16. Karte 2 - "Ich war betrunken!"
Jul. 24th, 2011 05:44 pmTeam: Hendrix
Autor: Jenchan
Titel: Partygemeinschaft
Challenge: Karte 2 - "Ich war betrunken" (für mich)
Fandom: Original (Hugh-versum)
Charaktere: Hugh, und die Studenten des Stockwerks
Wörter: 1157
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins, bis auf den Plot, den ich von einer Freundin gespendet bekommen habe.
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6
Kommentar: Hughs Einstandsparty in die Gesellschaft. Ich bin wir wirklich nicht sicher, ob er das aushält und langsam weicht der Plot auch immer mehr der ursprünglichen Idee ab. Aber ich mag ihn trotzdem irgendwie. ^^
Er eignet sich offenbar sehr gut für die Sommerchallenge-Aktion und das finde ich toll. XD
Partygemeinschaft
"Ich war betrunken!", war das erste, was Hugh vernahm als er den Gemeinschaftraum an dem Abend versprochenerweise betrat. Als er vom Abendessen zurück ins Zimmer gekommen war, war Jared nicht mehr dagewesen, also hatte Hugh die Zeit genutzt und sich ein wenig ausgeruht. Er hatte sich überwinden müssen, tatsächlich noch einmal aufzustehen, um zu der abendlichen Zusammenkunft zu gehen. Hätte ihn nicht sein Gewissen so sehr geneckt, hätte er wahrscheinlich das Versprechen gebrochen.
Aber er war gut erzogen und gerade Frauen gegenüber brach man keine Versprechen.
Nun stand er hier, die Türe hinter sich geschlossen und sah in die lachende Runde. Es schien wirklich das ganze Stockwerk anwesend zu sein - inklusive seinem Zimmergenossen wider Willen.
Gibson hatte ihn bemerkt und dessen Lächeln purzelte von seinem Gesicht wie eine Sandburg bei Wind.
"Hochwohlgeboren hat scheinbar beschlossen auch aufzutauchen...", merkte Jared stichelnd an und Hugh wusste, dass es tatsächlich ernstgemeinte Bosheit war. Jedenfalls hätten ihn allein Gibsons Blicke getötet, wenn sowas denn möglich wäre.
Hugh strafte die Schultern, versuchte Jareds Argwohn und Feindseligkeit zu ignorieren und grüßte stattdessen alle Anwesenden mit einem höflichen: "Guten Abend." Er nickte in die Runde und war erleichtert, dass Eliza erneut die Initiative ergriff.
"Hugh! Es freut mich, dass du wirklich gekommen bist. Komm setz dich. Hier ist noch ein Platz frei." Dem Lächeln nach zu urteilen, freute Eliza sich wirklich und er beschwerte sich auch nicht, als er einen Platz neben ihr erhielt. Das war auch ziemlich weit weg vom Gibson.
"Du hast ihn eingeladen?", fragte jemand aus der Runde Eliza, die nur die Schultern zuckte.
"Warum nicht, er gehört schließlich zum Stockwerk dazu."
"Die Zwei sind dicke Freunde. Nur eine Frage der Zeit, bis die im Bett landen", ereiferte sich der Mann, den sie heute schon einmal getroffen hatten. Hugh erinnerte sich, dass Eliza ihn Max genannt hatte.
Das bestätigte sich auch gleich, als Eliza den Mann anfunkelte und pikiert meinte: "Du bist so ein Idiot, Max. Echt Mal!"
Hugh fand das auch, aber er sprach das nicht aus. Hugh fand generell, dass es den Leuten in der Runde an Höflichkeit mangelte, denn gerade gegenüber Frauen sollte man so einen Spruch nicht pflegen. Eine Sache mehr, die Hugh fühlen ließ, als wäre er fehl am Platz.
"Ich glaube nicht, dass der Typ es schafft, irgendeine Frau flachzulegen." Die Bemerkung war nur gemurmelt, aber sie traf Hugh nichtsdestotrotz, weil sie vor Feindseligkeit einfach nur triefte. Sein Blick wanderte zu Jared, der lässig einen Schluck von seiner Bierdose nahm und gar keinen Hehl daraus machte, dass er jedes Wort genau so gemeint hatte.
Hugh wollte nicht auf die Bemerkung eingehen, er wollte nicht zeigen, dass ihn das Verhalten des jungen Mannes wirklich ärgerte.
"Ich weiß nicht, Jared. Er sieht gut aus und hat Manieren. Frauen stehen auf sowas. Das kann man von dir ja nicht gerade behaupten", lachte ein Mann mit blonden, hinten zusammengebundenen, langen Haaren. Er wirkte schon etwas älter und reifer als die anderen hier und Hugh schätzte, dass er bald mit dem Studium fertig war.
