Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Liebe, Freundschaft und Mut
Challenge: Kink - Drei sind (k)einer zuviel (für mich)
Fandom: Digimon02
Charaktere: Sora, Taichi, Yamato
Wörter: ~940
Warnings: Slash, Voyeurism | unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Vergessen, wem sie gehören, aber auf jeden Fall nicht mir, sonst hätte das Ende wirklich anders ausgesehen.
Kommentar: Und da kam ein Häschen angesprungen und es wollte unbedingt in die Freiheit entlassen werden. Die drei können einem in diesem Fall wirklich Leid tun XD
Liebe, Freundschaft und Mut
Schon als sie die Türe leise einen Spalt öffnete, wusste Sora, dass sie einen Fehler machte. Dass es falsch von ihr war, ihren Freunden hinterher zu spionieren. Aber Yamato hatte sich in letzter Zeit sehr seltsam verhalten und die beiden größten Streithähne waren plötzlich die besten Freunde.
Natürlich hatte sie nichts dagegen, dass sich die beiden nach der ganzen Scheiße nicht mehr prügelten und endlich reifer geworden waren, aber da war auch ein nagendes Gefühl ihn ihr, dass sie nicht in Ruhe ließ. Sie hatte Taichi verloren, weil er noch zu jung gewesen war, um die Gefühle einer heranwachsenden Frau zu verstehen - zumindest redete sie sich das ein. Aber vor allem war er einfach nur zu fixiert auf Fußball gewesen und sie verstand schon, dass es ihn ein wenig verletzt hatte, dass sie aus dem Verein ausgetreten war. Aber sie war auch älter geworden und sie wollte von ihm als Mädchen wahrgenommen werden.
Das Resultat war gewesen, dass sich ihre Wege und Ansichten getrennt hatten. Heute waren sie zwar immer noch befreundet, aber Taichi vertraute ihr schon lange nicht mehr so wie früher. Sie waren nicht mehr beste Freunde.
Aber sie war darüber hinweggekommen. Während sie älter wurden und sich gelegentlich noch trafen, soweit es die Schule zuließ, hatten sich auch ihre Gefühle geändert. Wo sie vor Jahren noch Reue und Bedauern empfunden hatte, war heute nur noch die Erinnerung an einen Lebensabschnitt vorhanden.
Dafür hatte sie sich Yamato verliebt und das war ein weit größeres Problem. Seit ihren Abenteuern in der Digiwelt hatte er sich prächtig entwickelt. Er war offener geworden und, wenn sie das so sagen konnte, ein richtiger Mann.
Er hatte mit ihr auch immer wieder was unternommen, aber bisher nie den Eindruck gehabt, dass er sie als Frau wahrnahm, geschweigedenn als potenziellen Partner. Sie gingen mittlerweile alle studieren und griffen nach ihren Träumen, aber sie war doch frustriert, weil sie ihren Wunschtraum nach Familie noch kein bisschen näher war.
So frustriert, dass sie endlich herausfinden wollte, was Yamato und Taichi machten, wenn sie sich einmal trafen.
Sora hatte keine Schwierigkeiten gehabt, in die Wohnung einzudringen und sich leise weiter zu schleichen. Die beiden schienen das auch gar nicht wirklich gemerkt zu haben und nun saß sie vor Yamatos Zimmer und spürte ihr Herz brechen.
Es kam für sie überraschend beobachten zu müssen, wie vertraut Taichi und Yamato miteinander umgingen. Wie sanft - als wären sie ein altes Liebespaar. Aber das war natürlich bescheuert - sie waren Jungs und hatten sich anfangs so gar nicht verstanden.
"Hast du das gehört?", fragte Yamato plötzlich alarmiert und Sora hielt die Luft an. Sie betete, dass sie jetzt nicht entdeckt wurde und hatte echt Glück, dass Taichi scheinbar ganz andere Pläne hatte.
"Schon wieder Paranoia? Lass dich ablenken. Du fliegst ja schon in zwei Wochen nach Amerika." Sora fand das gar nicht so witzig, was die Taichis Worte geklungen hatte. Stattdessen schlug sie die Hände schockiert vor den Mund, um sich nicht doch noch zu verraten.
So wie Taichi gerade Yamato küsste, war es eindeutig, in welcher Beziehung die beiden standen. Aber das durfte nicht sein. Sie konnte nicht schon wieder ein derartiges Pech in der Liebe haben.
Anstatt aufstehen und zu flüchten, blieb sie sitzen und konnte ihren Blick nicht mehr davon abwenden, wie die beiden jungen Männer immer mehr Kleidungsstücke verloren. Die lustvollen Geräusche bohrten sich tief in ihr Herz und sie litt. Sie litt darunter, dass sie trotz allem gerade diese zwei Personen besonders begehrenswert fand. Sie litt, weil ihr Herz danach schrie, zumindest Yamato auf dieselbe Weise berühren zu dürfen, wie Taichi es tat. Aber sie hätte auch nichts dagegen, wenn es beide wären.
