(no subject)
Jul. 21st, 2012 05:37 pmTeam: Dickinson
Challenge: Weglaufen ist kein Problem, es ist die Lösung vom 10.02.12 (als H/C-Joker fürs Team)
Fandom: Merlin
Charaktere: Merlin/Arthur, diverse Ritter
Wörter: ca. 1550
Warnungen: AU, Arthur in Denial
Widmung: für
nachanca
A/N: Wenig Hurt, wenig Angst und viel Comfort? ...Ich muss das üben, glaube ich.
Aber es ist die Auflösung von Teil 1 und Teil 2, und das einzige, was ich bereue, ist der Mangel an Morgana.
Jemand klopfte Arthur auf die Schulter und zog ihn dann in einen Schwitzkasten. „Klasse Tor!“, verkündete Gwaine und schlug seine Faust fester als nötig gegen Arthurs Schädel.
„Autsch.“
„Weichei.“
Elyan blieb vor ihnen stehen und verschränkte die Arme. „Gwaine, sag unserm Käpt'n, dass das ein tolles Tor war. Und dass ich nicht mit ihm rede.“
„Gwaine, sag Elyan doch bitte, dass wir keine fünf Jahre mehr sind.“
„Percy, sag den beiden, dass sie mich aus ihrem Scheiß raushalten sollen.“
Percival verdrehte bloß die Augen und deutete mit dem Daumen zum Schiedsrichter, der irgendwie der Meinung war, das sie weiter spielen sollten.
Lancelot stellte das Tablett mit den Bierpints in der Mitte des Tisches ab und ließ sich unter dem Jubel seiner Teamkameraden auf dem Platz neben Arthur nieder.
„Also, was ist los?“
„Was sollte los sein?“
„Arthur...“ Lancelot klang nicht vorwurfsvoll, weil Lancelot nie vorwurfsvoll klang, aber für seine Verhältnisse war er verdammt nah dran. „Ich meine selbstverständlich Gwen.“
Arthur seufzte. „Nichts ist mit Gwen. Sie ist wunderbar und ich... aber es war ihr gegenüber nicht fair. Ich bin mir einfach nicht sicher.“
Elyan ihm gegenüber verdrehte die Augen. „Schwachsinn, Pendragon. Du hast meiner Schwester das Herz gebrochen.“
„Oh, du sprichst wieder mit mir?“
Leon und Percival mussten Elyan festhalten, um ihn daran zu hindern, über den Tisch zu springen und Arthur zu erwürgen. Vermutlich zu recht. Arthur schüttelte den Kopf. „Tschuldige.“ Er starrte in sein Bier. „Scheiße... scheiße.“
„Ja, das würde ich auch sagen, wenn ich grade die schöne Guinevere verlassen hätte.“ Gwaines Grinsen war breit und unverschämt. „Und wer ist die Glückliche, für die du sie hast sitzen lassen?“
„Natürlich habe ich keine andere!“, protestierte Arthur in dem Moment, in dem Lancelot mit einem leisen Lachen „Merlin.“ sagte.
„Oh ich hätte es wissen müssen!“ Gwaines Hand krachte auf Arthurs Schulter. „Endlich!“
Leon hob sein Glas. „Das kannst du laut sagen.“
Sogar Elyan grinste.
Arthur war sich sicher, dass seine so genannten Freunde alle verrückt geworden waren. „Ich habe Gwen nicht wegen Merlin verlassen! Habt ihr sie noch alle?!“
„Arthur...“ Lancelot hatte wieder diesen Tonfall.
„ICH BIN NICHT SCHWUL!“
„Doch. Und hoffnungslos in Merlin verknallt. Und das länger, als ich euch beide kenne“, grinste Gwaine. „Es ist niedlich.“
„Absolut.“ Elyan lächelte.