Keiner allerdings schien es der Mühe Wert zu finden, sich ihm vorzustellen. Hugh würde sie aber auch nicht darauf hinweisen. Er wollte sich dezent aus dieser Diskussion heraushalten, zumal es ihn wirklich störte, dass er selbst und sein Sexualleben Thema waren.
"Hör nicht hin, Hugh. Sie sind alle schon etwas betrunken... hier. Du kannst dir gerne auch ein Bier nehmen", bot Eliza, griff nach einer Dose und drückte sie Hugh in die Hand.
"Danke", blieb ihm deshalb nichts anderes zu sagen und er betrachtete einen Moment die Bierdose, unschlüssig, ob er das Zeug wirklich drinken sollte.
"Entweder du trinkst es, oder du stellst es weg. Wenn du es in der Hand behältst wird es warm und das ist echte Verschwendung", meckerte Jared, der sich scheinbar gerade richtig auf ihn einschoss und Hugh ärgerte sich über sich selbst, dass er einen Moment wirklich gewillt war, ihm die Dose an den Kopf zu werfen.
"Jetzt hör endlich auf!" Hugh sah zu Eliza, die Gibson anfunkelte. "Wenn du stänkern willst, mach das woanders. Hugh hat jedes Recht hier zu sein, wie alle anderen und nur zu deiner Information: Das Bier, dass du dir heute bereits reingeleert hast, ist von meinem Bestand. Wenn du dir also kein eigenes besorgen willst, dann würde ich an deiner Stelle langsam echt die Fresse halten."
"Der Löwe hat gebrüllt", merkte Max an und alle begannen zu lachen. Fast alle. Hugh fand es nicht wirklich witzig und ein Blick auf Jared und Eliza verriet ihm, dass sie es entweder nicht gehört hatten oder es ebensowenig witzig fanden. Es war das erste Mal, dass er mitbekam, dass auch anderen diesen Killerblick von Gibson bekamen und irgendwie störte es ihn, dass er gegen Eliza ging.
Leise räusperte er sich und er legte der jungen Frau kurz die Hand auf die Schulter. "Es tut mir Leid, dass ich offenbar ihre Runde störe. Das war nicht meine Absicht." Hugh erkannte, wenn er unerwünscht war und gerade war das wohl eindeutig der Fall.
Er hatte nicht damit gerechnet, dass diese Aussage Eliza scheinbar noch mehr ärgerte. "Du störst nicht, Hugh." Sie sah in die Runde. "Oder hat irgendwer ein Problem damit, dass Hugh hier ist? Wenn ja, DORT ist die Türe. Aber er hat jedes Recht hier zu sein wie jeder andere auch."
Die Männer sahen sich an und schüttelten dann jeder für sich den Kopf. "Mir ist das eigentlich egal...", murmelte einer von ihnen und trank einen Schluck Bier; die anderen murmelten dazu nur ihre Zustimmung.
Hugh sah zu Jared, der die Lippen zusammenpresste, eine neue Bierdose nahm und dann den Raum verließ. Genau das hatte Hugh eigentlich nicht gewollt, eine derartige Disharmonie der Stockwerksbewohner auszulösen.
"Mach dir keine Gedanken darum, Hugh. Er ist ein Arschloch." Überraschenderweise kamen die Worte nicht von Eliza, sondern von dem blonden Mann, der offenbar den angespannten unglücklichen Gesichtsausdruck von ihm richtig gedeutet hatte. "Ich bin übrigens Lawrence." Von ihm wurden ihm dann auch noch die anderen vorgestellt und schließlich meinte er: "Ein herzliches Willkommen von uns allen."
Er hob die Bierdose und erst jetzt erinnerte sich Hugh wieder daran, dass er seine eigene schon die ganze Zeit recht verkrampft festhielt. Seine Handflächen waren schon ganz feucht und seine Finger richtig kalt.
Aber er hob die noch geschlossene Bierdose an und erwiderte höflich: "Vielen Dank und Prost." Dann machte er sich daran, die Dose zu öffnen. Er erwartete nicht, dass ihm das Getränk wirklich schmecken würde und er machte auch einen skeptischen Gesichtsausdruck, als er die Doese endlich offen hatte und ihm der Geruch davon in die Nase stieg. Aber er nahm dennoch tapfer einen Schluck und verzog anschließlich das Gesicht noch mehr.
Die anderen lachten und selbst Eliza lächelte leicht: "Bier ist nicht jedermanns Sache. Aber man kann sich daran gewöhnen."
"Und bei genügend Konsum, wird man sogar betrunken", hob Max noch einmal seine Bierdose und drank sie dann leer.
Hugh war sich nicht sicher, ob er sich daran überhaupt gewöhnen wollte.
