Okay, damit wird wahrscheinlich keiner was anfangen können, ich hätte auch nie gedacht, dass ich mal *so etwas* schreiben würde. ._. Es ist eigentlich total stulle von vorne bis hinten und ich weiß gerade auch nicht genau, warum ich das poste *hust*
Challenge: #3 Zwischen den Fronten und halb reingeschmuggelt #2
Fandom: White Squall *hust*
Personen: Chuck, Tracy, Frank
Ihm rann der Schweiß die Schläfe hinunter, obwohl, oder nein, gerade weil er unter diesem altersschwachen Ventilator saß. Die Physikhausaufgaben vor ihm waren ein wenig klamm von den Gischttröpfchen, die das Papier vorhin abbekommen hatte.
Hier saß er nun und bekam seine Sonntagnachmittaggedanken nicht weg.
Von oben kamen Todd und Tracy hereingestolpert, schubsten sich im Spaß ein bisschen. Nur aus den Augenwinkeln konnte Chuck sehen, dass sie Robert mitschleiften und ihn an der Scheißhaustür entließen, ein bisschen zeternd und meckernd.
„Was ist denn mit dir los?“, rief Todd und setzte sich so schwungvoll neben Chuck, dass er beinahe von der Bank gerutscht wäre.
„Pauken bei den Temperaturen? Hast du Kajütfieber?“
Er sah selber aus, als wäre er sternhagelvoll. Dabei hatten sie doch noch gar keinen Landgang gehabt.
Chuck musste an Frank denken. Wie der mit einem Baseballschläger die Laternen in Grenada kaputtgeschlagen hatte und nicht einmal mehr geradeaus hatte gehen können in seinem Suff.
„Ich bin nich´ betrunken! Bin ganz klar im Kopf!“ ,hatte er geschrien und daraufhin einen Tisch umgerannt.
Und dann hatte er bald darauf diesen Delphin erschossen und war fortgeschickt worden.
„Solltest lieber rausgehen, wir haben schon zweimal Tümmler gesehen!“, wischte Todd die Gedanken beiseite, als ob er sie hatte lesen können.
„Nein, danke.“
Chuck brummte ein wenig.
„Von Delphinen hab ich erstmal genug.“
„Hängst du da noch immer dran?“, Tracy wischte sich über die blonden Stoppeln und spielte mit einer Zigarette herum.
„Mann, das ist schon über ´ne Woche her!“
Chuck wünschte sich, Gil und Dean wären reingekommen und nicht der Steuermann, der nichts und niemanden außer Mädchen ernstnahm und der notorische Nörgler. Dean und Gil waren ihm vertrauter, und sie waren auch Franks Freunde. Tracy hatte Frank nicht besonders leiden können- schwer vorstellbar, dass er überhaupt wen wirklich leiden konnte.
„Nicht schon wieder das, bitte!“, flehte Chuck etwas genervt und schlug sein Übungsheft zu. Es machte ihn krank, jetzt schon zum sechshundertsten Male auf diese Vektoren zu starren.
„Ist ja schon gut!“
Tracy zündete sich die Zigarette jetzt an, obwohl das verboten war. Wahrscheinlich musste der Skipper schwer beschäftigt sein an Deck, dass er sich so sicher war, nicht erwischt zu werden.
„Weißt du was dein Problem ist, Chuck?“, fing er neunmalklug an und nahm einen tiefen Zug. Todd hatte die Brille abgenommen und streckte sich genüsslich auf seiner Koje aus.
„Du stellst sich immer freiwillig in die Mitte. Zwischen die Stühle, Fronten, was auch immer. Als sie Frank vom Schiff geschmissen haben, sagtest du, du könntest beide Seiten verstehen. Wenn sich zwei Leute streiten, willst du immer dazwischengehen. Und als du damals wegen Gil in der Takelage halb abgekratzt wärst, hast du hinterher auch gesagt, es wäre nicht seine Schuld.“
„Er hat Höhenangst gehabt. Er konnte nichts dafür.“, versuchte Chuck, sich zu verteidigen. Die Hitze machte ihn kirre und er wünschte sich, das Gespräch einfach abbrechen und an Deck gehen zu können. Aber dafür war er wahrscheinlich zu höflich.
„Klar konnte er.“, Tracy fummelte an seiner Zigarette herum.
„Und als er mir eine knallen wollte wegen Frank, bist du auch dazwischen gegangen. Weil du immer alle Seiten bewahren willst. Und darum bist du auch so überanstrengt.“
In Chucks Gedächtnis war Frank, der psychotische reiche Erbe, der einem Delphin eine Harpune durch die Lunge gejagt hatte. Er wusste genau, da war dennoch ein guter Kern in ihm, ebenso wie Dean ein echter Freund war. Aber das konnte Tracy wahrscheinlich nicht verstehen.
„Lieber überanstrenge ich mich gelegentlich“, sagte er und stand auf.
„..als die Leute wie du von Vornherein zu verurteilen. Was bringt es mir, es mir zu bequem zu machen?“
„Hast du doch gesehen!“, giftete Tracy. „Frank ist verrückt.“
„Vielleicht sind wir das alle.“, entgegnete Chuck und steckte sich die Hände in die Hosentaschen.
Er hatte genug.
