Team: Dickinson
Autor: Jenchan
Titel: Liebesschmerzen
Challenge: Kink - "Du hast mich gebissen!" (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Leonhart und Geraldine
Wörter: ~1100
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins.
Continuation: 1. |
Kommentar: Dummer Titel, lahmer Schluss. Aber irgendwie macht mir die Tabelle Spaß.
Liebesschmerzen
Dinchen war sauer auf ihn. Er wusste immer noch nicht ganz warum - oder eigentlich wusste er warum, er fand es nur nicht so schlimm, dass sie wirklich so austicken müsste. Dass sie so gar nicht fähig war, ihm zu verzeihen.
Leo überlegte auch schon die ganze Woche, wie er sein Dinchen wieder gnädig stimmen konnte, aber so recht fiel ihm nichts ein. Zumal er nicht einsah, warum ausgerechnet er zu Kreuze kriechen sollte, letztlich war es ja Geraldines Idee gewesen.
Schwermütig spuckte Leonhart den Zahnpastaschaum ins Waschbecken und spülte sich den Mund aus. Dann sah er sich in den Spiegel und atmete tief durch. Im Grund sollte er wahrscheinlich froh sein, dass er trotzdem bei Dinchen übernachten durfte, aber wirklich besser machte das seine Lage nicht. Nicht, wenn er jedes Mal einen feurig-bösen Blick von seinem rothaarigen Lockenkopf bekam und im Bett eisige Stille herrschte, obwohl sie beide noch wach waren.
Es war Sonntag früh und er hatte sich vorgenommen Dinchen mit einem Frühstück zu überraschen. Nur deshalb war er schon munter. Und weil er einfach nicht mehr gut schlafen konnte. Das konnte er nie, wenn zwischen ihnen etwas im Argen lag. Bisher hatte ein Streit auch nie eine Woche gedauert. Es wurde also höchste Zeit, dass ihm Dinchen verzieh.
Motiviert und voller Hoffnung stürzte er sich also in die Arbeit und begann in der Küche herumzurumoren. Genug zu Essen war ja da und damit konnte er sich ja richtig austoben - soweit zumindest seine Küchenfähigkeiten reichten.
Er war so in die Arbeit vertieft, dass er nicht merkte, wie Geraldine in der Küche auftauchte. Erst als sie grummelnd auf sich aufmerksam machte: "Was zur Hölle soll das werden, wenn's fertig ist? Es ist SONNTAG!"
Leo fuhr regelrecht zusammen, drehte sich zu seiner Liebsten um und schenkte ihr ein Lächeln.
"Ich dachte mir, ich überrasche dich mit einem Frühstück. Hast du gut geschlafen, mein Sonnenschein?", säuselte er und versuchte den drohenden Sturm abzuwenden oder zumindest zu schwächen.
"Bis jemand meinte, in aller Herrgottsfrühe Krach zu machen, ja. Dir ist schon klar, dass wir hier nicht in einer Werkstätte sind? Es gibt Menschen, die wollen die sonntägliche Ruhe genießen", giftete Dinchen zurück. Leo sollte sich wahrscheinlich nicht wundern, da Geraldine in der Früh immer unausstehlich war - zumindest wenn sie von irgendwas geweckt wurde.
"Der Kaffee ist schon fertig. Setz dich doch", holte Leo schnell eine Tasse und füllte sie mit dem schwarzen, flüssigen Gold. "Tut mir Leid, ich wollte dich wirklich nicht wecken."
Dinchen winkte ab und ließ sich müde auf ihren Platz am Esstisch fallen. Dankbar nahm sie den Kaffee entgegen. Nach einem Schluck, fragte sie ihn: "Was ist denn los, dass du dich so anstrengst."
Leo kniff die Augen zusammen. "Ich will, dass du mir endlich verzeihst. So schlimm war es doch gar nicht."
Dinchens Augen flammten auf. "Du hast mich gebissen!", fauchte sie, als wäre das Grund genug, um ewig sauer auf ihn zu sein.
"DU wolltest, dass ich von dir esse. Ich weiß auch gar nicht, warum du plötzlich auf solche Dinge stehst!"
"Das sollte etwas erotisches sein, ich hab nicht gesagt, du sollst mich beißen. Das war absolut... unerotisch."
