Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Brief 1
Challenge: Romantik/Intimität - "Es ist nicht so, als ob ich dich vermisse - aber die konstante Abwesenheit deiner Person bereitet mir Bauchschmerzen." (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Sie
Wörter: ~360
Warnings: sap
Disclaimer: Alles meins.
Beta: Vielen Dank an
nachanca fürs Korrekturlesen!
Kommentar: Ich glaube, ich bin süchtig danach, zu schreiben >.< Es macht mich wahnsinnig, wenn ich mal einen Tag geistig nichts hinkriege – geschweige denn getippt bekomme.
Brief 1:
Lieber Maximilian,
dir muss es sicher schwergefallen sein, diesen Brief zu öffnen. So schwer, wie mir diese Zeilen fallen. Unsere Wege haben sich auf die denkbar schlechteste Art und Weise getrennt und in den letzten Jahren hatte ich sehr viel Zeit viele meiner Worte zu bereuen.
Es ist nicht so, dass ich dich vermisse und dir deine Freiheit nicht gönne, aber deine Abwesenheit beginnt mir Bauchschmerzen zu bereiten. Die Frage, was du gerade tust und wie es dir geht, lässt mich nächtens kaum mehr schlafen. Ich mache mir Sorgen um dich und wenn wir ehrlich sind, muss es so ja auch sein.
Nicht nur deshalb ist in mir ein tiefes Bedürfnis herangewachsen, mich bei dir zu entschuldigen.
Jetzt wirst du wahrscheinlich denken, dass es nichts geben könnte, was ich sagen kann, das die Dinge ungeschehen macht. Ich verstehe das, ich habe ähnliche Gedanken. Das macht es nicht einfacher, dir zu schreiben, aber ich möchte diesen Schritt auf dich zugehen.
Bestimmt gibt es eine Möglichkeit, dass wir aufeinander zugehen. Mit kleinen Schritten wieder einen Weg zueiander suchen. Wieder eine Basis zu finden.
Immer häufiger suche ich verzweifelt nach Erinnerungen, die mir zeigen, dass nicht alles zwischen uns schlecht gelaufen ist. Dass wir auch gute Erlebnisse zusammen teilen konnten. Aber ich werde älter und die Erinnerungen verblassen. Ich habe Angst, dass nur Reue zurückbleibt. Dass ich diese Welt mit dem Wissen verlassen muss, dass ich um das Wichtigste und Teuerste in meinem Leben nicht gekämpft habe.
Du hast Recht, die Zeiten haben sich geändert. In vielen Dingen habe ich überreagiert. Ich hätte es dir nicht so schwer machen dürfen, mehr Verständnis zeigen sollen. Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Rückgängig kann ich es nicht machen, aber ich hoffe, wenn du diesen Brief liest, dass ich den ersten Stein für eine neue Brücke gelegt habe. Eine Visitenkarte liegt bei und ich habe dir ein Foto mitgeschickt, das ich beim Durchsehen der Fotoalben gefunden habe.
Ich möchte, dass du eines weißt, mein Sohn: Ich habe dich immer geliebt und werde das auch immer tun. Du bist mein Sohn und auch wenn ich es dir viel zu selten gesagt habe, meistens war ich stolz auf meinen Jungen.
In ewiger Liebe
Deine Mutter
Autor: Jenchan
Titel: Brief 1
Challenge: Romantik/Intimität - "Es ist nicht so, als ob ich dich vermisse - aber die konstante Abwesenheit deiner Person bereitet mir Bauchschmerzen." (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Sie
Wörter: ~360
Warnings: sap
Disclaimer: Alles meins.
Beta: Vielen Dank an
Kommentar: Ich glaube, ich bin süchtig danach, zu schreiben >.< Es macht mich wahnsinnig, wenn ich mal einen Tag geistig nichts hinkriege – geschweige denn getippt bekomme.
Brief 1:
Lieber Maximilian,
dir muss es sicher schwergefallen sein, diesen Brief zu öffnen. So schwer, wie mir diese Zeilen fallen. Unsere Wege haben sich auf die denkbar schlechteste Art und Weise getrennt und in den letzten Jahren hatte ich sehr viel Zeit viele meiner Worte zu bereuen.
Es ist nicht so, dass ich dich vermisse und dir deine Freiheit nicht gönne, aber deine Abwesenheit beginnt mir Bauchschmerzen zu bereiten. Die Frage, was du gerade tust und wie es dir geht, lässt mich nächtens kaum mehr schlafen. Ich mache mir Sorgen um dich und wenn wir ehrlich sind, muss es so ja auch sein.
Nicht nur deshalb ist in mir ein tiefes Bedürfnis herangewachsen, mich bei dir zu entschuldigen.
Jetzt wirst du wahrscheinlich denken, dass es nichts geben könnte, was ich sagen kann, das die Dinge ungeschehen macht. Ich verstehe das, ich habe ähnliche Gedanken. Das macht es nicht einfacher, dir zu schreiben, aber ich möchte diesen Schritt auf dich zugehen.
Bestimmt gibt es eine Möglichkeit, dass wir aufeinander zugehen. Mit kleinen Schritten wieder einen Weg zueiander suchen. Wieder eine Basis zu finden.
Immer häufiger suche ich verzweifelt nach Erinnerungen, die mir zeigen, dass nicht alles zwischen uns schlecht gelaufen ist. Dass wir auch gute Erlebnisse zusammen teilen konnten. Aber ich werde älter und die Erinnerungen verblassen. Ich habe Angst, dass nur Reue zurückbleibt. Dass ich diese Welt mit dem Wissen verlassen muss, dass ich um das Wichtigste und Teuerste in meinem Leben nicht gekämpft habe.
Du hast Recht, die Zeiten haben sich geändert. In vielen Dingen habe ich überreagiert. Ich hätte es dir nicht so schwer machen dürfen, mehr Verständnis zeigen sollen. Im Nachhinein ist man immer schlauer.
Rückgängig kann ich es nicht machen, aber ich hoffe, wenn du diesen Brief liest, dass ich den ersten Stein für eine neue Brücke gelegt habe. Eine Visitenkarte liegt bei und ich habe dir ein Foto mitgeschickt, das ich beim Durchsehen der Fotoalben gefunden habe.
Ich möchte, dass du eines weißt, mein Sohn: Ich habe dich immer geliebt und werde das auch immer tun. Du bist mein Sohn und auch wenn ich es dir viel zu selten gesagt habe, meistens war ich stolz auf meinen Jungen.
In ewiger Liebe
Deine Mutter
no subject
Date: 2012-07-15 10:25 am (UTC)Überhaupt. Ich mag die Idee sehr, die Zwischenmenschlichkeit zwischen Mutter und Kind für das Genre zu nehmen.