8. Türchen
Dec. 8th, 2011 10:12 pmChallenge: Mundpropaganda
Fandom: The Hunger Games (ich glaub dafür brauchen wir einen tag)
Warnung: implizierte Prostitution und nicht einvernehmlicher Sex
Kommentar: Ja, ich weiß, ist spät. Spoilers from hell und ein total unkooperatives Fandom sowie Besuch lenkten mich ab. Dafür bekommt ihr jetzt unfassbar unverständliche ff wenn ihr nicht die komplette Hunger Games Trilogie gelesen habt -- tut mir leid, aber es ist einer dieser Tage wo sonst nichts funktioniert hat.
---
Deine Haut ist von der Sonne geküsst, sagt die Frau mit den pinken Lippen und den flammend roten Haaren als sie ihre langen, eisgrauen Nägel über seine Schultern streifen lässt. Er fühlt die Kratzer immer noch brennen wie ein nie erlöschendes Feuer wenn er an sie denkt und im nächsten Sommer vermeidet er die Sonne so weit wie möglich.
Die Götter müssen dich lieben, sagt die alte Dame mit dem hoch geschlossenen Kleid und dem leblosen Gesicht. Sie sitzt die ganze Nacht nur auf ihrem Sessel neben dem hohen Fenster und beobachtet ihn. Er fühlt sich nicht von den Göttern geliebt. Allein gelassen und ausgelacht, ja, aber nicht geliebt. Die Götter achten nicht auf Leute wie ihn und sie lieben ihn noch viel weniger. Sie geben ihm Schönheit und ein Lächeln für die Ewigkeit, ein Lächeln in das sich die Menschen verlieben, aber es ist ein Lachen für das er nur bezahlt und an dem er nichts verdient außer Schmerz.
In deinen Augen sehe ich die Weite des Meeres, sagt der Mann mit den herab hängenden Mundwinkeln als er ihn auf das Bett drückt. Er schließt die Augen und das Salz seiner Tränen erinnert ihn an zuhause. Er denkt an den Wind, der dort immer weht und hier nie, und wie sehr Annie den Wind liebt wenn er mit ihren Haaren spielt. Er sieht Annies Lächeln und versucht es sofort wieder zu vergessen. Das hier ist kein Ort für Annie.
Erzähl mir eine Geschichte, sagt das das Mädchen und ihre Augen strahlen. Er sitzt auf einem Stuhl, nicht ganz sicher was ihn hier erwartet, aber das Mädchen hat lange dunkle Haare und er denkt an Annie. Er erzählt ihr eine Geschichte über ein Mädchen, das nicht schwimmen lernen will.
Ich erzähl dir ein Geheimnis, flüstert der Mann. Seine Augen sind weit und glasig und sein Atem geht schwer. Seine Haut glänzt silbern im Licht der Stadt und Finnick hat lange gelernt nicht zurückzuweichen. Stattdessen lächelt er und zieht den Mann näher an sich heran. „Ich höre“, sagt er in die Nacht hinein.
- fin
Fandom: The Hunger Games (ich glaub dafür brauchen wir einen tag)
Warnung: implizierte Prostitution und nicht einvernehmlicher Sex
Kommentar: Ja, ich weiß, ist spät. Spoilers from hell und ein total unkooperatives Fandom sowie Besuch lenkten mich ab. Dafür bekommt ihr jetzt unfassbar unverständliche ff wenn ihr nicht die komplette Hunger Games Trilogie gelesen habt -- tut mir leid, aber es ist einer dieser Tage wo sonst nichts funktioniert hat.
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Deine Haut ist von der Sonne geküsst, sagt die Frau mit den pinken Lippen und den flammend roten Haaren als sie ihre langen, eisgrauen Nägel über seine Schultern streifen lässt. Er fühlt die Kratzer immer noch brennen wie ein nie erlöschendes Feuer wenn er an sie denkt und im nächsten Sommer vermeidet er die Sonne so weit wie möglich.
Die Götter müssen dich lieben, sagt die alte Dame mit dem hoch geschlossenen Kleid und dem leblosen Gesicht. Sie sitzt die ganze Nacht nur auf ihrem Sessel neben dem hohen Fenster und beobachtet ihn. Er fühlt sich nicht von den Göttern geliebt. Allein gelassen und ausgelacht, ja, aber nicht geliebt. Die Götter achten nicht auf Leute wie ihn und sie lieben ihn noch viel weniger. Sie geben ihm Schönheit und ein Lächeln für die Ewigkeit, ein Lächeln in das sich die Menschen verlieben, aber es ist ein Lachen für das er nur bezahlt und an dem er nichts verdient außer Schmerz.
In deinen Augen sehe ich die Weite des Meeres, sagt der Mann mit den herab hängenden Mundwinkeln als er ihn auf das Bett drückt. Er schließt die Augen und das Salz seiner Tränen erinnert ihn an zuhause. Er denkt an den Wind, der dort immer weht und hier nie, und wie sehr Annie den Wind liebt wenn er mit ihren Haaren spielt. Er sieht Annies Lächeln und versucht es sofort wieder zu vergessen. Das hier ist kein Ort für Annie.
Erzähl mir eine Geschichte, sagt das das Mädchen und ihre Augen strahlen. Er sitzt auf einem Stuhl, nicht ganz sicher was ihn hier erwartet, aber das Mädchen hat lange dunkle Haare und er denkt an Annie. Er erzählt ihr eine Geschichte über ein Mädchen, das nicht schwimmen lernen will.
Ich erzähl dir ein Geheimnis, flüstert der Mann. Seine Augen sind weit und glasig und sein Atem geht schwer. Seine Haut glänzt silbern im Licht der Stadt und Finnick hat lange gelernt nicht zurückzuweichen. Stattdessen lächelt er und zieht den Mann näher an sich heran. „Ich höre“, sagt er in die Nacht hinein.
- fin
no subject
Date: 2011-12-10 01:20 pm (UTC)Es bricht mir immer ein wenig das Herz, wenn ich darüber nachdenke was die Tribute alles noch durchmachen mussten, sogar nachdem sie schon aus der Arena raus waren. Und Annie ;___;
Sehr schön geschrieben und die Challenge finde ich auch gut umgesetzt. ;)