Die Geräusche wurden heißer und die Worte, die zwischen Taichi und Yamato fielen, weniger. Irgendwann hatte sie sich doch umgesetzt und den Blick abgewandt. Es war falsch genug, dass sie lauschte, aber es auch noch sehen zu müssen, war letztlich fast so, als würde sie sich verbotenerweise einen Porno ansehen. Aber gehen konnte sie nicht. Dazu waren ihre Knie zu weich und sie war zu verwirrt von den eigenen Gefühlen. Von der Zwickmühle, in der sie sich befand. Wahrscheinlich hätte sie nur FRAGEN müssen und Taichi oder Yamato hätten es ihr gesagt. Aber sie... sie hatte es auf diese Weise herausfinden wollen.
Das hatte sie jetzt davon. Angeturnt und innerlich zerrissen kauerte sie da und lauschte Yamatos weicher, lustbeladener Stimme, die nicht ihren Namen murmelte, sondern Taichi. Aber die Vorstellung, dass sie es sein könnte, gab ihr Hoffnung, die ihr Verstand sofort wieder dämmte.
Das hier war kein Test. Sie waren zu alt, um es als Entdeckung der Sexualität durchgehen zu lassen. Was sich zwischen den beiden abspielte, war echt. So echt wie Sex zwischen zwei Männern nur sein konnte.
Die Zeit verging und Sora erschrak, als die Türe plötzlich aufging und ein nackter Taichi aus Yamatos Zimmer spazierte. Sie musste ein Geräusch gemacht haben, denn er drehte sich schlagartig um und bekam große Augen. "Sora? Was zur Hölle machst du hier?", fragte er völlig erstaunt und seine Augen flitzten panisch herum auf der Suche, nach etwas, um sich zu bedecken. Auch wen es jetzt wahrscheinlich schon egal war, denn sie hatte bereits einen sehr gut Blick darauf werfen können, zu was für einen stattlichen Mann Taichi herangewachsen war.
Es dauerte auch nicht lange, da stand auch Yamato vor der Türe und gab Taichi ein paar Klamotten. Er selbst hatte sich auch etwas übergezogen und sah sie irritiert an.
Sora konnte nur beschämt zur Seite sehen, da sie wusste, dass diese Angelegenheit nun nicht mehr so einfach aus der Welt zu schaffen war.
Autor: Jenchan
Titel: Liebe, Freundschaft und Mut
Challenge: Kink - Drei sind (k)einer zuviel (für mich)
Fandom: Digimon02
Charaktere: Sora, Taichi, Yamato
Wörter: ~940
Warnings: Slash, Voyeurism | unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Vergessen, wem sie gehören, aber auf jeden Fall nicht mir, sonst hätte das Ende wirklich anders ausgesehen.
Kommentar: Und da kam ein Häschen angesprungen und es wollte unbedingt in die Freiheit entlassen werden. Die drei können einem in diesem Fall wirklich Leid tun XD
Liebe, Freundschaft und Mut
Schon als sie die Türe leise einen Spalt öffnete, wusste Sora, dass sie einen Fehler machte. Dass es falsch von ihr war, ihren Freunden hinterher zu spionieren. Aber Yamato hatte sich in letzter Zeit sehr seltsam verhalten und die beiden größten Streithähne waren plötzlich die besten Freunde.
Natürlich hatte sie nichts dagegen, dass sich die beiden nach der ganzen Scheiße nicht mehr prügelten und endlich reifer geworden waren, aber da war auch ein nagendes Gefühl ihn ihr, dass sie nicht in Ruhe ließ. Sie hatte Taichi verloren, weil er noch zu jung gewesen war, um die Gefühle einer heranwachsenden Frau zu verstehen - zumindest redete sie sich das ein. Aber vor allem war er einfach nur zu fixiert auf Fußball gewesen und sie verstand schon, dass es ihn ein wenig verletzt hatte, dass sie aus dem Verein ausgetreten war. Aber sie war auch älter geworden und sie wollte von ihm als Mädchen wahrgenommen werden.
Das Resultat war gewesen, dass sich ihre Wege und Ansichten getrennt hatten. Heute waren sie zwar immer noch befreundet, aber Taichi vertraute ihr schon lange nicht mehr so wie früher. Sie waren nicht mehr beste Freunde.
Aber sie war darüber hinweggekommen. Während sie älter wurden und sich gelegentlich noch trafen, soweit es die Schule zuließ, hatten sich auch ihre Gefühle geändert. Wo sie vor Jahren noch Reue und Bedauern empfunden hatte, war heute nur noch die Erinnerung an einen Lebensabschnitt vorhanden.
Dafür hatte sie sich Yamato verliebt und das war ein weit größeres Problem. Seit ihren Abenteuern in der Digiwelt hatte er sich prächtig entwickelt. Er war offener geworden und, wenn sie das so sagen konnte, ein richtiger Mann.