Autor: Jenchan
Titel: Partygemeinschaft
Challenge: Karte 2 - "Ich war betrunken" (für mich)
Fandom: Original (Hugh-versum)
Charaktere: Hugh, und die Studenten des Stockwerks
Wörter: 1157
Warnings: unbetaed, nicht Korrektur gelesen
Disclaimer: Alles meins, bis auf den Plot, den ich von einer Freundin gespendet bekommen habe.
Continuation: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3 | Teil 4 | Teil 5 | Teil 6
Kommentar: Hughs Einstandsparty in die Gesellschaft. Ich bin wir wirklich nicht sicher, ob er das aushält und langsam weicht der Plot auch immer mehr der ursprünglichen Idee ab. Aber ich mag ihn trotzdem irgendwie. ^^
Er eignet sich offenbar sehr gut für die Sommerchallenge-Aktion und das finde ich toll. XD
Partygemeinschaft
"Ich war betrunken!", war das erste, was Hugh vernahm als er den Gemeinschaftraum an dem Abend versprochenerweise betrat. Als er vom Abendessen zurück ins Zimmer gekommen war, war Jared nicht mehr dagewesen, also hatte Hugh die Zeit genutzt und sich ein wenig ausgeruht. Er hatte sich überwinden müssen, tatsächlich noch einmal aufzustehen, um zu der abendlichen Zusammenkunft zu gehen. Hätte ihn nicht sein Gewissen so sehr geneckt, hätte er wahrscheinlich das Versprechen gebrochen.
Aber er war gut erzogen und gerade Frauen gegenüber brach man keine Versprechen.
Nun stand er hier, die Türe hinter sich geschlossen und sah in die lachende Runde. Es schien wirklich das ganze Stockwerk anwesend zu sein - inklusive seinem Zimmergenossen wider Willen.
Gibson hatte ihn bemerkt und dessen Lächeln purzelte von seinem Gesicht wie eine Sandburg bei Wind.
"Hochwohlgeboren hat scheinbar beschlossen auch aufzutauchen...", merkte Jared stichelnd an und Hugh wusste, dass es tatsächlich ernstgemeinte Bosheit war. Jedenfalls hätten ihn allein Gibsons Blicke getötet, wenn sowas denn möglich wäre.
Hugh strafte die Schultern, versuchte Jareds Argwohn und Feindseligkeit zu ignorieren und grüßte stattdessen alle Anwesenden mit einem höflichen: "Guten Abend." Er nickte in die Runde und war erleichtert, dass Eliza erneut die Initiative ergriff.
"Hugh! Es freut mich, dass du wirklich gekommen bist. Komm setz dich. Hier ist noch ein Platz frei." Dem Lächeln nach zu urteilen, freute Eliza sich wirklich und er beschwerte sich auch nicht, als er einen Platz neben ihr erhielt. Das war auch ziemlich weit weg vom Gibson.
"Du hast ihn eingeladen?", fragte jemand aus der Runde Eliza, die nur die Schultern zuckte.
"Warum nicht, er gehört schließlich zum Stockwerk dazu."
"Die Zwei sind dicke Freunde. Nur eine Frage der Zeit, bis die im Bett landen", ereiferte sich der Mann, den sie heute schon einmal getroffen hatten. Hugh erinnerte sich, dass Eliza ihn Max genannt hatte.
Das bestätigte sich auch gleich, als Eliza den Mann anfunkelte und pikiert meinte: "Du bist so ein Idiot, Max. Echt Mal!"
Hugh fand das auch, aber er sprach das nicht aus. Hugh fand generell, dass es den Leuten in der Runde an Höflichkeit mangelte, denn gerade gegenüber Frauen sollte man so einen Spruch nicht pflegen. Eine Sache mehr, die Hugh fühlen ließ, als wäre er fehl am Platz.
"Ich glaube nicht, dass der Typ es schafft, irgendeine Frau flachzulegen." Die Bemerkung war nur gemurmelt, aber sie traf Hugh nichtsdestotrotz, weil sie vor Feindseligkeit einfach nur triefte. Sein Blick wanderte zu Jared, der lässig einen Schluck von seiner Bierdose nahm und gar keinen Hehl daraus machte, dass er jedes Wort genau so gemeint hatte.
Hugh wollte nicht auf die Bemerkung eingehen, er wollte nicht zeigen, dass ihn das Verhalten des jungen Mannes wirklich ärgerte.
"Ich weiß nicht, Jared. Er sieht gut aus und hat Manieren. Frauen stehen auf sowas. Das kann man von dir ja nicht gerade behaupten", lachte ein Mann mit blonden, hinten zusammengebundenen, langen Haaren. Er wirkte schon etwas älter und reifer als die anderen hier und Hugh schätzte, dass er bald mit dem Studium fertig war.
