(no subject)
Aug. 22nd, 2011 08:51 pmTeam: Dean
Challenge: Szenario vom 07.08. als Joker für mich
Fandom: Original (Superhelden-Kiste)
Charaktere: Rachel und Lucas
Wörter: 544
Kommentar: Zeitsprünge deluxe. Und Wege, auf die regierungsgezüchtete Superhelden an ihre Gegner kommen, wenn grade keine Nazis da sind.
„Sollte es heute nicht regnen?“ Rachel ließ sich neben Lucas auf die Parkbank fallen und drehte ihr Gesicht in die Sonne.
Als Luke endlich antwortete, klang seine Stimme unnatürlich tief und rauh. Fast, als könnte er sich nicht entscheiden, ob er weinen oder schreien sollte. „Das Wetter? Ernsthaft?“ Plötzlich wurde Rachel klar, dass er genau das die ganze Nacht getan hatte. Die Stimme war vom Schreien rauh und die Sonnenbrille versteckte die geröteten Augen.
Sie zuckte mit den Achseln. „Ein Thema ist so gut wie das andere, oder? Und ich kann wirklich keinen Regen mehr sehen.“
Etwas, das an ein gequältes Lachen erinnerte, entrang sich Lukes Kehle und er vergrub das Gesicht in den Händen. Er nuschelte irgendetwas.
„Was hast du gesagt?“
Er hob den Kopf, starrte sie durch die getönten Brillengläser an und seine Stimme überschlug sich beinahe. „Wie zur Hölle kannst du so ruhig sein?! Er ist dein bester Freund.“
Rachel kämpfte mühsam das Bedürfnis nieder, ihm die bescheuerte Brille von der Nase zu schlagen. „Da hast du was falsch verstanden. Zac ist dein bester Freund. Er ist mein Bruder. Die einzige Person, die immer da war. Oder der ich vertraue.“
Er war blass geworden. Natürlich, Luke neigte nicht dazu, Dinge vollständig zu durchdenken und sein Mitgefühl war geradezu idiotisch. Manchmal fragte Rachel sich, was er ohne sie und Zac gemacht hätte.
„Dann... warum bist du dann noch hier?“
Sie zuckte mit den Achseln. Das war in der Tat eine gute Frage, die sie sich selbst stellte, seit Zac vor ihr gestanden, ihr minutiös seinen Fluchtplan erklärt hatte und danach (natürlich erst danach, sie vertrauten einander bedinungslos) gefragt hatte, ob sie ihn begleiten würde. Selbstverständlich hatte er recht. An einem System, das zehnjährige Kinder in Massenvernichtungswaffen verwandelte, konnte nicht viel stimmen. Sie hatte ganz sicher nicht vor, weiterhin ein Teil dessen zu sein, oder auch nur zuzulassen, dass es weitergehen würde. Aber sie hatte „Nein“ gesagt. Und Zac hatte genickt, als hätte er das vorher gewusst, als würde er verstehen. Wahrscheinlich tat er das sogar tatsächlich, auch wenn sie selbst keine Ahnung hatte.
Er hatte sie umarmt und sie hatte ihm durch die Haare gewuschelt und ihn gehen lassen.
Warum also? „Deinetwegen.“ Und es tat weh zu erkennen, wie nah das an den Tatsachen war.
„Meinetwegen?“
„Du bist der All-American-Superhero-Prototyp und du machst das toll, mit den wuscheligen Haaren und dem Grinsen und so, aber wenn Zac dein Gegner ist, brauchst du einen Sidekick.“
Luke setzte die Sonnenbrille ab und seine Augen waren tatsächlich rot und er hatte Ringe unter den Augen. „Ich will nicht Zacs Gegner sein.“
„Aber er will dich.“ Rachel konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Zac hatte immer standhaft behauptet, dass der Joker in Batman verknallt war. Und ein Schurke ohne ein Held funktionierte nun mal nicht. Oder halt ein Held ohne Schurke. „Was glaubst du, warum er dich nicht gefragt hat?“
„Das macht keinen Sinn“, stellte Luke fest, aber er grinste, als würde er es doch langsam verstehen. „Sidekick also? Warst du nicht diejenige, die behauptet hat, dass Sidekicks nur Deko sind?“
„So habe ich das nie gesagt. Ich erinnere mich an ein 'meistens'. - Aber, hey, du hast Deko nötig.“
Challenge: Szenario vom 07.08. als Joker für mich
Fandom: Original (Superhelden-Kiste)
Charaktere: Rachel und Lucas
Wörter: 544
Kommentar: Zeitsprünge deluxe. Und Wege, auf die regierungsgezüchtete Superhelden an ihre Gegner kommen, wenn grade keine Nazis da sind.
