für eine Weile bleibt sie stehen und lauscht, wartet vielleicht, dass er aufhört und fürchtet sich zugleich davor.
Der Teppichboden schluckt ihre Schritte. Sein Spiel schluckt ihre Anwesenheit, erlaubt es ihr ganz nah an ihn heran zu treten, von oben seinen Fingern bei ihrem Tanz zuzusehen.
Als sie einen Akkord eine Oktaven über seine linken Hand greift blickt er auf. Seine Finger tanzen weiter, auch ohne dass er ihnen dabei zusieht. Er lächelt. Und dann, mit einer Selbstverständlichkeit, als habe er hier gesessen und auf sie gewartet, rutscht er auf seinem Hocker nach links, lässt Melodie und Begleitung weiter in die Tiefe wandern, um ihren Händen Raum zu geben.