(no subject)
Sep. 26th, 2011 07:33 pmTeam: Hendrix
Fandom: Harry Potter
Challenge: Gebrochene Herzen
Charaktere: Fred, George, Percy
Warnung: Ein klein wenig AU, Details sind daher verändert, weil... ich es einfach genauso brauchte! Aber ich bin eigentlich ganz zufrieden. Dafür, dass ich es im direkten Anschluss an meine HA geschrieben habe, ist es gar nicht mal so übel geworden. XD
Widmung:
rei17, weil es deine Schuld ist. Cobb hätte mir den Gedanken kaum effektiver einpflanzen können. x_X
Das war ein Alptraum. Es musste einfach einer sein.
Und bald würde er aufwachen und alles wäre wie immer.
Er würde nicht in den Trümmern von Hogwarts stehen und auf den leblosen Körper seines Zwillingsbruders starren, unfähig irgendetwas anderes zu tun.
Mach die Augen auf!
Atmete er noch?
George hatte angst, sich neben Fred zu knien und nachzuschauen. Percy hatte diese Angst nicht. War das der Preis, dass Percy den Weg zurück in die Familie gefunden hatte? Dass Fred praktisch im nächsten Moment von ihm fortgerissen wurde?
Obwohl er wusste, dass es Percy gegenüber unfair wäre, wünschte George sich einen Moment lang, es wäre der andere Bruder, der da lag. Der, der sie in der letzten Zeit so schmerzhaft im Stich gelassen hatte.
Wieso war Percy am Leben und Fred... „Percy...?“ Könnte er an etwas anderes denken als an Fred, wäre George erschrocken, ja entsetzt über den Klang seiner Stimme. Flach, zitternd. Im Grunde kaum verständlich.
Aber Percy hob den Kopf und in dem staubverschmierten Gesicht (waren da nicht auch Tränen?) war kaum zu erkennen, was in ihm vorging. Aber George war sowieso immer besser darin gewesen, Freds Mimik zu deuten. Sie waren... zwei Hälften eines Ganzen. Ohne den anderen kaum funktionsfähig. So kam es George wenigstens vor und er wusste, dass Fred immer genauso gedacht hatte. Kaum einer hatte es geschafft, ihnen wirklich nahe zu kommen. Kaum einer erkannte, wie unterschiedlich sie im Grunde waren. Wie perfekt sie zusammenarbeiteten. Sie hatten sich so blind verstanden, dass kaum jemanden gab, der sie als zwei Individuen wahrnahm.
Aber wenn Fred tot war... dann wäre er alleine. Ohne seine andere Hälfte, ohne seinen Zwilling... Der bloße Gedanke war so erschreckend, dass er ihn zwar nicht weiterführen konnte, aber auch nicht mehr loswurde. Er wartete, lauerte. Wie ein Raubtier.
Wäre ein Dementor in der Nähe, er hätte sich eigentlich nicht mehr mieser fühlen können.
„Ich glaube, er atmet noch...“ Percys Stimme brauchte einen Moment, bis George seine Worte in ihrer ganzen Tragweite begreifen konnte.
Fred atmete? Das hieß... er lebte!
Erleichterung wäre eine unzureichende Beschreibung für das Gefühl, das George durchströmte und es wusch alle Anspannung aus seinem Körper. Kraftlos sank er auf die Knie, neben seinen Bruder. Unwichtig, dass um ihn herum immer noch Schüler, Lehrer und Ordensmitglieder gegen Todesser kämpften. Sie alle waren nebensächlich.
„Fred...“
War da eine Bewegung? Er war sich nicht sicher. Percys Hand landete schwer auf seiner Schulter und hätte fast genügt, um ihn zu Fall zu bringen.
„Was zieht ihr denn für ein Gesicht?“ Freds Stimme war leise, er schien kaum bei sich zu sein, aber er sprach! Er sah sie an!
Die Welt, die für die vergangene, unendliche Minute aus den Fugen geraten war, war wieder in Ordnung. Um sie herum kämpften und starben Menschen, aber der, der wirklich zählte, war am Leben. George wusste, dass es egoistisch war, aber solange Fred bei ihm blieb, konnten alle anderen zur Hölle fahren.
Fandom: Harry Potter
Challenge: Gebrochene Herzen
Charaktere: Fred, George, Percy
Warnung: Ein klein wenig AU, Details sind daher verändert, weil... ich es einfach genauso brauchte! Aber ich bin eigentlich ganz zufrieden. Dafür, dass ich es im direkten Anschluss an meine HA geschrieben habe, ist es gar nicht mal so übel geworden. XD
Widmung:
Das war ein Alptraum. Es musste einfach einer sein.
Und bald würde er aufwachen und alles wäre wie immer.
Er würde nicht in den Trümmern von Hogwarts stehen und auf den leblosen Körper seines Zwillingsbruders starren, unfähig irgendetwas anderes zu tun.