„Sollte es heute nicht regnen?“ Rachel ließ sich neben Lucas auf die Parkbank fallen und drehte ihr Gesicht in die Sonne.
Als Luke endlich antwortete, klang seine Stimme unnatürlich tief und rauh. Fast, als könnte er sich nicht entscheiden, ob er weinen oder schreien sollte. „Das Wetter? Ernsthaft?“ Plötzlich wurde Rachel klar, dass er genau das die ganze Nacht getan hatte. Die Stimme war vom Schreien rauh und die Sonnenbrille versteckte die geröteten Augen.
Sie zuckte mit den Achseln. „Ein Thema ist so gut wie das andere, oder? Und ich kann wirklich keinen Regen mehr sehen.“
Etwas, das an ein gequältes Lachen erinnerte, entrang sich Lukes Kehle und er vergrub das Gesicht in den Händen. Er nuschelte irgendetwas.
„Was hast du gesagt?“
Er hob den Kopf, starrte sie durch die getönten Brillengläser an und seine Stimme überschlug sich beinahe. „Wie zur Hölle kannst du so ruhig sein?! Er ist dein bester Freund.“
Rachel kämpfte mühsam das Bedürfnis nieder, ihm die bescheuerte Brille von der Nase zu schlagen. „Da hast du was falsch verstanden. Zac ist dein bester Freund. Er ist mein Bruder. Die einzige Person, die immer da war. Oder der ich vertraue.“
Er war blass geworden. Natürlich, Luke neigte nicht dazu, Dinge vollständig zu durchdenken und sein Mitgefühl war geradezu idiotisch. Manchmal fragte Rachel sich, was er ohne sie und Zac gemacht hätte.
„Dann... warum bist du dann noch hier?“
Sie zuckte mit den Achseln. Das war in der Tat eine gute Frage, die sie sich selbst stellte, seit Zac vor ihr gestanden, ihr minutiös seinen Fluchtplan erklärt hatte und danach (natürlich erst danach, sie vertrauten einander bedinungslos) gefragt hatte, ob sie ihn begleiten würde. Selbstverständlich hatte er recht. An einem System, das zehnjährige Kinder in Massenvernichtungswaffen verwandelte, konnte nicht viel stimmen. Sie hatte ganz sicher nicht vor, weiterhin ein Teil dessen zu sein, oder auch nur zuzulassen, dass es weitergehen würde. Aber sie hatte „Nein“ gesagt. Und Zac hatte genickt, als hätte er das vorher gewusst, als würde er verstehen. Wahrscheinlich tat er das sogar tatsächlich, auch wenn sie selbst keine Ahnung hatte.
Er hatte sie umarmt und sie hatte ihm durch die Haare gewuschelt und ihn gehen lassen.
Warum also? „Deinetwegen.“ Und es tat weh zu erkennen, wie nah das an den Tatsachen war.
„Meinetwegen?“
„Du bist der All-American-Superhero-Prototyp und du machst das toll, mit den wuscheligen Haaren und dem Grinsen und so, aber wenn Zac dein Gegner ist, brauchst du einen Sidekick.“
Luke setzte die Sonnenbrille ab und seine Augen waren tatsächlich rot und er hatte Ringe unter den Augen. „Ich will nicht Zacs Gegner sein.“
„Aber er will dich.“ Rachel konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Zac hatte immer standhaft behauptet, dass der Joker in Batman verknallt war. Und ein Schurke ohne ein Held funktionierte nun mal nicht. Oder halt ein Held ohne Schurke. „Was glaubst du, warum er dich nicht gefragt hat?“
„Das macht keinen Sinn“, stellte Luke fest, aber er grinste, als würde er es doch langsam verstehen. „Sidekick also? Warst du nicht diejenige, die behauptet hat, dass Sidekicks nur Deko sind?“
„So habe ich das nie gesagt. Ich erinnere mich an ein 'meistens'. - Aber, hey, du hast Deko nötig.“