Keiner allerdings schien es der Mühe Wert zu finden, sich ihm vorzustellen. Hugh würde sie aber auch nicht darauf hinweisen. Er wollte sich dezent aus dieser Diskussion heraushalten, zumal es ihn wirklich störte, dass er selbst und sein Sexualleben Thema waren.
"Hör nicht hin, Hugh. Sie sind alle schon etwas betrunken... hier. Du kannst dir gerne auch ein Bier nehmen", bot Eliza, griff nach einer Dose und drückte sie Hugh in die Hand.
"Danke", blieb ihm deshalb nichts anderes zu sagen und er betrachtete einen Moment die Bierdose, unschlüssig, ob er das Zeug wirklich drinken sollte.
"Entweder du trinkst es, oder du stellst es weg. Wenn du es in der Hand behältst wird es warm und das ist echte Verschwendung", meckerte Jared, der sich scheinbar gerade richtig auf ihn einschoss und Hugh ärgerte sich über sich selbst, dass er einen Moment wirklich gewillt war, ihm die Dose an den Kopf zu werfen.
"Jetzt hör endlich auf!" Hugh sah zu Eliza, die Gibson anfunkelte. "Wenn du stänkern willst, mach das woanders. Hugh hat jedes Recht hier zu sein, wie alle anderen und nur zu deiner Information: Das Bier, dass du dir heute bereits reingeleert hast, ist von meinem Bestand. Wenn du dir also kein eigenes besorgen willst, dann würde ich an deiner Stelle langsam echt die Fresse halten."
"Der Löwe hat gebrüllt", merkte Max an und alle begannen zu lachen. Fast alle. Hugh fand es nicht wirklich witzig und ein Blick auf Jared und Eliza verriet ihm, dass sie es entweder nicht gehört hatten oder es ebensowenig witzig fanden. Es war das erste Mal, dass er mitbekam, dass auch anderen diesen Killerblick von Gibson bekamen und irgendwie störte es ihn, dass er gegen Eliza ging.
Leise räusperte er sich und er legte der jungen Frau kurz die Hand auf die Schulter. "Es tut mir Leid, dass ich offenbar ihre Runde störe. Das war nicht meine Absicht." Hugh erkannte, wenn er unerwünscht war und gerade war das wohl eindeutig der Fall.
Er hatte nicht damit gerechnet, dass diese Aussage Eliza scheinbar noch mehr ärgerte. "Du störst nicht, Hugh." Sie sah in die Runde. "Oder hat irgendwer ein Problem damit, dass Hugh hier ist? Wenn ja, DORT ist die Türe. Aber er hat jedes Recht hier zu sein wie jeder andere auch."
Die Männer sahen sich an und schüttelten dann jeder für sich den Kopf. "Mir ist das eigentlich egal...", murmelte einer von ihnen und trank einen Schluck Bier; die anderen murmelten dazu nur ihre Zustimmung.
Hugh sah zu Jared, der die Lippen zusammenpresste, eine neue Bierdose nahm und dann den Raum verließ. Genau das hatte Hugh eigentlich nicht gewollt, eine derartige Disharmonie der Stockwerksbewohner auszulösen.
"Mach dir keine Gedanken darum, Hugh. Er ist ein Arschloch." Überraschenderweise kamen die Worte nicht von Eliza, sondern von dem blonden Mann, der offenbar den angespannten unglücklichen Gesichtsausdruck von ihm richtig gedeutet hatte. "Ich bin übrigens Lawrence." Von ihm wurden ihm dann auch noch die anderen vorgestellt und schließlich meinte er: "Ein herzliches Willkommen von uns allen."
Er hob die Bierdose und erst jetzt erinnerte sich Hugh wieder daran, dass er seine eigene schon die ganze Zeit recht verkrampft festhielt. Seine Handflächen waren schon ganz feucht und seine Finger richtig kalt.
Aber er hob die noch geschlossene Bierdose an und erwiderte höflich: "Vielen Dank und Prost." Dann machte er sich daran, die Dose zu öffnen. Er erwartete nicht, dass ihm das Getränk wirklich schmecken würde und er machte auch einen skeptischen Gesichtsausdruck, als er die Doese endlich offen hatte und ihm der Geruch davon in die Nase stieg. Aber er nahm dennoch tapfer einen Schluck und verzog anschließlich das Gesicht noch mehr.
Die anderen lachten und selbst Eliza lächelte leicht: "Bier ist nicht jedermanns Sache. Aber man kann sich daran gewöhnen."
"Und bei genügend Konsum, wird man sogar betrunken", hob Max noch einmal seine Bierdose und drank sie dann leer.
Hugh war sich nicht sicher, ob er sich daran überhaupt gewöhnen wollte.