Arthur sah hilfesuchend zu Percival, aber der hob bloß die Hände. „Ich dachte, ihr wärt ein Paar bis Mithian kam.“
„Was?!“
Leon zuckte mit den Achseln. „Arthur, ich kenn dich seit dem Kindergarten... natürlich bist du schwul. Und natürlich liebst du Merlin.“
Arthur hatte Wochen damit verbracht, auf dem Sofa zu liegen und die Decke anzustarren, sich Morganas dumme Kommentare anzuhören und von Merlin zu träumen. Er hatte Gwen, die wunderbare, phantastische Gwen nach anderthalb Monaten verlassen, weil er das Gefühl hatte, sie zu belügen. Und dann hatte er noch ein bisschen mehr von Merlin geträumt. Aber erst als Leon diese beiden Sätze sagte, machte irgendwas in ihm Klick.
„Scheiße.“
Er kippte den Rest seines Biers runter und griff dann nach Lancelots Glas.
„Ich bin... ich kann nicht schwul sein.“
„Ich glaube nicht, dass du da eine Wahl hast.“ Lancelot berührte sanft seinen Arm. „Es ist doch nicht schlimm.“
Arthur hörte ihn gar nicht. „Ich meine, ich hab doch... Ich hab ne Verantwortung.“
„Glücklich zu sein, wird dich nicht daran hindern, die Firma deines Vaters zu führen.“
„Aber Dad...“
Leon schütelte den Kopf. „Sogar dein Vater wollte nur, dass du glücklich bist. Er konnte das nicht so zeigen, aber das war immer das wichtigste. Und ernsthaft, wann warst du das letzte mal mit einer Frau glücklich?“
Das war... überhaupt nicht der Punkt. Arthur lachte bitter auf. „Er würde mir den Kopf abreißen.“
Gwaine grinste. „Und dann würde er ihn wieder annähen lassen, von den besten Ärzten, die er finden kann, und die unerträglichste, pathetischste Rede ever auf eurer Hochzeit halten.“
„Aber... er wollte immer Erben, wer soll jetzt...“
„Du weißt schon, dass deine Schwester auch Pendragon heißt?“, erkundigte Elyan sich.
„Ich biete mich auch sofort als Vater an!“ Gwaine hob die Hand und fing sich dafür einen Schlag auf den Hinterkopf von Percival ein.
„Aber... ich will nicht schwul sein.“
Lancelot legte einen Arm um seine Schulter. „Dann sei nicht schwul. Sei glücklich mit Merlin.“
„Wenn du das sagst, klingt das idiotisch einfach.“
„Und das ist es. Komm, wir bringen dich nach hause.“
„Aber...“
„Kein aber.“ Leons sanftes Lächeln ließ keinen Widerspruch zu und Arthur merkte gar nicht, wie ihn Gwaine und Lancelot von seinem Stuhl und nach draußen bugsierten, bis er auf dem Rücksitz des Taxis saß.
Er war schwul. Schlimmer noch, er war in seinen besten Freund verliebt. Und jeder wusste das seit Jahren. Wahrscheinlich sogar Merlin selbst. Oh Gott.
„Lance?“
„Ja?“
„Ich liebe Merlin.“
„Ich weiß.“
„Ich hab ihm das Herz gebrochen. Er hasst mich.“
„Nein, das tut er nicht.“
„Merlin kennt dich schon viel zu lange, als dass er sich von dir das Herz brechen lassen würde.“
„Ihr habt ja keine Ahnung...“
„Wir gucken uns eure Romeo und Julia-Vorstellung seit Jahren an, wenn jemand Ahnung hat, dann wir.“
„Ich hasse euch alle.“
„Natürlich tust du das.“
Und, ja, das tat Arthur. Denn irgendwie, und er war nicht betrunken genug um zu wissen wie genau, war es nur ihre Schuld. Ohne seine beschissenen so genannten Freunde hätte er bestimmt noch zwei oder drei Wochen in glücklicher Unwissenheit verbringen können.
