(no subject)
Apr. 4th, 2012 10:16 pmFandom: Prince of Tennis
Challenge: Mit Ach und Krach
Charaktere: Fuji, Eiji, Tomo-chan (ja, sie wollte unbedingt rein!)
Anmerkungen: Diese One-Shot ist für die wunderbare
sammelbegriff, die mir nach einem PoT-Nachmittag die Worte „Toast“, „Butter“ und „Lord Milk“ hingeworfen hat, damit ich da was draus mache.
Wörter: 889
und: Ich werde niemals in die Werbung gehen. XD
Vielleicht war es ein Fehler gewesen. Fuji war sich noch nicht ganz sicher, ob es eine gute Idee gewesen war, mit einem schmollenden Eiji die Mittagspause zu verbringen.
Das bedeutete nämlich, dass sie in diesem Fall nicht zu den Tennisplätzen gehen konnten, wie sonst, wenn es nicht gerade in Strömen regnete. Aber bei den Courts würde Oishi sein. Was bedeutete, Eiji durch nichts dorthinzubringen sein. Fuji wusste das, er hatte es ausprobiert.
„Nyaaaaa, warum redet er nicht mehr mit mir?“, jammerte Eiji gerade und starrte auf sein Toast. Seit wann im Kikumaru-Haushalt Toast mit Butter aktuell war, wusste Fuji nicht. Vermutlich hatte einer der Küchenunfähigeren Geschwister die Aufgabe fürs Frühstück zu sorgen übertragen bekommen, nachdem Eiji nicht einmal mehr ein Ei kochen konnte. Noch etwas, mit dem Fuji bereits eigene Erfahrungen gemacht hatte.
Es war nicht selten, dass das Golden Pair sich stritt. Das gehörte bei den beiden beinahe schon zum guten Ton. Aber dass es bereits zwei Wochen andauerte, war wirklich ungewöhnlich. Damit hatten sie selbst Inuis Interesse auf sich lenkte, was nicht gerade dabei half, die Wogen zu glätten.
„Er würde vielleicht mit dir reden, wenn du aufhören würdest, ihm aus dem Weg zu gehen“, merkte er leichthin an und ahnte, dass dieser Rat auf vollkommen taube Ohren stoßen würde.
„Das bringt doch auch nichts!“
Die paar Spieler des Basketballclubs, die das schöne Wetter und die freie Zeit nutzen, um ein paar Körbe zu werfen (oder es wenigstens zu versuchen), sahen irritiert zu ihnen hinüber. Es war nicht gerade der beste Ort, sich vor dem Tennisteam zu verstecken, aber zumindest einer, wo man sie nicht so schnell suchen würde. Fuji winkte den Jungen fröhlich zu, sah aber weiterhin Eiji an. Er war nicht besonders gut darin, Tipps bei Liebeskummer zu geben. Schon gar nicht, wenn es sich bei der betreffenden Person um Seigakus Drama-Queen Nr. 1 handelte.
Normalerweise war es auch nicht nötig. Das Golden Pair raufte sich immer wieder zusammen. Fast immer. Wenn er wenigstens wüsste, was vorgefallen war... aber Eiji weigerte sich strikt, auch nur ein Wort darüber zu verlieren, was beinahe schon an eine Beleidigung grenzte.
„Eiji...“ Aber nichts, was er unter Umständen noch sagen könnte, würde helfen. Wenn Eiji einmal in seiner abgrundtiefen Verzweiflung verschwunden war, blieb einem nur eines übrig: Aufzupassen, dass er keine Dummheiten machte und zu hoffen, dass es sich von alleine wieder legte. Was in dem Fall bedeuten würde, dass Oishi den ersten Schritt auf Eiji zumachte. Vielleicht sollte er Inui fragen, wie er die Chancen dafür einschätzte.
Hinter ihnen kicherte etwas. Und klang dabei ein wenig wahnsinnig. Fuji hielt sich für absolut qualifiziert, diese Art Urteil zu treffen.
„Das wird meinem Ryoma-sama bestimmt schmecken!“
„Aber... Tomo...chan...“
„Ich...“ Fuji hatte sich umgedreht und sah direkt in das erschrockene Gesicht von Tomoka, Echizens wohl unheimlichsten Fangirl. Sakuno stand einen Schritt hinter ihr und wurde flammend rot im Gesicht, bevor sie eine Entschuldigung stammelte und wie der Blitz davonlief. Armes Mädchen...
„Was ist das?“ Eiji hatte seine Drama-Phase zugunsten seiner Neugierde beiseitegeschoben und sich rückwärts ins Gras fallen lassen. Eine Position, von der aus er nun zu Tomoka und ihrer bunten Bento-Box aufsah. Sein deutender Finger zeigte genau auf diese Box.
„Selbstgebackene Kekse für meinen Ryoma-sama!“ Tomoka schien ihren Schrecken überwunden zu haben und um einige Zentimeter vor Stolz zu wachsen. Fuji wagte kein Urteil über ihre Backkünste, Valentinstag lag noch in weiter Ferne und bisher hatte sie sich eher durch ihre lautstarke Unterstützung für Echizen ausgezeichnet. Die diesem merklich unangenehm war.