Er hatte mit ihr auch immer wieder was unternommen, aber bisher nie den Eindruck gehabt, dass er sie als Frau wahrnahm, geschweigedenn als potenziellen Partner. Sie gingen mittlerweile alle studieren und griffen nach ihren Träumen, aber sie war doch frustriert, weil sie ihren Wunschtraum nach Familie noch kein bisschen näher war.
So frustriert, dass sie endlich herausfinden wollte, was Yamato und Taichi machten, wenn sie sich einmal trafen.
Sora hatte keine Schwierigkeiten gehabt, in die Wohnung einzudringen und sich leise weiter zu schleichen. Die beiden schienen das auch gar nicht wirklich gemerkt zu haben und nun saß sie vor Yamatos Zimmer und spürte ihr Herz brechen.
Es kam für sie überraschend beobachten zu müssen, wie vertraut Taichi und Yamato miteinander umgingen. Wie sanft - als wären sie ein altes Liebespaar. Aber das war natürlich bescheuert - sie waren Jungs und hatten sich anfangs so gar nicht verstanden.
"Hast du das gehört?", fragte Yamato plötzlich alarmiert und Sora hielt die Luft an. Sie betete, dass sie jetzt nicht entdeckt wurde und hatte echt Glück, dass Taichi scheinbar ganz andere Pläne hatte.
"Schon wieder Paranoia? Lass dich ablenken. Du fliegst ja schon in zwei Wochen nach Amerika." Sora fand das gar nicht so witzig, was die Taichis Worte geklungen hatte. Stattdessen schlug sie die Hände schockiert vor den Mund, um sich nicht doch noch zu verraten.
So wie Taichi gerade Yamato küsste, war es eindeutig, in welcher Beziehung die beiden standen. Aber das durfte nicht sein. Sie konnte nicht schon wieder ein derartiges Pech in der Liebe haben.
Anstatt aufstehen und zu flüchten, blieb sie sitzen und konnte ihren Blick nicht mehr davon abwenden, wie die beiden jungen Männer immer mehr Kleidungsstücke verloren. Die lustvollen Geräusche bohrten sich tief in ihr Herz und sie litt. Sie litt darunter, dass sie trotz allem gerade diese zwei Personen besonders begehrenswert fand. Sie litt, weil ihr Herz danach schrie, zumindest Yamato auf dieselbe Weise berühren zu dürfen, wie Taichi es tat. Aber sie hätte auch nichts dagegen, wenn es beide wären.
Die Geräusche wurden heißer und die Worte, die zwischen Taichi und Yamato fielen, weniger. Irgendwann hatte sie sich doch umgesetzt und den Blick abgewandt. Es war falsch genug, dass sie lauschte, aber es auch noch sehen zu müssen, war letztlich fast so, als würde sie sich verbotenerweise einen Porno ansehen. Aber gehen konnte sie nicht. Dazu waren ihre Knie zu weich und sie war zu verwirrt von den eigenen Gefühlen. Von der Zwickmühle, in der sie sich befand. Wahrscheinlich hätte sie nur FRAGEN müssen und Taichi oder Yamato hätten es ihr gesagt. Aber sie... sie hatte es auf diese Weise herausfinden wollen.
Das hatte sie jetzt davon. Angeturnt und innerlich zerrissen kauerte sie da und lauschte Yamatos weicher, lustbeladener Stimme, die nicht ihren Namen murmelte, sondern Taichi. Aber die Vorstellung, dass sie es sein könnte, gab ihr Hoffnung, die ihr Verstand sofort wieder dämmte.
Das hier war kein Test. Sie waren zu alt, um es als Entdeckung der Sexualität durchgehen zu lassen. Was sich zwischen den beiden abspielte, war echt. So echt wie Sex zwischen zwei Männern nur sein konnte.
Die Zeit verging und Sora erschrak, als die Türe plötzlich aufging und ein nackter Taichi aus Yamatos Zimmer spazierte. Sie musste ein Geräusch gemacht haben, denn er drehte sich schlagartig um und bekam große Augen. "Sora? Was zur Hölle machst du hier?", fragte er völlig erstaunt und seine Augen flitzten panisch herum auf der Suche, nach etwas, um sich zu bedecken. Auch wen es jetzt wahrscheinlich schon egal war, denn sie hatte bereits einen sehr gut Blick darauf werfen können, zu was für einen stattlichen Mann Taichi herangewachsen war.
Es dauerte auch nicht lange, da stand auch Yamato vor der Türe und gab Taichi ein paar Klamotten. Er selbst hatte sich auch etwas übergezogen und sah sie irritiert an.
Sora konnte nur beschämt zur Seite sehen, da sie wusste, dass diese Angelegenheit nun nicht mehr so einfach aus der Welt zu schaffen war.