„Jungs, ich liebe euch...“
„Natürlich tust du das.“
Sie saßen auf dem selben Dach, auf dem er vor zwei Monaten mit Merlin gesessen hatte. Der Wodka und die Cola hatten sich in vier Sixpacks verwandelt und Arthur war sich absolut sicher, dass er dieses mal alleine in seinem Bett landen würde. Das war beruhigend.
„Nein, ernsthaft...“ Er wusste nicht, an wessen Schulter er gerade lehnte, und irgendwie war es ihm ziemlich egal. „Ihr seid die besten Freunde, die man haben kann.“
„Natürlich sind wir das.“
„Hey, Pendragon, gib mir mal dein Handy.“
„Ich bin doch nicht wahnsinnig und geb dir mein Handy, Gwaine.“
„Elyan, gib ihm mehr Bier, er ist noch nicht besoffen genug.“
Leon lachte und die Schulter unter Arthurs Kopf bewegte sich im selben Rhythmus. Nun, das beantwortete das. „Niemand kann so besoffen sein, dir sein Handy zu geben, Gwaine, schon gar nicht ein zweites Mal.“
„Also, Arthur, was nun?“
Für einen Augenblick wollte Arthur so tun, als hätte er keine Ahnung, worüber Lancelot sprach. „Nichts.“
„Nichts?“
„Genau. Das geht schon wieder vorbei.“ Er würde wahrscheinlich auswandern müssen und Eremit in Argentinien werden, aber es würde vorbeigehen, wenn er Merlin nicht immer sehen musste. Ganz sicher.
„Du willst den Rest deines Lebens vor Merlin weglaufen?“
„Ja.“
„Das ist doch bescheuert.“
„Nein, das ist ein extrem guter Plan.“
Leon lachte wieder, und Arthur hatte das Gefühl, langsam seekrank zu werden. „Klar Arthur. Leihst du mir dein Handy?“
„Warum?“ Irgendetwas sagte ihm, dass es keine gute Idee war, irgendwem seiner Freunde das Handy zu geben, aber... es war Leon. Er kannte Leon schon immer.
„Ich muss ne SMS schreiben.“
„Oh klar.“ Er zog das Telefon aus der Tasche und drückte es in Leons Hand. „Kein Problem.“
„Wie, ihm gibst du es?!“
„Gwaine...“
„Nein, ernsthaft, ich fühl mich diskriminiert.“
Elyan schlug Gwaine auf die Schulter. „Das hast du dir absolut selbst zuzuschreiben.“
„Wem schreibst du, Leon?“
„Merlin.“
„Oh, dann ist ja gut.“ Arthur ließ sich nach hinten sinken und streckte die Arme aus. Es war eine wirklich schöne, klare Nacht. Es wurde endlich Sommer. „Wieso schreibst du Merlin?“
„Irgendjemand muss es tun“, stellte Percival fest, bevor Leon sich rechtfertigen konnte.
Lancelot nippte an seinem Bier und nickte weise. „Und glaub mir, besser Leon als Gwaine.“
„Hallo, ich bin auch noch hier!“
„Aber was wollt ihr von Merlin?“ Arthur war sich sicher, dass er das eigentlich wissen sollte. Aber in seinem Kopf schwirrten so viele Gedanken, die meisten um Merlin, und ein paar um seinen Vater und dann war da noch das schwer verstörende Bild von Morgana, die ihn noch an seinem Grab auslachte und... Eremit in Argentinien klang nach einem verdammt tollen Plan.
„Dass er dir das Hirn aus dem Schädel vögelt“, sagte Gwaine.
„Dass er dich bei deiner nächsten Sinnkrise aus dem Pub abholt, damit wir in Ruhe weitersaufen können“, grinste Elyan.
„Dass er dich endlich zu einem ehrlichen Mann macht“, lächelte Lancelot.