„Ein eigenes Rezept!“
Fuji begann skeptisch zu werden. Er hatte schon gewisse Erfahrungen mit Eigenkreationen von weiblichen Fans gemacht und auch wenn er sich eine gewisse Selbstbeherrschung zugestand, bei einigen hätte er am liebsten direkt die nächsten Toiletten aufgesucht. „So?“, fragte er mit einem vollkommen desinteressierten Lächeln, was Tomoka natürlich vollkommen entging. Sie war wirklich nicht von der besonders sensiblen Sorte.
„Da ist meine ganze Liebe für meinen Prinzen drin! Und Milch von Lord Milk!“
Fuji blinzelte irritiert und Eiji gab ein perplexes: „Hä?“ von sich.
Eine Sekunde wirkte Tomoka aus dem Konzept gebracht, aber dann warf sie sich in Pose. „Lord Milk! Dein unschlagbarer Gefährte wenn du gesund bleiben willst!“
Es war wohl nicht nötig, da drauf zu reagieren. Fuji jedenfalls fiel auch beim besten Willen nichts ein, was er auf diesen geschmetterten Werbeslogan hin sagen sollte.
„Ich glaube, wir sollten sehen, was die anderen so machen... neh, Fujiko-chan?“
Eijis Stimme klang ungewohnt unsicher, was nur den letzten Anreiz gab, die Flucht zu ergreifen. In Gegenwart der anderen Teammitglieder würde Tomoka hoffentlich auf Abstand bleiben. Oder von Echizen abgelenkt werden. Beides war Fuji recht. Hauptsache, sie ließ Eiji und ihn in Ruhe.
Also packte er vor den Augen der strahlenden Tomoka packte er eilig seine Sachen zusammen und verabschiedete sich eine Spur zu hastig um den Regeln der Höflichkeit zu genügen. Sonst hätte er Eiji aber aus den Augen verloren, was im Moment wohl nicht besonders klug wäre.
Aber er holte ihn erst bei den Tennisplätzen wieder ein, wo Eiji sich mit einem verzweifelten „Nyaaaaa! Oishiii~! Es war schrecklich!“ auf seinen Doppelpartner stürzte.
Fuji fing einen beinahe erleichterten Blick von Tezuka auf, der offenbar genauso unter der Situation gelitten hatte wie er selbst. Manchmal waren Cheerleader unfreiwillig also doch zu etwas gut.
Challenge: Mit Ach und Krach
Charaktere: Fuji, Eiji, Tomo-chan (ja, sie wollte unbedingt rein!)
Anmerkungen: Diese One-Shot ist für die wunderbare
Wörter: 889
und: Ich werde niemals in die Werbung gehen. XD
Vielleicht war es ein Fehler gewesen. Fuji war sich noch nicht ganz sicher, ob es eine gute Idee gewesen war, mit einem schmollenden Eiji die Mittagspause zu verbringen.
Das bedeutete nämlich, dass sie in diesem Fall nicht zu den Tennisplätzen gehen konnten, wie sonst, wenn es nicht gerade in Strömen regnete. Aber bei den Courts würde Oishi sein. Was bedeutete, Eiji durch nichts dorthinzubringen sein. Fuji wusste das, er hatte es ausprobiert.
„Nyaaaaa, warum redet er nicht mehr mit mir?“, jammerte Eiji gerade und starrte auf sein Toast. Seit wann im Kikumaru-Haushalt Toast mit Butter aktuell war, wusste Fuji nicht. Vermutlich hatte einer der Küchenunfähigeren Geschwister die Aufgabe fürs Frühstück zu sorgen übertragen bekommen, nachdem Eiji nicht einmal mehr ein Ei kochen konnte. Noch etwas, mit dem Fuji bereits eigene Erfahrungen gemacht hatte.
Es war nicht selten, dass das Golden Pair sich stritt. Das gehörte bei den beiden beinahe schon zum guten Ton. Aber dass es bereits zwei Wochen andauerte, war wirklich ungewöhnlich. Damit hatten sie selbst Inuis Interesse auf sich lenkte, was nicht gerade dabei half, die Wogen zu glätten.
„Er würde vielleicht mit dir reden, wenn du aufhören würdest, ihm aus dem Weg zu gehen“, merkte er leichthin an und ahnte, dass dieser Rat auf vollkommen taube Ohren stoßen würde.
„Das bringt doch auch nichts!“
Die paar Spieler des Basketballclubs, die das schöne Wetter und die freie Zeit nutzen, um ein paar Körbe zu werfen (oder es wenigstens zu versuchen), sahen irritiert zu ihnen hinüber. Es war nicht gerade der beste Ort, sich vor dem Tennisteam zu verstecken, aber zumindest einer, wo man sie nicht so schnell suchen würde. Fuji winkte den Jungen fröhlich zu, sah aber weiterhin Eiji an. Er war nicht besonders gut darin, Tipps bei Liebeskummer zu geben. Schon gar nicht, wenn es sich bei der betreffenden Person um Seigakus Drama-Queen Nr. 1 handelte.