Als er sich aus der Kajüte entfernte, hörte er noch, wie die Klotür aufging, und Roberts neugierige Stimme;
„Hab ich was verpasst? Klang ja so ernst!“
Challenge: #3 Zwischen den Fronten und halb reingeschmuggelt #2
Fandom: White Squall *hust*
Personen: Chuck, Tracy, Frank
Ihm rann der Schweiß die Schläfe hinunter, obwohl, oder nein, gerade weil er unter diesem altersschwachen Ventilator saß. Die Physikhausaufgaben vor ihm waren ein wenig klamm von den Gischttröpfchen, die das Papier vorhin abbekommen hatte.
Hier saß er nun und bekam seine Sonntagnachmittaggedanken nicht weg.
Von oben kamen Todd und Tracy hereingestolpert, schubsten sich im Spaß ein bisschen. Nur aus den Augenwinkeln konnte Chuck sehen, dass sie Robert mitschleiften und ihn an der Scheißhaustür entließen, ein bisschen zeternd und meckernd.
„Was ist denn mit dir los?“, rief Todd und setzte sich so schwungvoll neben Chuck, dass er beinahe von der Bank gerutscht wäre.
„Pauken bei den Temperaturen? Hast du Kajütfieber?“
Er sah selber aus, als wäre er sternhagelvoll. Dabei hatten sie doch noch gar keinen Landgang gehabt.
Chuck musste an Frank denken. Wie der mit einem Baseballschläger die Laternen in Grenada kaputtgeschlagen hatte und nicht einmal mehr geradeaus hatte gehen können in seinem Suff.
„Ich bin nich´ betrunken! Bin ganz klar im Kopf!“ ,hatte er geschrien und daraufhin einen Tisch umgerannt.
Und dann hatte er bald darauf diesen Delphin erschossen und war fortgeschickt worden.
„Solltest lieber rausgehen, wir haben schon zweimal Tümmler gesehen!“, wischte Todd die Gedanken beiseite, als ob er sie hatte lesen können.
„Nein, danke.“
Chuck brummte ein wenig.
„Von Delphinen hab ich erstmal genug.“
„Hängst du da noch immer dran?“, Tracy wischte sich über die blonden Stoppeln und spielte mit einer Zigarette herum.
„Mann, das ist schon über ´ne Woche her!“
Chuck wünschte sich, Gil und Dean wären reingekommen und nicht der Steuermann, der nichts und niemanden außer Mädchen ernstnahm und der notorische Nörgler. Dean und Gil waren ihm vertrauter, und sie waren auch Franks Freunde. Tracy hatte Frank nicht besonders leiden können- schwer vorstellbar, dass er überhaupt wen wirklich leiden konnte.
„Nicht schon wieder das, bitte!“, flehte Chuck etwas genervt und schlug sein Übungsheft zu. Es machte ihn krank, jetzt schon zum sechshundertsten Male auf diese Vektoren zu starren.
„Ist ja schon gut!“
Tracy zündete sich die Zigarette jetzt an, obwohl das verboten war. Wahrscheinlich musste der Skipper schwer beschäftigt sein an Deck, dass er sich so sicher war, nicht erwischt zu werden.
„Weißt du was dein Problem ist, Chuck?“, fing er neunmalklug an und nahm einen tiefen Zug. Todd hatte die Brille abgenommen und streckte sich genüsslich auf seiner Koje aus.
„Du stellst sich immer freiwillig in die Mitte. Zwischen die Stühle, Fronten, was auch immer. Als sie Frank vom Schiff geschmissen haben, sagtest du, du könntest beide Seiten verstehen. Wenn sich zwei Leute streiten, willst du immer dazwischengehen. Und als du damals wegen Gil in der Takelage halb abgekratzt wärst, hast du hinterher auch gesagt, es wäre nicht seine Schuld.“
„Er hat Höhenangst gehabt. Er konnte nichts dafür.“, versuchte Chuck, sich zu verteidigen. Die Hitze machte ihn kirre und er wünschte sich, das Gespräch einfach abbrechen und an Deck gehen zu können. Aber dafür war er wahrscheinlich zu höflich.
„Klar konnte er.“, Tracy fummelte an seiner Zigarette herum.
„Und als er mir eine knallen wollte wegen Frank, bist du auch dazwischen gegangen. Weil du immer alle Seiten bewahren willst. Und darum bist du auch so überanstrengt.“
In Chucks Gedächtnis war Frank, der psychotische reiche Erbe, der einem Delphin eine Harpune durch die Lunge gejagt hatte. Er wusste genau, da war dennoch ein guter Kern in ihm, ebenso wie Dean ein echter Freund war. Aber das konnte Tracy wahrscheinlich nicht verstehen.
„Lieber überanstrenge ich mich gelegentlich“, sagte er und stand auf.
„..als die Leute wie du von Vornherein zu verurteilen. Was bringt es mir, es mir zu bequem zu machen?“
„Hast du doch gesehen!“, giftete Tracy. „Frank ist verrückt.“
„Vielleicht sind wir das alle.“, entgegnete Chuck und steckte sich die Hände in die Hosentaschen.
Er hatte genug.
Als er sich aus der Kajüte entfernte, hörte er noch, wie die Klotür aufging, und Roberts neugierige Stimme;
„Hab ich was verpasst? Klang ja so ernst!“