„Was?!“ Arthur setzte sich ruckartig auf. „Was hast du ihm geschrieben, Leon?!“
Leon hielt ihm das Handy vor die Nase. Hey Merlin, ich bin ein Vollidiot und es tut mir wirklich, wirklich leid. Ich liebe dich.
„Aber...“ Arthur schüttelte den Kopf und dann schlich sich, ganz langsam und völlig unangebracht, ein kleines Lächeln auf seine Lippen. „Das... Passt.“
„Natürlich.“
„Ihr seid die beschissensten Freunde überhaupt.“
Leon drückte mit einer dramatischen Geste auf Senden. „Erzähl uns das bei deinem Jungesellenabschied nochmal, ja?“
Challenge: Weglaufen ist kein Problem, es ist die Lösung vom 10.02.12 (als H/C-Joker fürs Team)
Fandom: Merlin
Charaktere: Merlin/Arthur, diverse Ritter
Wörter: ca. 1550
Warnungen: AU, Arthur in Denial
Widmung: für
A/N: Wenig Hurt, wenig Angst und viel Comfort? ...Ich muss das üben, glaube ich.
Aber es ist die Auflösung von Teil 1 und Teil 2, und das einzige, was ich bereue, ist der Mangel an Morgana.
Jemand klopfte Arthur auf die Schulter und zog ihn dann in einen Schwitzkasten. „Klasse Tor!“, verkündete Gwaine und schlug seine Faust fester als nötig gegen Arthurs Schädel.
„Autsch.“
„Weichei.“
Elyan blieb vor ihnen stehen und verschränkte die Arme. „Gwaine, sag unserm Käpt'n, dass das ein tolles Tor war. Und dass ich nicht mit ihm rede.“
„Gwaine, sag Elyan doch bitte, dass wir keine fünf Jahre mehr sind.“
„Percy, sag den beiden, dass sie mich aus ihrem Scheiß raushalten sollen.“
Percival verdrehte bloß die Augen und deutete mit dem Daumen zum Schiedsrichter, der irgendwie der Meinung war, das sie weiter spielen sollten.
Lancelot stellte das Tablett mit den Bierpints in der Mitte des Tisches ab und ließ sich unter dem Jubel seiner Teamkameraden auf dem Platz neben Arthur nieder.
„Also, was ist los?“
„Was sollte los sein?“
„Arthur...“ Lancelot klang nicht vorwurfsvoll, weil Lancelot nie vorwurfsvoll klang, aber für seine Verhältnisse war er verdammt nah dran. „Ich meine selbstverständlich Gwen.“
Arthur seufzte. „Nichts ist mit Gwen. Sie ist wunderbar und ich... aber es war ihr gegenüber nicht fair. Ich bin mir einfach nicht sicher.“
Elyan ihm gegenüber verdrehte die Augen. „Schwachsinn, Pendragon. Du hast meiner Schwester das Herz gebrochen.“
„Oh, du sprichst wieder mit mir?“
Leon und Percival mussten Elyan festhalten, um ihn daran zu hindern, über den Tisch zu springen und Arthur zu erwürgen. Vermutlich zu recht. Arthur schüttelte den Kopf. „Tschuldige.“ Er starrte in sein Bier. „Scheiße... scheiße.“
„Ja, das würde ich auch sagen, wenn ich grade die schöne Guinevere verlassen hätte.“ Gwaines Grinsen war breit und unverschämt. „Und wer ist die Glückliche, für die du sie hast sitzen lassen?“
„Natürlich habe ich keine andere!“, protestierte Arthur in dem Moment, in dem Lancelot mit einem leisen Lachen „Merlin.“ sagte.
„Oh ich hätte es wissen müssen!“ Gwaines Hand krachte auf Arthurs Schulter. „Endlich!“
Leon hob sein Glas. „Das kannst du laut sagen.“
Sogar Elyan grinste.