Leo seufzte. "Aber ich hab mich entschuldigt. Es ist nicht so leicht, Schokocreme von der Haut zu bekommen", verteidigte er sich, klang aber etwas müde. Er wollte diesen Streit auch eigentlich gar nicht wieder aufwärmen. "Können wir das nicht einfach wieder vergessen? Ich liebe dich und ich wollte dir nicht wehtun."
Einen langen Moment entstand Stille zwischen ihnen und Leonhart wandte sich schließlich wieder dem Herd zu. Scheinbar war es doch zwecklos und Dinchen würde ihm ewig sauer sein. Kein Grund, dass er sie verlassen würde, aber schade war es schon irgendwie.
Er deckte schweigend den Tisch und schenkte Dinchen Kaffee nach. Ihre Haare standen noch in alle Richtungen und ein wenig hatte sie doch Ähnlichkeit mit der untergehenden Sonne. Besonders, wenn sie so grimmig kuckte.
Etwa bei der Hälfte des Frühstücks hielt es Leo dann nicht mehr aus und musste einfach das letzte fragen, was ihn an der ganzen Sache noch interessierte. Die Aktion, dass Dinchen sich als Teller präsentierte, war ja gründlich schiefgelaufen, aber WARUM hatte sie das überhaupt getan. Bisher hatte sie ja keinerlei Interesse an solchen vorspiel-Aktionen gezeigt.
"Verratest du mir noch, warum du überhaupt auf diese Idee gekommen bist?", fragte er also ohne seine Freundin anzusehen. Er gab sogar ein wenig die Hoffnung auf, als eine Weile nichts von Geraldine kam.
Dann sah er auf und wusste warum. Seine Freundin sah zur Seite, ihr Gesicht so rot wie die Tomaten, die er für's Frühstück aufgeschnitten hatte.
"Komm schon. Sags und dann haben wir es hinter uns", hakte er sanft nach.
Dinchen schien noch etwas mit sich zu hadern, aber dann erwiderte sie leise: "Ich wollte... unser Sexleben aufpeppen."
Leo bekam einen wehmütigen Blick. "Aber WARUM? Ich dachte, es hat dir immer gefallen."
"Schon. Mit dir ist es immer toll. Aber ich hatte das Gefühl... also weißt du... in letzter Zeit...", stammelte sie. "In letzter Zeit kam es mir halt so vor, wie wenn... du keine Lust mehr darauf hast. Ich dachte - naja du weißt schon. Dass ich dir... zu langweilig bin", schloss sie lahm, sah ihn aber immer noch nicht an.
Leonhart war schlichtweg sprachlos. Dann stand er auf und ging vor Dinchen in die Hocke. Liebevoll strich er ihr über die Wange. "Du bist NIEMALS langweilig. Ich finde das Leben mit dir total aufregend. Du bist immer für eine Überraschung gut und ich finde dich obendrein richtig sexy. So schnell werde ich wohl das Interesse an dir nicht verlieren." Hoffentlich hatte das jetzt gewirkt, dass Dinchen ihm nicht mehr böse war.
"Warum haben wir dann nur noch so selten Sex?", war Geraldine scheinbar von seinen Worten nicht so überzeugt. "Immer wieder hört man doch, dass bei vielen Paaren nach ein paar Jahren die Luft raus ist und man sich eben aktiv darum bemühen muss. Eben Abwechslung reinbringen sollte."
"Du weißt aber, dass ich in letzter Zeit viel zu tun hatte. Ich war einfach müde von der Arbeit, Dinchen. Aber ich habe mich IMMER gefreut, wenn ich abends zu dir kommen konnte. Es tut mir Leid, dass ich nicht gemerkt habe, dass du dich vernachlässigt fühlst. Sind wir wieder gut?"
Dinchen lächelte schief und nickte dann. "Tut mir Leid. Es war dumm von mir, solange auf dich böse zu sein, nur weil du mich gebissen hast."
Leo grinste. "Das war es allerdings."
Daraufhin bekam er eine Kopfnuss, die ihn zum Lachen brachte. Er drückte Dinchen einen Kuss auf die Lippen und nahm sich vor, dass er ihrem Sexualleben wieder mehr Aufmerksamkeit schenken würde.