Normalerweise war es auch nicht nötig. Das Golden Pair raufte sich immer wieder zusammen. Fast immer. Wenn er wenigstens wüsste, was vorgefallen war... aber Eiji weigerte sich strikt, auch nur ein Wort darüber zu verlieren, was beinahe schon an eine Beleidigung grenzte.
„Eiji...“ Aber nichts, was er unter Umständen noch sagen könnte, würde helfen. Wenn Eiji einmal in seiner abgrundtiefen Verzweiflung verschwunden war, blieb einem nur eines übrig: Aufzupassen, dass er keine Dummheiten machte und zu hoffen, dass es sich von alleine wieder legte. Was in dem Fall bedeuten würde, dass Oishi den ersten Schritt auf Eiji zumachte. Vielleicht sollte er Inui fragen, wie er die Chancen dafür einschätzte.
Hinter ihnen kicherte etwas. Und klang dabei ein wenig wahnsinnig. Fuji hielt sich für absolut qualifiziert, diese Art Urteil zu treffen.
„Das wird meinem Ryoma-sama bestimmt schmecken!“
„Aber... Tomo...chan...“
„Ich...“ Fuji hatte sich umgedreht und sah direkt in das erschrockene Gesicht von Tomoka, Echizens wohl unheimlichsten Fangirl. Sakuno stand einen Schritt hinter ihr und wurde flammend rot im Gesicht, bevor sie eine Entschuldigung stammelte und wie der Blitz davonlief. Armes Mädchen...
„Was ist das?“ Eiji hatte seine Drama-Phase zugunsten seiner Neugierde beiseitegeschoben und sich rückwärts ins Gras fallen lassen. Eine Position, von der aus er nun zu Tomoka und ihrer bunten Bento-Box aufsah. Sein deutender Finger zeigte genau auf diese Box.
„Selbstgebackene Kekse für meinen Ryoma-sama!“ Tomoka schien ihren Schrecken überwunden zu haben und um einige Zentimeter vor Stolz zu wachsen. Fuji wagte kein Urteil über ihre Backkünste, Valentinstag lag noch in weiter Ferne und bisher hatte sie sich eher durch ihre lautstarke Unterstützung für Echizen ausgezeichnet. Die diesem merklich unangenehm war.
„Ein eigenes Rezept!“
Fuji begann skeptisch zu werden. Er hatte schon gewisse Erfahrungen mit Eigenkreationen von weiblichen Fans gemacht und auch wenn er sich eine gewisse Selbstbeherrschung zugestand, bei einigen hätte er am liebsten direkt die nächsten Toiletten aufgesucht. „So?“, fragte er mit einem vollkommen desinteressierten Lächeln, was Tomoka natürlich vollkommen entging. Sie war wirklich nicht von der besonders sensiblen Sorte.
„Da ist meine ganze Liebe für meinen Prinzen drin! Und Milch von Lord Milk!“
Fuji blinzelte irritiert und Eiji gab ein perplexes: „Hä?“ von sich.
Eine Sekunde wirkte Tomoka aus dem Konzept gebracht, aber dann warf sie sich in Pose. „Lord Milk! Dein unschlagbarer Gefährte wenn du gesund bleiben willst!“
Es war wohl nicht nötig, da drauf zu reagieren. Fuji jedenfalls fiel auch beim besten Willen nichts ein, was er auf diesen geschmetterten Werbeslogan hin sagen sollte.
„Ich glaube, wir sollten sehen, was die anderen so machen... neh, Fujiko-chan?“
Eijis Stimme klang ungewohnt unsicher, was nur den letzten Anreiz gab, die Flucht zu ergreifen. In Gegenwart der anderen Teammitglieder würde Tomoka hoffentlich auf Abstand bleiben. Oder von Echizen abgelenkt werden. Beides war Fuji recht. Hauptsache, sie ließ Eiji und ihn in Ruhe.
Also packte er vor den Augen der strahlenden Tomoka packte er eilig seine Sachen zusammen und verabschiedete sich eine Spur zu hastig um den Regeln der Höflichkeit zu genügen. Sonst hätte er Eiji aber aus den Augen verloren, was im Moment wohl nicht besonders klug wäre.
Aber er holte ihn erst bei den Tennisplätzen wieder ein, wo Eiji sich mit einem verzweifelten „Nyaaaaa! Oishiii~! Es war schrecklich!“ auf seinen Doppelpartner stürzte.
Fuji fing einen beinahe erleichterten Blick von Tezuka auf, der offenbar genauso unter der Situation gelitten hatte wie er selbst. Manchmal waren Cheerleader unfreiwillig also doch zu etwas gut.
no subject
Date: 2012-04-05 02:35 pm (UTC)Dir ist klar, dass du da nochmal was zu schreiben oder zumindest sagen musst, sonst... schmoll ich genauso wie Eiji :P
no subject
Date: 2012-04-05 03:12 pm (UTC)no subject
Date: 2012-04-08 08:40 pm (UTC)schön ist das!
no subject
Date: 2012-04-10 01:22 pm (UTC)Daaanke! ♥