Arthur war sich sicher, dass seine so genannten Freunde alle verrückt geworden waren. „Ich habe Gwen nicht wegen Merlin verlassen! Habt ihr sie noch alle?!“
„Arthur...“ Lancelot hatte wieder diesen Tonfall.
„ICH BIN NICHT SCHWUL!“
„Doch. Und hoffnungslos in Merlin verknallt. Und das länger, als ich euch beide kenne“, grinste Gwaine. „Es ist niedlich.“
„Absolut.“ Elyan lächelte.
Arthur sah hilfesuchend zu Percival, aber der hob bloß die Hände. „Ich dachte, ihr wärt ein Paar bis Mithian kam.“
„Was?!“
Leon zuckte mit den Achseln. „Arthur, ich kenn dich seit dem Kindergarten... natürlich bist du schwul. Und natürlich liebst du Merlin.“
Arthur hatte Wochen damit verbracht, auf dem Sofa zu liegen und die Decke anzustarren, sich Morganas dumme Kommentare anzuhören und von Merlin zu träumen. Er hatte Gwen, die wunderbare, phantastische Gwen nach anderthalb Monaten verlassen, weil er das Gefühl hatte, sie zu belügen. Und dann hatte er noch ein bisschen mehr von Merlin geträumt. Aber erst als Leon diese beiden Sätze sagte, machte irgendwas in ihm Klick.
„Scheiße.“
Er kippte den Rest seines Biers runter und griff dann nach Lancelots Glas.
„Ich bin... ich kann nicht schwul sein.“
„Ich glaube nicht, dass du da eine Wahl hast.“ Lancelot berührte sanft seinen Arm. „Es ist doch nicht schlimm.“
Arthur hörte ihn gar nicht. „Ich meine, ich hab doch... Ich hab ne Verantwortung.“
„Glücklich zu sein, wird dich nicht daran hindern, die Firma deines Vaters zu führen.“
„Aber Dad...“
Leon schütelte den Kopf. „Sogar dein Vater wollte nur, dass du glücklich bist. Er konnte das nicht so zeigen, aber das war immer das wichtigste. Und ernsthaft, wann warst du das letzte mal mit einer Frau glücklich?“
Das war... überhaupt nicht der Punkt. Arthur lachte bitter auf. „Er würde mir den Kopf abreißen.“
Gwaine grinste. „Und dann würde er ihn wieder annähen lassen, von den besten Ärzten, die er finden kann, und die unerträglichste, pathetischste Rede ever auf eurer Hochzeit halten.“
„Aber... er wollte immer Erben, wer soll jetzt...“
„Du weißt schon, dass deine Schwester auch Pendragon heißt?“, erkundigte Elyan sich.
„Ich biete mich auch sofort als Vater an!“ Gwaine hob die Hand und fing sich dafür einen Schlag auf den Hinterkopf von Percival ein.
„Aber... ich will nicht schwul sein.“
Lancelot legte einen Arm um seine Schulter. „Dann sei nicht schwul. Sei glücklich mit Merlin.“
„Wenn du das sagst, klingt das idiotisch einfach.“
„Und das ist es. Komm, wir bringen dich nach hause.“
„Aber...“
„Kein aber.“ Leons sanftes Lächeln ließ keinen Widerspruch zu und Arthur merkte gar nicht, wie ihn Gwaine und Lancelot von seinem Stuhl und nach draußen bugsierten, bis er auf dem Rücksitz des Taxis saß.
Er war schwul. Schlimmer noch, er war in seinen besten Freund verliebt. Und jeder wusste das seit Jahren. Wahrscheinlich sogar Merlin selbst. Oh Gott.