Autor: Jenchan
Titel: Liebesschmerzen
Challenge: Kink - "Du hast mich gebissen!" (für mich)
Fandom: Original
Charaktere: Leonhart und Geraldine
Wörter: ~1100
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins.
Continuation: 1. |
Kommentar: Dummer Titel, lahmer Schluss. Aber irgendwie macht mir die Tabelle Spaß.
Liebesschmerzen
Dinchen war sauer auf ihn. Er wusste immer noch nicht ganz warum - oder eigentlich wusste er warum, er fand es nur nicht so schlimm, dass sie wirklich so austicken müsste. Dass sie so gar nicht fähig war, ihm zu verzeihen.
Leo überlegte auch schon die ganze Woche, wie er sein Dinchen wieder gnädig stimmen konnte, aber so recht fiel ihm nichts ein. Zumal er nicht einsah, warum ausgerechnet er zu Kreuze kriechen sollte, letztlich war es ja Geraldines Idee gewesen.
Schwermütig spuckte Leonhart den Zahnpastaschaum ins Waschbecken und spülte sich den Mund aus. Dann sah er sich in den Spiegel und atmete tief durch. Im Grund sollte er wahrscheinlich froh sein, dass er trotzdem bei Dinchen übernachten durfte, aber wirklich besser machte das seine Lage nicht. Nicht, wenn er jedes Mal einen feurig-bösen Blick von seinem rothaarigen Lockenkopf bekam und im Bett eisige Stille herrschte, obwohl sie beide noch wach waren.
Es war Sonntag früh und er hatte sich vorgenommen Dinchen mit einem Frühstück zu überraschen. Nur deshalb war er schon munter. Und weil er einfach nicht mehr gut schlafen konnte. Das konnte er nie, wenn zwischen ihnen etwas im Argen lag. Bisher hatte ein Streit auch nie eine Woche gedauert. Es wurde also höchste Zeit, dass ihm Dinchen verzieh.
Motiviert und voller Hoffnung stürzte er sich also in die Arbeit und begann in der Küche herumzurumoren. Genug zu Essen war ja da und damit konnte er sich ja richtig austoben - soweit zumindest seine Küchenfähigkeiten reichten.
Er war so in die Arbeit vertieft, dass er nicht merkte, wie Geraldine in der Küche auftauchte. Erst als sie grummelnd auf sich aufmerksam machte: "Was zur Hölle soll das werden, wenn's fertig ist? Es ist SONNTAG!"
Leo fuhr regelrecht zusammen, drehte sich zu seiner Liebsten um und schenkte ihr ein Lächeln.
"Ich dachte mir, ich überrasche dich mit einem Frühstück. Hast du gut geschlafen, mein Sonnenschein?", säuselte er und versuchte den drohenden Sturm abzuwenden oder zumindest zu schwächen.
"Bis jemand meinte, in aller Herrgottsfrühe Krach zu machen, ja. Dir ist schon klar, dass wir hier nicht in einer Werkstätte sind? Es gibt Menschen, die wollen die sonntägliche Ruhe genießen", giftete Dinchen zurück. Leo sollte sich wahrscheinlich nicht wundern, da Geraldine in der Früh immer unausstehlich war - zumindest wenn sie von irgendwas geweckt wurde.
"Der Kaffee ist schon fertig. Setz dich doch", holte Leo schnell eine Tasse und füllte sie mit dem schwarzen, flüssigen Gold. "Tut mir Leid, ich wollte dich wirklich nicht wecken."
Dinchen winkte ab und ließ sich müde auf ihren Platz am Esstisch fallen. Dankbar nahm sie den Kaffee entgegen. Nach einem Schluck, fragte sie ihn: "Was ist denn los, dass du dich so anstrengst."
Leo kniff die Augen zusammen. "Ich will, dass du mir endlich verzeihst. So schlimm war es doch gar nicht."
Dinchens Augen flammten auf. "Du hast mich gebissen!", fauchte sie, als wäre das Grund genug, um ewig sauer auf ihn zu sein.
"DU wolltest, dass ich von dir esse. Ich weiß auch gar nicht, warum du plötzlich auf solche Dinge stehst!"
"Das sollte etwas erotisches sein, ich hab nicht gesagt, du sollst mich beißen. Das war absolut... unerotisch."