Mach die Augen auf!
Atmete er noch?
George hatte angst, sich neben Fred zu knien und nachzuschauen. Percy hatte diese Angst nicht. War das der Preis, dass Percy den Weg zurück in die Familie gefunden hatte? Dass Fred praktisch im nächsten Moment von ihm fortgerissen wurde?
Obwohl er wusste, dass es Percy gegenüber unfair wäre, wünschte George sich einen Moment lang, es wäre der andere Bruder, der da lag. Der, der sie in der letzten Zeit so schmerzhaft im Stich gelassen hatte.
Wieso war Percy am Leben und Fred... „Percy...?“ Könnte er an etwas anderes denken als an Fred, wäre George erschrocken, ja entsetzt über den Klang seiner Stimme. Flach, zitternd. Im Grunde kaum verständlich.
Aber Percy hob den Kopf und in dem staubverschmierten Gesicht (waren da nicht auch Tränen?) war kaum zu erkennen, was in ihm vorging. Aber George war sowieso immer besser darin gewesen, Freds Mimik zu deuten. Sie waren... zwei Hälften eines Ganzen. Ohne den anderen kaum funktionsfähig. So kam es George wenigstens vor und er wusste, dass Fred immer genauso gedacht hatte. Kaum einer hatte es geschafft, ihnen wirklich nahe zu kommen. Kaum einer erkannte, wie unterschiedlich sie im Grunde waren. Wie perfekt sie zusammenarbeiteten. Sie hatten sich so blind verstanden, dass kaum jemanden gab, der sie als zwei Individuen wahrnahm.
Aber wenn Fred tot war... dann wäre er alleine. Ohne seine andere Hälfte, ohne seinen Zwilling... Der bloße Gedanke war so erschreckend, dass er ihn zwar nicht weiterführen konnte, aber auch nicht mehr loswurde. Er wartete, lauerte. Wie ein Raubtier.
Wäre ein Dementor in der Nähe, er hätte sich eigentlich nicht mehr mieser fühlen können.
„Ich glaube, er atmet noch...“ Percys Stimme brauchte einen Moment, bis George seine Worte in ihrer ganzen Tragweite begreifen konnte.
Fred atmete? Das hieß... er lebte!
Erleichterung wäre eine unzureichende Beschreibung für das Gefühl, das George durchströmte und es wusch alle Anspannung aus seinem Körper. Kraftlos sank er auf die Knie, neben seinen Bruder. Unwichtig, dass um ihn herum immer noch Schüler, Lehrer und Ordensmitglieder gegen Todesser kämpften. Sie alle waren nebensächlich.
„Fred...“
War da eine Bewegung? Er war sich nicht sicher. Percys Hand landete schwer auf seiner Schulter und hätte fast genügt, um ihn zu Fall zu bringen.
„Was zieht ihr denn für ein Gesicht?“ Freds Stimme war leise, er schien kaum bei sich zu sein, aber er sprach! Er sah sie an!
Die Welt, die für die vergangene, unendliche Minute aus den Fugen geraten war, war wieder in Ordnung. Um sie herum kämpften und starben Menschen, aber der, der wirklich zählte, war am Leben. George wusste, dass es egoistisch war, aber solange Fred bei ihm blieb, konnten alle anderen zur Hölle fahren.
no subject
Date: 2011-09-26 05:46 pm (UTC)ER IST GAR NICHT TOT!!!
*hust*
Awwwwww~!
Ach George. ;__; *ihn flausch*
Und nein, Percy hat nur Probleme mit sich und seiner Umwelt, er ist kein schlechter Mensch. ;)
no subject
Date: 2011-09-26 05:50 pm (UTC)Natürlich ist Percy kein schlechter Mensch! ;_; Ich fand ihn schon immer toll! <3 (und er hat es mit Fred und George auch nicht gerade leicht) Irgendwann muss ich auch was zu ihm schreiben. ._. Er bekommt viel zu wenig Liebe!
no subject
Date: 2011-09-28 01:21 pm (UTC)Und Percy! Ich mag Percy. (aber ich mag alle Weasleys, da ist das nicht so schwer.^^)
no subject
Date: 2011-09-28 05:10 pm (UTC)Ich mag Percy auch, er hat so viel Potential! *-* Allerdings mag ich nicht alle Weasleys, eine Ausnahme gibts. *hust* Aber das ist ja alles Ansichtssache ^-^
no subject
Date: 2011-09-28 11:13 pm (UTC)Nehm ich einfach das hier als die Wahrheit an und bin glücklich ^______________^v~
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Date: 2011-09-29 07:56 am (UTC)Und nachdem ich den letzten Teil des Buchs nochmal gelesen habe... lass es! ;_; Les es nicht! TT-TT *Rowling nochmal für die ganzen Toten verhau*
Daaaanke! ♥