„Lance?“
„Ja?“
„Ich liebe Merlin.“
„Ich weiß.“
„Ich hab ihm das Herz gebrochen. Er hasst mich.“
„Nein, das tut er nicht.“
„Merlin kennt dich schon viel zu lange, als dass er sich von dir das Herz brechen lassen würde.“
„Ihr habt ja keine Ahnung...“
„Wir gucken uns eure Romeo und Julia-Vorstellung seit Jahren an, wenn jemand Ahnung hat, dann wir.“
„Ich hasse euch alle.“
„Natürlich tust du das.“
Und, ja, das tat Arthur. Denn irgendwie, und er war nicht betrunken genug um zu wissen wie genau, war es nur ihre Schuld. Ohne seine beschissenen so genannten Freunde hätte er bestimmt noch zwei oder drei Wochen in glücklicher Unwissenheit verbringen können.
„Jungs, ich liebe euch...“
„Natürlich tust du das.“
Sie saßen auf dem selben Dach, auf dem er vor zwei Monaten mit Merlin gesessen hatte. Der Wodka und die Cola hatten sich in vier Sixpacks verwandelt und Arthur war sich absolut sicher, dass er dieses mal alleine in seinem Bett landen würde. Das war beruhigend.
„Nein, ernsthaft...“ Er wusste nicht, an wessen Schulter er gerade lehnte, und irgendwie war es ihm ziemlich egal. „Ihr seid die besten Freunde, die man haben kann.“
„Natürlich sind wir das.“
„Hey, Pendragon, gib mir mal dein Handy.“
„Ich bin doch nicht wahnsinnig und geb dir mein Handy, Gwaine.“
„Elyan, gib ihm mehr Bier, er ist noch nicht besoffen genug.“
Leon lachte und die Schulter unter Arthurs Kopf bewegte sich im selben Rhythmus. Nun, das beantwortete das. „Niemand kann so besoffen sein, dir sein Handy zu geben, Gwaine, schon gar nicht ein zweites Mal.“
„Also, Arthur, was nun?“
Für einen Augenblick wollte Arthur so tun, als hätte er keine Ahnung, worüber Lancelot sprach. „Nichts.“
„Nichts?“
„Genau. Das geht schon wieder vorbei.“ Er würde wahrscheinlich auswandern müssen und Eremit in Argentinien werden, aber es würde vorbeigehen, wenn er Merlin nicht immer sehen musste. Ganz sicher.
„Du willst den Rest deines Lebens vor Merlin weglaufen?“
„Ja.“
„Das ist doch bescheuert.“
„Nein, das ist ein extrem guter Plan.“
Leon lachte wieder, und Arthur hatte das Gefühl, langsam seekrank zu werden. „Klar Arthur. Leihst du mir dein Handy?“
„Warum?“ Irgendetwas sagte ihm, dass es keine gute Idee war, irgendwem seiner Freunde das Handy zu geben, aber... es war Leon. Er kannte Leon schon immer.
„Ich muss ne SMS schreiben.“
„Oh klar.“ Er zog das Telefon aus der Tasche und drückte es in Leons Hand. „Kein Problem.“
„Wie, ihm gibst du es?!“
„Gwaine...“
„Nein, ernsthaft, ich fühl mich diskriminiert.“
Elyan schlug Gwaine auf die Schulter. „Das hast du dir absolut selbst zuzuschreiben.“
„Wem schreibst du, Leon?“
„Merlin.“
„Oh, dann ist ja gut.“ Arthur ließ sich nach hinten sinken und streckte die Arme aus. Es war eine wirklich schöne, klare Nacht. Es wurde endlich Sommer. „Wieso schreibst du Merlin?“
„Irgendjemand muss es tun“, stellte Percival fest, bevor Leon sich rechtfertigen konnte.
Lancelot nippte an seinem Bier und nickte weise. „Und glaub mir, besser Leon als Gwaine.“
„Hallo, ich bin auch noch hier!“
„Aber was wollt ihr von Merlin?“ Arthur war sich sicher, dass er das eigentlich wissen sollte. Aber in seinem Kopf schwirrten so viele Gedanken, die meisten um Merlin, und ein paar um seinen Vater und dann war da noch das schwer verstörende Bild von Morgana, die ihn noch an seinem Grab auslachte und... Eremit in Argentinien klang nach einem verdammt tollen Plan.
