Unverwundbar
Apr. 17th, 2012 10:42 pmTitel: Unverwundbar
Fandom: Original | Schalmeienklänge
Challenges: Episches
Warnungen: Gewalt, Blut, sterbende Menschen - was man in einer Schlacht so erwartet
Kommentar: Hängt irgendwie damit zusammen. Ich weiß nicht genau, was es ist, aber es wollte geschrieben werden. Schalmeienklänge mal ein bisschen weniger kuschelig oder so.
Donnergrollen. Menschenschreie. Das Sirren der Klingen. Metall auf Metall.
„Deckt die Flanke! Schildwall! Sie kommen von links!“
Dumpfe Schläge. Körper auf Erde. Das Gurgeln, wenn das Blut ihnen langsam die Luft zum atmen nimmt.
„Enger stellen! Heiler nach hinten! Lanzen!“
Kalter Wind von Norden. Der Geruch von Stroh. Von Holz. Von etwas anderem.
„Deckung! Sie haben Brandgeschosse, in Gottes Namen, Deckung!“
Fleisch auf Fleisch. Klinge auf Klinge. Hand auf Hand und Münder so nah, dass er den Atem spüren, riechen, schmecken kann.
„Was zur Hölle machst du hier?“ - „Lass ihn, er ist tot.“
Die Schalmei fest in der Hand. Der Klang, der über das Feld schallt. Der sogar die verzweifelten Rufe der Gestürzten, der Verwundeten, der Sterbenden übertönt.
„Linke Flanke stößt vor! Rechte geht mit. Nachrücken! Wir treiben sie zurück, vorwärts!“
Laufen. Immer weiter. Stolpern. Über Waffen. Rüstungen. Körper. Schritt vor Schritt. Immer weiter.
„Lauft! Zum Angriff! Wir überrennen sie!“
Schritt für Schritt für Schritt. Die Musik schallt. Irgendwo lacht jemand. Bärenstimme.
„Vorwärts! Lanzenträger nach vorn, Schwertkämpfer dazwischen! Heiler! Wo sind die Heiler?“
Knirschen unter den Füßen. Rauer Boden. Der Fluss ist nah. Fisch und Tang, Schmutz und Blut. So viel Blut.
„Wir haben sie! Treibt sie hinter den Fluss zurück! Macht Gefangene!“
Lärm, der langsam verstummt. Einzelne Rufe. Einzelne Stille. Weitergehen. Die Schalmei fest in der Hand.
Jemand fasst ihn am Arm. „Spielmann! Was tust du hier?“
Lächeln. „Nicht sterben.“
Fandom: Original | Schalmeienklänge
Challenges: Episches
Warnungen: Gewalt, Blut, sterbende Menschen - was man in einer Schlacht so erwartet
Kommentar: Hängt irgendwie damit zusammen. Ich weiß nicht genau, was es ist, aber es wollte geschrieben werden. Schalmeienklänge mal ein bisschen weniger kuschelig oder so.
Donnergrollen. Menschenschreie. Das Sirren der Klingen. Metall auf Metall.
„Deckt die Flanke! Schildwall! Sie kommen von links!“
Dumpfe Schläge. Körper auf Erde. Das Gurgeln, wenn das Blut ihnen langsam die Luft zum atmen nimmt.
„Enger stellen! Heiler nach hinten! Lanzen!“
Kalter Wind von Norden. Der Geruch von Stroh. Von Holz. Von etwas anderem.
„Deckung! Sie haben Brandgeschosse, in Gottes Namen, Deckung!“
Fleisch auf Fleisch. Klinge auf Klinge. Hand auf Hand und Münder so nah, dass er den Atem spüren, riechen, schmecken kann.
„Was zur Hölle machst du hier?“ - „Lass ihn, er ist tot.“
Die Schalmei fest in der Hand. Der Klang, der über das Feld schallt. Der sogar die verzweifelten Rufe der Gestürzten, der Verwundeten, der Sterbenden übertönt.
„Linke Flanke stößt vor! Rechte geht mit. Nachrücken! Wir treiben sie zurück, vorwärts!“
Laufen. Immer weiter. Stolpern. Über Waffen. Rüstungen. Körper. Schritt vor Schritt. Immer weiter.
„Lauft! Zum Angriff! Wir überrennen sie!“
Schritt für Schritt für Schritt. Die Musik schallt. Irgendwo lacht jemand. Bärenstimme.
„Vorwärts! Lanzenträger nach vorn, Schwertkämpfer dazwischen! Heiler! Wo sind die Heiler?“
Knirschen unter den Füßen. Rauer Boden. Der Fluss ist nah. Fisch und Tang, Schmutz und Blut. So viel Blut.
„Wir haben sie! Treibt sie hinter den Fluss zurück! Macht Gefangene!“
Lärm, der langsam verstummt. Einzelne Rufe. Einzelne Stille. Weitergehen. Die Schalmei fest in der Hand.
Jemand fasst ihn am Arm. „Spielmann! Was tust du hier?“
Lächeln. „Nicht sterben.“