Leo seufzte. "Aber ich hab mich entschuldigt. Es ist nicht so leicht, Schokocreme von der Haut zu bekommen", verteidigte er sich, klang aber etwas müde. Er wollte diesen Streit auch eigentlich gar nicht wieder aufwärmen. "Können wir das nicht einfach wieder vergessen? Ich liebe dich und ich wollte dir nicht wehtun."
Einen langen Moment entstand Stille zwischen ihnen und Leonhart wandte sich schließlich wieder dem Herd zu. Scheinbar war es doch zwecklos und Dinchen würde ihm ewig sauer sein. Kein Grund, dass er sie verlassen würde, aber schade war es schon irgendwie.
Er deckte schweigend den Tisch und schenkte Dinchen Kaffee nach. Ihre Haare standen noch in alle Richtungen und ein wenig hatte sie doch Ähnlichkeit mit der untergehenden Sonne. Besonders, wenn sie so grimmig kuckte.
Etwa bei der Hälfte des Frühstücks hielt es Leo dann nicht mehr aus und musste einfach das letzte fragen, was ihn an der ganzen Sache noch interessierte. Die Aktion, dass Dinchen sich als Teller präsentierte, war ja gründlich schiefgelaufen, aber WARUM hatte sie das überhaupt getan. Bisher hatte sie ja keinerlei Interesse an solchen vorspiel-Aktionen gezeigt.
"Verratest du mir noch, warum du überhaupt auf diese Idee gekommen bist?", fragte er also ohne seine Freundin anzusehen. Er gab sogar ein wenig die Hoffnung auf, als eine Weile nichts von Geraldine kam.
Dann sah er auf und wusste warum. Seine Freundin sah zur Seite, ihr Gesicht so rot wie die Tomaten, die er für's Frühstück aufgeschnitten hatte.
"Komm schon. Sags und dann haben wir es hinter uns", hakte er sanft nach.
Dinchen schien noch etwas mit sich zu hadern, aber dann erwiderte sie leise: "Ich wollte... unser Sexleben aufpeppen."
Leo bekam einen wehmütigen Blick. "Aber WARUM? Ich dachte, es hat dir immer gefallen."
"Schon. Mit dir ist es immer toll. Aber ich hatte das Gefühl... also weißt du... in letzter Zeit...", stammelte sie. "In letzter Zeit kam es mir halt so vor, wie wenn... du keine Lust mehr darauf hast. Ich dachte - naja du weißt schon. Dass ich dir... zu langweilig bin", schloss sie lahm, sah ihn aber immer noch nicht an.
Leonhart war schlichtweg sprachlos. Dann stand er auf und ging vor Dinchen in die Hocke. Liebevoll strich er ihr über die Wange. "Du bist NIEMALS langweilig. Ich finde das Leben mit dir total aufregend. Du bist immer für eine Überraschung gut und ich finde dich obendrein richtig sexy. So schnell werde ich wohl das Interesse an dir nicht verlieren." Hoffentlich hatte das jetzt gewirkt, dass Dinchen ihm nicht mehr böse war.
"Warum haben wir dann nur noch so selten Sex?", war Geraldine scheinbar von seinen Worten nicht so überzeugt. "Immer wieder hört man doch, dass bei vielen Paaren nach ein paar Jahren die Luft raus ist und man sich eben aktiv darum bemühen muss. Eben Abwechslung reinbringen sollte."
"Du weißt aber, dass ich in letzter Zeit viel zu tun hatte. Ich war einfach müde von der Arbeit, Dinchen. Aber ich habe mich IMMER gefreut, wenn ich abends zu dir kommen konnte. Es tut mir Leid, dass ich nicht gemerkt habe, dass du dich vernachlässigt fühlst. Sind wir wieder gut?"
Dinchen lächelte schief und nickte dann. "Tut mir Leid. Es war dumm von mir, solange auf dich böse zu sein, nur weil du mich gebissen hast."
Leo grinste. "Das war es allerdings."
Daraufhin bekam er eine Kopfnuss, die ihn zum Lachen brachte. Er drückte Dinchen einen Kuss auf die Lippen und nahm sich vor, dass er ihrem Sexualleben wieder mehr Aufmerksamkeit schenken würde.