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Team: Dean
Challenge: Karte 3, Ein Grund zum Feiern (für mich)
Fandom: Primeval
Pairing: vor allem Jess → Becker
Wörter: 774
Disclaimer: Alles Impossible Pictures und Konsorten, nix meins.
Warnung: Trotz potentieller Staffel 5-Spoiler nichts, was nicht auch Mitte Staffel 4 klar gewesen wäre. - Dafür aber auch OOC. Und Wedding-Fic!
Kommentar: Das hier... ist alles, als was es nie geplant war, inklusive "nicht gut". Und mittendrin fing Becker an gesprächig zu werden und die Gründe zum Feiern gingen verschollen. Irgendwann mal muss ich das komplett editieren. Aber jetzt erstmal: Punkte!
(Und ich verlasse das Fandom erst wieder, wenn ich eine „Jess ist awesome“-Fic geschrieben habe. *hust*)


Abby schielte auf die Wanduhr. „Nur noch eine halbe Stunde und immer noch keine Säbelzahntiger oder Megalosaurier.“ Sie drehte sich zu Jess um, die sorgsam den Schleier neudrapierte. „Ich muss das wirklich durchziehen, oder?“
Jess schenkte ihr ein kleines Lächeln. „Oh ja.“
„Wow.“ Sie grinste ihr Spiegelbild an und zuckte mit den Achseln. „Wenn mir das vorher einer erzählt hätte... Aber du weißt ja, warum wir das machen.“
„Warum ihr was macht?“
Abby schob sich eine Haarsträhne hinters Ohr. „Na, heiraten.“
„Weil ihr euch liebt?“ Jess zupfte die Strähne wieder zurecht.
„Das ist ein Detail. Wichtiger ist die Tradition... Du als meine Trauzeugin musst mit dem Trauzeugen tanzen.“
Eigentlich sollte es Jess peinlich sein, wie rot sie wurde, nur weil das Gespräch auf Becker zusteuerte. Andererseits tat sie das jetzt seit Jahren, man gewöhnte sich daran.
Abby zwinkerte ihr zu. „Schnapp ihn dir endlich!“


Sie hatte Tränen in den Augen, als Abby ihr „Ich will“ lächelte. Hochzeiten hatten diesen Effekt auf sie.
Und Abby und Connor... oh Gott, Abby und Connor waren perfekt. Sie sah zur Seite, und Becker zwinkerte ihr zu, ein breites Lächeln auf den Lippen. Jess versuchte sich ihrerseits an einem kleinen Lächeln und spürte, wie ihre Wangen flammend rot wurden. Aber, Himmel, sie stand neben Becker vor einem Altar und manchmal durfte auch ihr Leben einen Hauch von romantischer Komödie haben. Bitte.
Als Abby und Connor sich küssten und die Gäste zu klatschen begannen, konnte Jess nicht verhindern, dass ihr die Tränen übers Gesicht liefen. Becker streckte den Arm aus und drückte ihre Hand. Und das war dann vielleicht doch wieder ein bisschen zu viel.

Er schob ihr ein Taschentuch über den Tisch zu.
„Tschuldige, ich sollte nicht so emotional sein, aber... Ich freu mich so für sie.“
Becker schüttelte den Kopf und lächelte. „Hochzeiten machen jeden so emotional.“ Er ließ den Blick über die Menschenmenge schweifen, zu Abby und Connor, die einander über die Tanzfläche wirbelten, und zu Emily und Matt, die Arm in Arm am Rand standen. „Meine Schwester hat sich bei ihrer eigenen Hochzeit die Augen aus dem Kopf geheult, weil sie so glücklich war.“ Er zuckte mit den Achseln. „Furchtbare Fotos.“
Jess lachte leise.
„Trotzdem irgendwie romantisch.“
„Wenn du das sagst...“
Jess beschloss, einen ersten Vorstoß zu wagen. „Und, wie sieht's bei dir an der Heiratsfront aus?“
Er zuckte mit den Achseln und sein Blick ging wieder ins Leere. „Ich war nie weiter entfernt, schätze ich.“
Sie hatte das Bedürfnis, ihn an den Schultern zu packen und ihn zu bitten, sie zu heiraten. Oder sie wenigstens zu küssen. Pläne, mit denen Abby mit Sicherheit einverstanden gewesen wäre. Stattdessen legte sie eine Hand auf seinen Unterarm. „Das klingt... nicht gut.“
„Oh, doch, das ist schon okay. Ich bin kein Typ für's Heiraten.“
Jess zwang sich zu einem kleinen Lächeln. „Das sagt jeder, bevor er die richtige trifft.“
Er nickte langsam. „Du glaubst also an die eine große Liebe?“
Sie grinste ihn an. „Ich heule bei Hochzeiten, was dachtest du denn? - Du denn nicht?“
„Manchmal erinnerst du mich viel zu sehr an meine Schwester.“ Becker grinste und fuhr sich durch's Haar. „Na ja, es erscheint mir unglaublich unwahrscheinlich. Erst die richtige Person finden und dann soll die auch noch gleichzeitig einen selbst für den richtigen halten? - Ein bisschen viel Glück.“
Jess lehnte ihren Kopf an seine Schulter. „Ich weiß, was du meinst. Und dann müssten es auch noch beide bemerken.“ Sie folgte seinem Blick. Matt zog grade Emily auf die Tanzfläche und sie lachte und drückte ihm einen schnellen Kuss auf die Lippen. „Na ja, die beiden scheinen es bemerkt zu haben.“
„Eben.“
Irgendetwas an seinem Tonfall... Sie sah zu ihm und wieder zu Matt und Emily und dann wieder zurück. Sein schmales Lächeln versetzte ihr einen Stich in der Magengegend.
„Du hast die richt... den richtigen schon gefunden, oder?“
Becker wandte mühsam den Blick von dem tanzenden Paar ab. „Ich hoffe ganz ehrlich nicht.“ Er versuchte sich an einem Lachen. „Siehst du, Hochzeiten machen alle emotional. Und tut mir leid, ich sollte dir nicht die Laune verderben.“ Er erhob sich und Jess konnte sich nicht dazu bringen, ihn aufzuhalten. Sie seufzte.
„Nun, sein Verlust.“
Sie fuhr herum und starrte Lester, der hinter ihr aufgetaucht war, verwirrt an. Er rückte seine Krawatte zurecht und räusperte sich. „Da unser lieber Captain offensichtlich nicht weiß, was sich gehört... Darf ich bitten?“
Er streckte die Hand aus und Jess musste einfach grinsen. „Gerne.“

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