„Dass er dir das Hirn aus dem Schädel vögelt“, sagte Gwaine.
„Dass er dich bei deiner nächsten Sinnkrise aus dem Pub abholt, damit wir in Ruhe weitersaufen können“, grinste Elyan.
„Dass er dich endlich zu einem ehrlichen Mann macht“, lächelte Lancelot.
„Was?!“ Arthur setzte sich ruckartig auf. „Was hast du ihm geschrieben, Leon?!“
Leon hielt ihm das Handy vor die Nase. Hey Merlin, ich bin ein Vollidiot und es tut mir wirklich, wirklich leid. Ich liebe dich.
„Aber...“ Arthur schüttelte den Kopf und dann schlich sich, ganz langsam und völlig unangebracht, ein kleines Lächeln auf seine Lippen. „Das... Passt.“
„Natürlich.“
„Ihr seid die beschissensten Freunde überhaupt.“
Leon drückte mit einer dramatischen Geste auf Senden. „Erzähl uns das bei deinem Jungesellenabschied nochmal, ja?“
no subject
Date: 2012-07-22 09:59 am (UTC)Und du solltest den Mangel an Morgana bereuen, aber immerhin kam sie in Arthurs Kopfkino vor.
Das Fangirl in mir will noch pathetische Versöhnungsszenen mit Merlin...
no subject
Date: 2012-07-22 10:08 am (UTC)Pathetische Versöhnungsszene... hm... Mal sehen? xD
Danke jedenfalls, freut mich, dass es gefällt.^^ (Und verdammt, guck weiter, ich will Knights!Fic von dir lesen!!!)
no subject
Date: 2012-07-23 08:24 am (UTC)Es war so wunderbar und ich möchte einfach nochmal einen dieser deiner unglaublich fabelhaften Dialoge zwischen Merlin und Arthur haben *__*
no subject
Date: 2012-07-23 04:55 pm (UTC)Danke!
no subject
Date: 2012-07-23 09:29 am (UTC)RITTER. DIE FUSSBALL SPIELEN. UND RITTERLICH DORKY MITEINANDER SIND. AWWWW.
Okay, tut mir Leid, aber sobald die Ritter da sind, sind mir Merlin und Arthur sowas von egal. XDD
Ich liebe es, dass Leon und Percival die vernünftigen Menschen sind (Leon/Percival ist mein OTP. Nach Gwaine/Leon. Und Leon/Lance. Und Elyan/Gwaine. Und Elyan/Leon. Und Gwaine/Percival. Und Leon/Lancelot. Und...eh ja xD) und Percy schlichtweg annimmt, dass Arthur und Merlin zusammen sind, bei all der UST XD
Gwaine ist super. Wobei... schmiedet Lancelot nicht insgeheim Mordpläne bezüglich Gwen? Oder weiß er einfach, dass Gwaine das nie machen würde, weil er, Leon, Percy und Elyan eine superglückliche Viererbeziehung führen?
GIB MIR MEHR RITTER. <333 Und mehr fluffy Gwaine. DDDx Bitte. XD
no subject
Date: 2012-07-23 04:59 pm (UTC)Aber natürlich. Im Regionalligaverein Camelot United. Das Team wurde von seinen Fans (die es nur wegen des unverschämt guten Aussehens diverser Spieler hat), liebevoll "Knights" getauft. ;)
Ritteeeeeer! Ja, viel Liebe. Die Ritter sind sowas von OTP in jeder Kombination ever. Solange sie am Ende des Tages in einem großen OT5-Knuddelhaufen im selben Bett/Lager/am selben Feuer landen. Ja.^^
Und mehr Ritter?? Du forderst Dinge... XD