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Team: Hendrix
Autor: Jenchan
Titel: Der Meisterfotograf 2
Challenge: Karte 2 - Joker (für mich) (Weltherrschaft 2)
gewählte Challenge: gebrochene Herzen
Fandom: Prince of Tennis
Charaktere: Tezuka Kunimitsu, Fuji Shuusuke
Wörter: 561
Warnings: shonen ai | unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Charas by Konomi-sensei. Challenge by Awsome Mods. Plot by me.
Continuation: Fortsetzung hiervon.

Kommentar: Wieder recht kurz, aber mal sehen, ob sich aus dieser vagen Plotidee noch eine Fortsetzung herauswringen lässt. Ich mags immer noch nicht wirklich, also ist es eine besondere Herausforderung, sich da weiter in die Geschichte hineinzudenken.


Der Meisterfotograf 2

Fuji hatte nach der Eröffnung tatsächlich noch Zeit für ihn. Allerdings war der Spaziergang, den sie machten geprägt von Schweigen. Er wusste nicht genau, was Fuji erwartete, dass er jetzt noch sagte und Fuji schien es vorzuziehen, es ihm besonders schwer zu machen. Wie immer.
Zumindest erinnerte sich Tezuka daran, dass es Shuusuke schon in der Mittelschule verstanden hatte, ihn mit einem Lächeln und Schweigen zur Weißglut zu bringen. Diesmal allerdings ärgerte er sich nicht über das Lächeln und die Stille. Nein, es drückte eher auf sein Gemüt und machte ihn nervös. Sie hatten sich so lange weder gehört, noch gelesen oder sich irgendwie verständigt. Sie hatten absolut keinen Kontakt miteinander gehabt, nachdem die Nationals vorbei gewesen waren und er nach Deutschland gegangen war.
Aber die Zeit im Ausland hatte ihm gut getan. Sie hatte ihm eine Menge von dem Druck genommen, unter dem er tagein tagaus gestanden hatte. Aufatmen zu können tat einfach gut und im Lebenslauf tat sich eine Ausbildung im Ausland auch meistens sehr gut.
"Willst du noch einen Kaffee trinken gehen?", fragte Tezuka schließlich vorsichtig nach und Fuji hielt inne. Kunimitsu beobachtete genau wie dessen Lächeln einen Moment fiel, bevor es wieder wie gewohnt auf seinen Gesichtszügen klebte.
Aber die kleine Reaktion hatte gereicht, um Tezuka zu zeigen, dass Fuji ihn gar nicht mehr mitbekommen hatte. Dass sie die letzten Blocks zwar nebeneinander hergangen, aber er für Fuji gar nicht anwesend gewesen war. Das Schweigen hatte auf ihn selbst also eine ganz andere Wirkung gehabt, als auf den jungen Fotografen.
"Nein. Ich sollte langsam nach Hause. Yuuta fragt sich bestimmt schon, wo ich bin." Tezuka spürte, wie sich die Worte tief in sein Herz bohrten. Sie zeigten ihm so deutlich, dass er kein Teil mehr von Fujis Leben war, dass es ihn für einen Moment die Luft raubte.
Er wusste wie immer nichts darauf zu sagen.
Als sich wieder Stille herabsenkte, konnte Kunimitsu im Schein der Straßenlaterne erneut eine winzige Reaktion wahrnehmen. Vielleicht war es auch einfach, dass Fuji nun generell angespannter wirkte, aber Kunimitsu war der Überzeugung, dass er Shuusuke mit seinem Schweigen erneut verletzt hatte.
Aber er konnte und wollte Fuji nicht aufhalten, besonders wenn sich die Beziehung zwischen ihm und seinem Bruder tatsächlich etwas gekittet hatte.
Dann wiederum... er hatte Fuji Yuuta heute unter den Gästen gar nicht entdecken können. Nicht, dass er wirklich auf die anderen Gäste geachtet hatte. Er war zur Ausstellung eingeladen gewesen und hatte sich damit auch hauptsächlich die ausgestellten Fotos angesehen.
Innerlich nervös rang er mit sich und schloss schließlich einen Moment die Augen, um sich etwas fassen zu können. "Sehen wir uns wieder?", fragte er leise und hoffte, dass Fuji tatsächlich wieder an ihrer zwischenmenschlichen Beziehung anknüpfen wollte. Er vermisste Fuji genug, dass er sogar wieder diese vorsichtige Freundschaft akzeptieren würde, die fast zwei Jahre lang zwischen ihnen vorgeherrscht hatte.
Als Fuji nicht sofort antwortete, hatte Tezuka schon die Vermutung, dass Fuji ihm doch nicht so leicht verzeihen konnte. Dass er mitunter nun die einzige Chance vertan hatte, Shuusuke davon zu überzeugen, dass er den Kontakt diesmal halten würde.
"Ich werde mich bei dir melden. Danke, dass du heute da warst", erwiderte Fuji schließlich und ließ in Tezuka Hoffnung aufkeimen, dass sich ihre Wege tatsächlich nicht für immer trennten.
Erst zu Hause wurde ihm klar, dass Fuji außer die postalische Anschrift seiner Eltern keine Kontaktdaten von ihm hatte.


Date: 2011-08-05 11:42 am (UTC)
From: [identity profile] ina-chan0808.livejournal.com
T___T
dabei sah das doch ziemlich hoffnungsvoll aus... aber warum ist er dann mit spazieren gegangen?!?
ach gebrochene herzen sind doof >.< und wenn dann einer doch noch was versucht und es geht daneben und dann ist man noch viiiiiiiel trauriger...sfz...das rührt mich dann immer ganz arg.

aber auch blöd wenn man einfach nicht weiß was man sagen soll, armer tezuka!

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